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Was tun wenn das Business-Blog nicht läuft?

Wir haben in der Vergangenheit viel über Blogging geredet und was es für dein Unternehmen tun kann. Vielleicht hat es dich dazu animiert, selbst mit dem Bloggen anzufangen. Oder vielleicht hast Du noch gezögert, weil das Ganze doch irgendwie sehr einschüchternd wirkt.


Blogging ist immer eine gute Idee: es hilft dir einen Ruf zu etablieren und generiert digitale Aufmerksamkeit und Reichweite und Form von Traffic, Verlinkungen, etc. Eine Menge Vorteile die Du deiner Konkurrenz voraus haben könntest.

Das Problem ist natürlich, dass Bloggen alleine nicht reicht um messbare Resultate (besonders die, die sich in € messen lassen) zu erzielen. Man muss auch wissen was man tut, sonst kann es sein dass man schlicht seine Zeit verschwendet. Genau dazu dient dieser Artikel – wenn dein Blog nicht so gut läuft wie Du es gerne hättest, dann versuch es mal mit den folgenden Tipps:

#1 Plane eine Content-Strategie

Einfach planlos Content schaffen um Content zu haben, ist keine besonders effektive Art zu bloggen. Du bist keine Privatperson die nur ihr Oberstübchen lüften und ihre Gedanken mit der Welt teilen will. Du bist ein Unternehmer, also solltest Du einen Plan haben was Du da tust.

Also überlege dir welche Art von Person Du ansprechen willst und wie Du Content generierst der ihre Interessen anspricht. Pass aber auch auf, dass der Plan auch nicht zu eindimensional ist, Du willst ja auch nicht zu eng streuen oder Monate damit verbringen deinen Content auf den idealen Kunden abzustimmen.

Gestalte deine Strategie so, dass sie eine gute Richtschnur bietet die dich an dein Ziel führt, aber auch etwas Raum für Abweichungen bietet.

#2 Konzentrier dich auf dein Publikum (nicht nur deine SEO)

Wusstest Du, dass Seite 1 der Google-Suchresultate 91.5% des Traffics abbekommt?

Das ist ein wohlbekannter Fakt im Digital-Marketing, deswegen fokussiert man sich auch so auf die SEO. Aber während SEO zweifellos wichtig ist, ist es auch leicht es überzubetonen und dabei dein Zielpublikum zu vernachlässigen – zum Beispiel indem Du deinen Content mehr auf Keyword-Targeting ausrichtest, als auf leicht verständlichen und zu konsumierenden Content.

Ein hohes Suchmaschinen-Ranking ist eine tolle Sache, hilft dir aber nur begrenzt, wenn deine Besucher schnell merken, dass dein Blog außer ein paar guten Headern nichts zu bieten hat.

Daher solltest Du dich darauf konzentrieren, dein Publikum auch tatsächlich anzusprechen. Gehe raus ins Netz, lies dich durch die Foren, finde heraus welche Fragen die Leute bewegen und dann schaffe den Content dazu. SEO-Optimierung kannst Du nachher immer noch einbringen.

#3 Sprich deine potentiellen Kunden an

Klar, zum Teil ist ein Business-Blog auch Selbstvermarktung. Deswegen ist nichts falsches daran wenn Du ab und an über die Errungenschaften deines Unternehmens und deiner Branche schreibst. Behalte aber im Hinterkopf dass es deine potentiellen Kunden sind die Du mit dem Blog anlocken willst – nicht deine Mitbewerber. Und deine Kunden sind nur begrenzt an Nachrichten aus der Branche und deinen geschäftlichen Erfolgen interessiert.

Deine Kunden wollen ihre Probleme gelöst sehen, also musst Du ihnen zeigen dass Du Jemand bist der das kann. Also sprich Probleme an, diskutiere Lösungen und biete zusätzliche Gimmicks zum Download an, z.B. Cheat Sheets, informative Handzettel, Rechenblätter und so weiter.

Außerdem vermeide nach Möglichkeit Fachjargon. Nicht nur, dass Kunden es hassen regelmäßig ihren Lesenfluss unterbrechen müssen um ein Wort zu googlen, es lässt dich auch schnell so rüberkommen als wolltest Du sie verwirren oder zuschwallen.

#4 Call to Action

Dein Content sollte immer einen klaren ‚Call to Action‘ (CTA) haben. Was möchtest Du, dass dein Leser gleich nach dem lesen tut? Dein Produkt kaufen, deine Email abonnieren, einen Kommentar hinterlassen, den Artikel auf Social Media teilen… was auch immer es ist, Du musst das klar kommunizieren.

„Klar“ ist aber nicht zu verwechseln mit „stumpf“ oder „penetrant“. Dein CTA soll sich wie der nächste logische Schritt anfühlen, nicht als etwas das man ihn nötigt zu tun.

#5 Mit deinen Lesern in Kontakt bleiben

Die Arbeit ist nicht plötzlich vorbei, nur weil Du „veröffentlichen“ gedrückt hast. Tatsächlich fängt sie dann erst richtig an.

Damit dein Bloggen keinen einseitige Performance wird, sondenr ein echter Austausch mit deinen Lesern, nimm dir die Zeit um auf Kommentare zu antworten, Fragen zu stellen und zu beantworten.

Je besser das funktioniert, desto eher werden deine Leser eine Beziehung zu deinem Blog aufbauen, und desto weniger werden sie dein Blog einfach vergessen oder für ein anderes links liegen lassen.

Außerdem hilft es dir, einen Finger am Puls zu haben, zu verstehen was dein Zielpublikum interessiert und vielleicht morgen interessieren wird. Damit kannst Du Bedarf voraussehen und Angebote schaffen, anstatt einfach nur darauf zu reagieren.

Monitoring-Tools können dir dabei helfen, dein Publikum im Auge zu behalten.

#6 Promote deinen Content

Der tollste Content der Welt ist wertlos, wenn ihn niemand liest. Deswegen solltest Du mindestens ebensoviel Zeit und Arbeit in die Verbreitung und Bewerbung deines Content investieren wie in die Erstellung.

Mit zunehmender Erfahrung merkst Du dann auch bald, welche Webseiten, Kanäle und Social-Media-Dienste am besten für dich funktionieren. Wo das Publikum am größten ist, wo der meiste Traffic herkommt, wo die Interaktionen mit den Lesern am besten sind.

Mit der Zeit kannst Du so eine Distributions-Strategie ausarbeiten, mit der Du die maximale Abdeckung erzielen kannst.

#7 SEO im Auge behalten

Ja, ich hab vorhin gesagt, dass die SEO nicht das wichtigste ist. Wichtig ist sie aber trotzdem, wenn Du das Maximum aus deinem Content herausholen willst.

Bevor Du einen Post veröffentlichst, checke ob er die wichtigen SEO-Punkte erfüllt: Länge, Keyword-Dichte, Headers, Tags, etc. Passe entsprechend an.

Fazit

Bloggen kann dein Unternehmen und deine Marke in vielerlei Hinsicht unterstützen. Aber Bloggen ist auch mehr als nur regelmäßig Artikel posten. Es erfordert Planung, Recherche und Engagement – und vergiss auch nicht die SEO.

Mit diesen Tipps kannst Du deinem Business-Blog einen echten Schub verleihen. Hast Du auch eigene Tipps? Dann teile sie mit uns in den Kommentaren!

13 Argumente für ein Business-Blog

Blogging ist ein mächtiges Werkzeug zur Unterstützung deiner Marketing-Bemühungen. Damit kannst Du deine Marke stärken, Leads generieren, Search Engine Optimization betreiben und vieles mehr. Hier sind die Vorteile die Dir ein Blog bringt:

1. Bloggen bringt Traffic

Ob dein Blog nun informativ oder unterhaltsam (oder eine Mischung aus beidem) ist – es wird Leute auf deine Seite bringen, die genau nach dieser Art von Content suchen. Je höherwertiger dein Content ist, desto höher wird am Ende der Traffic werden.

2. Bloggen konvertiert Traffic zu Leads

Es gibt immer eine Chance, Jemanden der nur nach Informationen sucht, für deine Waren oder Dienstleistungen zu interessieren. Das funktioniert aber natürlich nur, wenn Du der richtigen Person die richtigen Informationen präsentierst. Was ein weiterer Grund ist, möglichst hochwertigen Content zu liefern der deine Expertise auf deinem gewählten Feld beweist.

3. Es ist kostenloses Marketing

Wenn Du schon eine Webseite hast und dazu einen schnellen und zuverlässigen Hoster [INSERT HOST-ON LINK], dann kostet dich das Aufsetzen eines Blogs nur ein paar Klicks. Bloggen ist eine der wenigen Quellen organischen Traffics und kann dir eine Menge an positiver Aufmerksamkeit liefern – vorausgesetzt Du investierst die Zeit um auch hochwertigen Content zu schaffen.

4. Steigender Traffic lässt dich höher in Suchmaschinen ranken

Suchmaschinen wie Google, Bing oder Yahoo nutzen Maschinen-Lern-Algoritmen um Suchergebnisse nach ihrer Relevanz in bestimmten Themenfeldern zu ranken. Wenn dein Content besser ist als der deiner Mitbewerber, bekommst Du mehr Besucher und wirst dementsprechend höher gerankt. Das hilft dabei, deine Seite zum Suchergebnis Nummer Eins zu machen.

5. Es stärkt deine Marke

Indem Du deinen Lesern wertvolle Einsichten und Informationen über deine Produkte und Dienstleistungen lieferst, stärkst Du deine persönliche Marke. Du gewinnst das Vertrauen der Besucher und dein Name wird zunehmend im Zusammenhang mit deiner Branche genant werden.

6. Der menschliche Faktor

Klingt banal, ist aber nicht zu unterschätzen: Kunden entwickeln eine sehr viel positivere Haltung zu einer Seite, wenn sie merken dass dahinter echte Menschen stecken und nicht bloß automatisierte Software.

7. Es untermauert deine Glaubwürdigkeit

Wenn Du über deine Branche und ihr ihr eigenen Konzepte, Ideen und Probleme sprichst, dann lässt Du damit andere sehen, dass Du ein Profi bist der weiß was er tut. Deine Leser werden sich deinen Namen merken als Jemand der Ahnung hat – und die Suchmaschinen ebenso.

8. Kommentarbereich

Ein Kommentarbereich bringt dich deinen Kunden näher und versrogt dich mit direktem Feedback. Die Kunden können mit dir in Kontakt treten und Fragen stellen oder um Klarstellungen bitten. Und Du kannst zeigen dass Du Jemand bist der auf seine Kunden hört und vielleicht auch ein paar Leads zu Kunden konvertieren.

9. Blog Analytics

Benutzt Du Analyse-Tools um zu sehen wie sich User auf deiner Webseite verhalten? Dann richte gleich noch ein solches Tool speziell für dein Blog ein um zu sehen wie die User mit deinem Content umgehen. Es gibt viele kostenlose aber leistungsfähige Tools wie Google Analytics, die dir Einsichten in deine beliebtesten Posts gewähren. Wie sie gefunden werden, wie lange sie gelesen werden, etc.

10. Organischer Social Media Content

Zufriedene Kunden und Leser die deine Blogposts mögen teilen ihre Erfahrungen gerne mal über Social Media mit anderen Nutzern. Das verschafft dir mehr Traffic und verbreitet deine Marke.

11. Eine Möglichkeit um Partnerschaften zu gewinnen

Nicht nur potentielle Kunden, auch potentielle Geschäftspartner können auf dein Blog stoßen und sich von ihm beeindrucken lassen. Das kann dir Möglichkeiten eröffnen, an die Du vielleicht noch gar nicht gedacht hast.

12. Eine exzellente SEO-Strategie

Search Engine Optimisation ist eine zeitfressende Angelegenheit; es kostet eine Menge Zeit um deine Webseite anständig zu promoten. Ein Blog hilft dabei sehr, denn es liefert regelmäßig frischen Content und zieht immer wieder Leute an. Das macht sich über kurz oder lang bemerkbar.

13. PR-Gelegenheiten

Ein gutes Business-Blog schafft auch Aufmerksamkeit z.B. von Journalisten die über deine Branche schreiben oder Experten aus deinem Gebiet interviewen wollen. Wenn Du sie beeindrucken kannst, kann dir das viel kostenlose Werbung einbringen.