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Mehr Conversions durch optimierten Content

Die Conversion von Traffic zu Kunden ist das ultimative Ziel der meisten Business-Webseiten und eine Messlatte für ihren Erfolg. Seine Conversion-Rate zu erhöhen passiert nicht über Nacht, aber es gibt ein paar Dinge die Du dazu beitragen kannst. Hier verraten wir Dir die besten Tipps.

Klare, unmissverständliche „Call to action“-Buttons

Du musst deinen Kunden vermitteln was Du möchtest dass sie tun. Eine Webseite ist voller potentieller Ablenkungen (gar nicht zu reden von den Ablenkungen durch anderen Webseiten und Apps), und wenn kein klarer Pfad vorgegeben ist, dann wird man umso anfälliger dafür. Du willst also eindeutig zeigen wo er wie hinkommt, mit Buttons wie „Bereit loszulegen?“, „in den Einkaufswagen“ oder „Registrieren“. Kurz, treffend, informativ.

Nimm den Besucher bei der Hand

Der Weg vom Besucher zum Kunden hat vier Schritte, und Du solltest ihn durch jeden einzelnen davon führen:

1. Aufmerksamkeit für ein Problem wecken und erklären welche Auswirkungen es auf das Leben des Lesers hat, wenn das Problem ungelöst bleibt.
2. Eine Lösung in Form von einem deiner Produkte präsentieren, damit der Leser weiß, dass Du die Antwort hast.
3. Stelle klar, dass Du diese einfache Lösung hast und motiviere den Kunden dazu, zu handeln.
4. Biete eine einfache und leicht verständliche Methode der Abwicklung.

Testimonials und Reviews

Wenn man seine Zeit und Geld in etwas investieren soll, dann will man auch wissen, ob es das wert ist. Testimonials können dabei wichtige Überzeugungsarbeit leisten.
Am besten nutzt Du 3-4 Testimonials mit kurzen aber aussagekräftigen Texten, irgendwo auf halben Weg auf der Seite. So riskierst Du nicht, es zu übertreiben und den Leser mit weiteren umfangreichen Texten abzulenken.

Social Media Links für Social Proof

Du kannst eine Menge auf deiner eigenen Seite tun um das Vertrauen in dein Unternehmen und deine Marke zu stärken, aber ultimativ trauen die Besucher den Dingen, die sie auf Social-Media-Plattformen von ihren Freunden und Bekannten hören mehr als dem, was ein Unternehmen über sich selbst erzählt. Deswegen ist einer der wichtigsten Tipps für mehr Conversions, dich dieses Social Proofs zu bedienen. Mit ausgewählten Links kannst Du dir deren Glaubwürdigkeit ausborgen um deine zu untermauern.

Pass nur auf, dass es so eingestellt ist, dass Facebook eine neuen Tab in deinem Browser öffnet und nicht direkt von deiner Seite aus dorthin geht. Sonst verlierst Du Traffic und der Besucher schaut vielleicht lieber ein bisschen auf Facebook herum und vergisst, was er eigentlich bei dir wollte.

Kosten klar aufzeigen

Niemand wird gerne mit Preisen bombardiert wenn er eine Webseite betritt, aber noch nerviger sind versteckte Kosten.

Deine Kunden wollen informierte Entscheidungen treffen, und wenn Du es ihnen schwer machst sich zu informieren, dann werden sie dir schnell unterstellen dass Du sie nur ausnehmen willst. Also zeig klar auf der Produktseite an was ein Produkt kosten wird – inklusive, Porto, Verpackung und allem was sonst noch anfällt.

Redundanten Content vermeiden

Auch im Webdesign schleicht sich manchmal die Faulheit ein – ganze Absätze werden copy-pasted statt dass man sich die Mühe macht etwas neues zu verfassen. Auch technische Gründe können Redundanzen verursachen, wie etwa der Wechsel von http zu https.
Du sagst jetzt vielleicht, dass die meisten Besucher das doch eh nicht merken werden, und vielleicht hast Du sogar Recht – aber Suchmaschinen werden es merken. Suchmaschinen bemerken doppelt oder x-fach vorhandenen Content und ranken ihn dann sehr viel niedriger.

Ich muss dir nicht erklären, dass Du das um jeden Preis vermeiden willst. Also schau dir hin und wieder mal deine Seite in ihrer Gesamtheit an und halte nach solchen Redundanzen Ausschau.

Fachjargon vermeiden

Ein bisschen Fachjargon kann helfen dich als Experten dastehen zu lassen, der sein Fach auch versteht. Zu viel Fachjargon hingegen kann dich eingebildet, verzweifelt oder einfach unverständlich aussehen lassen. Und nebenbei auch noch deine Kunden in die Flucht schlagen, denn kein Mensch will sich erst durch einen Glossar blättern um zu sehen ob er ein Produkt kaufen will oder nicht. Im Zweifelsfall sagen die Leute dann ganz einfach Nein zu einem Produkt das sie nicht verstehen.

Also sei sparsam mit den Fachbegriffen. Benutze sie da wo nötig, und füge vielleicht noch eine Erklärung in Klammern oder einem Kontext-Popup hinzu. Verfasse die Texte so, dass sie auch für Laien gut verständlich sind – für die Profis kannst Du ja unten einen Extrakasten mit den nötigen technischen Eckdaten bereitstellen.

Einfache Navigation, überschaubares Layout

Niemand verschwendet gerne Zeit damit, sich auf einer ihm unbekannten Webseite erstmal zu orientieren. Wenn Du möchtest dass die Leute das Browsen auf deiner Seite genießen, dann gestalte eine einfache Sitemap mit einem Minimum an internen Links. Die können zwar bei der SEO helfen, aber wenn Du es übertreibst, sind die Besucher schnell verwirrt darüber wo sie denn eigentlich gerade sind. Mach ihnen die Navigation so einfach wie möglich.

 

Mehr Conversions durch optimierte Produktseiten

Online-Shop-Besitzer stecken oft eine Menge Arbeit in ihre Homepage – aber nur ein Bruchteil davon kommt auch auf den Produktseiten an. Es ist leicht nachvollziehbar warum das geschieht: die Landingpage ist das erste was die Besucher sehen, also will man ihr die Hauptaufmerksamkeit widmen. Aber die Produktseiten sind ebenfalls wichtig. Sie enthalten die Dinge die Du am Ende verkaufen möchtest – und sie müssen so gestaltet sein, dass der Kunde die Produkte auch will. Hier verraten wir Dir ein paar Tipps wie Du das hinbekommst:

Nutze hochwertige Grafiken

Fotos, Videos und andere Grafiken sind enorm wichtig für Online-Shops. Aber sie haben nur einen positiven Effekt, wenn sie auch eine gute Qualität haben. Hier ein paar Dinge die Du beachten solltest:
– Die Bilder sollten möglichst hochwertig sein.
– Die Bilder sollten das Produkt aus vielen verschiedenen Blickwinkeln zeigen, damit der Kunde einen möglichst genauen Eindruck davon bekommt. Eine 360°-Ansicht ist der Königsweg.
– Auch sollten die Bilder zoombar sein. Viele Kunden werfen gerne einen Blick auf die Details.
– Wenn ein Produkt in verschiedenen Farben kommt, dann solltest Du es auch in diesen Zeigen. Am besten ist die Seite so angelegt, dass die Auswahl einer Produktfarbe auch gleich Fotos mit der entsprechenden Farbe anzeigt.
– Wenn möglich zeig nicht nur Fotos vom Produkt selbst, sondern auch vom Produkt im Einsatz. Das wird den Besuchern einen besseren Eindruck vermitteln wie man das Produkt benutzt.
– Videos eignen sich perfekt für Produktdemonstrationen und haben ebenfalls einen positiven Effekt auf die Conversion-Rate.

Ziel all dieser Grafiken ist es dem Kunden zu ermöglichen, sich das Produkt genau vorzustellen. Das ist gerade für den E-Commerce-Bereich wichtig, denn dort haben die Kunden nur begrenzte Informationen über das was sie kaufen wollen. Vermittelst Du ein gutes Bild, kann das die Kaufentscheidung positiv beeinflussen – vermittelst Du dagegen ein schlechtes oder irreführendes Bild, bestellt der Kunde vielleicht, schickt die Ware dann aber zurück. Du hast also gleich zwei gute Gründe, um dem Kunden ein möglichst akkurates Bild zu vermitteln.

Unklarheiten und Zweifel ausräumen

Ein ständiges Problem im E-Commerce sind die Zweifel der Kunden. Anders als in traditionellen Geschäften können die Kunden die Produkte die sie hier kaufen wollen nicht sehen oder anfassen. Daraus ergibt sich eine gewisse Hemschwelle beim Kauf, gerade wenn es um ihnen unbekannte Produkte und Marken geht.
Es gibt aber Möglichkeiten um diese Hemmnisse schon im Vorfeld auszuräumen. Zum Beispiel die Folgenden:
– Kommuniziere klar deine Preise. Vermeide versteckte Kosten, diese schüren Misstrauen.
– Zeig deinen Kunden dass dir die Sicherheit ihrer Daten nicht egal ist und zeige deine Sicherheitszertifikate und Vertrauenssiegel.
– Leg eine FAQ-Sektion an und beantworte schonmal die offensichtlichsten Fragen. Wenn weitere Fragen häufig gestellt werden, dann erweitere die Sektion entsprechend.

Damit baust Du Vertrauen auf. Vertrauen hat einen sehr psoitiven Effekt auf Conversions.

Kundenfeedback sichtbar machen

Kundenfeedback ist enorm wichtig. Reviews von echten Usern können dabei helfen, eine Menge potentielle Erstkunden zu überzeugen.
Aber obowhl Du die Kontrolle über die Kommentarsektion hast, lass dich nicht dazu hinreißen gleich alle schlechten Bewertungen zu löschen. Versuch stattdessen sie als Beispiel dafür zu nutzen, wie Du eine schlechte Situation verbesserst und ein Problem löst.

Ermutige deine Kunden immer dazu, Feedback zu hinterlassen. Je mehr Feedback Du bekommst, desto besser. Wenn möglich, belohne Kunden für das Hinterlassen von Feedback.

Seitengeschwindigkeit optimieren

Auch die Geschwindigkeit deiner Seite hat einen Effekt on die Conversion-Rate. Kunden haben gewisse Erwartungen an die Geschwindigkeit einer Seite und nur begrenzte Geduld – wenn Du sie zu lange warten lässt, gehen sie ganz einfach auf eine andere Seite.

Zu den Dingen die Du dagegen tun kannst gehört das Reparieren von kaputten Links auf deiner Seite. Ein anderes ist, die Zahl der HTTP-Requests zu reduzieren, indem Du die Zahl der Dateien auf deiner Seite begrenzt. Halte deine Seite schlank, so bleibt sie schnell.

Ebenfalls nützlich sind regelmäßige Performance-Checks. Es gibt Tools die nicht nur die Geschwindigkeit deiner Seite testen, sondern auch noch tiefer ins Detail gehen und dir genau sagen wie Du deine Seite noch schneller machen kannst.

Live-Chat anbieten

Einen Live-Chat anbieten war mal optional, aber inzwischen wird es zunehmend wichtiger – so sehr dass es fast schon eine Grundvoraussetzung im E-Commerce ist. Live-Chat hat eine Menge Vorteile, besonders wenn er auf Produktseiten angeboten wird.

Deine Kunden könnten Fragen haben die noch nicht in den FAQ beantwortet werden, also ist direkte Kontaktaufnahme oft ihre einzige Wahl. Sie könnten auch eine Mail an deinen Kundenservice schreiben, aber wenn sie die Antwort haben, sind sie wahrscheinlich nicht mehr in Kaufstimmung – Live-Chat dagegen liefert sofort Antworten, und gibt dir eine Chance ihre Entscheidung zugunsten eines kaufs zu beeinflussen.

Wenn Du nicht das Personal hast um den Chat 24/7 zu besetzen, kannst Du in der Zwischenzeit auch Chatbots benutzen. Mit fortlaufender Entwicklung nimmt deren Nutzung immer mehr zu. Nur verlass dich nicht 100% darauf – egal wie gut sie sind, sie sind kein Ersatz für echte Menschen. Das merken auch die Kunden. Also lass die Bots nicht deinen gesamten Chat übernehmen – nur zu Zeiten an denen er nicht anderweitig besetzt werden kann.

Priorität auf mobile Kompatibilität

Wir haben das in früheren Artikeln schon erwhnt: der Gebrauch von Mobilgeräten nimmt immer mehr zu. Deswegen ist es wichtig, dass deine Seite auf Mobilgeräten gut aussieht, ganz besonders die Produktseiten.

Wenn Du deine Seiten für die mobile Nutzung optimierst, besteht das Ziel darin, dass die Erfahrung der mobilen Nutzer genauso gut ist wie die der Desktop-Nutzer. Einer der Schlüsselaspekte hierbei sind Ladezeiten und dass all die Grafiken und Effekte auch auf einem kleinen Bildschirm noch gut aussehen.

Heutzutage kann man auf mobile Kompatibilität ganz einfach nicht mehr verzichten. Jeder der eine Webseite hat – und ganz besonders jeder der darüber etwas verkaufen will – muss auch optimieren. Mobil-Kompatibilität ist auch wichtig für Search Engine Optimization, wenn Du dich also darum kümmerst, profitierst Du doppelt davon.

Plane deine CTA

Und schließlich: deine CTA (Calls to Action). Diese können sehr effektiv sein, abhängig davon wie sie eingesetzt werden. Hier ein paare Tipps dazu:
– Dein „in den Einkaufswagen legen“-Knopf sollte an prominenter Stelle liegen und wirklich herausstechen. Sei ruhig etwas experimentell, aber übertreib es nicht. Der Besucher sollte nicht einen Moment suchen müssen um die Schaltfläche zu finden.
– Wahre einen konsistenten Ton. Dein Content sollte einem bestimmten Stil folgen und deinen Call-to-Action unterstützen.
– Dein CTA sollte einladend sein, aber nicht aufdringlich. Es geht darum den Kunden dazu zu bringen zu tun was Du möchtest – aber das sollte man lieber subtil vermitteln und nicht mit der Brechstange.

Deine Produktseiten sind einer der wichtigsten Teile deines E-Commerce-Buisnesses. Darum solltest Du ihnen auch die nötige Aufmerksamkeit widmen. Nur so kannst Du auch eine hohe Conversion-Rate bekommen.
Diese Tipps geben unsere Erfahrungen mit dem Thema wieder. Hast Du selbst irgendwelche guten Tipps parat? Teile Sie mit uns in den Kommentaren!

 

Wie Du deinen Online-Shop schützt

Bei allen Unterschieden zu einem traditionallen Geschäft hat dein Online-Shop auch einige Gemeinsamkeiten damit – zum Beispiel die Tatsache, dass es Leute gibt, die sich unerlaubten Zugang dazu verschaffen wollen.
Du tätest also gut daran, dich dagegen zu schützen. Nicht nur dass Du dicht damit gegen Hacker und Betrüger schützt (als ob das nicht schon Grund genug wäre), Du tust damit auch etwas für dein Suchmaschinen-Ranking. Kein Witz – Google rankt Seiten höher wenn sie eine SSL-Verschlüsselung haben.

Hier sind ein paar Tipps wie Du das am besten machst:

Nur die relevanten Kundendaten speichern

Hacker lieben Information. Viele große Hacks – die Art von denen man selbst in den nicht-Technologie-Nachrichten hört – drehen sich darum, Userdaten zu stehlen. Eine Möglichkeit sich zu schützen ist, kein attraktives Ziel abzugeben. Viele Online-Shops machen hier schonmal einen großen Fehler, indem sie den Nutzer nach Daten fragen, die gar nicht benötigt werden.
Als Faustregel: Wenn es keinen guten Grund gibt warum Du eine Information wissen solltest, dann frag auch nicht danach. Wenn keine deiner Waren einer Altersbeschränkung unterliegen, brauchst Du das Geburtsdatum des Käufers nicht zu wissen; und wenn dein Shop nur elektronische Ware verkauft, benötigst Du auch keine Lieferadresse.

Das hat den zusätzlichen Vorteil, dass es den Anmeldeprozess einfach und weniger nervig macht. Gerade beim mobilen Shopping, wo man in der Regel nur mit der Bildschirmtastatur arbeitet, beschleunigt ein Konzentrieren aufs Nötigste den Anmeldeprozess enorm.
Zudem spart es natürlich auch Speicherplatz.

Stelle sicher, dass deine Hosting-Plattform solide ist

Ich erzähle Dir wahrscheinlich nichts neues wenn ich sage, dass es eine ganze Menge Hostig-Provider da draußen gibt. Du musst dir einen suchen, die das Thema Sicherheit auch ernst nimmt. Denn wenn ein Hacker die Kontrolle über einen Server übernimmt, kann er die hunderten von Webseiten die darauf gespeichert sind, einfach abschalten (wenn nicht schlimmeres).

Also lies ein paar unabhängige Reviews (am besten aus verschiedenen Quellen) oder frage ein wenig in Technikforen herum um herauszufinden welche Hoster verlässlich sind.

Benutze SSL-Verschlüsselung

Deine Kunden wollen sicher sein, dass Du alles getan hast um deinen Shop (und ihre Daten) abzusichern. Eine der grundlegendsten Möglichkeiten um den Kunden etwas Vertrauen in deine Seite zu vermitteln ist die Installation eines SSL-Zertifikats.

Kurz gesagt: ein SSL-Zertifikat ermöglicht es deinem Shop, Daten verschlüsselt zu übermitteln. Das bedeutet, dass die Kommunkation zwischen Webbrowsern und deinem Server sicher ist. SSL-Verschlüsselung ist essenziell, wenn Du möchtest dass Kunden wichtige Informationen auf deiner Seite lagern. So essenziell dass viele Kunden sich gar nicht mehr auf Seiten registrieren die keine
SSL-Verschlüsselung anbieten.

Es gibt verschiedene Arten von SSL-Zertifikaten – manche davon sind sogar kostenlos erhältlich. Wenn Du dir eines aussuchst, achte darauf, dass es 256-bit Verschlüsselung anbietet.

Verlange zusätzliche Bestätigungen bei Kreditkarten

Viele Seiten verlangen nur die üblichen Kartendetails von ihren Kunden. Mit anderen Worten: alles was sie wollen ist die Kartennummer, der Name darauf und das Verfallsdatum. Aber wusstest Du, dass Du das Betrugsrisiko noch weiter senken kannsrt, indem Du eine weitere Bestätigung verlangst?

Visa-Karten haben einen Schutzplan genannt „verified by Visa“, während MasterCard einen „SecureCode“-Plan anbietet. Beide funktionieren auf die gleiche Art: sobald ein Kunde seine Karteninformationen eingibt, wird er auf eine andere Seite weitergeleitet.
Auf dieser Seite muss er dann ein Passwort eingeben das nur ihm bekannt ist – normalerweise wird dieses bei der ersten Benutzung der Karte festgelegt.

Wenn Du viele Kunden hast die mit Kreditkarte bezahlen, solltest Du mal mit deinem Payment Provider klären ob er diese Funktion anbietet. Wenn dann Jemand versucht mit einer gestohlenen Kreditkarte bei Dir einzukaufen, kann er die Transaktion nicht abschließen.

Teste deinen Shop nach Verwundbarkeiten

Vollkommen egal was Du sichern willst – deine Arbeit ist niemals abgeschlossen. Technologie veraltet, neue kommt dazu, neue Ideen und Techniken verbreiten sich und irgendwann ist die teuerste HighTech gerade noch gut genug um die billigsten Amateur abzuhalten.
Deswegen musst Du regelmäßig deine Webseite auf Schwachstellen überprüfen. Anders gesagt: Du musst versuchen in deine eigenen Webseite einzubrechen – und auf die Art alle Sicherheitslücken finden die Du stopfen musst.

Manche E-Commerce-Plattformen bieten Plugins an, die dann im Hintergrund laufen und nach verdächtigen Code Ausschau halten. Oder Du kannst eine Sicherheitsfirma anheuern die das für dich erledigt.

Aber egal wie Du es tust: Du solltest regelmäßige Sicherheitsüberprüfungen zu einer Priorität machen. Nur weil deine Seite gestern sicher war, heißt das nicht dass sie das auch morgen noch ist.

Halte deine E-Commerce Software immer auf dem neuesten Stand

Das sollte sich eigentlich von selbst verstehen, wird aber immer gerne aufgeschoben oder vergessen. Sicherheit ist ein ewiges Wettrüsten zwischen Programmierern und Hackern – aber wenn Du nicht zügig auf die neusten Versionen updatest, dann ist das so als wenn Du ein topmodernes Türschloss kaufst… und es dann nicht einbaust.

Also: bleib immer auf dem neusten Stand.

Hast Du noch Tipps wie man die Sicherheit eines Online-Shops verbessern kann? Teile Sie mit uns in den Kommentaren!

 

Wie ein Livechat deine Conversions erhöhen kann

Bist Du auf der Suche nach einer neuen Möglichkeit um deine Conversions zu erhöhen? Wenn ja, bist hier genau richtig. In diesem Post reden wir über eine Methode die sehr gerne übersehen oder vernachlässigt wird: ein Livechat.
Du wirst jetzt wahrscheinlich fragen: Macht das wirklich so einen Unterschied?

Und die Antwort lautet: ja, tut es.
– Gemäß einer Studie von MarTech kaufen 51% der Kunden eher auf einer Webseite die einen Livechat anbietet.
– 29% der Verbraucher kaufen eher wenn sie sehen dass eine Seite ein Livechat-Tool anbietet, selbst wenn sie es nicht nutzen.
– 48% der Kunden kehren eher auf eine Seite zurück, wenn sie einen integrierten Livechat hat.
– 41% der Kunden vertrauen einer Marke mit Livechat.

Das erklärt, warum immer mehr Seiten Livechats anbieten. Aber gerade als Kleinunternehmer hast Du natürlich das Problem, dass deine Zeit begrenzt ist. Du kannst nicht ständig für einen Livechat zur Verfügung stehen, höchstens für ein paar Stunden ab Tag. Zum Glück musst Du das auch gar nicht – wir verraten Dir hier wie Du deine begrenzte Zeit effizient nutzt, deine Produktivität verbesserst und deine Verkäufe ankurbelst.

Finde heraus wann deine Stoßzeiten sind – dann sorge dafür dass in diesen Zeiten dein Chat besetzt ist

Wie auch jedes andere Geschäft wirst Du sowohl Stoßzeiten haben – also Zeiten in denen besonders viel los ist – und Zeiten in den fast gar nichts los ist. Ein Einzelhändler bei mir in der Nähe hat zum Beispiel Stoßzeiten vormittags zwischen 9 und 10 Uhr und nachmittags zwischen 17 und 18 Uhr.
Außerhalb dieser Zeiten kommen selbstverständlich auch Kunden, aber nicht annähernd so viele. Entsprechend ist auch weniger Personal da. Außerdem kommen auch generell mehr Kunden an Samstagen als an Wochentagen.

Online ist es nicht anders. Aber wie findest Du heraus an welchen Zeiten es am geschäftigsten ist, wann die meisten Kunden online sind? Die Antwort ist einfach:

Nutze Google Analytics

Google Analytics lässt sich problemlos in die meisten E-Commerce Seiten integrieren, einschließlich WordPress, Shopify, WooCommerce und so weiter. Die meisten Sitebuilder haben ebenfalls Google Analytics entweder schon integriert oder erlauben eine einfache Integration via Plugins.

Aus diesen Daten kannst Du dann deine Stoßzeiten ablesen und Dir dann Zeitfenster von 30 bis 45 Minuten für den Livechat reservieren

Selbst wenn Du viel Traffic hast, wirst Du nur ein paar Chat-Anfragen bekommen.

Notiere Dir die Anzahl dieser Anfragen. Ebenso überprüfe ob diese Chats produktiv waren und ob Du den Besucher zum Kaufen bringen konntest. Teste den Livechat auch zu unterschiedlichen Stoßzeiten. Denn nur weil deine Seite zu einem Zeitpunkt viele Besucher hat, heißt das noch nicht automatisch dass auch viele den Livechat nutzen wollen.
Schon nach kurzer Zeit wirst Du ein Gefühl dafür bekommen wann der Livechat am sinnvollsten ist und wann er die meisten Conversions bringt. Das ist wichtig für den nächsten Schritt.

Plane im Voraus wann Du den Chat anbietest

Einer der größten Fehler die Du machen kannst ist den Livechat 24/7 anbieten. Tu das auf keinen Fall. Die meisten besseren Livechat-Tools haben eine Menge Einstellungen. Damit kannst Du nicht nur einstellen wie der Chat aussieht und funktioniert, sondern auch wann die Option den Besuchern deiner Seite überhaupt angezeigt wird.
Damit kannst Du den Chat verstecken zu Zeiten in denen er nicht besetzt ist. Außerdem kannst Du automatisierte Willkommensnachrichten anzeigen, basierend auf Faktoren wie der Zeit die ein Kunde schon auf deiner Seite verbracht hat, seinem gegenwärtigen Standort oder seiner IP-Adresse.

Ebenso wie Du den Chat nicht immer anbieten solltest, solltest Du ihn auch nicht überall anbieten. Begrenze ihn auf ein paar ausgewählte Seiten. Zum Beispiel Seiten zu Produkten auf denen es mehr Erklärungsbedarf gibt oder die öfter Fragen aufwerfen oder Seiten auf denen viele Kunden sich entscheiden deine Seite ganz zu verlassen.

Qualität über Quantität

Es gibt eine Menge Diskussionen zum Thema Qualität versus Quantität.
Was den Kundenservice angeht, ist die Debatte aber längst entscheiden – und die Qualität hat gewonnen.

Du glaubst vielleicht dass es am sinnvollsten ist, breit zu streuen. Dass wenn Du gleichzeitig ein halbes Dutzend Konversationen betreibst, das die Chancen erhöht dass Du daraus Verkäufe generieren kannst. Aber das ist ein Irrtum. Ja, vielleicht kannst Du ein halbes Dutzend Leute bei der Stange halten – aber definitiv nicht auf eine Art bei der sie sich als Kunden gut betreut und beraten fühlen.
Stattdessen wirst Du zwischen all diesen Konversationen hin- und herhetzen und knappe Antworten geben in der Hoffnung zumindest ein paar davon schnell abzuschließen. Die Kunden werden das merken und sie werden es nicht mögen.

Also, wie sorgst Du dafür, dass Du nicht von den Kunden überrannt und in solche Situationen gezwungen wird? Da gibt es zwei Möglichkeiten: entweder Du stellst spezialisiertes Support-Personal ein oder Du stellst ein dass die Chatbox auch nur unter bestimmten Bedingungen erscheint. Zum Beispiel wenn noch keine Chats aktiv sind oder nicht zu viele Besucher gleichzeitig auf der Seite sind.

Höre deinen Kunden zu

Das kann man gar nicht oft genug sagen: sei einfach mal still und höre den Kunden zu. Wer schon länger im Kundendienst arbeitet, hat oft seine Liste mit Standardlösungen die er abarbeitet und hört nur noch mit halbem Ohr zu. Das ist ein Fehler.

Um das Maximum aus einem Livechat herauszuholen, muss man wirklich lesen und verstehen was die Kunden schreiben. Versuche herauszufinden wo ihre Probleme liegen und wie Du ihnen dabei helfen kannst eine Lösung zu finden. Wieviel Zeit Du dafür brauchst ist zweitrangig – wichtiger ist dass Du ihr Problem löst, und zwar richtig löst.

Dazu gehört auch, dass Du die richtigen Fragen stellst. Und immer daran denken: freundlich bleiben. Dein Ego hat in diesem Chat nichts verloren. Es ist toll dass Du schon seit acht Jahren in deinem Feld arbeitest, und ja, es ist auch frustrierend dass der Kunde nichtmal die absoluten Grundbegriffe deines Fachs kennt. Aber wenn der Kunde sich herablassend behandelt fühlt, nur weil Du mehr weißt als er, ist das kontraproduktiv.
Der Trick ist es, kompetent zu wirken, ohne sich aber auf diese Kompetenz etwas einzubilden. Das erfordert Empathie und auch eine Menge Übung.

Gutes Zuhören hat noch einen weiteren positiven Nebeneffekt: es gibt Dir nach einer Weile ein Gefühl dafür was deine Kunden bewegt und womit sie Schwierigkeiten haben. Daraus kannst Du Konsequenzen ziehen: wenn eine Frage immer und immer wieder gestellt wird, kannst Du sie auch einfach in die FAQ aufnehmen.

Arbeite an deinen Kommunikationsfähigkeiten

Manchmal sucht man eine Antwort für einen Kunden, wird aber nicht fündig. Das ist kein Weltuntergang. Wenn Du es dem Kunden vernünftig erklärst, werden die allermeisten von ihnen Verständnis haben.
Die meisten Kunden verstehen, dass Kundendienstler auch nur Menschen sind und werden sich damit zufriedengeben später wiederzukommen oder die Antwort vielleicht auf anderem Wege zu erhalten.
Besser Du nimmst Dir die nötige Zeit und findest die richtige Antwort. Was Du hingegen auf gar keinen Fall tun solltest ist, dir etwas auszudenken nur um einen nervigen Kunden loszuwerden.

Kommunikationsfähigkeiten sind etwas bei dem man nie auslernt. Dafür gibt es auch professionelle Trainings. Wenn die keine Option sind, kannst Du immer noch mit Mitarbeitern, Freunden oder Verwandten trainieren.

Fazit

Ein Livechat ist eine gute Möglichkeit deine Verkäufe anzukurbeln, die Bindung zu deinen Kunden zu verbessern und nebenbei auch noch wertvolles Feedback zu sammeln. In den meisten Fällen wird er genutzt wenn Jemand kurz vor einer Kaufentscheidung steht – was Du dem Kunden in diesem Moment sagst, kann großen Einfluss auf diese Entscheidung haben.
Du kennst wahrscheinlich den Eindruck „das Eisen schmieden solange es noch heiß ist“. Das sind heiße Leads die da gerade auf deine Seite kommen, also schmiede sie, bevor sie wieder abkühlen.

10 Tipps gegen verwaiste Warenkörbe

Stell Dir vor es ist Samstag Morgen. Du sitzt mit deinem Laptop auf der Couch, eine Tasse Kaffee in der Hand. Du scrollst ein wenig durch Facebook. Gerade nicht viel Interessantes los. Einer deiner Freunde hat ein lustiges Urlaubsfoto gepostet. Du gibst ihm ein Like und hinterlässt einen witzigen Kommentar.
Gerade willst Du Facebook schließen, da poppt eine Werbung auf den Bildschirm. Einer deiner Lieblings-Shops bietet Rabatte auf alle Kopfhörer. Hey, fallen deine alten Kopfhörer nicht langsam auseinander? Wäre doch ne gute Gelegenheit sie mal in den Ruhestand zu versetzen.
Also klickst Du auf die Anzeige, gelangst zum Shop und suchst nach ein paar Kopfhörern die dir gefallen. Du wirst fündig, willst gerade damit zur Kasse und dann… klingelt das Telefon.
Als Du nach einer halben Stunde wieder auflegst, schlürfst Du noch schnell den lauwarmen Rest Kaffee und machst den Laptop zu. Warte, was ist mit den Kopfhörern?

Welche Kopfhörer?

Verwaiste Warenkörbe – warum überhaupt?

Wusstest Du, dass die durchschnittliche Cart Abandonment Rate bei 69.8% liegt? Das heißt nur etwas mehr als 30% aller Einkäufe werden auch abgeschlossen. Ernüchternd, hm?

Verwaiste Warenkörbe sind ein großes Problem für Online-Shops. Zum Glück gibt es Dinge die Du dagegen tun kannst, und gleichzeitig Kunden zurückgewinnen. Aber bevor wir zur Lösung kommen, müssen wir erstmal das Problem verstehen. Also reden wir mal darüber, warum die Leute ihre vollen Einkaufskörbe zurücklassen.

Einen Grund kennst Du schon aus der Einleitung: es kommt einfach was dazwischen. Aber das ist bei weitem nicht der einzige mögliche Grund.

Schau Dir mal diese Statistik von Statista an:

Wie Du siehst, gibt es eine ganze Menge von Gründen aus denen Leute ihre Warenkörbe zurücklassen, von zu hohen Versandkosten über einen komplizierten Checkout-Prozess bis hin zu einer verwirrenden Navigation.

Wenn Du dir die Statistik genau angeschaut hast, dann bist Du wahrscheinlich schon darauf gekommen was die gute Nachricht dabei ist: gegen viele dieser Gründe kannst Du etwas tun.

Und ich erkläre Dir jetzt wie Du das am besten machst.

1. Vermeide „Preis-Shocks“

Es gibt nicht schlimmeres als irgendwo ein Produkt zu finden das nur 10 € kostet, aber dann beim Checkout kommen dann noch Porto, Verpackung und Wasnichtalles dazu, und am Ende ist der Preis dann doppelt so hoch. Was macht man in dieser Situation? Die meisten suchen sich ganz einfach einen anderen Shop.

Wenn Du das vermeiden willst, dann stelle sicher, dass Du den Kunden nicht überraschst. Hast Du irgendwelche Zusatzkosten, dann weise früh darauf hin, nicht erst beim Checkout. Wenn sie die Kosten erwarten, dann ist es weniger ein Schock und damit weniger ein Grund, die Shopping-Tour einfach abzubrechen.

Sei einfach transparent und verstecke die Zusatzkosten nicht. Wenn die Kunden sie zahlen müssen, werden sie es eh erfahren.

Wenn Du es dir leisten kannst, kannst Du auch gleich kostenlosen Versand anbieten. In einer Studie gaben 9 von 10 Kunden an, dass Gratisversand für sie der beste Grund ist, online einzukaufen.
Bietet Du also kostenlosen Versand an, reduzierst Du nicht nur das Risiko verwaister Warenkörbe, sondern ermutigst deine Kunden auch noch dazu, zukünftig mehr einzukaufen.

2. Sorge dafür dass deine Webseite einfach zu navigieren ist

Eine gewisse Menge an Klicks und Navigation wird jeder Kunde erwarten – aber je mehr Du diese überschreitest, desto genervter wird der Kunde und desto größer das Risiko dass er es einfach bleiben lässt und stattdessen zu einem anderen Shop geht.

Um das zu vermeiden, solltest Du den Checkout-Prozess so sehr wie möglich vereinfachen. Im Grunde sollte er nicht mehr als sechs Schritte beinhalten:
1. Produkt auswählen
2. Produkt in den Warenkorb legen
3. Zur Kasse gehen
4. Versandmethode auswählen
5. Bezahlmethode auswählen
6. Bezahlen

Und fertig.

Ein gern gemachter Fehler ist es, dem Kunden irgendwo in diesem Prozess noch einmal andere Waren zu präsentieren. Aber der Kunde hat schon längst entschieden was er will. Ebenso sollte man den Kunden auch nicht nach Information fragen die für den Verkaufsprozess irrelevant sind. Auch übertriebenen Email-Verkehr mit Bestätigungen, Anmeldungen zu Newslettern und dergleichen verkneift man sich besser.

3. Mehrere Produktbilder

Wusstest Du, dass für 93% der Verbaucher die äußere Erscheinung des Produktes ein wichtiger Faktor bei der Kaufentscheidung ist?

Beim Online-Shopping schließt das nicht nur die Ware mit ein, sondern das gesamte Erscheinungsbild des Shops. Ansprechendes Design, gut abgestimmte Farben, Infografiken… und selbstverständlich die Produktbilder.

Denk dran, im Gegensatz zum Einzelhandel kann man online nicht mal eben die Ware in die Hand nehmen und sie sich aus allen Blickwinkeln anschauen. Das ist ein Nachteil den Du durch möglichst aussagekräftige Beschreibungen und Bilder ausgleichen kannst. Und zwar qualitativ hochwertige Bilder. Bilder von schlechter Qualität (z.B. niedrige Auflösung) ruinieren deine Glaubwürdigkeit und können den Eindruck erzeugen, dass es sich bei deinem Shop um irgendeine Betrugsmasche handelt.
Also: viele Bilder, aus verschiedenen Blickwinkeln und von hoher Qualität.

Das gilt auch für die Thumbnails, also die Mini-Versionen der Bilder die man beim Stöbern oder im Warenkorb sehen kann. Diese sollten hochwertig und strategisch ausgewählt sein, damit sie erst Aufmerksamkeit auf sich ziehen und später den Kunden daran erinnern, warum er sich für dieses Produkt entschieden hat.

Denk daran, Kaufentscheidungen sind nicht immer logisch und rational. Wenn ein Produkt richtig gut aussieht, kann das ganz schnell die inneren Stimmen übertönen die sagen „Eigentlich brauch ich das doch gar nicht.“ oder „Eigentlich wollte ich nicht mehr als 50 Euro ausgeben…“.

4. Stelle sicher, dass dein Shop mobil-kompatibel ist

Ich habe das schon an anderer Stelle erwähnt, aber man kann es eigentlich nicht oft genug sagen: die Mehrheit der Menschen geht heute mobil ins Netz, und laut Statista wird dieser Trend nur noch zunehmen. Im Jahr 2021 werden geschätzt 70% aller Einkäufe von Mobilgeräten getätigt werden.

Was das für dich bedeutet? Ganz einfach: wenn deine Seite nicht für Mobilgerät optimiert ist, dann verkaufst Du nicht so viel wie Du könntest. Seiten die nicht für Mobilgeräte optimiert sind, sind für mobile Nutzer fummelig und unbequem zu benutzen. Und die meisten davon werden nicht einfach warten bis sie Zugriff auf einen Desktop-Rechner oder Laptop haben – wenn sie nicht jetzt bei Dir bestellen können, dann werden sie jetzt bei Jemand anderem bestellen.

5. Erlaube anonymes Shopping

Manche Kunden entscheiden sich spontan für einen Einkauf und wollen sich nicht dauerhaft auf einer Webseite registrieren, oder sie haben gerade keine Zeit und Lust für den ganzen Registrierungsprozess.
Für diese Art von Kunde kannst Du deinen Shop attraktiver machen, wenn Du es ihnen erlaubst zu bestellen ohne einen Account dafür anlegen zu müssen. Du kannst es ihnen ja immer noch erlauben, sich nachträglich zu registrieren – zum Beispiel über einen Link in der Bestätigungs-Mail.

6. Biete verschiedene Bezahloptionen und einen Währungsumrechner an

Einer Studie zufolge wünschen sich 56% der Online-Shopper unterscheidliche Bezahloptionen. Kunden mögen es ganz einfach Optionen zu haben – und manche haben auch nur eine Option. Wenn Du diesen nicht entgegekommst, dann werden sie nicht bei dir einkaufen wollen – oder es wollen, aber nicht können.

Um das zu vermeiden, solltest Du möglichst viele Bezahloptionen anbieten. Aber: Masse ist nicht gleiche Klasse. Mach dich ein wenig vertraut damit welche Bezahloptionen dort beliebt sind wo Du deinen primären Kundenkreis siehst. Kreditkarten zum Beispiel sind in den USA sehr viel beliebter als in Europa. Wenn Du also vor allem auf Europa abzielst, sind 1-2 Kreditkarten-Optionen genug.

Wenn Du auf internationale Kundschaft abzielst, ist auch ein Währungsumrechner eine gute Idee. Das macht es Kunden im Ausland einfacher bei Dir einzukaufen. Außerdem vermeidet es Preisschocks und das Gefühl, über den Tisch gezogen worden zu sein. Es ist keine angenehme Erfahrung etwas zu kaufen und dann erst im Nachhinein zu bemerken, dass es einen sehr viel mehr kostet als man gedacht hatte.

7. Zeige, dass deine Seite sicher und vertrauenswürdig ist

Heutzutage haben die meisten Internetnutzer schon irgendwelche Berührungspunkte mit Online-Kriminalität gehabt. Daher ist es wichtig deinen Kunden zu zeigen, dass sie dir vertrauen können. Zum Beispiel durch das Hinzufügen von Security Badges an prominenten Stellen auf deiner Webseite (zum Beispiel jenen die sich um den Bestell- oder Bezahlprozess drehen).

Wenn Du dir unsicher bist, welche Badges den besten Effekt haben, hilft dir vielleicht diese Umfrage des Baymard Instituts weiter.

8. Nutze Exit Intent Popups

Stell Dir vor Du stöberst gerade durch die Produkte in einem Online-Shop. Du legst ein paar Produkte in deinen Warenkorb, aber am Ende entscheidest Du dich, doch nicht zu kaufen und verlässt den Shop.

Plötzlich erscheint ein Popup das dich an den vollen Warenkorb erinnert und dich ermutigt, doch noch zur Kasse zu gehen. Noch dazu informiert es dich dass wenn Du jetzt kaufst, Du auch noch 20% Sonderrabatt bekommst.
Schwer so ein Angebot abzulehnen, hm?

Das ist die Macht der Exit Intent Popups. Sie etscheinen wenn der Kunde gerade dabei ist den Shop zu verlassen und versuchen ihn davon abzubringen, entweder mit einem starken „Call to action“ und/oder einem Sonderangebot um sie dazu zu überreden den Kauf doch noch abzuschließen.

Mit Exit Intent Popups kannst Du nicht nur das Problem der verwaisten Einkaufskörbe reduzieren, sondern auch deine Conversion-Rate erhöhen. Also nutze sie zu deinem Vorteil!

9. Füge eine „Warenkorb speichern“-Option hinzu und verschicke Folge-Mails

Wie oft gehst Du online und kaufst im allerersten Online-Shop, ohne irgendwelche Preise zu vergleichen? Selten, wenn überhaupt. Das gleiche gilt für deine Kunden. Die meisten von ihnen vergleichen bevor sie shoppen.

Das bedeutet, sie öffnen die Seiten von mehreren verschiedenen Shops und vergleichen deren Preise für die gewünschten Waren. Am Ende kaufen sie das Produkt (meist beim billigsten Anbieter), kaufen es nicht, oder schlafen noch einmal eine Nacht über die Entscheidung.

Was uns zu der Frage bringt: wie kannst Du dafür sorgen dass deine Kunden sich in deinem Shop willkommen fühlen und ihnen Zeit geben ihre finale Entscheidung zu treffen?

Na zum Beispiel indem Du es ihnen erlaubst ihren Warenkorb zu speichern. Dadurch lässt Du ihnen Raum zur Entscheidung. Sie müssen nichts kaufen wenn sie nicht wollen – aber wenn sie später ihre Meinung ändern, sind ihre ausgewählten Waren noch in ihrem Korb.

Wenn Du schon ihre Mailadresse hast, kannst Du ihnen später noch Follow-Up Benachrichtigungen schicken, zum Beispiel um sie daran zu erinnern dass ihr voller Warenkorb noch auf sie wartet.

10. Nutze Knappheit zu deinem Vorteil

Wenn Du deine Besucher etwas mehr zum Kauf motivieren willst, kannst Du Knappheit für dich nutzen – es schafft eine Atmosphäre der Eile und des Zeitdrucks, jetzt sofort auszuchecken.

Die Strategie ist einfach aber wirksam. Du informierst deine Kunden einfach wie viele Exemplare schon verkauft wurden oder wie viele noch auf Lager sind. Das weckt im Kunden Gedanken wie:
„Kauf besser jetzt, sonst kriegst Du es bald nicht mehr in deiner Größe!“
„Wenn so viele Leute das Produkt schon gekauft haben, muss es ja gut sein!“
„Kauf schnell, sonst hast Du bald die Chance verpasst!“

16 kleine Tipps und Tricks um deine Verkäufe zu boosten

Die E-Commerce-Branche wächst ungebremst weiter, aber das weiß auch die Konkurrenz. Neben Giganten wie eBay und Amazon tummeln sich auch unzählige kleinere Shops auf dem Markt. Sie alle wollen ihr Stück vom Kuchen und kampflos werden sie nicht einen Krümel aufgeben.

Deswegen verraten wir Dir heute 16 Tipps und Tricks mit denen Du deinem E-Commerce Business einen kleinen, aber wichtigen Vorteil verschaffen kannst.

1. Go Mobile

Wenn deine Webseite noch nicht mobile-friendly ist, dann wird es allerhöchste Zeit das zu ändern. Mobile Geräte haben Laptops und Desktop-Rechner in ihrer Verbreitung und Bedeutung schon vor Jahren eingeholt. Die Gegenwart ist mobil und die Zukunft wird es noch mehr sein.

Wenn deine Webseite also noch nicht mobile-friendly ist, mache Dich mal mit Responsive Web Design (RWD) vertraut. Kurz gesagt ist es eine Form von Design unter der deine Seite immer perfekt dargestellt, egal ob auf einem Desktop-Rechner, einem Laptop, einem Tablet oder einem Smartphone. Das macht dich flexibel, und Flexibilität ist wichtig wenn Du so viele Leute wie möglich erreichen willst.

2. Live Chat

Die meisten Onlineshops sind nicht sehr kommunikativ. Man kann Dinge in seinen Warenkorb legen oder eben nicht, und vielleicht gibt es noch ein Kontaktformular. Aber das geht auch besser.

Ein Live-Chat erlaubt es Dir, in einen Dialog mit deinen Kunden zu treten. Das erlaubt Beratungs- und Verkaufsgespräche, lässt aber auch Raum für Nachfragen und verbessert den Kundenservice – so steigerst Du deinen Umsatz und der Kunde fühlt sich gut beraten und wertgeschätzt.

3. Die Macht der (bewegten) Bilder

Die meisten Leute denken bei Videos zunächst an die Generierung von Traffic. Da ist durchaus was dran, aber für Dich viel interessanter ist der Effekt den sie auf die Conversion Rate haben – gute, qualitativ hochwertige Videos können sie bis zu 80% steigern.

Aber warum da aufhören? Ein gutes Video funktioniert fast wie ein Verkaufsgespräch, macht dem Besucher das Produkt nicht nur schmackhaft, sondern zeigt es auch im Detail und erklärt Funktionen, was die Zahl der Retouren und Beschwerden reduziert.

4. Schalte einen Gang höher

Für E-Commerce-Seiten sind Ladezeiten von entscheidender Bedeutung. Potentielle Kunden haben wenig Geduld, und wenn eine Seite zu lange braucht um zu laden, dann werden Viele entscheiden dass ihnen das die Zeit ganz einfach nicht wert ist und sich einen anderen Anbieter suche.

Es gibt verschiedene Methoden um deine Ladezeiten zu verbessern, aber die beste und effektivste ist es, zu einer schnelleren Hosting-Plattform zu wechseln. Solid State Hosting (SSD) ist eine Option für schmale Brieftaschen, aber wenn Du es Dir leisten kannst, ist ein Virtual Private Server (SSD VPS) besser. Mit einem VPS bekommst Du eine feste Zuteilung von Ressourcen wie RAM und CPU, und die machen einen Gutteil der Performance aus.

5. Spar nicht an der Sicherheit

Sicherheit ist eine Selbstverständlichkeit im E-Commerce-Geschäft, oder sollte es zumindest sein. Aber Sicherheit besteht aus mehreren Komponenten, von denen der Schutz deiner Daten nur die erste ist.

Du solltest auch in Betracht ziehen, eine Website Security Badge zu benutzen. Ein solches kannst Du bekommen wenn Du ein kostenpflichtiges SSL-Zertifikat kaufst. Das verbessert nicht nur deine Sicherheit, sondern lässt es auch deine Kunden wissen. Das macht deine Seite vertrauensüwrdiger.

Außerdem glaube nicht dass HTTPS nur für den Bereich wäre der die Bezahlung abwickelt. Mittlerweile rechnet Google die Sicherheit bei deinen Rankings mit ein, also solltest Du besser früher als später deine gesamte Webseite auf HTTPS umstellen.

6. überzeuge mit transaktionalen Emails

Transaktionale Emails (Willkommensnachrichten, Bestellbestätigungen, Erinnerungen, Passwort-Wiederherstellungen, etc.) gelten allgemein als weniger interessant als Marketing-Emails, aber sie werden weit öfter geöffnet und gelesen als pure Werbemails.

Das macht sie ideal um ein wenig Eindruck zu hinterlassen. Verkaufen wirst Du auf diese Weise wohl nicht viel, aber Du kannst dein Unternehmensimage und Branding vorantreiben – vorausgesetzt Du nimmst Dir die Zeit diese Mail ein wenig interessant und ansprechend zu gestalten.

7. Mobil-optimierte Mails

Und wo Du schon dabei bist, sorge am besten auch gleich mal dafür, dass deine Mails auf Mobilgeräten gut aussehen. Wenn sie mobil deine Marketing-Mails empfangen können, dann werden sie sie auch mobil lesen wollen. Also stelle sicher dass sie es auch bequem und problemlos tun können.

8. Hochwertige Produktbilder

Produktbilder von schlechter Qualität sind ein absolutes no-go. Sie lassen deinen Shop faul oder unprofessionell wirken, schlimmstenfalls lassen sie den Kunden daran zweifeln ob Du das gezeigte Produkt überhaupt besitzt. Ich muss Dir wohl nicht erklären, warum Du einen solchen Eindruck unbedingt vermeiden willst.

Auflösung, Beleuchtung, Schatten, Zoom, Hintergrund und sogar Dateigröße – all dies sind wichtige Faktoren die Du berücksichtigen musst. Wenn keiner aus deinem Team Ahnung von Fotografie hat, kann es Sinn machen einen Profi anzuheuern. Das kostet zwar, aber dies ist einer von diesen Momenten wo Du definitiv nicht billig wirken möchtest.

9. Einprägsame Produktbeschreibungen

Nach den Bildern wird es Zeit mal über die Texte zu reden. Viele Webshops machen den Fehler Produkte nur langweilig und generisch zu beschreiben, stumpf Features aufzulisten statt irgendetwas interessantes zu sagen.

Stell dir deinen idealen Kunden vor und sprich seine Sprache. Konzentrier dich auf die Vorteile, die Features kommen nur an zweiter Stelle.

10. Social Proof

Ein Marketer kann viel erzählen, deswegen solltest Du überlegen deinen Kunden eine Stimme zu geben. Kunden reden über deine Produkte ganz anders als es ein Werbemensch tun würde oder könnte – Einzelpersonen sprechen ganz einfach eine andere Sprache als Unternehmen.

Also freunde dich mit der Idee von User-generiertem Content (UGC) an. Und sei es nur in seiner simpelsten Form: einer Kommentar- oder Reviewfunktion.

11. Die Suchfunktion

Viele Kunden – speziell Erstkunden – kommen direkt aus ihrer Suchmaschine auf deine Seite. Da liegt es nahe, dass sie auf diese Weise auch deine Seite erforschen wollen. Unglücklicherweise gibt es eine ganze Menge Seiten die nur eine schlecht – oder gar keine – Suchfunktion anbieten.

Also lerne daraus und biete eine gute Suchfunktion an. Mach sie gut sichtbar, leicht zu finden und benutze auto-complete und eine Empfehlungsfunktion.

12. Exit intent

Exit Intent Software erkennt wenn ein Kunde mit dem Cursor bestimmte Bewegungen ausführt, die andeuten dass er die Seite verlassen möchte. Im E-Commerce bedeutet dies, dass er seinen Einkaufswagen zurücklässt. In diesem Fall öffnet das Exit-Intent-Tool ein Popup, zum Beispiel um den Kunden zum Bleiben zu überreden, ihm ein ähnliches Produkt vorzuschlagen, ihn für deine Mailingliste zu gewinnen versuchen, und so weiter.

Potentielle Kunden können deine Seite aus einer Vielzahl von Gründen verlassen (Preis, Relevanz, Bedarf, Features, Ablenkungen, etc.) und das schöne an Exit-Intent-Tools ist, dass Du unterschiedliche Ansätze testen kannst um zu sehen was am besten funktioniert.

13. Besserer Content

Effektives Content Marketing ist eine gute Möglichkeit um Leute auf deine Seite zu bringen. Das beste daran: mit der Art des Contents lässt sich steuern ob man eher Backlinks und Social Shares bekommt oder mehr Conversions – Du kannst also Content generieren je nachdam was Du gerade brauchst.

14. Social Media Kundendienst

Social Media ist ein großartiger Kanal für Kundendienst – die meisten deiner Kunden sind ohnehin schon dort. So können die Kunden dich schnell kontaktieren, Du kannst schnell antworten, und wenn Du deine Sache gut machst kann dein guter Kundendienst sich positiv auf deinen Ruf auswirken.

Also nimm den Kundendienst via Social Media besser ernst. Aber versuch auch nicht, alles auf einmal zu machen. Such dir ein paar passende Kanäle und nimm dir genug Zeit um sie zu verstehen, was dort geht und nicht geht. Sei proaktiv, versuch im Auge zu behalten was über dich geredet wird – und reagiere schnell.

15. „Danke für Ihre Bestellung“

Der Kunde hat es auf die „Danke für Ihre Bestelleung“-Seite geschafft. Hurra! Geschäft abgeschlossen! Mission erfüllt!

Naja… theoretisch. Aber warum es dort enden lassen? Die „Danke“-Seite ist ein guter Ort um die Konversation mit dem Kunden fortzusetzen, um sein Einkauferlebnis noch ein klein wenig angenehmer zu machen… und damit den Grundstein für den nächsten Einkauf zu legen.

Außerdem kannst Du ihm anbieten sich für deinen Newsletter einzuschreiben, seinen Einkauf in einem Sozialen Netzwerk mitzuteilen oder das Produkt einem Freund zu empfehlen. Warum eine solche Gelegenheit verstreichen lassen?

16. Gastzugang

Ein Gastzugang zum Shop ist ein zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite reduzieren sie Spannungen und erhöhen die Conversions, aber auf der anderen Seite sorgen sie auch für Probleme die man mit registrierten Kunden nicht hat (wiederholte Bestellungen, Bestellungen ergänzen, Reklamationsbearbeitung, etc.). Zudem schrecken sie Kunden ab, die befürchten nach der Registrierung gleich mit Werbe-Mail und dergleichen bombardiert zu werden.
Entscheide selbst, ob es Dir das wert ist.

5 Dinge die Kleinunternehmer über Social Media wissen sollten

Reden wir mal über Soziale Medien. Du weißt wahrscheinlich, dass dein Unternehmen in den Sozialen Medien vertreten sein sollte. Aber vielleicht fehlt Dir einfach die Zeit dafür, oder die spezialisierten Mitarbeiter, oder das Budget… oder vielleicht magst Du schon das ganze Prinzip hinter Sozialen Medien nicht. Also lässt Du es schleifen.

Aber das ist ein Fehler. Ob es dir gefällt oder nicht: Soziale Medien sind wichtig. Wie so viele Entwicklungen des digitalen Zeitalters fingen sie an als ein netter Bonus und wurden dann so einflussreich, dass der Verzicht darauf ein ernstzunehmendes Handicap ist.

Immer noch nicht überzeugt?

Dann lies einfach weiter, denn ich werde Dir jetzt in fünf Punkten erklären, warum Soziale Medien so wichtig sind – und vor allem: was sie für dich tun können.

1. Jeder ist online

Das klingt nach dem inhaltlsosen Gewäsch selbsternannter Tech-Gurus, aber es ist wahr. 2010 hatten ungefähr 1 Milliarde Menschen mindestens einen Social Media Account. 2020 werden es voraussichtlich 3 Milliarden sein.

Wenn der Trend so weitergeht (und es gibt keine Anzeichen, dass er aufhören würde), dann wird das Fehlen einer Social-Media-Präsenz zu einem immer größeren Handicap gegenüber jenen Unternehmen die in den Sozialen Medien aktiv sind.

Es ist nämlich verdammt schwer Leute zu erreichen, wenn Du nicht dort bist wo sie sind.

2. Alle Social Media Kanäle sind verschieden

Denk mal drüber nach, was es so an Social Media Channels gibt:

– Facebook

– Twitter

– Snapchat

– Instagram

– Google+

– YouTube

– LinkedIn

– Pinterest

Klingt ein bisschen einschüchternd? Kein Wunder. Zu dem Zeitpunkt an dem Du dies hier liest, sind wahrscheinlich noch ein paar neue hinzugekommen. Und das ist der Grund, warum Soziale Medien viele Kleinunternehmer abschrecken: kein Mensch hat genug Zeit um sich um all diese Accounts zu kümmern. Man bräuchte schon eine ganze IT-Abteilung.

Die gute Nachricht: das musst Du auch nicht. Wie gesagt: alle Social Media Kanäle sind verschieden. Ergo ziehen sie auch unterschiedliche Arten von Kunden an. Der Trick ist herauszufinden wo sich deine Kunden (bestehende wie potentielle) aufhalten und dich dann auf diesen Kanal zu konzentrieren.

Wenn Du zum Beispiel modische Schuhe verkaufst, dann solltest Du dich für Snapchat oder Instagram Pinterest entscheiden, denn das sind Plattformen auf denen Leute Bilder teilen – und schicke Schuhe werden gerne mal fotografiert. Verkaufst Du dagegen Software, dann hast Du wahrscheinlich nicht so oft beeindruckende Bilder und brauchst eher Raum für technische Spezifikationen oder Erklärungen – da sind Facebook oder YouTube die bessere Wahl.

Finde deinen Kanal und leg einfach los. Wenn die Dinge dort erstmal laufen, kannst Du einen zweiten in Angriff nehmen.

3. Social Media hilft beim SEO

Wer viel online ist, sucht auch online nach Waren und Dienstleistungen.

Tatsächlich: die Mehrheit der Verbraucher recherchiert zuerst einmal online bevor sie ein Produkt kaufen. Was die Suchmaschinen so ausspucken, hat also sehr reale Konsequenzen für dein Unternehmen.

Deswegen macht es – gerade kleine kleine und lokale Unternehmen – Sinn sich mit Search Engine Optimization (SEO) zu befassen und daran zu arbeiten ihre Rankings zu verbessern. Schon ein einfaches Social Media Profil kann dabei helfen, entsprechend kann ein aktives, gut gemanagtes Profil noch sehr viel mehr helfen. Je mehr Leute dein Unternehmen finden, desto mehr Leute werden auf deiner Homepage landen und desto mehr Leute werden vielleicht etwas von dir kaufen.

Es ist die Arbeit also absolut wert.

4. Social Media ist ein großartiges Tool für Kundenservice

Wenn es eine Sache gibt die immer wichtig für ein Unternehmen sein wird – egal wie groß oder klein es ist – dann ist es der Kundenservice.

Heutzutage ist ein guter Kundenservice wichtiger als je zuvor. Wenn man sich anschaut wie viele Unternehmen ihren Kundenservice ohne Not drastisch vernachlässigen und dabei den eigenen Ruf demontieren, dann ist es sogar ein ernstzunehmender Vorteil, einen zu haben.

Kunden wollen guten Kundenservice, und wenn Du Soziale Medien dafür nutzt, gibt dir das nicht nur einen schnellen Kanal um Probleme zu lösen – es lässt auch alle Welt sehen, was Du für einen guten Kundendienst hast.
Kümmere dich schnell und freundlich um Probleme, schaff ein positives Erlebnis für den Kunden und wenn Du alles richtig machst, dann wird am Ende nicht nur der Kunde sich erinnern was für einen tollen Kundendienst er bekommen hat, sondern auch noch Andere. Das stärkt deine Marke und schafft Loyalität – und loyale Kunden sind die besten Kunden. Sie sind diejenigen die immer wieder bei Dir kaufen und anderen erzählen wie toll dein Geschäft ist. Wenn Du also sonst nichts aus deiner Social-Media-Präsenz bekämst als loyale Kunden, dann wäre es das schon wert.

5. Qualität über Quantität

Einer der größten Faktoren die kleinere Unternehmen von den Sozialen Medien abschreckt ist der Eindruck, dass es primär darum ginge, möglichst viel Content zu verteilen. Der Gedanke, ständig etwas zum sharen haben zu müssen, kann sehr einschüchternd sein wenn das eigene Unternehmen nur aus einer Handvoll Leute besteht und Niemand die Zeit hat um ständig Content zu generieren.

Die gute Nachricht?
Das ist auch gar nicht nötig.

Verbraucher werden sowieso schon mit so viel Content bombardiert, dass es eher abstoßend wirkt. Eine kürzliche Studie hat hierzu ein paar interessante Zahlen herausgefunden:

– 67% der Befragten gaben an, dass Unternehmen zu viele Informationen schicken

– 55% gaben an, dass der Content für sie nicht interessant oder relevant ist

– 46% war der Content zu aufdringlich

Daraus lassen sich so einige wertvolle Lektionen ziehen. Die wichtigste davon ist die, dass die Qualität des Content sehr viel wichtiger ist als die Quantität. Wenn Du verstehst mit welcher Art von Content Du deine Wunschkunden interessieren, informieren und unterhalten kannst, dann hast Du bereits die Nase vorn.

Fazit

Soziale Medien sind immer wichtig, egal wie groß oder klein dein Unternehmen ist. Wenn Du also in fünf oder zehn Jahren noch existieren willst, dann fange besser heute als morgen damit an. Es ist auch gar nicht so schwer wie es aussieht.

 

10 Dinge die Du brauchst um deinen eigenen Webshop zu starten

Online-Shops erobern stetig neue Marktanteile und der Trend scheint kaum aufzuhalten. Viele Verbraucher shoppen nun einmal am liebsten von ihrer Couch shoppen aus und auch gerne mal nach Ladenschluss – wer diese Zielgruppe ignoriert, verschenkt potentiellen Profit. Also zeige ich Dir heute, was Du alles brauchst um deinen eigenen Webshop zu starten – egal ob Du ihn ergänzend zu einem traditionellen Geschäft betreibst der exklusiv online verkaufst.

1. Der Domainname

Der Domainname ist das was Du in die Adressliste deines Browsers eintragen musst, um eine bestimmte Seite zu erreichen.
Sich einen Domainnamen zu sichern ist einfach (das kannst Du zum Beispiel hier tun), etwas schwieriger ist es sich einen passenden einfallen zu lassen der nicht schon belegt ist. Ein guter Domainname sollte auf dein Unternehmen verweisen oder die Ware/Dienstleistung die Du anbietest. Benutzt Du einen reinen Phantasienamen, sieh zu dass er eingängig ist und relativ klar ist wie er geschrieben wird – der tollste Name nutzt dir nichts wenn ihn sich kein Mensch merken kann.

Im Idealfall suchst Du dir mehrere Kandidaten und holst Dir Feedback dazu, bevor Du eine Entscheidung triffst.

2. Hosting

Bisher hast Du nur einen Domainnamen für deinen Shop, aber Du brauchst auch einen physischen Server, einen Host. Es gibt viele Webhosting-Provider, die eine Menge nützliche Features anzubieten haben.

Studiere die Angebote und stelle sicher dass sie auch das bieten was Du brauchst. Wenn Du zum Beispiel einen Webshop in Deutschland eröffnen willst, dann solltest Du sicherstellen, dass der Server auch in Deutschlanf steht – denn so hat deine Zielkundschaft die geringsten Ladezeiten.

Ebenso solltest Du auf Scaleability achten, also die Möglichkeit deinen Vertrag entsprechend deiner Bedürfnisse zu upgraden – zum Beispiel um mehr Webspace zu mieten wenn Du das Angebot im Shop erhöhst.

3. Email

Früher oder später werden potentielle oder bestehende Kunden mit Dir Kontakt aufnehmen wollen. Die meisten Hosting-Anbiete bieten zusätzlich auch Pakete an mit denen Du deinen eigenen Email-Dienst aufsetzen kannst.

Wenn Du eine Menge Emails schreibst, könnten auch Third-Party-Programme wie Gmail for oder Microsoft’s Office 365 hilfreich sein. Viele davon lassen sich auch in deine vorhandenen Hosting-Lösungen integrieren.

Benutze aber nicht nur eine einzige Emailadresse für dein gesamtes Unternehmen, selbst wenn Du derzeit der einzige Angestellte bist. Stattdessen richten getrennte Adressen für unterschiedliche Bereiche oder Zwecke ein. Für generelle Nachrichten und Anfragen könnte es etwas á la „info@…“ sein, während sich für den Kundendienst etwas in Richtung „support@…“ anbietet.

Wenn Du diese Mailadressen aufgesetzt hast, musst Du noch dafür sorgen dass sie dem Kunden auch bekannt sind, indem Du sie an den nötigen Stellen hinterlegst. Alternativ oder ergänzend ist auch ein Kontaktformular hilfreich.

4. SSL-Zertifikate

Online-Shopper legen generell großen Wert auf Sicherheit und werden nur von Webseiten kaufen die sie für sicher halten. Sichere Seiten erkennt man daran, dass die Adresse mit „https://“ beginnt (gefolgt vom Domainnamen).

Um sicherzustellen dass die Daten, die zwischen deinem Shop und deinen Kunden hin- und hergeschickt werden, auch sicher sind, brauchst Du ein SSL-Zertifikat. Diese verschlüsseln die Kommunikation zwischen den einzelnen Computern.

Glücklicherweise gibt es SSL-Zertifikate schon zu relativ günstigen Preise (oder auch kostenlos, z.B. von Let’s Encrypt) und sie sind einfach zu installieren.

5. Dedizierte IP-Adresse

Jede einzelne Webseite im Internet hat eine eigene IP-Adresse. Ich will Dich mal nicht mit zu viel Technik-Blabla langweilen, also sagen wir einfach dass eine IP-Adresse eine einzigartige Zahlenkombination ist.

Viele Webseiten teilen sich eine IP-Adresse (zum Beispiel wenn sie sich einen Server teilen). Aber wenn Du ein SSL-Zertifikat willst, dann brauchst Du eine dedizierte IP-Adresse – also eine Adresse die nicht auch von anderen Seiten genutzt wird.

Dedizierte IP-Adressen bekommst Du von einem Hosting-Provider. Ohne dedizierte IP-Adresse gibt es auch kein SSL-Zertifikat.

6. E-commerce Plattform

Bisher haben wir über die eher einfachen Voraussetzungen gesprochen – jetzt geht’s an die substanzielleren Fragen. Zum Beispiel: was ist mit dem Shop an sich? Bisher hast Du nur einen Server der dir allein noch nicht viel bringt. Jetzt musst Du dir noch eine E-commerce Plattform besorgen und aufsetzen.

Simpel ausgedrückt, ist es die Software die deinen Online-Shop betreibt und kontrolliert. Es gibt viele solcher Plattformen, alle mit ihren eigenen Stärken und Schwächen. Zu den beliebtesten gehören OpenCart, osCommerce und WooCommerce.

Dann musst Du sie nur noch richtig einrichten. Gerade für die verbreiteteren Plattformen gibt es dabei viele Tutorials im Netz die Du dir durchlesen oder ansehen kannst. Hierbei sorgfältig zu arbeiten kann Dir später eine Menge potentieller Probleme ersparen.

7. Payment Gateway

Verschenkst Du all deine Produkte? Falls nicht, wirst deinen Kunden irgendwie Geld dafür berechnen müssen. Dafür brauchst Du etwas das sich Payment-Gateway nennt. Beispiele dafür sind zum Beispiel PayPal oder Klarna. Glücklicherweise ist die nötige Software für deren Implementierung schon in den E-commerce-Plattformen integriert – und wenn sie es für eine bestimmte Methode deiner Wahl noch nicht ist, gibt es vielleicht ein Plugin dafür.

Aus Sicherheitsgründen wird es nötig sein, dich beim Betreiber der jeweiligen Zahlungsmöglichkeit zu registrieren. Tu dies am besten früh, denn der Verifizierungsprozess kann einige Wochen dauern.

Bedenke auch: Die Auswahl der Payment Gateways sollte die Vorlieben deiner Zielgruppe wiederspiegeln. Kreditkarten zum Beispiel sind in den USA sehr beliebt, in Europa hingegen sind sie kaum verbreitet – und wenn Du Dir eine Kreditkarte zulegen müsstest, nur um irgendwo etwas bestellen zu können… würdest Du es tun? Eben. Deine Kunden auch nicht.

8. Produktbeschreibungen

Während Du auf die Verifizierung deiner Payment Gateways wartest, kannst Du schonmal anfangen deinen Shop mit Produkten zu füllen – andernfalls war alles was Du bis zu diesem Punkt gemacht hast eine einzige, kolossale Zeitverschwendung.

Produktbeschreibungen sind essenziell, denn sie übernehmen im Grunde die Funktion eines Verkäufers. Deswegen ist es wichtig dass Du verstehst wie gute Produktbeschreibungen verfasst. Wenn Schreiben nicht dein Ding ist, solltest Du in Betracht ziehen Jemanden dafür anzuheuern (idealerweise Jemanden der auch SEO-Erfahrung mitbringt) – bei deinen Produktbeschreibungen solltest Du nicht am falschen Ende sparen.

Jedes deiner Produkte sollte einen auffälligen „call to action“ button haben (also eine „Kaufe jetzt!“-Schaltfläche). In den Layout-Einstellungen deines Shops kannst Du dafür sorgen dass er auch ins Auge sticht.

9. Produktbilder

Deine Texte helfen Dir deine Produkte zu verkaufen. Aber ich erzähle Dir wahrscheinlich nichts neues wenn ich sage, dass die meisten Kunden auch Wert auf Bilder legen. Auch wenn die tatsächlich Aussagekraft eines Bildes auf einer Webseite eher gering ist, sehen sich die Leute nunmal einfach gerne an was sie kaufen wollen. Also brauchst Du auch ein paar Bilder – gute Bilder.

Wenn Du deine Produkte von Jemand anders beziehst, dann stellt dieser auch oft entsprechender Bilder zur Verfügung. Das ist der einfachste und billigste Weg, kann aber etwas individuellen Touch missen.

Ansonsten kannst Du entweder in eine gute Kamera und etwas Ausrüstung für Fotostudios investieren… oder ganz einfach einen Fotografen beauftragen. Der bringt nicht nur die Ausrüstung mit, sondern versteht auch etwas von Beleuchtung, Winkel und viele anderen Dingen auf die Amateure wenig Gedanken verschwenden, die aber große Auswirkungen auf die Qualität haben können.

Auch das wird nicht ganz billig, aber glaube mir ganz einfach wenn ich sage: Du willst nicht dass die Bilder in deinem Shop billig aussehen. Das macht einen ganz schlechten Eindruck.

10. Search Engine Optimisation

Dein Shop ist nun fast bereit online zu gehen! Es bleibt nur noch der letzte Schritt: sicherstellen dass er auch SEO-freundlich ist. Das Thema bietet problemlos Stoff für mehrere Artikel, also will ich an dieser Stelle nicht zu genau darauf eingehen.
Du kannst aber schonmal damit anfangen dafür zu sorgen, dass deine Produkt- und Kategorieseite „human-friendly“ URLs haben, also URLs die nicht nur aus einer zufälligen Kombination von Buchstaben und Zahlen bestehen, sondern aus Worten die von Menschen verstanden werden können.

Die 8 häufigsten Fehler im Online-Handel

Im Jahr 2021 wird geschätzt 1 von 4 Menschen im Internet einkaufen – eine riesige Chance für die E-Commerce-Branche. Aber der Markt ist hart umkämpft.

Damit Du am Ende auf der Gewinnerseite stehst, haben wir eine Liste der häufigsten Fehler zusammengestellt mit der sich die Leute in der Branche regelmäßig selbst ins Knie schießen. Wenn den Business erfolgreich sein soll, tätest Du gut daran sie zu vermeiden.

1. Unsegmentierte Mailinglisten

Nehmen wir mal an dass Du einen Online-Shop für Mode führst. Die Mehrheit deiner Kunden werden Frauen Anfang bis Mitte Zwanzig sein, aber ein guter Anteil werden auch Männer sein. Wenn Du nun an jeden in deiner Mailingliste die gleiche Mail schreibst, musst Du dich nicht wundern wenn die Reaktionen sehr begrenzt sein werden – Männer und Frauen interessieren sich für sehr unterschiedliche Angebote.

Das war jetzt ein sehr offensichtliches Beispiel, aber es zeigt die Notwendigkeit von Segmentierung. Deine Kundenbasis wird sich durch mehr unterscheiden als nur das Geschlecht. Je besser Du die einzelnen Untergruppen in deiner Zielgruppe unterscheiden und einzeln ansprechen kannst, desto maßgeschneiderter können deine Newsletter und Angebote sein. Das erhöht die Klickraten und Verkaufszahlen und senkt gleichzeitig die Zahl der Abmeldungen – denn wenn ein Kunde ständig Angebote bekommt die für ihn uninteressant sind, dann wird er sich früher oder später abmelden.

Segmentierung ist ebenfalls nützlich um die Frequenz deiner Mails angemessen zu takten. Ein Teil deiner Kunden werden Stammkunden sein die regelmäßig bei dir einkaufen, andere werden nur hin und wieder bei Dir vorbeischauen. Die erste Sorte Kunde wird positiv auf häufige Mails reagieren, für die letztere Sorte ist eine niedrigere Frequenz zu empfehlen, andernfalls besteht die Gefahr dass sie sich genervt fühlen. Wozu das dann führt, muss ich wohl nicht näher ausführen.

2. keine überzeugenden Produktbeschreibungen

Die Produktbeschreibungen in deinem Online-Shop erfüllen genau die gleiche Funktion wie ein Verkäufer in einem Laden: sie erklären die Produkte und ihre Funktionen und sollen den Besucher zum Kauf bewegen. Eine schlechte Produktbeschreibung ist wie ein unfähiger, unmotivierter Verkäufer – und das ist unter Online-Shops leider ein häufiges Problem.

Das Schreiben einer guten Produktbeschreibung beginnt mit der Frage wer der ideale Käufer für das Produkt ist. Zum Beispiel wird Jemand der ein Snowboard kaufen möchte völlig anders an das Online-Shopping herangehen als Jemand der Vitaminpillen sucht. Wenn Du es schaffst dich in den Kopf dieser Person hineinzuversetzen und eine Produktbeschreibung zu kreieren die ihn anspricht, dann bist Du bereits auf dem besten Weg zu einem Verkauf.

Als nächstes denk ein wenig über die Vorteile deines Produktes nach. Viele Webseiten bieten lange Listen mit Features, vernachlässigen aber komplett zu erwähnen, welche Vorteile das Produkt dem Käufer bringt.
Dies ist ein wichtiger Unterschied. Ein Feature ist eine faktische Beschreibung, ein Vorteil ist die Antwort auf die Frage „Was bringt mir das?“. Wenn ich Dir z.B. sage, dass dieses Smartphone das ich dir verkaufen will ein 4,7″ Display und 64 GB Speicher hat, dann sind dies Features. Wenn ich Dir hingegen sage dass das Smartphone eine integrierte Email-App hat, mit der Du jederzeit deine Mails checken kannst, dann ist das ein Vorteil – und Vorteile haben ein sehr viel höheres Gewicht bei der Kaufentscheidung.

Ein weiterer häufiger Fehler ist das Wiederholen tausendmal genutzter Phrasen. „höchste Qualität“, „100% zuverlässig“, „edles Design“ sind Dinge die jeder Kunde eines Online-Shops schon tausend mal gelesen hat. Selbst wenn sie faktisch korrekt sind, ist das einfach nicht genug um sich von anderen Produkten abzusetzen und sie erzählen dem Verkäufer auch wenig über das Produkt.
Versuche stattdessen eine kleine Geschichte zu erzählen. Wenn die Winterjacke die Du verkaufst auch auf Arktis-Expeditionen genutzt wird, dann ist das weit aussagekräftiger als wenn Du schlicht schreibst dass sie für Temperaturen bis -30 °C geeignet ist. Auch ein Schuh wird interessanter wenn er aus „edlem italienischen Leder aus der Toskana“ gemacht ist, statt einfach nur „qualitativ hochwertigen Materialien“.

3. Das Rad neu erfinden

Versuchen das Rad neu zu erfinden kann enorm viel Zeit und Geld kosten – ohne eine Garantie dass am Ende auch etwas nützliches herauskommt. Selbstverständlich sollte dein Unternehmen versuchen sich von der Konkurrenz abzusetzen. Aber Andersartigkeit ist kein Selbstzweck, sondern sollte einem Ziel folgen. Manchmal macht es Sinn etwas komplett Neues zu entwickeln und manchmal ist überhaupt nichts falsches daran sich für eine bewährte Lösung zu entscheiden.

Zum Beispiel ist eine der wichtigsten Entscheidungen für ein E-Commerce-Unternehmen die Wahl deiner Plattform. Es gibt jede Menge Plattformen wie Shopify, Magento oder WooCommerce, die Du für deinen Online-Shop benutzen kannst. Du kannst natürlich auch deine eigene Plattform programmieren (oder programmieren lassen), aber nötig ist das nicht – die vorhandenen Lösungen sind vielfältig und erprobt. Wenn dein Unternehmen nicht gerade in eine extrem spezifische Nische fällt, solltest Du dort schon eine Plattform finden die deinen Ansprüchen genügt.

Außerdem schätzen Online-Shopper eine gewisse Vertrautheit und Berechenbarkeit. Wenn sie dein System zu sehr verwirrt oder gar verunsichert, werden sie deine Webseite wahrscheinlich einfach links liegen lassen.

4. Keine Hilfe suchen

Ein weiteres verbreitetes Problem ist das Bedürfnis alles alleine machen zu wollen und nicht auf Hilfe zurückzugreifen, auch wenn man sie benötigt. Ein erfolgreiches E-Commerce-Unternehmen zu betreiben ist eine umfangreiche Aufgabe, die eine Vielzahl an Fähigkeiten erfordert. Vom Webdesign über die Produkttexte bis hin zur Search Engine Optimization und Werbemaßnahmen gibt es eine Menge zu tun. Keine Person kann all dies auf einmal schaffen und dabei auch noch gute Arbeit leisten.

Besonders im E-Commerce-Bereich ist die Versuchung groß, möglichst viel alleine machen zu wollen. Aber während es gut ist wenn Du ein gewisses Grundverständnis davon hast wie alle Teile deines Geschäftes funktionieren, wirst Du nicht alle damit verbundenen Rollen vollumfänglich erfüllen können. Der Tag hat schließlich nur 24 Stunden und hin und wieder möchtest Du vermutlich auch noch etwas anderes tun als arbeiten. Also scheue dich nicht fremde Hilfe in Anspruch zu nehmen. Auch wenn sie Geld kostet – das ist es in aller Regel wert.

Finde heraus wo deine eigenen Stärken und Fähigkeiten liegen – konzentriere dich auf diesen Bereich und scheue dich nicht, für die anderen Hilfe anzuheuern. Wenn Du nicht schon ein fähiger Webmaster, Grafikdesigner oder Werbefachmann bist, dann macht es einfach keinen Sinn all dies noch zu lernen, nur damit Du das ganze Unternehmen im Alleingang betreiben kannst.

5. Nicht genug Produktbilder und -videos

Eine E-Commerce-Webseite verlässt sich ebenso auf Bilder wie auf Texte wenn es darum geht ihre Ware zu verkaufen. Potentielle Kunden wollen ihr Produkt sehen – auch aus unterschiedlichen Perspektiven.

Besser noch ist ein ein Produktvideo. Dieses erlaubt es den potentiellen Käufern das Produkt in Aktion zu sehen und seine Funktionen zu verstehen – eine Breite an Informationen die allein mit Bildern und Texten einfach nicht möglich ist. Statistiken zeigen dass ein gutes Produktvideo die Chancen dass ein Kunde eine Kaufentscheidung trifft um 64-85% steigern können.

Auch unter SEO-Gesichtspunkten sind Produktvideos eine gute Entscheidung – Google und andere Suchmaschinen mögen den Einsatz von Videos und ranken Seiten die regen Gebrauch davon machen entsprechend höher.

6. Kopierte Produktbeschreibungen

Produktbeschreibungen vom Hersteller (oder aus anderen Quellen) zu kopieren ist eine 1A Möglichkeit um deinen Organic Traffic in den Keller zu treiben. Google vergleicht unterschiedliche Webseiten und rankt sie niedriger wenn dort die gleichen Beschreibungstexte auftauchen. Hingegen wird ein einzigartiger Produkttext eher hoch gerankt.
Die kombinierten Effekte von dutzenden, hunderten, oder sogar tausenden solcher einzigartiger Texte können einen wahren Strom an Besuchern auf deine Webseite bringen. Alles was es braucht ist ein wenig Kreativität.

7. Schlechter Kundendienst

Eine verbreitete Fehlannahme unter E-Commerce-Gründern ist, da die Kunden ja alle online kaufen, es keine Notwendigkeit für einen spezialisierten Kundensupport gäbe. Doch der Kundensupport ist ein unschätzbarer Teil einer E-Commerce-Webseite, er baut Vertrauen (und damit Loyalität) auf und kann das Ruder einer schlechten Erfahrung herumreißen und sie in eine gute verwandeln (samt entsprechender Bewertung). Zudem verleiht er dem ganzen Unternehmen einen gewissen menschlichen Aspekt, der im Online-Business oft zu kurz kommt.

Daher ist es unabdingbar ein (idealerweise chat-basiertes) Kunden-Support-System einzurichten. Zusätzlich zum bisher Gesagten kann er auch als eine Erweiterung des Marketings fungieren: durch deinen Support Desk können deine Kunden auch Beschwerden vorbringen und Fragen stellen.

8. Keine Kundenreviews

Die Kunden von heute verlassen sich gerne auf die Beurteilungen anderer Käufer wenn sie selbst eine Kaufentscheidung zu treffen haben. Diese Form des Feedbacks ist zu einem wichtigen Bestandteil des E-Commerce geworden – mehr als 70% der Online-Shopper verlassen sich auf Reviews und Ratings von Leuten die das Produkt bereits besitzen.

Daher ist es enorm wichtig eine Review-Funktion in deinem Online-Shop einzurichten. Reviews bieten eine Informationsmöglichkeit jenseits dessen was Du als Verkäufer bereitstellst, bauen Vertrauen und Glaubwürdigkeit auf – umgekehrt kann das Fehlen einer Review-Funktion den Eindruck erwecken dass Du lieber nicht möchtest dass Leute über deine Produkte reden.

Um Kunden zu mehr Reviews zu ermutigen, kannst Du ihnen nach Erhalt der Ware eine freundliche Email schreiben und um ein Review bitten. Da Du den Kunden aber im Grunde um einen Gefallen bittest, solltest Du in Betracht ziehen ihm etwas im Gegenzug für das Review anzubieten – zum Beispiel einen Rabatt-Coupon für seinen nächsten Einkauf.