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Was tun wenn deine Social-Media-Strategie nicht anschlägt?

Es kann ziemlich enttäuschend sein wenn Du feststellst, dass deine Social-Media-Kanäle nicht ansatzweise die Wirkung haben die Du dir erhofft hattest. Aber es hat immerhin ein Gutes: Du weißt, dass etwas falsch gelaufen ist. Manche Unternehmen verpulvern Millionen für wirkungslose Werbekampagnen und merken über Monate nicht, dass sie absolut nichts bringen.
Also nimm es als Anlass um mal genau zu schauen was da falsch gelaufen ist. Die Einsichten die Du daraus gewinnst, können dir helfen deine gesamte Social-Media-Strategie zu verbessern.

1. Analysieren

Irgendwo hakt es in deiner Social-Media-Strategie – aber nicht unbedingt dort wo Du denkst. Der erste Schritt ist also, das Problem genau zu identifizieren.
Schau nach auf welchen Social Media Plattformen Du präsent bist, was Du dort teilst, welche Reaktionen es hervorruft und welchen Effekt es auf dein Unternehmen hat. Wenn Du viel Social Media verwendest, kann es Sinn machen dafür eine Profi anzuheuern. Wenn Du es allein machen willst, gibt es auch dafür Hilfe.

2. Ziele

Marketing-Ziele zu setzen ist ein langer und komplexer Prozess – genau deswegen wird es auch so oft unterlassen oder nur halbherzig getan. Aber Ziele sind wichtig. Ziele sind die Basis für jede „Ist es das überhaupt wert?“-Überlegung. Deswegen zahlt es sich auch aus sie genau zu definieren. Außerdem sind sie gut für regelmäßige Erfolgserlebnisse und damit die Arbeitsmoral.

3. Publikum

Analysen und Zielsetzungen sind jener Teil deiner Strategie, die alles bestimmen sollte was Du tust. Der nächste Schritt ist es dein Publikum zu identifizieren und herauszufinden was sie von dir wollen.

Dein Social-Media-Publikum setzt sich zusammen aus denjenigen die schon deine Kunden sind und denen die es noch werden könnten. Sie zu verstehen und ihnen zu geben was sie wollen, ist nicht minder wichtig als deine Kunden offline zu verstehen und zufriedenzustellen.

4. Mittel der Wahl

Die Analyse aus Punkt 1 sollte Dir einen Überblick über all die Social-Media-Networks geben in denen dein Unternehmen/deine Marke präsent ist. Wie viele sind das? Mach nicht den Fehler in allen Netzwerken vertreten sein zu wollen. Stattdessen such dir die 1-3 davon aus die am besten zu deinem Unternehmen und Produkt passen, und konzentriere deine Zeit und kreative Energie auf diese.

Finde heraus wo sich die meisten potentiellen Kunden befinden und interagiere dort mit ihnen. Du wirst an ein paar natürliche Begrenzungen stoßen – zum Beispiel die Menge, Fähigkeiten und Zeit der Mitarbeiter die deine Social-Media-Profile managen – also musst Du Prioritäten setzen.

5. Strategie

Jetzt hast Du alles was Du brauchst – Zeit um deine Social-Media-Strategie zu überarbeiten. Oder aufzusetzen, falls Du noch keine haben solltest. Basierend auf einer einfachen Frage: Wen willst Du wo und wie ansprechen?

Wie auch das Setzen von Zielen ist das Erstellen einer Social-Media-Strategie harte Arbeit – und dennoch essenziell wichtig. Es wird die Basis und Referenz für alles sein was Du in den nächsten 6 Monaten oder so tust – und damit den Social-Media-Teil deines Marketings sehr viel einfacher und übersichtlicher gestalten.
Und noch ein Lichtblick: wenn Du die bisherigen Schritte befolgt hast, hast Du die Hälfte der Arbeit schon hinter dir.

6. Frequenz

Die Postingfrequenz ist im Grunde die Antwort auf die Frage wann und wie häufig Du posten möchtest. Zum Glück haben sich andere schon die Mühe gemacht zu untersuchen wann Menschen am aktivsten auf Social Media sind. Alles was Du noch tun musst ist darauf basierend eine Entscheidung zu treffen.
Eine eindeutige Empfehlung gibt es hier nicht, probiere ruhig ein wenig herum und schaue was am besten für dich und dein Unternehmen funktioniert. Wenn Du einen guten Zeitpunkt gefunden hast, musst Du dir eine Weile keine Sorgen mehr darum machen – aber schau ab und mal nach ob es noch gut läuft. Umstände können sich ändern.

7. Content

Die meisten Unternehmen bieten eine Mischung aus unterschiedlichem Content an – Content den sie selbst kreiert haben, Content von Anderen den sie nur teilen und natürlich Werbung. Es ist wichtig diese Mischung einigermaßen in Balance zu halten. Zu viel eigener Content ist zeitaufwändig, kann langweilig werden und lässt wenig Platz für Werbung. Zu viel fremder Content und die Leute fragen sich was Du eigentlich tust. Zu viel Werbung und die Leute werden sich genervt abmelden.

Die richtige Balance erfordert auch wieder ein bisschen Trial and Error. Aber auch hier haben Andere schon ein paar gute Ideen gehabt. Früher galt die 80/20-Regel als Standard (80% geschaffener Content, 20% Werbung), heute ist die 5/3/2-Regel beliebter – 50% Fremdcontent, 30% eigener Content und 20% unterhaltsamer Content.
Diese Regelung ist aber auch nicht in Stein gemeißelt und kann sich auch von Plattform zu Plattform ändern. Auf Facebook ist unterhaltsamer Content zum Beispiel sehr gefragt, wärend man ihn auf LinkedIn praktisch gar nicht findet. Es gilt also wieder: mischen und testen bis Du das gefunden hast was für dich funktioniert.

8. Trends

Marketing generell und Social Media Marketing im Besonderen werden immer wieder von neuen Trends geprägt. Jede Menge Experten geben ihre Meinung ab dazu was ein Unternehmen tun oder lassen sollte. Es ist leicht sich von dieser Masse an Meinungen und Informationen überwältigen und mitreißen zu lassen, aber vernachlässige bei alldem nicht deine grundlegenden Ziele. Kümmer dich zuerst um die Basics bevor Du den neuesten Trends nachläufst. Vor allem aber pass auf dass deine Handlungen konsistent mit deinen Ressourcen sind, denn man kann es ganz schnell übertreiben und sich zu viel zumuten.

9. Rechtschreibung und Grammatik

Wenn deine Strategie erstmal festgelegt und implementiert ist und Du wieder zurück beim regelmäßigen Posten bist, achte darauf dass deine Postings gewisse Anforderungen erfüllen. Es ist einfach in einen Trott zu verfallen und seine Standards zu senken, also gib acht dass Du nicht unbewusst nachlässt.
Überprüfe deine Posts (oder – besser noch – bitte Jemand anderen es zu tun) auf Dinge wie Rechtschreibung Grammatik, Bilder oder Benutzerfreundlichkeit (Schriftgrößen, Formatierung, etc.).

Fazit:

Wenn deine Social-Media-Bemühungen sich als wirkungslos herausstellen, dann hat die Bewältigung dieses Problems höchste Priorität. Social Media ist ein wichtiges Werkzeug des Marketing und als solcher braucht es Ziele und Strategien (und Möglichkeiten die Erreichung ersterer zu messen). Bei anderen Werkzeugen würdest Du dich auch nicht damit zufriedengeben dass sie nutzlos sind, also fang jetzt nicht damit an.

Findest Du heraus dass dein Social Media Content einfach nicht funktioniert, mach einen Schritt zurück und wirf einen analytischen, unvoreingenommenen Blick darauf. Dein Problem liegt wahrscheinlich weniger daran dass Du letzte Woche ein schlechtes Meme geteilt hast oder nicht genug Live-Interviews machst, sondern sehr viel wahrscheinlicher an einem fundamentalen Problem in deiner Social-Media-Strategie.
Dieses Problem zu beheben ist nicht einfach – es ist oft verführerischer einfach weiter zu posten, gerade wenn die oberflächlichen Messdaten in Ordnung sind. Davon wird sich die Lage aber nicht bessern. Besser wird es nur wenn Du die Arbeit hineinsteckst.

Grundlagen des Social Media Marketing

Social Media ist unbestreitbar eine der größten Plattformen im Netz – und damit ein extrem mächtiges Marketing-Tool. Aber wie jedes Werkzeug muss man auch hier verstehen wie man damit umgeht. Darum erzähle ich Dir heute mal ein wenig über die Grundlagen.

Social-Media-Dienste gehören zu den am häufigsten genutzten Seiten im Internet. Facebook, Twitter, Instagram, YouTube, Snapchat… die Liste ließe sich noch lange fortsetzen. All diese Dienste haben Millionen von Nutzern in aller Welt – eine Menge potentielle Kunden. Aber dazu muss man ein wenig von Social Media Marketing verstehen. Egal ob Du es in deinem eigenen Unternehmen nutzt oder ob Du Experten von außerhalb anheuerst, Du solltest zumindest die Grundlagen verstehen. Und genau dabei soll Dir dieser Artikel helfen.

Warum überhaupt Social Media Marketing?

Alleine in Deutschland hatten 2019 über 38 Millionen Menschen mindestens einen aktiv genutzten Social Media Account – beinahe die halbe Bevölkerung. Das ist ein Markt den Du dir nicht entgehen lassen willst. Zunächst einmal eröffnet es Dir einen riesigen Pool an potentiellen Kunden die Du mittels social advertising sehr direkt und gezielt ansprechen kannst.

Wenn Du es richtig anstellst, kann Social Media Advertising eine der machtvollsten Werkzeuge in deinem digitalen Marketingarsenal sein. Zumindestens einmal solltest Du eine hochwertige Online-Präsenz haben.

Wenn Du allerdings die Möglichkeiten von Social Media voll ausschöpfen willst, dann brauchst Du mehr als das, dann musst Du all die Möglichkeiten nutzen über die wir hier noch sprechen werden. Denn beim Social Marketing geht es nicht darum einmal am Tag zu posten und es dann dabei zu belassen. Es muss überwacht werden, geprüft, gemessen und geplant – nur so kannst Du deinen Kundenkreis erweitern und deinen Umsatz steigern.

Was ist Social Media Marketing?

Der Begriff ist ziemlich selbsterklärend – Marketing über Social Media. Er umfasst alles, von Paid Social, das Managen einer Community, das Aufbauen von Followern, Prozesse und Messdaten analysieren und das Posten von Content. Schauen wir uns das mal im Detail an:

– Paid Social
Viele große Social Media Plattformen wie Facebook erlauben es, Werbung an bestimmte Zielgruppen zu richten, z.B. Menschen in einer bestimmten Region, eines bestimmten Alters, mit bestimmten Hobbys, etc. Dies gehört zu den effektivsten Formen der Werbung, da Du dich auf ganz ein bestimmtes Publikum konzentrieren kannst, das Du exakt festlegen kannst. Das ist extrem effektiv um Leads zu generieren und daraus Verkäufe, Website-Traffic und mehr Follower zu generieren.

– Community Management und der Chat
Viele User benutzen Social Media um mit Unternehmen in Kontakt zu treten – deswegen ist es wichtig, dass Du deine Nachrichten und deine Community (aka deine Follower) managt. Das heißt dass deine Nachrichten und Posts im Blick behältst, um sicherzugehen dass A.) deine Community zufrieden ist und B.) wenn sie es nicht sind, Probleme gelöst werden können ehe sie sich zu einem PR-Albtraum entwickeln.

– Follower aufbauen
Einer der wichtigsten Aspekte des Social Media Marketing ist, das Stärken deiner Marke(n). Das Ansammeln von Followern und Likes hilft dabei, denn es ist ein Indikator dafür wie viele Menschen Du erreichst. Mehr Follower bedeuten auch potentiell mehr Umsatz.

– Prozesse und Messdaten analysieren
Indem Du die Messdaten deiner Social Media Accounts analysierst, kannst Du eine Menge nützlicher Dinge herausfinden, z.B. die Beliebtheit deiner Posts, die Wirkung deiner Werbekampagnen und mehr. Sorge dafür, dass all diese Dinge gemessen und protokolliert werden, damit Du immer herausfinden kannst, wo dein Unternehmen steht.

– Posten
Wie auch immer dein Publikum aussieht, es erwartet hin und wieder den einen oder anderen informativen oder unterhaltsamen Post. Posten ist daher wichtig, die regelmäßige Interaktion hilft dir deine Marke zu stärken.

Wie man anfängt

Egal ob Du für dein eigenes Social Media Marketing verantwortlich bist oder es ganz einfach outsourcest, in jedem Fall solltest Du die Grundlagen verstehen bevor Du Geld investierst. Also sind hier ein paar grundlegende Tipps:

Die richtige Plattform für dein Unternehmen

Facebook, Twitter, Instagram… es gibt eine Menge Social Media Plattformen, aber ich kann Dir gleich sagen: du hast nicht die Zeit um dich um alle zu kümmern. Das macht aber gar nichts, denn für deine Zwecke eignen sich sowieso nur jeweils eine Handvoll.

Du musst herausfinden welche Plattform nicht nur viele User deiner Zielgruppe hat, sondern auch welche zu dem passt was Du anbietest. Wenn Du stylische Produkte anbietest mit denen sich Leute gerne zeigen, dann sind Instagram und YouTube für dich am interessantesten. Wenn Du dagegen eine Dienstleistung anbietst, sind mehr text-fokussierte Plattformen wie Facebook oder Twitter die bessere Wahl.
Finde ein oder zwei passende Plattformen für dich und dann konzentriere dich auf diese. Verschwende deine Zeit nicht mit Plattformen die dir nichts bringen.

Branding

Sobald Du dann Accounts eingerichtet hast, wird es Zeit deine Social Media Kanäle zu branden, also sie mit deiner Marke in Verbindung zu bringen. Viele Soziale Netzwerke erlauben dir eine ganze Menge Dinge einzurichten, mit Profilbildern, Farbschemata usw. Da deine Social-Media-Präsenz oft einer der ersten Punkte ist an denen die Kunden in Kontakt mit dir treten, ist es gut wenn Du dich schon hier perfekt präsentierst. Dein Firmenlogo? Ins Profilbild. Du hast eine bestimmte Signaturfarbe? Bau sie irgendwo ein. Eine besondere Schriftart? Rein damit! Der Kunde sollte deine Social-Media Seiten schon auf den ersten Blick erkennen können, noch bevor er ein Wort gelesen hat.

Follower bekommen

Das Ansammeln von Followern ist immer eine gute Methode um den Social-Media-Zug ins Rollen zu bekommen. Wenn dein Unternehmen gerade neu am Markt ist (oder neu auf Social Media), schreib deine Mailingliste an oder bringe Verwandte und Freunde dazu, dich zu liken/dir zu folgen/deine Posts zu sharen. Je mehr Followers desto besser – solange es echte User sind.

Social Media ist ein lebenswichtiger Teil des digitalen Marketing, es zu meistern wird Dir helfen neue Kunden zu erschließen, deine Umsätze zu vergrößern und dein Unternehmen nach vorne zu bringen. Und das beste: es ist kostenlos! Es gibt also keine Ausrede, nicht gleich damit anzufangen – heute noch!

5 Dinge die Kleinunternehmer über Social Media wissen sollten

Reden wir mal über Soziale Medien. Du weißt wahrscheinlich, dass dein Unternehmen in den Sozialen Medien vertreten sein sollte. Aber vielleicht fehlt Dir einfach die Zeit dafür, oder die spezialisierten Mitarbeiter, oder das Budget… oder vielleicht magst Du schon das ganze Prinzip hinter Sozialen Medien nicht. Also lässt Du es schleifen.

Aber das ist ein Fehler. Ob es dir gefällt oder nicht: Soziale Medien sind wichtig. Wie so viele Entwicklungen des digitalen Zeitalters fingen sie an als ein netter Bonus und wurden dann so einflussreich, dass der Verzicht darauf ein ernstzunehmendes Handicap ist.

Immer noch nicht überzeugt?

Dann lies einfach weiter, denn ich werde Dir jetzt in fünf Punkten erklären, warum Soziale Medien so wichtig sind – und vor allem: was sie für dich tun können.

1. Jeder ist online

Das klingt nach dem inhaltlsosen Gewäsch selbsternannter Tech-Gurus, aber es ist wahr. 2010 hatten ungefähr 1 Milliarde Menschen mindestens einen Social Media Account. 2020 werden es voraussichtlich 3 Milliarden sein.

Wenn der Trend so weitergeht (und es gibt keine Anzeichen, dass er aufhören würde), dann wird das Fehlen einer Social-Media-Präsenz zu einem immer größeren Handicap gegenüber jenen Unternehmen die in den Sozialen Medien aktiv sind.

Es ist nämlich verdammt schwer Leute zu erreichen, wenn Du nicht dort bist wo sie sind.

2. Alle Social Media Kanäle sind verschieden

Denk mal drüber nach, was es so an Social Media Channels gibt:

– Facebook

– Twitter

– Snapchat

– Instagram

– Google+

– YouTube

– LinkedIn

– Pinterest

Klingt ein bisschen einschüchternd? Kein Wunder. Zu dem Zeitpunkt an dem Du dies hier liest, sind wahrscheinlich noch ein paar neue hinzugekommen. Und das ist der Grund, warum Soziale Medien viele Kleinunternehmer abschrecken: kein Mensch hat genug Zeit um sich um all diese Accounts zu kümmern. Man bräuchte schon eine ganze IT-Abteilung.

Die gute Nachricht: das musst Du auch nicht. Wie gesagt: alle Social Media Kanäle sind verschieden. Ergo ziehen sie auch unterschiedliche Arten von Kunden an. Der Trick ist herauszufinden wo sich deine Kunden (bestehende wie potentielle) aufhalten und dich dann auf diesen Kanal zu konzentrieren.

Wenn Du zum Beispiel modische Schuhe verkaufst, dann solltest Du dich für Snapchat oder Instagram Pinterest entscheiden, denn das sind Plattformen auf denen Leute Bilder teilen – und schicke Schuhe werden gerne mal fotografiert. Verkaufst Du dagegen Software, dann hast Du wahrscheinlich nicht so oft beeindruckende Bilder und brauchst eher Raum für technische Spezifikationen oder Erklärungen – da sind Facebook oder YouTube die bessere Wahl.

Finde deinen Kanal und leg einfach los. Wenn die Dinge dort erstmal laufen, kannst Du einen zweiten in Angriff nehmen.

3. Social Media hilft beim SEO

Wer viel online ist, sucht auch online nach Waren und Dienstleistungen.

Tatsächlich: die Mehrheit der Verbraucher recherchiert zuerst einmal online bevor sie ein Produkt kaufen. Was die Suchmaschinen so ausspucken, hat also sehr reale Konsequenzen für dein Unternehmen.

Deswegen macht es – gerade kleine kleine und lokale Unternehmen – Sinn sich mit Search Engine Optimization (SEO) zu befassen und daran zu arbeiten ihre Rankings zu verbessern. Schon ein einfaches Social Media Profil kann dabei helfen, entsprechend kann ein aktives, gut gemanagtes Profil noch sehr viel mehr helfen. Je mehr Leute dein Unternehmen finden, desto mehr Leute werden auf deiner Homepage landen und desto mehr Leute werden vielleicht etwas von dir kaufen.

Es ist die Arbeit also absolut wert.

4. Social Media ist ein großartiges Tool für Kundenservice

Wenn es eine Sache gibt die immer wichtig für ein Unternehmen sein wird – egal wie groß oder klein es ist – dann ist es der Kundenservice.

Heutzutage ist ein guter Kundenservice wichtiger als je zuvor. Wenn man sich anschaut wie viele Unternehmen ihren Kundenservice ohne Not drastisch vernachlässigen und dabei den eigenen Ruf demontieren, dann ist es sogar ein ernstzunehmender Vorteil, einen zu haben.

Kunden wollen guten Kundenservice, und wenn Du Soziale Medien dafür nutzt, gibt dir das nicht nur einen schnellen Kanal um Probleme zu lösen – es lässt auch alle Welt sehen, was Du für einen guten Kundendienst hast.
Kümmere dich schnell und freundlich um Probleme, schaff ein positives Erlebnis für den Kunden und wenn Du alles richtig machst, dann wird am Ende nicht nur der Kunde sich erinnern was für einen tollen Kundendienst er bekommen hat, sondern auch noch Andere. Das stärkt deine Marke und schafft Loyalität – und loyale Kunden sind die besten Kunden. Sie sind diejenigen die immer wieder bei Dir kaufen und anderen erzählen wie toll dein Geschäft ist. Wenn Du also sonst nichts aus deiner Social-Media-Präsenz bekämst als loyale Kunden, dann wäre es das schon wert.

5. Qualität über Quantität

Einer der größten Faktoren die kleinere Unternehmen von den Sozialen Medien abschreckt ist der Eindruck, dass es primär darum ginge, möglichst viel Content zu verteilen. Der Gedanke, ständig etwas zum sharen haben zu müssen, kann sehr einschüchternd sein wenn das eigene Unternehmen nur aus einer Handvoll Leute besteht und Niemand die Zeit hat um ständig Content zu generieren.

Die gute Nachricht?
Das ist auch gar nicht nötig.

Verbraucher werden sowieso schon mit so viel Content bombardiert, dass es eher abstoßend wirkt. Eine kürzliche Studie hat hierzu ein paar interessante Zahlen herausgefunden:

– 67% der Befragten gaben an, dass Unternehmen zu viele Informationen schicken

– 55% gaben an, dass der Content für sie nicht interessant oder relevant ist

– 46% war der Content zu aufdringlich

Daraus lassen sich so einige wertvolle Lektionen ziehen. Die wichtigste davon ist die, dass die Qualität des Content sehr viel wichtiger ist als die Quantität. Wenn Du verstehst mit welcher Art von Content Du deine Wunschkunden interessieren, informieren und unterhalten kannst, dann hast Du bereits die Nase vorn.

Fazit

Soziale Medien sind immer wichtig, egal wie groß oder klein dein Unternehmen ist. Wenn Du also in fünf oder zehn Jahren noch existieren willst, dann fange besser heute als morgen damit an. Es ist auch gar nicht so schwer wie es aussieht.