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6 Social-Media-Taktiken die Du mal ausprobieren solltest

Social Media ist heutzutage ein unentbehrliches Werkzeug für Werbung oder um in Kontakt mit deinen Kunden zu bleiben. Einfach nur präsent zu sein ist aber nur der erste Schritt, Du solltest auch einen Plan haben was Du tun willst. Aber die Experten lassen sich allgemein nicht gerne auf den Teller schauen, sie zeigen gerne ihre Erfolge aber nicht so gerne wie sie dazu gekommen sind.

In diesem Post werden wir dir mal ein paar dieser Taktiken verraten, damit Du sie selbst einmal ausprobieren kannst. Jeder davon wurde schon erfolgreich angewandt, aber das heißt natürlich nicht automatisch dass jede auch für dich funktionieren wird. Teste und überprüfe was für dich funktioniert – und am Ende hast Du ein paar neue Werkzeuge in deiner eigenen Social-Media-Toolbox.

#1 Spät posten

Es wird viel über den optimalen Zeitpunkt für einen Post diskutiert, aber wenn Du dir mal anschaust wie es die Experten machen dann wirst Du sehen: eine Menge davon posten spät am Abend.

Das ist eine gute Social-Media-Taktik für Unternehmen. Denk mal drüber nach: tagsüber ist der Großteil deines Zielpublikums bei der Arbeit, in der Schule oder anderweitig beschäftigt, der unmittelbare Feierabend ist oft schon verplant, und morgen hat man in der Regel wichtigere Dinge zu tun als sich um Social Media zu kümmern.

Spät am Abend dagegen hat man Zeit sich vom Tag zu erholen, zu entspannen und mal in aller Ruhe in ihre Facebook-, Instagram- und sonstigen Feeds zu schauen. Also die perfekte Zeit für einen guten Post.

#2 Posts im Voraus planen

Social-Media-Marketing sollte einem strategischen Plan folgen, aber manchmal kann es bei der Arbeit auch ziemlich hektisch werden, so dass regelmäßige Posts und Zeitpläne eine echte Herausforderung werden. Die daraus resultierenden chaotischen und planlosen Posts können deine Social-Media-Strategie erheblich an Effektivität kosten.

Also: plan und – wenn Du kannst – arbeite auch schon ein wenig im Voraus. Das geht zwar nicht immer, aber selbst wenn Du gerne immer frisch am Puls des Zeitgeschehens postest, gibt es immer Posts die immer gehen. Viele Social-Media-Anwendungen haben integrierte oder externe Tools mit denen sich Postings nach einem Zeitplan einrichten lassen. Mach dich damit vertraut und nutze sie – es wird Dir viel unnötigen Stress ersparen.

#3 Nutze GIFs auf Twitter

Manche Social-Media-Marketing-Experten mögen Gifs nicht, sehen sie als ein weniger beliebtes Zwischending aus Foto und Video. Aber auf manchen Plattformen – allen voran Twitter – haben GIFs große Wirkung und erlauben es Dir, dich positiv von deinen Mit-Postern abzusetzen.

#4 Investiere in die Interaktion

Facebook und Twitter sind so ziemlich die beliebtesten Social-Media-Plattformen. Deswegen kannst Du auch eine große Menge Kommentare bekommen wenn Du dort postest. Sieh immer zu, dass Du diese auch ernst nimmt. Wenige Experten würden offen zugeben dass sie das tun, aber das ist einer der besten Wege eine Beziehung zu seinen Usern aufzubauen.

Natürlich, Kommentare zu lesen ist nur die halbe Miete, Du musst auch gut darauf reagieren. Natürlich nicht auf alle. Finde Kommentare mit vielen Unterkommentaren und Likes, und konzentriere dich auf diese. Kreative, clevere, witzige und originelle Kommentare helfen deiner Marke einen entsprechenden Ruf aufzubauen und ermutigen Leute mit dir in Kontakt zu treten.

#5 Influencer auf LinkedIn taggen

Wenn Du versuchst ein interessantes Stück Content auf LinkedIn zu promoten, dann gibt es einen einfachen Trick um die wichtigen Influencer deiner Branche ihn sehen zu lassen: tagge sie einfach. Durch das hinzufügen von @Influencername wird diesen automatisch eine Email zugestellt, die sie auf deinen Post aufmerksam macht. Das ist natürlich am effektivsten wenn zwischen euch schon irgendeine Beziehung besteht, aber es kann auch der Beginn einer solchen Beziehung sein. In jedem Fall ist es eine gute Taktik um deinen Content zu boosten.

#6 Immer informiert sein

Der Schlüssel zum Erfolg auf Social Media ist es, immer informiert zu sein. Wenn Du weißt was funktioniert und was nicht, dann wird deine Social Media marketing-Strategie enorm davon profitieren. Deine Posts über einen längeren Zeitraum hinweg zu tracken gibt dir wertvolle Informationen darüber was deine Follower interessiert und was nicht, was gelesen wird und was nicht, was für Conversions sorgt und was nicht.

Aber dieser Ratschlag gilt noch in anderer Hinsicht: Du solltest auch immer informiert sein was gerade so trendet, welche Themen die Menschen bewegen, welche Hashtags gerade häufig genutzt werden und was sie bedeuten. So hat zum Beispiel eine US-Pizzakette vor einiger Zeit auf den Hashtag #whyIstayed „Du hattest Pizza.“ gepostet und dabei komplett ignoriert, dass der Hashtag dazu gedacht war, dass Opfer häuslicher Gewalt dort ihre Erfahrungen berichten. Ein PR-Desaster, das man hätte vermeiden können, wenn man nur 30 Sekunden Nachforschung investiert hätte.
Aber auch die Nachrichten solltest Du ein bisschen im Auge behalten. Die meiste Zeit stört es zum Beispiel Niemanden wenn Du mit „Bombenpreisen“ wirbst, aber kurz nach einem großen Terroranschlag wirkt es natürlich unsensibel und taktlos.

Also bleib immer auf dem Laufenden, sowohl was deine eigenen Posts und den Geschmack deiner Follower angeht, als auch was im Rest des Webs und der Welt vorgeht.

9 Gründe, regelmäßig in deinem Business-Blog zu posten

Ich erzähle Dir wahrscheinlich nichts Neues wenn ich sage, dass Content zu den wichtigsten Aspekten einer Webseite gehört. Du kannst eine phantastisch designte, unglaublich benutzerfreundliche Webseite haben, aber wenn es am Content mangelt, dann werden auch die Besucherzahlen niedrig bleiben.
Guter Content muss aber nicht nur qualitativ hochwertig sein, sondern auch frisch. Einer der besten Wege um stets neuen und frischen Content zu liefern ist ein Business-Blog. Hier sind neun gute Gründe, warum Du deinem Blog regelmäßig neuen Content hinzufügen solltest.

#1 Traffic generieren

Traffic gehört zu den wichtigsten Kennziffern die bestimmen ob dein Unternehmen wächst oder vergeht. Du brauchst Traffic um deine Produkte zu verkaufen, deine Dienstleistungen zu bewerben und deine Marke bekannt zu machen.
Regelmäßig neue Artikel bedeuten mehr Seiten in den Suchmaschinen. Das macht es einfacher deine Seite zu finden und erhöht den Traffic.

#2 Mehr Social Media Engagement

Deine Blogposts auf Social Media zu teilen sollte ein integraler Teil deiner Social-Media-Strategie sein. Es erhöht das Interesse an deinem Unternehmen und deiner Marke und den medialen Fußabdruck den Du hinterlässt. Deine Artikel auf verschiedenen Social-Media-Plattformen zu verlinken kann Dir jede Menge Likes, Shares und Kommentare einbringen, ebenso wie es Leute dazu bringen kann sich deine Webseite anzusehen.
Zudem hilft es, deinen Ruf als ein Experte deines Fachs zu untermauern.

#3 Mehr Shares bekommen

Wenn die Besucher deiner Webseite deine Artikel via Social Media teilen, dann kann das deine Reichweite erheblich erhöhen und ein ganz neues Publikum zu deinem Blog führen. Wenn Du immer wieder frischen, hochwertigen Content nachlegst, dann haben deine Besucher auch immer etwas gutes zum sharen. Das hilft dir praktisch immer, egal wie genau deine Webseite aussieht.

Also Randnotiz: Überprüf einfach mal, ob die Share-Buttons in deinem Blog auch gut platziert sind. Nicht aufdringlich aber so dass sie leicht ins Auge fallen und auch Jemandem der den Post ursprünglich nicht sharen wollte denken lässt „Och eigentlich könnte das auch XYZ interessieren…“.

#4 Wiederkehrende Besucher

Erstbesucher sind toll, aber wiederkehrende Besucher sind genauso wichtig. Immer neuer Content wird deine Besucher auch dazu bringen immer wieder zurückzukommen. Auch wenn sie beim ersten Besuch nichts gekauft haben, werden sie es vielleicht beim zweiten oder dritten Mal, nachdem Du sie überzeugt hast dass Du weißt wovon Du redest.

#5 Dir einen Ruf aufbauen

Dir einen Ruf als Fachmann und Kenner deiner Branche aufzubauen ist ein guter Weg um das Vertrauen in dich, dein Unternehmen und deine Produkte zu festigen. Mit Branchen-News, Infos und Analysen zu sich abzeichnenden Trends zeigst Du, dass Du weiß was heute passiert und eine ganz gute Vorstellung davon hast was morgen passieren wird.

#6 Inbound Links

Verlinkungen sind immer noch einer der besten Wege um Traffic auf deine Webseite zu lenken. Wenn andere Seiten auf dich verlinken, dann verbessert das auch deine Platzierung in den Suchresultaten. Links an Orten wo Leute nach Informationen über Produkte und Dienstleistungen suchen, bringt mehr Besucher auf deine Seite und erhöht damit auch deine Conversions.

Je mehr Content Du hast, desto größer die Chancen auf natürliche Inbound Links. Links von Besuchern die deine Artikel irgendwo anders verlinken, gehören zu den besten Methoden um dein Publikum wachsen zu lassen. Je besser dein Content ist, desto mehr Besucher werden ihn verlinken, Versetz dich mal in ihre Situation: würdest Du eher eine dröge Angebotsseite teilen oder einen total interessanten Blogartikel? Eben.
Auch wenn Du dich selbst promotest, sind Blogartikel oft besser als direkt auf Angebote zu verweisen – einfach weil viele Leute es nicht mögen wenn man ihnen direkte Werbung unter die Nase hält.

#7 Mehr Conversions

Das Ziel der meisten Webseiten ist es, Besucher zu Kunden zu konvertieren. Und egal ob Du auf direkte Verkäufe aus bist, auf Adressen für deine Mailingliste oder etwas anderes, er bleibt der simple Fakt dass mit steigenden Besucherzahlen auch deine Conversions steigen.

Es gibt viele Faktoren die bestimmen ob es zu einer Conversion kommt oder nicht. Layout, Seitendesign, Struktur, Nutzererfahrung, Calls-to-action und Content spielen alle eine Rolle dabei.
Ein aktives Blog etabliert nicht nur deinen Namen und deine Marke, sondern bringt auch mehr Besucher auf die Seite. Und egal wie hoch genau deine Conversion Rate ist – mehr Besucher bedeuten auch immer mehr Conversions.

#8 Content ist gut für SEO

Regelmäßige Updates mit hochwertigem Content sind auch wichtig für Search Engine Optimization. Je öfter Du updatest, desto mehr kann eine Suchmaschine auch finden und registrieren. Das ist zwar noch keine Garantie für ein höheres Ranking, aber es ist eine Grundvoraussetzung damit die Seite in den Suchresultaten auftauchen kann.
Mehr Content gibt Dir auch mehr Gelegenheiten, deine Seite hinsichtlich bestimmter Schlüsselworter zu optimieren. Bei vielen Schlüsselwörtern hoch gerankt zu werden hilft dir, mehr Traffic auf deine Seite zu lenken. Pass aber auf, dass Du diese Schlüsselwörter nur organisch verwendest. Wenn Du einen Artikel absichtlich damit überlädst, kann eine Suchmaschine das feststellen und wird es entsprechend ahnden. Also schreibe für menschliche Leser und nicht für Suchmaschinen – aber nicht ohne eine gewisse Strategie im Hinterkopf.

#9 Ein guter erster Eindruck

Du kennst wahrscheinlich den Spruch „es gibt keine zweite Chancen für einen ersten Eindruck“. Das gilt auch hier. Stell dir mal vor, Du gehst auf die Seite irgendeines Unternehmens, und auf dem Blog wurde seit Monaten nichts mehr gepostet. Wie sieht das denn aus? Es sieht aus als ob sie nichts zu sagen hätten und keinen großen Wert auf ihren Online-Auftritt legen würden.
Wenn Du diesen Eindruck vermeiden willst, dann gewöhne dir regelmäßiges Bloggen an.

6 Plugins mit denen Du deine Webseite in eine mobile App verwandelst

Deine Webseite ist meist der erste Eindruck den die Leute von deinem Unternehmen bekommen. Sie steht im absoluten Mittelpunkt deiner Online-Präsenz, deswegen investierst Du ja (hoffentlich?) so viel Zeit um sie zu perfektionieren. Aber was ist, wenn man noch mehr daraus machen kann?

Eine perfekte Webseite ist eine großartige Plattform um Besucher und potentielle Kunden über dein Unternehmen, deine Produkte und Diensleistungen zu informieren. Aber auch die beste Webseite erfüllt manchmal einfach nicht die Anforderungen von mobilen Nutzern, die im Durchschnitt 2,5 Stunden täglich mobile Apps benutzen.

In diesem Fall brauchst auch Du eine mobile App, um Leute zu erreichen die selbst nur mobile Apps nutzen. Klingt kompliziert und teuer, muss es aber nicht sein. Hier sind sechs WordPress-Plugins die dir dabei helfen können:

#1 Web2App


Web2App ist ein WordPress-Plugin das aus deiner Webseite eine vollumfängliche Native App macht. Die Einrichtung ist extrem einfach, aber dieses „einfach“ bringt keine unnötigen Kompromisse in puncto Qualität mit sich. Selbstverständlich reicht es nicht an eine handgefertigte App für tausende von Euros heran, aber die Qualität ist ausreichend und Du hast eine Menge Optionen zur individuellen Anpassung.
Zu den Features gehören:
– Social Media sharing
– Rating und Reviewen der App im Play Store
– Splash Screen
– Verschiedene Layouts zur Auswahl
– Ein Video-Tutorial in dem Du ganz einfach lernst wie Du deine eigene App erstellst

#2 Wapppress


Wapppress ist eine echte Zeitersparnis – damit kannst Du in einer einzigen Minuten deine mobile App erstellen und einsatzbereit machen. Allerdings, als Premium-Plugin ist es nicht für Leute die gerne jedes Detail kontrollieren und jede Einstellung von Hand vornehmen wollen. Es bietet auch keine Unterstützung für Add-Ons wie Push Notifications.
Wapppress nimmt ganz einfach deine Webseite und konvertiert sie in eine mobile App. Sie funktioniert am besten für kleine Unternehmen, Non-Profits, Freelancer und Blogger die einfach nur eine eigene App für den Play Store wollen.

#3 MobiLoud


Anders als die bisher genannten Plugins ist MobiLoud nicht kostenfrei. Es ist ein Service der eine mobile App aus deiner Webseite kreiert. Das Team ist auf zwei Dinge spezialisiert: Blog- und
– Newsseiten in mobile Apps umwandeln
– Webseiten mit hohem Traffic in Apps konvertieren
Wichtig zu erwähnen ist auch, dass MobiLoud keine einmaligen Aufträge erledigt, sondern ein dauerhafter Service ist der sich um deine mobiole App kümmert. Das beinhaltet:
– Spezifische Apps für Android und iOS
– Erstellen eines individuellen Logos
– Push Notifications
– Reguläre App-Updates und Wartung

#4 Blappsta


Blappsta ist das eine Plugin in dieser Liste das nicht nur mit Android- und IoS-Geräten kompatibel ist, sondern auch mit Windows-Smartphones. Es konvertiert deine Webseite in eine mobile App und fügt auch noch diverse mobile-friendly Features hinzu, zum Beispiel:
– Push-Notifications für neue Posts
– Anpassbare Navigation
– Homepage Designeinstellungen
– Kontrolle über die Organisierung und Positionierung des Contents deiner Seiten
– Sharing-Optionen für Social Media
– Sharing-Optionen via Email
– Deep Link Indexing für Google
– Ein Preview-Tool mit dem Du dir anschauen kannst wie deine konvertierte Webseite aussieht bevor Du sie freigibst

#5 AppPresser


AppPresser ist ein weiterer Mobile App Builder. Er wird als einfach, schnelles Tool vermarktet, aber orientiert sich tatsächlich mehr an Entwickler und andere erfahrene Nutzer und benötigt einiges an Arbeit um die gewünschten Resultate zu liefern. Dafür bietet er dann allerdings eine große Menge an Optionen und Einstellungsmöglichkeiten die viele andere Mobile App Builder nicht bieten. Zu den Feature sgehören unter Anderem:
– Ausgewählten Content in maßgeschneiderte Seiten konvertieren
– Einrichtung von Push Notifications
– Hohe Kompatibilität mit anderen WordPress Extensions, z.B. für Kamera-Funktionen, Google Maps, oder Social Media Logins

#6 Androapp


Eine ideale Wahl für besonders Content-basierte Webseiten und Blogs. Androapp nimmt den Newsfeed deiner Seite und konvertiert ihn in ein mobile-freundliches Layout. Am Rest der Webseite jedoch ändert sich eher wenig. Die Features beinhalten unter Anderem:
– Push Notifications
– Offline-Speichern von Content
– Anpassbare Themes

Was tun wenn deine Social-Media-Strategie nicht anschlägt?

Es kann ziemlich enttäuschend sein wenn Du feststellst, dass deine Social-Media-Kanäle nicht ansatzweise die Wirkung haben die Du dir erhofft hattest. Aber es hat immerhin ein Gutes: Du weißt, dass etwas falsch gelaufen ist. Manche Unternehmen verpulvern Millionen für wirkungslose Werbekampagnen und merken über Monate nicht, dass sie absolut nichts bringen.
Also nimm es als Anlass um mal genau zu schauen was da falsch gelaufen ist. Die Einsichten die Du daraus gewinnst, können dir helfen deine gesamte Social-Media-Strategie zu verbessern.

1. Analysieren

Irgendwo hakt es in deiner Social-Media-Strategie – aber nicht unbedingt dort wo Du denkst. Der erste Schritt ist also, das Problem genau zu identifizieren.
Schau nach auf welchen Social Media Plattformen Du präsent bist, was Du dort teilst, welche Reaktionen es hervorruft und welchen Effekt es auf dein Unternehmen hat. Wenn Du viel Social Media verwendest, kann es Sinn machen dafür eine Profi anzuheuern. Wenn Du es allein machen willst, gibt es auch dafür Hilfe.

2. Ziele

Marketing-Ziele zu setzen ist ein langer und komplexer Prozess – genau deswegen wird es auch so oft unterlassen oder nur halbherzig getan. Aber Ziele sind wichtig. Ziele sind die Basis für jede „Ist es das überhaupt wert?“-Überlegung. Deswegen zahlt es sich auch aus sie genau zu definieren. Außerdem sind sie gut für regelmäßige Erfolgserlebnisse und damit die Arbeitsmoral.

3. Publikum

Analysen und Zielsetzungen sind jener Teil deiner Strategie, die alles bestimmen sollte was Du tust. Der nächste Schritt ist es dein Publikum zu identifizieren und herauszufinden was sie von dir wollen.

Dein Social-Media-Publikum setzt sich zusammen aus denjenigen die schon deine Kunden sind und denen die es noch werden könnten. Sie zu verstehen und ihnen zu geben was sie wollen, ist nicht minder wichtig als deine Kunden offline zu verstehen und zufriedenzustellen.

4. Mittel der Wahl

Die Analyse aus Punkt 1 sollte Dir einen Überblick über all die Social-Media-Networks geben in denen dein Unternehmen/deine Marke präsent ist. Wie viele sind das? Mach nicht den Fehler in allen Netzwerken vertreten sein zu wollen. Stattdessen such dir die 1-3 davon aus die am besten zu deinem Unternehmen und Produkt passen, und konzentriere deine Zeit und kreative Energie auf diese.

Finde heraus wo sich die meisten potentiellen Kunden befinden und interagiere dort mit ihnen. Du wirst an ein paar natürliche Begrenzungen stoßen – zum Beispiel die Menge, Fähigkeiten und Zeit der Mitarbeiter die deine Social-Media-Profile managen – also musst Du Prioritäten setzen.

5. Strategie

Jetzt hast Du alles was Du brauchst – Zeit um deine Social-Media-Strategie zu überarbeiten. Oder aufzusetzen, falls Du noch keine haben solltest. Basierend auf einer einfachen Frage: Wen willst Du wo und wie ansprechen?

Wie auch das Setzen von Zielen ist das Erstellen einer Social-Media-Strategie harte Arbeit – und dennoch essenziell wichtig. Es wird die Basis und Referenz für alles sein was Du in den nächsten 6 Monaten oder so tust – und damit den Social-Media-Teil deines Marketings sehr viel einfacher und übersichtlicher gestalten.
Und noch ein Lichtblick: wenn Du die bisherigen Schritte befolgt hast, hast Du die Hälfte der Arbeit schon hinter dir.

6. Frequenz

Die Postingfrequenz ist im Grunde die Antwort auf die Frage wann und wie häufig Du posten möchtest. Zum Glück haben sich andere schon die Mühe gemacht zu untersuchen wann Menschen am aktivsten auf Social Media sind. Alles was Du noch tun musst ist darauf basierend eine Entscheidung zu treffen.
Eine eindeutige Empfehlung gibt es hier nicht, probiere ruhig ein wenig herum und schaue was am besten für dich und dein Unternehmen funktioniert. Wenn Du einen guten Zeitpunkt gefunden hast, musst Du dir eine Weile keine Sorgen mehr darum machen – aber schau ab und mal nach ob es noch gut läuft. Umstände können sich ändern.

7. Content

Die meisten Unternehmen bieten eine Mischung aus unterschiedlichem Content an – Content den sie selbst kreiert haben, Content von Anderen den sie nur teilen und natürlich Werbung. Es ist wichtig diese Mischung einigermaßen in Balance zu halten. Zu viel eigener Content ist zeitaufwändig, kann langweilig werden und lässt wenig Platz für Werbung. Zu viel fremder Content und die Leute fragen sich was Du eigentlich tust. Zu viel Werbung und die Leute werden sich genervt abmelden.

Die richtige Balance erfordert auch wieder ein bisschen Trial and Error. Aber auch hier haben Andere schon ein paar gute Ideen gehabt. Früher galt die 80/20-Regel als Standard (80% geschaffener Content, 20% Werbung), heute ist die 5/3/2-Regel beliebter – 50% Fremdcontent, 30% eigener Content und 20% unterhaltsamer Content.
Diese Regelung ist aber auch nicht in Stein gemeißelt und kann sich auch von Plattform zu Plattform ändern. Auf Facebook ist unterhaltsamer Content zum Beispiel sehr gefragt, wärend man ihn auf LinkedIn praktisch gar nicht findet. Es gilt also wieder: mischen und testen bis Du das gefunden hast was für dich funktioniert.

8. Trends

Marketing generell und Social Media Marketing im Besonderen werden immer wieder von neuen Trends geprägt. Jede Menge Experten geben ihre Meinung ab dazu was ein Unternehmen tun oder lassen sollte. Es ist leicht sich von dieser Masse an Meinungen und Informationen überwältigen und mitreißen zu lassen, aber vernachlässige bei alldem nicht deine grundlegenden Ziele. Kümmer dich zuerst um die Basics bevor Du den neuesten Trends nachläufst. Vor allem aber pass auf dass deine Handlungen konsistent mit deinen Ressourcen sind, denn man kann es ganz schnell übertreiben und sich zu viel zumuten.

9. Rechtschreibung und Grammatik

Wenn deine Strategie erstmal festgelegt und implementiert ist und Du wieder zurück beim regelmäßigen Posten bist, achte darauf dass deine Postings gewisse Anforderungen erfüllen. Es ist einfach in einen Trott zu verfallen und seine Standards zu senken, also gib acht dass Du nicht unbewusst nachlässt.
Überprüfe deine Posts (oder – besser noch – bitte Jemand anderen es zu tun) auf Dinge wie Rechtschreibung Grammatik, Bilder oder Benutzerfreundlichkeit (Schriftgrößen, Formatierung, etc.).

Fazit:

Wenn deine Social-Media-Bemühungen sich als wirkungslos herausstellen, dann hat die Bewältigung dieses Problems höchste Priorität. Social Media ist ein wichtiges Werkzeug des Marketing und als solcher braucht es Ziele und Strategien (und Möglichkeiten die Erreichung ersterer zu messen). Bei anderen Werkzeugen würdest Du dich auch nicht damit zufriedengeben dass sie nutzlos sind, also fang jetzt nicht damit an.

Findest Du heraus dass dein Social Media Content einfach nicht funktioniert, mach einen Schritt zurück und wirf einen analytischen, unvoreingenommenen Blick darauf. Dein Problem liegt wahrscheinlich weniger daran dass Du letzte Woche ein schlechtes Meme geteilt hast oder nicht genug Live-Interviews machst, sondern sehr viel wahrscheinlicher an einem fundamentalen Problem in deiner Social-Media-Strategie.
Dieses Problem zu beheben ist nicht einfach – es ist oft verführerischer einfach weiter zu posten, gerade wenn die oberflächlichen Messdaten in Ordnung sind. Davon wird sich die Lage aber nicht bessern. Besser wird es nur wenn Du die Arbeit hineinsteckst.