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6 Social-Media-Taktiken die Du mal ausprobieren solltest

Social Media ist heutzutage ein unentbehrliches Werkzeug für Werbung oder um in Kontakt mit deinen Kunden zu bleiben. Einfach nur präsent zu sein ist aber nur der erste Schritt, Du solltest auch einen Plan haben was Du tun willst. Aber die Experten lassen sich allgemein nicht gerne auf den Teller schauen, sie zeigen gerne ihre Erfolge aber nicht so gerne wie sie dazu gekommen sind.

In diesem Post werden wir dir mal ein paar dieser Taktiken verraten, damit Du sie selbst einmal ausprobieren kannst. Jeder davon wurde schon erfolgreich angewandt, aber das heißt natürlich nicht automatisch dass jede auch für dich funktionieren wird. Teste und überprüfe was für dich funktioniert – und am Ende hast Du ein paar neue Werkzeuge in deiner eigenen Social-Media-Toolbox.

#1 Spät posten

Es wird viel über den optimalen Zeitpunkt für einen Post diskutiert, aber wenn Du dir mal anschaust wie es die Experten machen dann wirst Du sehen: eine Menge davon posten spät am Abend.

Das ist eine gute Social-Media-Taktik für Unternehmen. Denk mal drüber nach: tagsüber ist der Großteil deines Zielpublikums bei der Arbeit, in der Schule oder anderweitig beschäftigt, der unmittelbare Feierabend ist oft schon verplant, und morgen hat man in der Regel wichtigere Dinge zu tun als sich um Social Media zu kümmern.

Spät am Abend dagegen hat man Zeit sich vom Tag zu erholen, zu entspannen und mal in aller Ruhe in ihre Facebook-, Instagram- und sonstigen Feeds zu schauen. Also die perfekte Zeit für einen guten Post.

#2 Posts im Voraus planen

Social-Media-Marketing sollte einem strategischen Plan folgen, aber manchmal kann es bei der Arbeit auch ziemlich hektisch werden, so dass regelmäßige Posts und Zeitpläne eine echte Herausforderung werden. Die daraus resultierenden chaotischen und planlosen Posts können deine Social-Media-Strategie erheblich an Effektivität kosten.

Also: plan und – wenn Du kannst – arbeite auch schon ein wenig im Voraus. Das geht zwar nicht immer, aber selbst wenn Du gerne immer frisch am Puls des Zeitgeschehens postest, gibt es immer Posts die immer gehen. Viele Social-Media-Anwendungen haben integrierte oder externe Tools mit denen sich Postings nach einem Zeitplan einrichten lassen. Mach dich damit vertraut und nutze sie – es wird Dir viel unnötigen Stress ersparen.

#3 Nutze GIFs auf Twitter

Manche Social-Media-Marketing-Experten mögen Gifs nicht, sehen sie als ein weniger beliebtes Zwischending aus Foto und Video. Aber auf manchen Plattformen – allen voran Twitter – haben GIFs große Wirkung und erlauben es Dir, dich positiv von deinen Mit-Postern abzusetzen.

#4 Investiere in die Interaktion

Facebook und Twitter sind so ziemlich die beliebtesten Social-Media-Plattformen. Deswegen kannst Du auch eine große Menge Kommentare bekommen wenn Du dort postest. Sieh immer zu, dass Du diese auch ernst nimmt. Wenige Experten würden offen zugeben dass sie das tun, aber das ist einer der besten Wege eine Beziehung zu seinen Usern aufzubauen.

Natürlich, Kommentare zu lesen ist nur die halbe Miete, Du musst auch gut darauf reagieren. Natürlich nicht auf alle. Finde Kommentare mit vielen Unterkommentaren und Likes, und konzentriere dich auf diese. Kreative, clevere, witzige und originelle Kommentare helfen deiner Marke einen entsprechenden Ruf aufzubauen und ermutigen Leute mit dir in Kontakt zu treten.

#5 Influencer auf LinkedIn taggen

Wenn Du versuchst ein interessantes Stück Content auf LinkedIn zu promoten, dann gibt es einen einfachen Trick um die wichtigen Influencer deiner Branche ihn sehen zu lassen: tagge sie einfach. Durch das hinzufügen von @Influencername wird diesen automatisch eine Email zugestellt, die sie auf deinen Post aufmerksam macht. Das ist natürlich am effektivsten wenn zwischen euch schon irgendeine Beziehung besteht, aber es kann auch der Beginn einer solchen Beziehung sein. In jedem Fall ist es eine gute Taktik um deinen Content zu boosten.

#6 Immer informiert sein

Der Schlüssel zum Erfolg auf Social Media ist es, immer informiert zu sein. Wenn Du weißt was funktioniert und was nicht, dann wird deine Social Media marketing-Strategie enorm davon profitieren. Deine Posts über einen längeren Zeitraum hinweg zu tracken gibt dir wertvolle Informationen darüber was deine Follower interessiert und was nicht, was gelesen wird und was nicht, was für Conversions sorgt und was nicht.

Aber dieser Ratschlag gilt noch in anderer Hinsicht: Du solltest auch immer informiert sein was gerade so trendet, welche Themen die Menschen bewegen, welche Hashtags gerade häufig genutzt werden und was sie bedeuten. So hat zum Beispiel eine US-Pizzakette vor einiger Zeit auf den Hashtag #whyIstayed „Du hattest Pizza.“ gepostet und dabei komplett ignoriert, dass der Hashtag dazu gedacht war, dass Opfer häuslicher Gewalt dort ihre Erfahrungen berichten. Ein PR-Desaster, das man hätte vermeiden können, wenn man nur 30 Sekunden Nachforschung investiert hätte.
Aber auch die Nachrichten solltest Du ein bisschen im Auge behalten. Die meiste Zeit stört es zum Beispiel Niemanden wenn Du mit „Bombenpreisen“ wirbst, aber kurz nach einem großen Terroranschlag wirkt es natürlich unsensibel und taktlos.

Also bleib immer auf dem Laufenden, sowohl was deine eigenen Posts und den Geschmack deiner Follower angeht, als auch was im Rest des Webs und der Welt vorgeht.

Wie Du von deiner Konkurrenz lernen kannst

Als Unternehmer will man natürlich vor allem seine eigenen Ideen umsetzen, aber es kann nicht schaden auch mal zu schauen wie andere Leute arbeiten die auf den selben Kundenkreis abzielen. Eine eingehende Analyse der Konkurrenz kann von unschätzbarem Wert für deine Planung sein – es kann dir Gelegenheiten aufzeigen und Ideen geben was Du selbst tun kannst… aber besser.

In diesem Artikel werden wir drei Methoden ansprechen wie Du von deiner Konkurrenz lernen und dein eigenes Unternehmen davon profitieren lassen kannst.

1. Detektivarbeit

Technologie kann dir eine Menge sehr viel einfacher machen, aber auch simplere Methoden haben ihre Berechtigung. Nicht alles lässt sich in simplen Daten ausdrücken, manchmal geht es um ein Feeling, ein Bauchgefühl, und dafür muss man halt ein Stück weiter gehen. Zum Beispiel:

Selbst testen: Erstelle dir einfach mal einen Testaccount bei der Konkurrenz und schaue dir an was die so können: Wo liegen die Grenzen ihres Angebotes? Was können sie leisten und was nicht? Wie gut ist ihr Kundendienst? Dann notiere dir die Vor- und Nachteile, und was Du besser machen kannst.

Qualitative Analyse: Geh einfach mal auf die Webseite deines Konkurrenzen und sieh sie dir in Ruhe an. Die wichtigen Seiten, den User-Flow, die Calls-to-action. Schau dir an wie und wo sie Preise zeigen und Informationen anbieten, und bekomme ein Gefühl für den Ton der Bilder und Texte.
Geh davon aus, dass jede Entscheidung strategisch getroffen wurde und einem Plan folgt – dann überlege warum diese Entscheidungen so getroffen wurden.

Reviews überwachen: Schau dir die Reviews an die Kunden auf der Seite (und ggf. Im Shop) deines Konkurrenten hinterlassen. Lies sie, lies eine Menge davon. Dann wirst Du bald verstehen was dieser Konkurrent gut macht und was nicht. Leg eine Liste mit seinen Stärken und Schwächen an.

Auf Social Media folgen: Auch wieder einfach: sieh dir das Social Media Profil deines Konkurrenten an. Schau dir an wie oft es Updates gibt und wie die Interaktionen mit den Usern laufen. Für einen genaueren Überblick gibt es technische Hilfen, die wir im nächsten Punkt besprechen werden.

2. Technologische Analyse

Es gibt eine Menge technischerLösungen die dir dabei helfen können deine Konkurrenz zu analysieren. Das ist nicht nur eine Domäne der großen Spieler – im Gegenteil: klug eingesetzt können sie es auch kleineren Unternehmen erlauben, gegen die große Konkurrenz zu bestehen.
Ein paar der wriksamsten Methoden sind:

Webseiten-Analyse: Eines der besten Tools zu diesem Zweck ist SimilarWeb. Damit kannst Du den Traffic und Engagement Level deiner Mitbewerber einsehen. Du kannst auch erfahren wie sich die App des Konkurrenten schlägt und einen groben Überblick über seine Nutzer bekommen. Tools wie Screaming Frog helfen dir dabei die Größe einer fremden Webseite zu verstehen, beispielweise anhand der Zahl der Seiten oder Posts.

Google Ads: Mit SpyFu kannst Du schnell erfahren auf welche keywords deine Mitbewerbes in Google Ads abzielen. Noch dazu bekommst Du einen Verlauf ihrer früheren Keywords und eine Schätzung des eingesetzten Budgets.

Soziale Medien: Ein hilfreiches Tool ist SocialBakers, mit dem Du all die hilfreichen Stats eines Social Media Profils einsehen kannst. Ein weiteres ist Mention, das Social Media Monitoring und andere Features anbietet.

Content Marketing: Eines der besten Tools um Content und Influencer zu analysieren ist BuzzSumo. Es zeigt dir den Top-Content in jeder Nische und für jeden Anbieter auf. Außerdem hilft es dir Influencer zu entdecken und Trends vorauszusehen bevor sie allgemein bekannt werden – so bist Du der Konkurrenz einen Schritt voraus.

Search Engine Optimization: Eines der besten Tools in diesem Bereich ist Ahrefs. Damit kannst Du ganz einfach Keywords, Rankings und auch Backlings herausfinden.

3. Teste dich selbst – und dann vergleiche

Alle Daten der Welt helfen dir aber natürlich nichts, wenn Du nicht vergleichst. Nur so findest Du heraus wo es bei Dir mangelt.

Google Analytics und Search Console verschaffen dir eine erste Grundlage. Die oben genannten kostenpflichtigen Dienste können dir dann zusätzliche Daten liefern mit der Du deine Performance mit der deiner Mitbewerber vergleichen kannst.
Dazu gehören Schlüsselinformationen wie die Zahl und Qualität der Backlinks, Domain Authority (DA), Social Media Followers, Bounce Rates und Verweilzeiten oder Rankings.
Entscheide selbst welche dieser Daten dir in der jeweiligen Situation am hilfreichsten sind und konzentriere dich auf diese.

Was Du ignorieren solltest

Du solltest nur jene Daten messen und vergleichen die wirklich etwas über deine spezifische Situation aussagen. Andernfalls riskierst Du dich unnötig abzulenken oder – schlimmer noch – die Aussagekraft der wichtigen Daten in einem Meer aus Statik untergehen zu sehen.

Traffic ohne Kontext zum Beispiel bedeutet ziemlich wenig, außer vielleicht für unternehmerische Eitelkeit. Sinnvoller ist es herauszufinden ob der Traffic auch die richtige Art von Traffic ist, ob er zu Conversions führt oder einen anderen positiven Effekt hat.
Backlinks sind interessant, aber nur wenn dein Ziel SEO heißt. Andernfalls brauchen sie dich nicht groß zu interessieren.

Medienpräsenz ist ebenfalls fragwürdig. Dir werden wahrscheinlich die Daten zu fehlen um festzustellen ob Werbebanner, Zeitungsannoncen oder Fernsehspots tatsächlich einen Effekt haben. Also macht es nicht viel Sinn sich darauf zu konzentrieren. Auf der anderen Seite: Werbung braucht ein Budget, und wer umfangreich wirbt hat offensichtlich Geld dafür über.

Fazit

Eine Analyse deiner Mitbewerber ist immer eine gute Idee. Speziell in volatilen Branchen ist es der Schlüssel dazu, der Konkurrenz ein Stück voraus zu sein. Zum Glück gibt es ja Tools die dich dabei unterstützen. Ein klares Ziel, eine sinnvolle Kombination der oben genannten Tools, gefolgt von einer intensiven Analyse und klarer Planung – das ist es was dich voranbringenen wird.

 

Email-Marketing für Kleinunternehmen

Es gibt einen Riesenhaufen von Unternehmensstrategien da draußen, altbewährte und brandneue – aber eine die sich für Kleinunternehmen immer wieder bewährt hat ist das Email-Marketing.

Trotz aller Marketing-Innovationen die die Social Media Plattformen so ausspucken, ist Email Marketing immer noch eine der zuverlässigsten und günstigsten Werbemethoden. Mit Maildiensten wie MailChimp kann man ganz einfach großangelegte Email-Kampagnen managen, verschiedene Mailinglisten verwalten, segmentierte Kategorien einsetzen und mehr.

Ein Kleinunternehmen das sich die Mühe macht eine Mailingliste aufzubauen hat eine Fülle an Möglichkeiten zur Verfügung. Da die Adressen auf solch einer Mailingliste alle schon in irgendeiner Form Kontakt mit dem Unternehmen oder seinen Produkten hatten, sind sie auch alle empfänglich für Email-Marketing – man muss sie nur richtig ansprechen.

Ist Email-Marketing überhaupt noch effektiv?

Laut der Direct Marketing Association bietet Email-Marketing einen Return of Investment von 4.300 Prozent. In konkreten Zahlen heißt das: wenn Du 10 € investierst, wird dir die Kampagne um die 430 € einbringen.

Zwar sehen diese ROI verlockend aus, aber das gilt nur wenn man auch alles richtig macht – und dazu gehören eine Menge Analysen, Überlegungen und Strategie. Mit Tools wie Google Analytics kannst Du den Verlauf deiner Kampagne überwachen und live sehen was funktioniert und was nicht.

Wie Du eine Email-Marketing Strategie entwickelst

Die meisten Kleinunternehmen haben nicht den Luxus, tausende Euro ausgeben zu können um eine Email-Marketing-Agentur oder gar einen eigenen Spezialisten anheuern zu können. Das ist okay. Mit diesen schnellen Tipps kannst Du das Fundament für deine eigene Strategie legen.

Die Grundlagen

Es gibt viele richtige Arten um Email-Marketing zu betreiben – aber noch mehr falsche. Deswegen ist es wichtig zu verstehen was für dich funktioniert und was nicht, und noch wichtiger: warum das so ist.

Wenn Du es richtig anpackst, kann Email-Marketing so ziemlich alles für dich tun: Traffic erhöhen, deine Marke aufbauen, Folgeverkäufe anschieben und Kunden an dich binden. Wenn Du es hingegen falsch machst, kannst Du deinen Marketing-Bemühungen echten Schaden zufügen.

Die Mailingliste

Der Versuch eine Mailingliste aufzubauen, kann schnell einschüchternd wirken, aber es ist gar nicht so schwer. Du beginnst damit, Email-Adressen zu sammeln. Du kannst mit Kunden anfangen, aber das ist nur ein Teil des Potentials. Du willst auch Interessierte ansprechen die (noch) nicht bei dir gekauft haben.

Das machst Du am besten, indem Du Content anbietest. Stelle Content zusammen der die Besucher deiner Seite ansprechen könnte. Wenn Du Autozubehör verkaufst, biete eine Checkliste für den Autokauf an. Wenn Du Deko-Objekte verkaufst, biete einen Style-Guide an. Und so weiter. Der interessierte User muss dann seine Emailadresse hinterlassen und bekommt anschließend den Download-Link zugeschickt. Schon kannst Du dich zurücklehnen und zusehen wie deine Mailingliste wächst.

Aber lehn dich nicht zu lange zurück, ab und zu willst Du ja auch neuen Content anbieten. Bietest Du verschiedene Arten von Content an, gibt dir das zusätzlich die Möglichkeit, deine Mailingliste zu segmentieren – denn Kunden die an Thema A Interesse haben, interessieren sich wahrscheinlich auch für Produkt A, aber vielleicht nicht so sehr für Produkt B.

Denk auch immer daran, deine Möglichkeiten und deinen Content untereinander zu kombinieren. Ein neuer Blogpost kann zu einem älteren verlinken der ein bestimmtes Teilthema etwas mehr im Detail angeht (gut für die SEO). Und wenn Du neuen Content geschaffen hast, dann kannst Du ruhig in einer Rundmail darauf hinweisen – die Adressen die Du anschreibst hast Du zwar schon, aber das erhöht die Chance dass der Content geteilt wird, was Dir wiederum neue Mailadressen für deine Liste einbringt.

Guter Content = Conversions

Email-Marketing kann nur dann in Conversions resultieren wenn Du dem Kunden auch genug anbietest, damit er überzeugt ist, dass deine Produkt oder deine Dienstleistung sein Geld wert ist. Jeder Idiot kann eine stümperhaft zusammengeschusterte Mail ins Netz schießen die sagt „Ich habe Produkt. Produkt ist gut. Kaufe Produkt, gleich hier.“ – und viele tun es. Aber die Resonanz ist nie gut. Die einzigen Klicks die Du dafür bekommst, sind Klicks auf „Unsubscribe“.

Versetz dich mal in die Lage eines Empfängers einer deiner Mails. Stell dir vor, Du wachst morgens auf und hast zehn Mails im Postfach, die alle irgendwie nach Werbung aussehen – wie kannst Du dem Kunden schnell klarmachen, dass deine Mail ihnen wirklich etwas bietet – zumindest genug um die nächste nicht gleich ungelesen in den Papierkob zu befördern?

Der Schlüssel zu deiner Email-Marketing Strategie

Du willst sichergehen, dass deine Mails auch die richtigen Leute erreichen. Jede Mail sollte dem Empfänger irgendetwas zu bieten haben, jenseits von „Ich existiere, ich biete Produkt/Dienstleistung X“.

Ebenso sollten deine Mails in einer festgelegten Reihenfolge kommen, inhaltlich aufeinander aufbauen und auf den Empfänger abgestimmt sein. Wenn Jemand zum zweiten Mal bei dir einkauft, braucht er natürlich keine „Willkommen als Kunde!“-Mail mehr.

Hier ein kleiner Spickzettel dazu:

Neue Leads sollten eine Wilkommensmail erhalten in denen Du dich für ihr Interesse bedankst und ihnen verrätst, was sie von zukünftigen Emails erwarten können.

Nachdem die Leads mit deiner Marke etwas vertrauter gewerden sind, werden sie Interessenten. Diese hältst Du mit überzeugendem Content bei der Stange, während Du ihnen schonmal (aber nicht zu aufdringlich) erzählst was Du so für sie tun kannst.

Wenn aus diesen Interessenten Neukunden geworden sind, kannst Du ihnen eine Mail schicken die ihnen für den Kauf dankt und vielleicht die Aufmerksamkeit auf ein paar verwandte/ergänzende Produkte lenken.

Werden aus diesen Neukunden irgendwann Stammkunden, kannst Du versuchen sie für deine Marketingzwecke einzuspannen. Zum Beispiel indem Du sie über Content informierst, den sie dann teilen sollen.

Fazit

Eine effektive Email-Marketing Strategie ist eine der günstigsten und effektivsten Möglichkeiten um dein Unternehmen voranzubringen. Mit deinen Analytics im Blick und einer guten Strategie kannst Du deine Verkaufszahlen auf neue Höhen steigen lassen.

4 häufige Fehler im Umgang mit Facebook Ads

Wenn Du schnell mehr Traffic auf deine Webseite leiten willst, sind Facebook Ads immer einen Versuch wert. Die sind verhältnismäßig günstig und leicht zu bedienen. Außerdem hat Facebook eine große Reichweite, und die Targeting-Einstellungen erlauben es dir bestimmte Zielgruppen gezielt anzusprechen. Mit ein bisschen Know-How, der richtigen Planung und den passenden Anzeigen kann so ziemlich jedes Unternehmen damit seinen Traffic erhöhen und Conversions bekommen.

Um dir den Einstieg zu erleichtern, reden wir heute mal über die 4 größten Fehler die man dabei begehen kann. Aus den Fehlern Anderer zu lernen ist genauso gut wie aus den eigenen Fehlern zu lernen. Besser sogar, denn dann verschwendest Du nicht erst noch Zeit und Energie damit, sie zu machen.

1. Keine optimierte Landingpage und andere Conversion-Elemente

Facebook wird dafür bezahlt dass Leute auf deine Anzeige klicken, wenn deine Anzeige also gut gestaltet und getargeted ist, dann wird der Traffic schon kommen. Aber: sobald die Leute Facebook verlassen, endet auch Facebooks Interesse daran. Dann liegt es nur an dir – und wenn deine Seite nicht darauf ausgelegt ist den einkommenden Traffic auch zu konvertieren, dann verschenkst Du eine Menge Geld.

Daher (und das gilt nicht nur für Facebook Ads): immer erst die Webseite vorbereiten, bevor Du dafür bezahlst, Traffic dorthin zu lenken.

Fang damit an, dass Du eine spezielle Landingpage für Werbelinks schaffst. Deine normale Homepage ist auf Kunden ausgerichtet die dich auf normalem Weg finden (z.B. indem sie dich googlen). Aber wenn Du gezielt Kunden wirbst, dann musst Du ein bisschen anders an die Sache herangehen, Du musst überlegen wie die Besucher deine Seite erleben sollen, und das sollte Hand in Hand mit dem Ton der Anzeige gehen die sie dorthin geführt hat. Und mit deren Zielsetzung – egal ob Du nun leads generieren willst, oder verkaufen, oder deine Marke bekannt machen.

Das Problem mit Homepages ist, dass sie voll von Ablenkungen sind die für den normalen Besucher interessant sein können, aber eben nicht für jene die Du speziell mit deiner maßgeschneiderten Werbung dorthin lotst. Bei jenen Besuchern weißt Du bereits was sie wollen (zumindest in der Theorie).

Deswegen solltest Du eine spezielle Landingpage einrichten, frei von Ablenkungen und stattdessen voll von Dingen die speziell ausgewählt wurden um ein bestimmtes Ziel zu unterstützen – nämlich genau das Ziel das Du mit deiner Werbekampagne angepeilt hast. Wenn Du Leads generieren willst, dann rede nicht lange über deine Produkte, und wenn Du Produkte verkaufen willst dann versuche nicht Leute für deinen Newsletter zu gewinnen. Konzentriere dich auf dieses Ziel und entferne alle unnötigen Ablenkungen.

Fokussiere dich aber nicht nur auf das äußere Erscheinungsbild. Obwohl Design definitiv eine Rolle spielt, gibt es noch andere Aspekte zu beachten: Werbetexte, Call-to-Actions, Testimonails, Mobil-Kompatibilität, etc.

Du solltest auch über eine Follow-Up-Sequenz nachdenken. Die Landingpage sorgt für die erste Conversion, aber wenn Du willst dass die Conversion auch später noch ein paar Resultate generiert, dann brauchst Du eine Follow-Up-Sequenz – zum Beispiel in Form einer Dankesbotschaft und einer Serie von Emails. Damit kannst Du Leute die noch nichts gekauft haben vielleicht doch noch als Kunden gewinnen, und Leuten die schon etwas gekauft haben noch ein paar Artikel mehr verkaufen.

2. Zu viel Text

Theoretisch kannst Du deine Werbung so lang gestalten wie Du möchtest. Das ist aber selten eine gute Idee, denn Facebook limitiert die Reichweite einer Werbeanzeige wenn sie zu lang ist. Also sage was Du sagen willst, aber schwafle nicht. In der Masse geht deine Botschaft unter, außerdem wirken große Mengen an Text eher abschreckend (sowohl für die Lesefaulen als auch aus einer Zeitinvestments-Perspektive).

Außerdem pass auf, dass deine Anzeige nicht zu komplex oder schwer verständlich ist. Eine App wie Hemmingway kann dir dabei helfen, deinen Text auf ein bestimmtes Level an Leseverständnis zu vereinfachen.

3. Du testest deine Anzeigen nicht

Ein oft schmerzhafter Fehler ist es, eine Werbekampagne gleich mit 100% seines Bugets zu beginnen. Es besteht nämlich immer die Chance, dass deine Werbung floppt und kein positives ROI (return of investment) bringt. In diesem Fall wirst Du froh sein wenn Du noch Budget übrig hast und etwas anpassen und expemrimentieren kannst, bevor Du eine Lösung findest die für dich Klick macht.

Bevor Du also den Großteil deines Budgets anbrichst, schicke ein paar Testballons los. Mit kleinen Geldbeträgen begrenzte Anzeigen kaufen und einfach mal sehen wie sie sich schlagen. Außerdem genieren diese begrenzten Werbekampagnen auch schon Kommentare, Likes und anderen Social Proof. Das hilft Dir, wenn Du später ein paar Gänge höher schaltest.

4. Du testest nicht mehrere Versionen aus

Selbst wenn deine ersten Versuche positiv enden, heißt dass noch nicht dass Du das Maximum des Möglichen erreicht hast. Viele Leute vergessen das gerne in der Euphorie des ersten Erfolges. Aber der erste Schritt ist selten perfekt und oft ist noch Raum nach oben.

Schon kleine Veränderungen können einen großen Unterschied in der Wirkung machen. Also arbeite ruhig mit mehreren Versionen einer Anzeige oder Landingpage und schau wie sie sich gegeneinander schlagen. Es gibt Tools die dir solches A/B-Testing besonders leicht machen.

So wirst Du schnell (naja, relativ. ein paar Wochen solltest Du schon einplanen) herausfinden welche Version deiner Werbung am besten funktioniert. Wenn Du das weißt, dann kannst

Ein weiterer Fehler den Du vermeiden willst ist die „set und forget“-Einstellung, bei der man eine Werbekampagne startet und sich dann einfach nicht mehr darum kümmert. Klingt verführerisch, ist aber leichtsinnig. Ungefähr einmal die Woche solltest Du schon einen Blick auf deine Messdaten werfen um zu sehen ob noch alles läuft. Werbung kann auch von Faktoren abhängen über die Du keine Kontrolle hast – eine ähnliche Kampagne der Konkurrenz könnte deine Werbung in ein schlechtes Licht rücken oder weltgeschichtliche Ereignisse ihr einen unerwünschten Kontext verleihen. Also hab immer ein Auge darauf.

Hast Du schon Erfahrungen mit Facebook-Werbekampagnen gemacht? Hast Du irgendwelche Tipps dazu oder Fehler die man vermeiden sollte? Lass es uns in den Kommentaren wissen!

Grundlagen des Social Media Marketing

Social Media ist unbestreitbar eine der größten Plattformen im Netz – und damit ein extrem mächtiges Marketing-Tool. Aber wie jedes Werkzeug muss man auch hier verstehen wie man damit umgeht. Darum erzähle ich Dir heute mal ein wenig über die Grundlagen.

Social-Media-Dienste gehören zu den am häufigsten genutzten Seiten im Internet. Facebook, Twitter, Instagram, YouTube, Snapchat… die Liste ließe sich noch lange fortsetzen. All diese Dienste haben Millionen von Nutzern in aller Welt – eine Menge potentielle Kunden. Aber dazu muss man ein wenig von Social Media Marketing verstehen. Egal ob Du es in deinem eigenen Unternehmen nutzt oder ob Du Experten von außerhalb anheuerst, Du solltest zumindest die Grundlagen verstehen. Und genau dabei soll Dir dieser Artikel helfen.

Warum überhaupt Social Media Marketing?

Alleine in Deutschland hatten 2019 über 38 Millionen Menschen mindestens einen aktiv genutzten Social Media Account – beinahe die halbe Bevölkerung. Das ist ein Markt den Du dir nicht entgehen lassen willst. Zunächst einmal eröffnet es Dir einen riesigen Pool an potentiellen Kunden die Du mittels social advertising sehr direkt und gezielt ansprechen kannst.

Wenn Du es richtig anstellst, kann Social Media Advertising eine der machtvollsten Werkzeuge in deinem digitalen Marketingarsenal sein. Zumindestens einmal solltest Du eine hochwertige Online-Präsenz haben.

Wenn Du allerdings die Möglichkeiten von Social Media voll ausschöpfen willst, dann brauchst Du mehr als das, dann musst Du all die Möglichkeiten nutzen über die wir hier noch sprechen werden. Denn beim Social Marketing geht es nicht darum einmal am Tag zu posten und es dann dabei zu belassen. Es muss überwacht werden, geprüft, gemessen und geplant – nur so kannst Du deinen Kundenkreis erweitern und deinen Umsatz steigern.

Was ist Social Media Marketing?

Der Begriff ist ziemlich selbsterklärend – Marketing über Social Media. Er umfasst alles, von Paid Social, das Managen einer Community, das Aufbauen von Followern, Prozesse und Messdaten analysieren und das Posten von Content. Schauen wir uns das mal im Detail an:

– Paid Social
Viele große Social Media Plattformen wie Facebook erlauben es, Werbung an bestimmte Zielgruppen zu richten, z.B. Menschen in einer bestimmten Region, eines bestimmten Alters, mit bestimmten Hobbys, etc. Dies gehört zu den effektivsten Formen der Werbung, da Du dich auf ganz ein bestimmtes Publikum konzentrieren kannst, das Du exakt festlegen kannst. Das ist extrem effektiv um Leads zu generieren und daraus Verkäufe, Website-Traffic und mehr Follower zu generieren.

– Community Management und der Chat
Viele User benutzen Social Media um mit Unternehmen in Kontakt zu treten – deswegen ist es wichtig, dass Du deine Nachrichten und deine Community (aka deine Follower) managt. Das heißt dass deine Nachrichten und Posts im Blick behältst, um sicherzugehen dass A.) deine Community zufrieden ist und B.) wenn sie es nicht sind, Probleme gelöst werden können ehe sie sich zu einem PR-Albtraum entwickeln.

– Follower aufbauen
Einer der wichtigsten Aspekte des Social Media Marketing ist, das Stärken deiner Marke(n). Das Ansammeln von Followern und Likes hilft dabei, denn es ist ein Indikator dafür wie viele Menschen Du erreichst. Mehr Follower bedeuten auch potentiell mehr Umsatz.

– Prozesse und Messdaten analysieren
Indem Du die Messdaten deiner Social Media Accounts analysierst, kannst Du eine Menge nützlicher Dinge herausfinden, z.B. die Beliebtheit deiner Posts, die Wirkung deiner Werbekampagnen und mehr. Sorge dafür, dass all diese Dinge gemessen und protokolliert werden, damit Du immer herausfinden kannst, wo dein Unternehmen steht.

– Posten
Wie auch immer dein Publikum aussieht, es erwartet hin und wieder den einen oder anderen informativen oder unterhaltsamen Post. Posten ist daher wichtig, die regelmäßige Interaktion hilft dir deine Marke zu stärken.

Wie man anfängt

Egal ob Du für dein eigenes Social Media Marketing verantwortlich bist oder es ganz einfach outsourcest, in jedem Fall solltest Du die Grundlagen verstehen bevor Du Geld investierst. Also sind hier ein paar grundlegende Tipps:

Die richtige Plattform für dein Unternehmen

Facebook, Twitter, Instagram… es gibt eine Menge Social Media Plattformen, aber ich kann Dir gleich sagen: du hast nicht die Zeit um dich um alle zu kümmern. Das macht aber gar nichts, denn für deine Zwecke eignen sich sowieso nur jeweils eine Handvoll.

Du musst herausfinden welche Plattform nicht nur viele User deiner Zielgruppe hat, sondern auch welche zu dem passt was Du anbietest. Wenn Du stylische Produkte anbietest mit denen sich Leute gerne zeigen, dann sind Instagram und YouTube für dich am interessantesten. Wenn Du dagegen eine Dienstleistung anbietst, sind mehr text-fokussierte Plattformen wie Facebook oder Twitter die bessere Wahl.
Finde ein oder zwei passende Plattformen für dich und dann konzentriere dich auf diese. Verschwende deine Zeit nicht mit Plattformen die dir nichts bringen.

Branding

Sobald Du dann Accounts eingerichtet hast, wird es Zeit deine Social Media Kanäle zu branden, also sie mit deiner Marke in Verbindung zu bringen. Viele Soziale Netzwerke erlauben dir eine ganze Menge Dinge einzurichten, mit Profilbildern, Farbschemata usw. Da deine Social-Media-Präsenz oft einer der ersten Punkte ist an denen die Kunden in Kontakt mit dir treten, ist es gut wenn Du dich schon hier perfekt präsentierst. Dein Firmenlogo? Ins Profilbild. Du hast eine bestimmte Signaturfarbe? Bau sie irgendwo ein. Eine besondere Schriftart? Rein damit! Der Kunde sollte deine Social-Media Seiten schon auf den ersten Blick erkennen können, noch bevor er ein Wort gelesen hat.

Follower bekommen

Das Ansammeln von Followern ist immer eine gute Methode um den Social-Media-Zug ins Rollen zu bekommen. Wenn dein Unternehmen gerade neu am Markt ist (oder neu auf Social Media), schreib deine Mailingliste an oder bringe Verwandte und Freunde dazu, dich zu liken/dir zu folgen/deine Posts zu sharen. Je mehr Followers desto besser – solange es echte User sind.

Social Media ist ein lebenswichtiger Teil des digitalen Marketing, es zu meistern wird Dir helfen neue Kunden zu erschließen, deine Umsätze zu vergrößern und dein Unternehmen nach vorne zu bringen. Und das beste: es ist kostenlos! Es gibt also keine Ausrede, nicht gleich damit anzufangen – heute noch!