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4 häufige Fehler im Umgang mit Facebook Ads

Wenn Du schnell mehr Traffic auf deine Webseite leiten willst, sind Facebook Ads immer einen Versuch wert. Die sind verhältnismäßig günstig und leicht zu bedienen. Außerdem hat Facebook eine große Reichweite, und die Targeting-Einstellungen erlauben es dir bestimmte Zielgruppen gezielt anzusprechen. Mit ein bisschen Know-How, der richtigen Planung und den passenden Anzeigen kann so ziemlich jedes Unternehmen damit seinen Traffic erhöhen und Conversions bekommen.

Um dir den Einstieg zu erleichtern, reden wir heute mal über die 4 größten Fehler die man dabei begehen kann. Aus den Fehlern Anderer zu lernen ist genauso gut wie aus den eigenen Fehlern zu lernen. Besser sogar, denn dann verschwendest Du nicht erst noch Zeit und Energie damit, sie zu machen.

1. Keine optimierte Landingpage und andere Conversion-Elemente

Facebook wird dafür bezahlt dass Leute auf deine Anzeige klicken, wenn deine Anzeige also gut gestaltet und getargeted ist, dann wird der Traffic schon kommen. Aber: sobald die Leute Facebook verlassen, endet auch Facebooks Interesse daran. Dann liegt es nur an dir – und wenn deine Seite nicht darauf ausgelegt ist den einkommenden Traffic auch zu konvertieren, dann verschenkst Du eine Menge Geld.

Daher (und das gilt nicht nur für Facebook Ads): immer erst die Webseite vorbereiten, bevor Du dafür bezahlst, Traffic dorthin zu lenken.

Fang damit an, dass Du eine spezielle Landingpage für Werbelinks schaffst. Deine normale Homepage ist auf Kunden ausgerichtet die dich auf normalem Weg finden (z.B. indem sie dich googlen). Aber wenn Du gezielt Kunden wirbst, dann musst Du ein bisschen anders an die Sache herangehen, Du musst überlegen wie die Besucher deine Seite erleben sollen, und das sollte Hand in Hand mit dem Ton der Anzeige gehen die sie dorthin geführt hat. Und mit deren Zielsetzung – egal ob Du nun leads generieren willst, oder verkaufen, oder deine Marke bekannt machen.

Das Problem mit Homepages ist, dass sie voll von Ablenkungen sind die für den normalen Besucher interessant sein können, aber eben nicht für jene die Du speziell mit deiner maßgeschneiderten Werbung dorthin lotst. Bei jenen Besuchern weißt Du bereits was sie wollen (zumindest in der Theorie).

Deswegen solltest Du eine spezielle Landingpage einrichten, frei von Ablenkungen und stattdessen voll von Dingen die speziell ausgewählt wurden um ein bestimmtes Ziel zu unterstützen – nämlich genau das Ziel das Du mit deiner Werbekampagne angepeilt hast. Wenn Du Leads generieren willst, dann rede nicht lange über deine Produkte, und wenn Du Produkte verkaufen willst dann versuche nicht Leute für deinen Newsletter zu gewinnen. Konzentriere dich auf dieses Ziel und entferne alle unnötigen Ablenkungen.

Fokussiere dich aber nicht nur auf das äußere Erscheinungsbild. Obwohl Design definitiv eine Rolle spielt, gibt es noch andere Aspekte zu beachten: Werbetexte, Call-to-Actions, Testimonails, Mobil-Kompatibilität, etc.

Du solltest auch über eine Follow-Up-Sequenz nachdenken. Die Landingpage sorgt für die erste Conversion, aber wenn Du willst dass die Conversion auch später noch ein paar Resultate generiert, dann brauchst Du eine Follow-Up-Sequenz – zum Beispiel in Form einer Dankesbotschaft und einer Serie von Emails. Damit kannst Du Leute die noch nichts gekauft haben vielleicht doch noch als Kunden gewinnen, und Leuten die schon etwas gekauft haben noch ein paar Artikel mehr verkaufen.

2. Zu viel Text

Theoretisch kannst Du deine Werbung so lang gestalten wie Du möchtest. Das ist aber selten eine gute Idee, denn Facebook limitiert die Reichweite einer Werbeanzeige wenn sie zu lang ist. Also sage was Du sagen willst, aber schwafle nicht. In der Masse geht deine Botschaft unter, außerdem wirken große Mengen an Text eher abschreckend (sowohl für die Lesefaulen als auch aus einer Zeitinvestments-Perspektive).

Außerdem pass auf, dass deine Anzeige nicht zu komplex oder schwer verständlich ist. Eine App wie Hemmingway kann dir dabei helfen, deinen Text auf ein bestimmtes Level an Leseverständnis zu vereinfachen.

3. Du testest deine Anzeigen nicht

Ein oft schmerzhafter Fehler ist es, eine Werbekampagne gleich mit 100% seines Bugets zu beginnen. Es besteht nämlich immer die Chance, dass deine Werbung floppt und kein positives ROI (return of investment) bringt. In diesem Fall wirst Du froh sein wenn Du noch Budget übrig hast und etwas anpassen und expemrimentieren kannst, bevor Du eine Lösung findest die für dich Klick macht.

Bevor Du also den Großteil deines Budgets anbrichst, schicke ein paar Testballons los. Mit kleinen Geldbeträgen begrenzte Anzeigen kaufen und einfach mal sehen wie sie sich schlagen. Außerdem genieren diese begrenzten Werbekampagnen auch schon Kommentare, Likes und anderen Social Proof. Das hilft Dir, wenn Du später ein paar Gänge höher schaltest.

4. Du testest nicht mehrere Versionen aus

Selbst wenn deine ersten Versuche positiv enden, heißt dass noch nicht dass Du das Maximum des Möglichen erreicht hast. Viele Leute vergessen das gerne in der Euphorie des ersten Erfolges. Aber der erste Schritt ist selten perfekt und oft ist noch Raum nach oben.

Schon kleine Veränderungen können einen großen Unterschied in der Wirkung machen. Also arbeite ruhig mit mehreren Versionen einer Anzeige oder Landingpage und schau wie sie sich gegeneinander schlagen. Es gibt Tools die dir solches A/B-Testing besonders leicht machen.

So wirst Du schnell (naja, relativ. ein paar Wochen solltest Du schon einplanen) herausfinden welche Version deiner Werbung am besten funktioniert. Wenn Du das weißt, dann kannst

Ein weiterer Fehler den Du vermeiden willst ist die „set und forget“-Einstellung, bei der man eine Werbekampagne startet und sich dann einfach nicht mehr darum kümmert. Klingt verführerisch, ist aber leichtsinnig. Ungefähr einmal die Woche solltest Du schon einen Blick auf deine Messdaten werfen um zu sehen ob noch alles läuft. Werbung kann auch von Faktoren abhängen über die Du keine Kontrolle hast – eine ähnliche Kampagne der Konkurrenz könnte deine Werbung in ein schlechtes Licht rücken oder weltgeschichtliche Ereignisse ihr einen unerwünschten Kontext verleihen. Also hab immer ein Auge darauf.

Hast Du schon Erfahrungen mit Facebook-Werbekampagnen gemacht? Hast Du irgendwelche Tipps dazu oder Fehler die man vermeiden sollte? Lass es uns in den Kommentaren wissen!

Grundlagen des Social Media Marketing

Social Media ist unbestreitbar eine der größten Plattformen im Netz – und damit ein extrem mächtiges Marketing-Tool. Aber wie jedes Werkzeug muss man auch hier verstehen wie man damit umgeht. Darum erzähle ich Dir heute mal ein wenig über die Grundlagen.

Social-Media-Dienste gehören zu den am häufigsten genutzten Seiten im Internet. Facebook, Twitter, Instagram, YouTube, Snapchat… die Liste ließe sich noch lange fortsetzen. All diese Dienste haben Millionen von Nutzern in aller Welt – eine Menge potentielle Kunden. Aber dazu muss man ein wenig von Social Media Marketing verstehen. Egal ob Du es in deinem eigenen Unternehmen nutzt oder ob Du Experten von außerhalb anheuerst, Du solltest zumindest die Grundlagen verstehen. Und genau dabei soll Dir dieser Artikel helfen.

Warum überhaupt Social Media Marketing?

Alleine in Deutschland hatten 2019 über 38 Millionen Menschen mindestens einen aktiv genutzten Social Media Account – beinahe die halbe Bevölkerung. Das ist ein Markt den Du dir nicht entgehen lassen willst. Zunächst einmal eröffnet es Dir einen riesigen Pool an potentiellen Kunden die Du mittels social advertising sehr direkt und gezielt ansprechen kannst.

Wenn Du es richtig anstellst, kann Social Media Advertising eine der machtvollsten Werkzeuge in deinem digitalen Marketingarsenal sein. Zumindestens einmal solltest Du eine hochwertige Online-Präsenz haben.

Wenn Du allerdings die Möglichkeiten von Social Media voll ausschöpfen willst, dann brauchst Du mehr als das, dann musst Du all die Möglichkeiten nutzen über die wir hier noch sprechen werden. Denn beim Social Marketing geht es nicht darum einmal am Tag zu posten und es dann dabei zu belassen. Es muss überwacht werden, geprüft, gemessen und geplant – nur so kannst Du deinen Kundenkreis erweitern und deinen Umsatz steigern.

Was ist Social Media Marketing?

Der Begriff ist ziemlich selbsterklärend – Marketing über Social Media. Er umfasst alles, von Paid Social, das Managen einer Community, das Aufbauen von Followern, Prozesse und Messdaten analysieren und das Posten von Content. Schauen wir uns das mal im Detail an:

– Paid Social
Viele große Social Media Plattformen wie Facebook erlauben es, Werbung an bestimmte Zielgruppen zu richten, z.B. Menschen in einer bestimmten Region, eines bestimmten Alters, mit bestimmten Hobbys, etc. Dies gehört zu den effektivsten Formen der Werbung, da Du dich auf ganz ein bestimmtes Publikum konzentrieren kannst, das Du exakt festlegen kannst. Das ist extrem effektiv um Leads zu generieren und daraus Verkäufe, Website-Traffic und mehr Follower zu generieren.

– Community Management und der Chat
Viele User benutzen Social Media um mit Unternehmen in Kontakt zu treten – deswegen ist es wichtig, dass Du deine Nachrichten und deine Community (aka deine Follower) managt. Das heißt dass deine Nachrichten und Posts im Blick behältst, um sicherzugehen dass A.) deine Community zufrieden ist und B.) wenn sie es nicht sind, Probleme gelöst werden können ehe sie sich zu einem PR-Albtraum entwickeln.

– Follower aufbauen
Einer der wichtigsten Aspekte des Social Media Marketing ist, das Stärken deiner Marke(n). Das Ansammeln von Followern und Likes hilft dabei, denn es ist ein Indikator dafür wie viele Menschen Du erreichst. Mehr Follower bedeuten auch potentiell mehr Umsatz.

– Prozesse und Messdaten analysieren
Indem Du die Messdaten deiner Social Media Accounts analysierst, kannst Du eine Menge nützlicher Dinge herausfinden, z.B. die Beliebtheit deiner Posts, die Wirkung deiner Werbekampagnen und mehr. Sorge dafür, dass all diese Dinge gemessen und protokolliert werden, damit Du immer herausfinden kannst, wo dein Unternehmen steht.

– Posten
Wie auch immer dein Publikum aussieht, es erwartet hin und wieder den einen oder anderen informativen oder unterhaltsamen Post. Posten ist daher wichtig, die regelmäßige Interaktion hilft dir deine Marke zu stärken.

Wie man anfängt

Egal ob Du für dein eigenes Social Media Marketing verantwortlich bist oder es ganz einfach outsourcest, in jedem Fall solltest Du die Grundlagen verstehen bevor Du Geld investierst. Also sind hier ein paar grundlegende Tipps:

Die richtige Plattform für dein Unternehmen

Facebook, Twitter, Instagram… es gibt eine Menge Social Media Plattformen, aber ich kann Dir gleich sagen: du hast nicht die Zeit um dich um alle zu kümmern. Das macht aber gar nichts, denn für deine Zwecke eignen sich sowieso nur jeweils eine Handvoll.

Du musst herausfinden welche Plattform nicht nur viele User deiner Zielgruppe hat, sondern auch welche zu dem passt was Du anbietest. Wenn Du stylische Produkte anbietest mit denen sich Leute gerne zeigen, dann sind Instagram und YouTube für dich am interessantesten. Wenn Du dagegen eine Dienstleistung anbietst, sind mehr text-fokussierte Plattformen wie Facebook oder Twitter die bessere Wahl.
Finde ein oder zwei passende Plattformen für dich und dann konzentriere dich auf diese. Verschwende deine Zeit nicht mit Plattformen die dir nichts bringen.

Branding

Sobald Du dann Accounts eingerichtet hast, wird es Zeit deine Social Media Kanäle zu branden, also sie mit deiner Marke in Verbindung zu bringen. Viele Soziale Netzwerke erlauben dir eine ganze Menge Dinge einzurichten, mit Profilbildern, Farbschemata usw. Da deine Social-Media-Präsenz oft einer der ersten Punkte ist an denen die Kunden in Kontakt mit dir treten, ist es gut wenn Du dich schon hier perfekt präsentierst. Dein Firmenlogo? Ins Profilbild. Du hast eine bestimmte Signaturfarbe? Bau sie irgendwo ein. Eine besondere Schriftart? Rein damit! Der Kunde sollte deine Social-Media Seiten schon auf den ersten Blick erkennen können, noch bevor er ein Wort gelesen hat.

Follower bekommen

Das Ansammeln von Followern ist immer eine gute Methode um den Social-Media-Zug ins Rollen zu bekommen. Wenn dein Unternehmen gerade neu am Markt ist (oder neu auf Social Media), schreib deine Mailingliste an oder bringe Verwandte und Freunde dazu, dich zu liken/dir zu folgen/deine Posts zu sharen. Je mehr Followers desto besser – solange es echte User sind.

Social Media ist ein lebenswichtiger Teil des digitalen Marketing, es zu meistern wird Dir helfen neue Kunden zu erschließen, deine Umsätze zu vergrößern und dein Unternehmen nach vorne zu bringen. Und das beste: es ist kostenlos! Es gibt also keine Ausrede, nicht gleich damit anzufangen – heute noch!