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Wie Du deinen Online-Shop schützt

Bei allen Unterschieden zu einem traditionallen Geschäft hat dein Online-Shop auch einige Gemeinsamkeiten damit – zum Beispiel die Tatsache, dass es Leute gibt, die sich unerlaubten Zugang dazu verschaffen wollen.
Du tätest also gut daran, dich dagegen zu schützen. Nicht nur dass Du dicht damit gegen Hacker und Betrüger schützt (als ob das nicht schon Grund genug wäre), Du tust damit auch etwas für dein Suchmaschinen-Ranking. Kein Witz – Google rankt Seiten höher wenn sie eine SSL-Verschlüsselung haben.

Hier sind ein paar Tipps wie Du das am besten machst:

Nur die relevanten Kundendaten speichern

Hacker lieben Information. Viele große Hacks – die Art von denen man selbst in den nicht-Technologie-Nachrichten hört – drehen sich darum, Userdaten zu stehlen. Eine Möglichkeit sich zu schützen ist, kein attraktives Ziel abzugeben. Viele Online-Shops machen hier schonmal einen großen Fehler, indem sie den Nutzer nach Daten fragen, die gar nicht benötigt werden.
Als Faustregel: Wenn es keinen guten Grund gibt warum Du eine Information wissen solltest, dann frag auch nicht danach. Wenn keine deiner Waren einer Altersbeschränkung unterliegen, brauchst Du das Geburtsdatum des Käufers nicht zu wissen; und wenn dein Shop nur elektronische Ware verkauft, benötigst Du auch keine Lieferadresse.

Das hat den zusätzlichen Vorteil, dass es den Anmeldeprozess einfach und weniger nervig macht. Gerade beim mobilen Shopping, wo man in der Regel nur mit der Bildschirmtastatur arbeitet, beschleunigt ein Konzentrieren aufs Nötigste den Anmeldeprozess enorm.
Zudem spart es natürlich auch Speicherplatz.

Stelle sicher, dass deine Hosting-Plattform solide ist

Ich erzähle Dir wahrscheinlich nichts neues wenn ich sage, dass es eine ganze Menge Hostig-Provider da draußen gibt. Du musst dir einen suchen, die das Thema Sicherheit auch ernst nimmt. Denn wenn ein Hacker die Kontrolle über einen Server übernimmt, kann er die hunderten von Webseiten die darauf gespeichert sind, einfach abschalten (wenn nicht schlimmeres).

Also lies ein paar unabhängige Reviews (am besten aus verschiedenen Quellen) oder frage ein wenig in Technikforen herum um herauszufinden welche Hoster verlässlich sind.

Benutze SSL-Verschlüsselung

Deine Kunden wollen sicher sein, dass Du alles getan hast um deinen Shop (und ihre Daten) abzusichern. Eine der grundlegendsten Möglichkeiten um den Kunden etwas Vertrauen in deine Seite zu vermitteln ist die Installation eines SSL-Zertifikats.

Kurz gesagt: ein SSL-Zertifikat ermöglicht es deinem Shop, Daten verschlüsselt zu übermitteln. Das bedeutet, dass die Kommunkation zwischen Webbrowsern und deinem Server sicher ist. SSL-Verschlüsselung ist essenziell, wenn Du möchtest dass Kunden wichtige Informationen auf deiner Seite lagern. So essenziell dass viele Kunden sich gar nicht mehr auf Seiten registrieren die keine
SSL-Verschlüsselung anbieten.

Es gibt verschiedene Arten von SSL-Zertifikaten – manche davon sind sogar kostenlos erhältlich. Wenn Du dir eines aussuchst, achte darauf, dass es 256-bit Verschlüsselung anbietet.

Verlange zusätzliche Bestätigungen bei Kreditkarten

Viele Seiten verlangen nur die üblichen Kartendetails von ihren Kunden. Mit anderen Worten: alles was sie wollen ist die Kartennummer, der Name darauf und das Verfallsdatum. Aber wusstest Du, dass Du das Betrugsrisiko noch weiter senken kannsrt, indem Du eine weitere Bestätigung verlangst?

Visa-Karten haben einen Schutzplan genannt „verified by Visa“, während MasterCard einen „SecureCode“-Plan anbietet. Beide funktionieren auf die gleiche Art: sobald ein Kunde seine Karteninformationen eingibt, wird er auf eine andere Seite weitergeleitet.
Auf dieser Seite muss er dann ein Passwort eingeben das nur ihm bekannt ist – normalerweise wird dieses bei der ersten Benutzung der Karte festgelegt.

Wenn Du viele Kunden hast die mit Kreditkarte bezahlen, solltest Du mal mit deinem Payment Provider klären ob er diese Funktion anbietet. Wenn dann Jemand versucht mit einer gestohlenen Kreditkarte bei Dir einzukaufen, kann er die Transaktion nicht abschließen.

Teste deinen Shop nach Verwundbarkeiten

Vollkommen egal was Du sichern willst – deine Arbeit ist niemals abgeschlossen. Technologie veraltet, neue kommt dazu, neue Ideen und Techniken verbreiten sich und irgendwann ist die teuerste HighTech gerade noch gut genug um die billigsten Amateur abzuhalten.
Deswegen musst Du regelmäßig deine Webseite auf Schwachstellen überprüfen. Anders gesagt: Du musst versuchen in deine eigenen Webseite einzubrechen – und auf die Art alle Sicherheitslücken finden die Du stopfen musst.

Manche E-Commerce-Plattformen bieten Plugins an, die dann im Hintergrund laufen und nach verdächtigen Code Ausschau halten. Oder Du kannst eine Sicherheitsfirma anheuern die das für dich erledigt.

Aber egal wie Du es tust: Du solltest regelmäßige Sicherheitsüberprüfungen zu einer Priorität machen. Nur weil deine Seite gestern sicher war, heißt das nicht dass sie das auch morgen noch ist.

Halte deine E-Commerce Software immer auf dem neuesten Stand

Das sollte sich eigentlich von selbst verstehen, wird aber immer gerne aufgeschoben oder vergessen. Sicherheit ist ein ewiges Wettrüsten zwischen Programmierern und Hackern – aber wenn Du nicht zügig auf die neusten Versionen updatest, dann ist das so als wenn Du ein topmodernes Türschloss kaufst… und es dann nicht einbaust.

Also: bleib immer auf dem neusten Stand.

Hast Du noch Tipps wie man die Sicherheit eines Online-Shops verbessern kann? Teile Sie mit uns in den Kommentaren!

 

5 häufige Fehler von Unternehmens-Webseiten

In diesem Post reden wir mal über ein paar Fehler die man leider immer wieder auf Business-Webseiten findet.

Stell Dir vor, Du hast gerade deine erste Unternehmens-Webseite online gebracht. Egal ob Du sie jetzt selbst programmiert hast, auf ein Tool zurückgegriffen oder einen Webdesigner angestellt hast – das ist ein großer Moment. Dein Unternehmen ist jetzt online! Jetzt kannst Du dich zurücklehnen und darauf warten, dass die Bestellungen kommen.
Also wartest Du… und wartest… und wartest… und es passiert nichts.

Fakt ist: Wenn deine Seite online gegangen ist, hat die harte Arbeit gerade erst angefangen. Einfach nur eine Webseite zu haben reicht heutzutage nicht mehr aus. Es gibt so viele Webseiten, dass Du schon ein bisschen was von Marketing verstehen musst, wenn Du gefunden werden willst.

Aber keine Panik, dafür ist dieser Artikel ja da. Wir zeigen die 5 häufigsten Fehler von Unternehmens-Webseiten und – noch wichtiger – wie Du sie vermeidest. Damit Du all diese Bremsklötze schon im Voraus aus dem Weg räumen und so gleich von Anfang an richtig durchstarten kannst.

Was Du in diesem Post lernen wirst

– Dass es den meisten Seiten an Content fehlt und wie Du das bei Dir vermeiden kannst
– Wie Google Webseiten rankt und wie Du Google dazu bringen kannst, deine Seite zu mögen
– Warum ein Blog zu den wichtigsten Bestandteilen deiner Webseite gehört und wie Du es mit attraktivem Content füllst
– Warum Backlinks der Schlüssel zum Erfolg online sind und warum sie einfacher zu bekommen sind als Du glaubst
– Warum zufriedene Kunden der Schlüssel zum Erfolg sind

Fehler #1: Du hast nicht genug Content

Viele neue Webseiten haben noch nicht viel Content. Das ist verständlich aber trotzdem ein Problem, denn Google mag „dünne“ Webseiten überhaupt nicht. Sein Ranking bevorzugt Seiten mit viel (und hochwertigem) Content.

Der schnellste und einfachste weg dazu sind mehr Seiten die deine Produkte und Dienstleistungen anbieten. Wenn Du zum Beispiel eine Autowerkstatt hast, kannst Du für jede Leistung die Du anbietest (z.B. Reparaturen, Autowäsche, Lackieren, Tuning, etc.) eine eigene Unterseite generieren.
Das ist auch deshalb wichtig, weil es Google hilft genauer zu erkennen was Du tust.

Der Umfang der Seiten ist wichtig. Die meisten Seiten sind ganz einfach viel zu kurz. Sie sollten mindestens 500 Wörter lang sein, besser noch 1.000.

Das klingt jetzt wahrscheinlich wie eine Menge. Aber so viel ist das gar nicht. Stell Dir einfach mal vor, dass Du einen Kunden am Telefon hast, der dich über ein bestimmtes Produkt ausfragt. Geh einfach mal grob im Kopf diese Unterhaltung durch. Du würdest ihm wahrscheinlich die Vor- und Nachteile erklären, Vergleiche anstellen und sicherstellen wollen dass er alle wichtigen Informationen hat. Schreibe diese Konversation auf – sie wird ziemlich sicher mehr als 500 Wörter lang sein.

Der Content den Du daraus generierst wird zwei Ziele haben: einmal den Kunden selbst, der informiert werden möchte, und einmal Google das damit seine Algorithmen füttern will.
Also hau in die Tasten und schlag zwei Fliegen mit einer Klappe!

Fehler #2: Du hast nicht optimiert

Wenn Du willst, dass potentielle Besucher auf deine Webseite gelangen, dann solltest Du zusehen dass Du deine Webseite so gut nach den Anforderungen der Suchmaschinen ausrichtest wie möglich. Dazu gehören ganz besonders:
– Keywords
– Meta-Tags
– URLs
– Überschriften
– Keywords im Text
– Interne Verlinkung

Gehen wir die mal der Reihe nach durch.

Keywords

Google weiß zunächst einmal gar nicht. Es braucht ein paar Hinweise darauf, was deine Webseite überhaupt tut. Eine der besten Methoden dazu ist die Nutzung von Keywords. Wenn Du zum Beispiel ein Tiefbauunternehmen in Karlsruhe hast, dann wären „Tiefbau Karlsruhe“ gute Keywords. Denn danach werden Leute wahrscheinlich suchen.
Keywords an sich sind ein Thema mit dem man Bücher füllen könnte, aber für dich jetzt am wichtigsten ist, dass Du Keywords brauchst. Und sie sollten für jede Seite anders sein, damit Du unterschiedliche Keywords je nach (Unter-)Seite hast und die Keywords zum Content dieser Seite passen.

Meta-Tags

Noch so ein Stück Technik-Jargon das einschüchternd klingt, aber eigentlich ganz simpel ist: es ist bloß ein wenig Text der Google hilft deine Webseite zu verstehen. Die zwei wichtigsten Meta-Tags sind:
– der Seitentitel (sollte ungefähr 50-60 Zeichen lang sein)
– die Meta-Beschreibung (sollte um die 180 Zeichen lang sein)

Meta-Beschreibungen kennst Du schon – das sind diese 3 Textzeilen die Google Dir unter dem Sucherergebnis anzeigt, damit Du ein bisschen genauer weißt was Du klickst.
Davon musst Du ein paar erstellen. Über Keywords haben wir ja schon gesprochen – sieh zu, dass zumindest ein paar davon in dieser Beschreibung zu finden sind. Die besten Ergebnisse werden erzielt, wenn man sowohl seine Branche als auch seine Region (sofern relevant) unterbringt.

URLs

URL steht für Uniform Ressource Locator, ist aber besser bekannt als die Internetadresse.

Und hier kommen wir (schon wieder) zu den Keywords zurück: Du willst zumindest ein paar davon in deiner URL unterbringen.

Wir haben schon darüber gesprochen wie Du viel Content generieren solltest – Kreative URLs sind ein Teil davon. Sagen wir mal, Du hast eine Hundeschule in Augsburg und willst eine Unterseite über das Gehorsam-Training anlegen das Du für Hundehalter in der Region anbietest. Dann solltest Du die Seite nicht www.DEINUNTERNEHMEN.de/training nennen, sondern besser www.DEINUNTERNEHMEN.de/gehorsam-training-augsburg. So schickst Du gleich die richtigen Signale an Google.

Sicher, die Adressen sind dann etwas klobig und weniger einprägsam, aber eintippen wird die ja sowieso niemand. Deine Besucher kommen entweder über Google auf diese Unterseite oder gehen zunächst auf deine Mainpage und klicken sich dann zur gewünschten Unterseite durch.

Überschriften

Wenn Du jemals eine etwas fortgeschrittene Textverarbeitung benutzt hast, dann weißt Du schon wie Überschriften funktionieren: Sie machen das Dokument übersichtlicher und geben ihm eine logische Struktur. Das ist wichtig wenn Google eine Seite „lesen“ soll.

Mit einer Webseite ist das nicht anders. Platziere eine H1 Überschrift auf jeder Seite, und füge einige der Keywords für diese Seite dort ein. Wenn wir beim obigen Beispiel mit der Hundeschule bleiben, dann wäre zum Beispiel „Gehorsamstraining für Hunde im Raum Augsburg“ eine gute Überschrift.
H1-Überschriften sind die wichtigsten und davon sollte auch nicht mehr als eine pro Seite vorhanden sein. Wenn Du dort aber nicht alle Keywords unterbekommst, kannst Du die übrigen noch in den H2 und H3 Überschriften unterbringen.

Keywords im Text

Du erinnerst dich vielleicht an den Punkt mit den 500+ Wörtern pro Seite? In die solltest Du auch deine Keywords (und Varianten davon) unterbringen, damit Google den Inhalt deiner Seite auch richtig versteht.

Übertreibe es aber nicht – 2 bis 3% Nutzung reicht völlig aus. Auf einer Seite mit 500 Wörtern sind das ungefähr 10 mal. Mehr muss nicht sein.
Sowohl Suchmaschinen als auch menschliche Besucher können zunehmend besser erkennen ob Du nur sinnlos mit Keywords um dich schmeißt. Also halt dich etwas zurück und benutze auch Variationen und verwandte Wörter.

Internal Linking

Jetzt hast Du hoffentlich einen Haufen guter Seiten voll mit Content. Das nächste was Du dann tun musst ist das interne Verlinken. Auch hier wieder: kein Grund es zu übertreiben. Es werden sich schon „natürliche“ Anlässe finden um von einer Seite auf die andere zu verlinken.

Kommen wir nochmal zum Beispiel mit der Hundschule zurück: Wenn Du einen Gehorsamkurs für große Hunde und einen für kleinere anbietest, und für beide eine eigene Seite erstellt hast, dann könntest Du am Ende der Seite etwas schreiben wie „Ist dein Hund zu groß (bzw. klein) für diesen Kurs? Wir bieten auch einen für große (bzw. kleine) Hunde an.“ Gefolgt von einem Link auf die jeweils andere Seite.

Fehler #3: Du hast kein Blog

Eines der besten Dinge die Du für deine Webseite tun kannst ist eine Blog-Sektion. Google liebt Webseiten mit Blogs, weil sie regelmäßig Content generieren. Während deine Produkt- und Serviceseiten relativ statisch sind und sich nicht oft ändern, ist dein Blog aktiv und wird immer wieder geupdated.

Zudem gibt dir ein Blog die Möglichkeit, dein (hoffentlich vorhandenes) Expertenwissen zu demonstrieren. Damit kannst Du Fragen ansprechen die Menschen in deiner Branche haben. Außerdem gibt es Google mehr Content für seine Indizes.

Technisch ist es ziemlich einfach ein Blog in deine Webseite einzufügen. Alles was Du brauchst ist WordPress. Es ist kostenlos zu haben und einfach zu installieren und bedienen.

Bloggen macht auch deine Social-Media-Arbeit einfacher, weil es Dir immer wieder etwas gibt das Du mit deinem Publikum sharen kannst und was dir auch neue Follower einbringen kann.

Natürlich, die Idee des regelmäßigen Bloggens kann ein wenig einschüchternd klingen. Viele wüssten gar nicht, wo sie da überhaupt anfangen sollten oder wen das Ganze überhaupt interessieren würde. Hier sind ein paar Ideen:

Fang an mit einer Art ausführlicherer Version deiner FAQ. Du nimmst also ganz einfach Fragen die Besucher und kunden Dir stellen und erklärst sie dann eben in Langform, mit Beispielen und allem. Das ist schonmal ein guter Anfang. Auch hier solltest Du wieder mindestens 500 (besser 1.000) Wörter pro Seite haben. Wenn es viel mehr sind brich es lieber in mehrere kleinere Posts auf statt in einen großen Monsterpost. Sobald Du eine gewisse Länge überschritten hast, ist es Google relativ egal wie viel Text sonst noch auf einer Seite ist – also teil es vernünftig auf, dann hast Du mehr davon.

Optimiere deine Blogposts auf die gleiche Art wie die Seiten über deine Produkte und Services. Das heißt:
Keywords
Meta-Tags
URLs
Überschriften
Keywords im Text
Interne Verlinkung

Sobald Du ein bisschen mehr Routine hast, kannst Du dann zu etwas kreativerem Content übergehen. Dies nennt sich Content Marketing und hier sind noch einige Ideen für weitere Themen:

Post-Ideen wenn sich dein Unternehmen an Verbraucher richtet (B2C):

Newsletter
Anleitungen („So reparierst Du Gegenstand X“.)
Käufer-Information („Was Du beim Kauf eines Y beachten solltest“)
Listenbasierter Content („20 interessante Fakten über die Z-Industrie“)
Produkt-Reviews
Checklisten („Was Du wissen solltest bevor Du X versuchst.“)
Empfehlungen („Die besten Bücher/Artikel/Videos zum Thema Y“)

Post-Ideen wenn sich dein Unternehmen an andere Unternehmen richtet (B2B):

Anleitungen
Erklärungen komplexer Sachverhalte und Probleme („Wie funktioniert X und welche Rolle spielt Y dabei?“)
Fallstudien
Käufer-Information („Wann lohnt sich die Anschaffung von Z?“)
Geschäftspraktiken
Sammlung von Expertenmeinung zu einem bestimmten Thema („Wir haben 5 Experten ihres Faches gefragt: Was ist ihr Lieblings-Tipp zu Thema X?“)
Infografiken
Präsentationen

Und selbst wenn der allerschlimmste Fall eintreten sollte und wirklich kein Mensch dein Blog liest, dann wird zumindest Google es „lesen“. Und deine Webseite dafür höher ranken. Eine komplette Zeitverschwendung ist es also in keinem Fall.

Fehler #4: Du vernachlässigst das Linkbuilding

Linkbuilding ist der Prozess andere Webseiten dazu zu bringen zu Dir zu verlinken. Es ist eine der besten Möglichkeiten um besser in den Suchmaschinen gerankt zu werden. Ein besseres Ranking bedeutet mehr Besucher und das wiederum bedeutet mehr Umsatz für Dich.
Also: Linkbuilding ist wichtig. Glücklicherweise ist es nicht so schwer wie Leute oft annehmen.

Du kannst damit anfangen Dir Profile in Google My Business, Bing Places und diversen Social Media Profilen anzulegen. Schon hast Du deine ersten Backlinks. Auch diverse Listungen und Verzeichnisse sind eine gute Möglichkeit zum Linkbuilding. Schau Dir einfach mal an was in deiner Branche und deiner Region wichtig ist. Manche dieser Verzeichnisse verlangen eine einmalige oder jährliche Gebühr, aber das ist es meist wert.

Vergiss auch nicht deine Zulieferer. Schreibe ein gutes Testimonial für sie und lass es sie auf ihre Webseite stellen, mit einem Link zu deiner Webseite – so profitieren beide Seiten.

Fehler #5: Du bekommst nicht genug Reviews

Wirf mal einen Blick auf die lokalen Listungen. Fällt Dir etwas auf was die Top-Gelisteten von den anderen unterscheidet? Genau, sie haben deutlich mehr Reviews.
Unternehmen mit mehr Reviews bekommen auch den meisten Traffic. Aber selbst Reviews zu bekommen ist nicht schwer. Sprich einfach mal mit deinen Lieblingskunden und bitte sie, eines zu posten.

Mache die Bitte um ein Review zu einem regulären Teil deines Geschäfts, zum Beispiel indem Du sie in bestimmte automatisierte Nachrichten einbaust. Am besten noch mit einem Link direkt zur Seite, denn Bequemlichkeit ist einer der größten Hinderungsgründe.

Fazit

Deine erste Webseite online zu bekommen ist nur der Beginn deiner Reise. Aber wir hoffen, dass dieser Artikel Dir hilft die gröbsten Fehler zu umgehen und ein erfolgreiches Unternehmen aufzubauen.

Wie ein Livechat deine Conversions erhöhen kann

Bist Du auf der Suche nach einer neuen Möglichkeit um deine Conversions zu erhöhen? Wenn ja, bist hier genau richtig. In diesem Post reden wir über eine Methode die sehr gerne übersehen oder vernachlässigt wird: ein Livechat.
Du wirst jetzt wahrscheinlich fragen: Macht das wirklich so einen Unterschied?

Und die Antwort lautet: ja, tut es.
– Gemäß einer Studie von MarTech kaufen 51% der Kunden eher auf einer Webseite die einen Livechat anbietet.
– 29% der Verbraucher kaufen eher wenn sie sehen dass eine Seite ein Livechat-Tool anbietet, selbst wenn sie es nicht nutzen.
– 48% der Kunden kehren eher auf eine Seite zurück, wenn sie einen integrierten Livechat hat.
– 41% der Kunden vertrauen einer Marke mit Livechat.

Das erklärt, warum immer mehr Seiten Livechats anbieten. Aber gerade als Kleinunternehmer hast Du natürlich das Problem, dass deine Zeit begrenzt ist. Du kannst nicht ständig für einen Livechat zur Verfügung stehen, höchstens für ein paar Stunden ab Tag. Zum Glück musst Du das auch gar nicht – wir verraten Dir hier wie Du deine begrenzte Zeit effizient nutzt, deine Produktivität verbesserst und deine Verkäufe ankurbelst.

Finde heraus wann deine Stoßzeiten sind – dann sorge dafür dass in diesen Zeiten dein Chat besetzt ist

Wie auch jedes andere Geschäft wirst Du sowohl Stoßzeiten haben – also Zeiten in denen besonders viel los ist – und Zeiten in den fast gar nichts los ist. Ein Einzelhändler bei mir in der Nähe hat zum Beispiel Stoßzeiten vormittags zwischen 9 und 10 Uhr und nachmittags zwischen 17 und 18 Uhr.
Außerhalb dieser Zeiten kommen selbstverständlich auch Kunden, aber nicht annähernd so viele. Entsprechend ist auch weniger Personal da. Außerdem kommen auch generell mehr Kunden an Samstagen als an Wochentagen.

Online ist es nicht anders. Aber wie findest Du heraus an welchen Zeiten es am geschäftigsten ist, wann die meisten Kunden online sind? Die Antwort ist einfach:

Nutze Google Analytics

Google Analytics lässt sich problemlos in die meisten E-Commerce Seiten integrieren, einschließlich WordPress, Shopify, WooCommerce und so weiter. Die meisten Sitebuilder haben ebenfalls Google Analytics entweder schon integriert oder erlauben eine einfache Integration via Plugins.

Aus diesen Daten kannst Du dann deine Stoßzeiten ablesen und Dir dann Zeitfenster von 30 bis 45 Minuten für den Livechat reservieren

Selbst wenn Du viel Traffic hast, wirst Du nur ein paar Chat-Anfragen bekommen.

Notiere Dir die Anzahl dieser Anfragen. Ebenso überprüfe ob diese Chats produktiv waren und ob Du den Besucher zum Kaufen bringen konntest. Teste den Livechat auch zu unterschiedlichen Stoßzeiten. Denn nur weil deine Seite zu einem Zeitpunkt viele Besucher hat, heißt das noch nicht automatisch dass auch viele den Livechat nutzen wollen.
Schon nach kurzer Zeit wirst Du ein Gefühl dafür bekommen wann der Livechat am sinnvollsten ist und wann er die meisten Conversions bringt. Das ist wichtig für den nächsten Schritt.

Plane im Voraus wann Du den Chat anbietest

Einer der größten Fehler die Du machen kannst ist den Livechat 24/7 anbieten. Tu das auf keinen Fall. Die meisten besseren Livechat-Tools haben eine Menge Einstellungen. Damit kannst Du nicht nur einstellen wie der Chat aussieht und funktioniert, sondern auch wann die Option den Besuchern deiner Seite überhaupt angezeigt wird.
Damit kannst Du den Chat verstecken zu Zeiten in denen er nicht besetzt ist. Außerdem kannst Du automatisierte Willkommensnachrichten anzeigen, basierend auf Faktoren wie der Zeit die ein Kunde schon auf deiner Seite verbracht hat, seinem gegenwärtigen Standort oder seiner IP-Adresse.

Ebenso wie Du den Chat nicht immer anbieten solltest, solltest Du ihn auch nicht überall anbieten. Begrenze ihn auf ein paar ausgewählte Seiten. Zum Beispiel Seiten zu Produkten auf denen es mehr Erklärungsbedarf gibt oder die öfter Fragen aufwerfen oder Seiten auf denen viele Kunden sich entscheiden deine Seite ganz zu verlassen.

Qualität über Quantität

Es gibt eine Menge Diskussionen zum Thema Qualität versus Quantität.
Was den Kundenservice angeht, ist die Debatte aber längst entscheiden – und die Qualität hat gewonnen.

Du glaubst vielleicht dass es am sinnvollsten ist, breit zu streuen. Dass wenn Du gleichzeitig ein halbes Dutzend Konversationen betreibst, das die Chancen erhöht dass Du daraus Verkäufe generieren kannst. Aber das ist ein Irrtum. Ja, vielleicht kannst Du ein halbes Dutzend Leute bei der Stange halten – aber definitiv nicht auf eine Art bei der sie sich als Kunden gut betreut und beraten fühlen.
Stattdessen wirst Du zwischen all diesen Konversationen hin- und herhetzen und knappe Antworten geben in der Hoffnung zumindest ein paar davon schnell abzuschließen. Die Kunden werden das merken und sie werden es nicht mögen.

Also, wie sorgst Du dafür, dass Du nicht von den Kunden überrannt und in solche Situationen gezwungen wird? Da gibt es zwei Möglichkeiten: entweder Du stellst spezialisiertes Support-Personal ein oder Du stellst ein dass die Chatbox auch nur unter bestimmten Bedingungen erscheint. Zum Beispiel wenn noch keine Chats aktiv sind oder nicht zu viele Besucher gleichzeitig auf der Seite sind.

Höre deinen Kunden zu

Das kann man gar nicht oft genug sagen: sei einfach mal still und höre den Kunden zu. Wer schon länger im Kundendienst arbeitet, hat oft seine Liste mit Standardlösungen die er abarbeitet und hört nur noch mit halbem Ohr zu. Das ist ein Fehler.

Um das Maximum aus einem Livechat herauszuholen, muss man wirklich lesen und verstehen was die Kunden schreiben. Versuche herauszufinden wo ihre Probleme liegen und wie Du ihnen dabei helfen kannst eine Lösung zu finden. Wieviel Zeit Du dafür brauchst ist zweitrangig – wichtiger ist dass Du ihr Problem löst, und zwar richtig löst.

Dazu gehört auch, dass Du die richtigen Fragen stellst. Und immer daran denken: freundlich bleiben. Dein Ego hat in diesem Chat nichts verloren. Es ist toll dass Du schon seit acht Jahren in deinem Feld arbeitest, und ja, es ist auch frustrierend dass der Kunde nichtmal die absoluten Grundbegriffe deines Fachs kennt. Aber wenn der Kunde sich herablassend behandelt fühlt, nur weil Du mehr weißt als er, ist das kontraproduktiv.
Der Trick ist es, kompetent zu wirken, ohne sich aber auf diese Kompetenz etwas einzubilden. Das erfordert Empathie und auch eine Menge Übung.

Gutes Zuhören hat noch einen weiteren positiven Nebeneffekt: es gibt Dir nach einer Weile ein Gefühl dafür was deine Kunden bewegt und womit sie Schwierigkeiten haben. Daraus kannst Du Konsequenzen ziehen: wenn eine Frage immer und immer wieder gestellt wird, kannst Du sie auch einfach in die FAQ aufnehmen.

Arbeite an deinen Kommunikationsfähigkeiten

Manchmal sucht man eine Antwort für einen Kunden, wird aber nicht fündig. Das ist kein Weltuntergang. Wenn Du es dem Kunden vernünftig erklärst, werden die allermeisten von ihnen Verständnis haben.
Die meisten Kunden verstehen, dass Kundendienstler auch nur Menschen sind und werden sich damit zufriedengeben später wiederzukommen oder die Antwort vielleicht auf anderem Wege zu erhalten.
Besser Du nimmst Dir die nötige Zeit und findest die richtige Antwort. Was Du hingegen auf gar keinen Fall tun solltest ist, dir etwas auszudenken nur um einen nervigen Kunden loszuwerden.

Kommunikationsfähigkeiten sind etwas bei dem man nie auslernt. Dafür gibt es auch professionelle Trainings. Wenn die keine Option sind, kannst Du immer noch mit Mitarbeitern, Freunden oder Verwandten trainieren.

Fazit

Ein Livechat ist eine gute Möglichkeit deine Verkäufe anzukurbeln, die Bindung zu deinen Kunden zu verbessern und nebenbei auch noch wertvolles Feedback zu sammeln. In den meisten Fällen wird er genutzt wenn Jemand kurz vor einer Kaufentscheidung steht – was Du dem Kunden in diesem Moment sagst, kann großen Einfluss auf diese Entscheidung haben.
Du kennst wahrscheinlich den Eindruck „das Eisen schmieden solange es noch heiß ist“. Das sind heiße Leads die da gerade auf deine Seite kommen, also schmiede sie, bevor sie wieder abkühlen.

10 Tipps gegen verwaiste Warenkörbe

Stell Dir vor es ist Samstag Morgen. Du sitzt mit deinem Laptop auf der Couch, eine Tasse Kaffee in der Hand. Du scrollst ein wenig durch Facebook. Gerade nicht viel Interessantes los. Einer deiner Freunde hat ein lustiges Urlaubsfoto gepostet. Du gibst ihm ein Like und hinterlässt einen witzigen Kommentar.
Gerade willst Du Facebook schließen, da poppt eine Werbung auf den Bildschirm. Einer deiner Lieblings-Shops bietet Rabatte auf alle Kopfhörer. Hey, fallen deine alten Kopfhörer nicht langsam auseinander? Wäre doch ne gute Gelegenheit sie mal in den Ruhestand zu versetzen.
Also klickst Du auf die Anzeige, gelangst zum Shop und suchst nach ein paar Kopfhörern die dir gefallen. Du wirst fündig, willst gerade damit zur Kasse und dann… klingelt das Telefon.
Als Du nach einer halben Stunde wieder auflegst, schlürfst Du noch schnell den lauwarmen Rest Kaffee und machst den Laptop zu. Warte, was ist mit den Kopfhörern?

Welche Kopfhörer?

Verwaiste Warenkörbe – warum überhaupt?

Wusstest Du, dass die durchschnittliche Cart Abandonment Rate bei 69.8% liegt? Das heißt nur etwas mehr als 30% aller Einkäufe werden auch abgeschlossen. Ernüchternd, hm?

Verwaiste Warenkörbe sind ein großes Problem für Online-Shops. Zum Glück gibt es Dinge die Du dagegen tun kannst, und gleichzeitig Kunden zurückgewinnen. Aber bevor wir zur Lösung kommen, müssen wir erstmal das Problem verstehen. Also reden wir mal darüber, warum die Leute ihre vollen Einkaufskörbe zurücklassen.

Einen Grund kennst Du schon aus der Einleitung: es kommt einfach was dazwischen. Aber das ist bei weitem nicht der einzige mögliche Grund.

Schau Dir mal diese Statistik von Statista an:

Wie Du siehst, gibt es eine ganze Menge von Gründen aus denen Leute ihre Warenkörbe zurücklassen, von zu hohen Versandkosten über einen komplizierten Checkout-Prozess bis hin zu einer verwirrenden Navigation.

Wenn Du dir die Statistik genau angeschaut hast, dann bist Du wahrscheinlich schon darauf gekommen was die gute Nachricht dabei ist: gegen viele dieser Gründe kannst Du etwas tun.

Und ich erkläre Dir jetzt wie Du das am besten machst.

1. Vermeide „Preis-Shocks“

Es gibt nicht schlimmeres als irgendwo ein Produkt zu finden das nur 10 € kostet, aber dann beim Checkout kommen dann noch Porto, Verpackung und Wasnichtalles dazu, und am Ende ist der Preis dann doppelt so hoch. Was macht man in dieser Situation? Die meisten suchen sich ganz einfach einen anderen Shop.

Wenn Du das vermeiden willst, dann stelle sicher, dass Du den Kunden nicht überraschst. Hast Du irgendwelche Zusatzkosten, dann weise früh darauf hin, nicht erst beim Checkout. Wenn sie die Kosten erwarten, dann ist es weniger ein Schock und damit weniger ein Grund, die Shopping-Tour einfach abzubrechen.

Sei einfach transparent und verstecke die Zusatzkosten nicht. Wenn die Kunden sie zahlen müssen, werden sie es eh erfahren.

Wenn Du es dir leisten kannst, kannst Du auch gleich kostenlosen Versand anbieten. In einer Studie gaben 9 von 10 Kunden an, dass Gratisversand für sie der beste Grund ist, online einzukaufen.
Bietet Du also kostenlosen Versand an, reduzierst Du nicht nur das Risiko verwaister Warenkörbe, sondern ermutigst deine Kunden auch noch dazu, zukünftig mehr einzukaufen.

2. Sorge dafür dass deine Webseite einfach zu navigieren ist

Eine gewisse Menge an Klicks und Navigation wird jeder Kunde erwarten – aber je mehr Du diese überschreitest, desto genervter wird der Kunde und desto größer das Risiko dass er es einfach bleiben lässt und stattdessen zu einem anderen Shop geht.

Um das zu vermeiden, solltest Du den Checkout-Prozess so sehr wie möglich vereinfachen. Im Grunde sollte er nicht mehr als sechs Schritte beinhalten:
1. Produkt auswählen
2. Produkt in den Warenkorb legen
3. Zur Kasse gehen
4. Versandmethode auswählen
5. Bezahlmethode auswählen
6. Bezahlen

Und fertig.

Ein gern gemachter Fehler ist es, dem Kunden irgendwo in diesem Prozess noch einmal andere Waren zu präsentieren. Aber der Kunde hat schon längst entschieden was er will. Ebenso sollte man den Kunden auch nicht nach Information fragen die für den Verkaufsprozess irrelevant sind. Auch übertriebenen Email-Verkehr mit Bestätigungen, Anmeldungen zu Newslettern und dergleichen verkneift man sich besser.

3. Mehrere Produktbilder

Wusstest Du, dass für 93% der Verbaucher die äußere Erscheinung des Produktes ein wichtiger Faktor bei der Kaufentscheidung ist?

Beim Online-Shopping schließt das nicht nur die Ware mit ein, sondern das gesamte Erscheinungsbild des Shops. Ansprechendes Design, gut abgestimmte Farben, Infografiken… und selbstverständlich die Produktbilder.

Denk dran, im Gegensatz zum Einzelhandel kann man online nicht mal eben die Ware in die Hand nehmen und sie sich aus allen Blickwinkeln anschauen. Das ist ein Nachteil den Du durch möglichst aussagekräftige Beschreibungen und Bilder ausgleichen kannst. Und zwar qualitativ hochwertige Bilder. Bilder von schlechter Qualität (z.B. niedrige Auflösung) ruinieren deine Glaubwürdigkeit und können den Eindruck erzeugen, dass es sich bei deinem Shop um irgendeine Betrugsmasche handelt.
Also: viele Bilder, aus verschiedenen Blickwinkeln und von hoher Qualität.

Das gilt auch für die Thumbnails, also die Mini-Versionen der Bilder die man beim Stöbern oder im Warenkorb sehen kann. Diese sollten hochwertig und strategisch ausgewählt sein, damit sie erst Aufmerksamkeit auf sich ziehen und später den Kunden daran erinnern, warum er sich für dieses Produkt entschieden hat.

Denk daran, Kaufentscheidungen sind nicht immer logisch und rational. Wenn ein Produkt richtig gut aussieht, kann das ganz schnell die inneren Stimmen übertönen die sagen „Eigentlich brauch ich das doch gar nicht.“ oder „Eigentlich wollte ich nicht mehr als 50 Euro ausgeben…“.

4. Stelle sicher, dass dein Shop mobil-kompatibel ist

Ich habe das schon an anderer Stelle erwähnt, aber man kann es eigentlich nicht oft genug sagen: die Mehrheit der Menschen geht heute mobil ins Netz, und laut Statista wird dieser Trend nur noch zunehmen. Im Jahr 2021 werden geschätzt 70% aller Einkäufe von Mobilgeräten getätigt werden.

Was das für dich bedeutet? Ganz einfach: wenn deine Seite nicht für Mobilgerät optimiert ist, dann verkaufst Du nicht so viel wie Du könntest. Seiten die nicht für Mobilgeräte optimiert sind, sind für mobile Nutzer fummelig und unbequem zu benutzen. Und die meisten davon werden nicht einfach warten bis sie Zugriff auf einen Desktop-Rechner oder Laptop haben – wenn sie nicht jetzt bei Dir bestellen können, dann werden sie jetzt bei Jemand anderem bestellen.

5. Erlaube anonymes Shopping

Manche Kunden entscheiden sich spontan für einen Einkauf und wollen sich nicht dauerhaft auf einer Webseite registrieren, oder sie haben gerade keine Zeit und Lust für den ganzen Registrierungsprozess.
Für diese Art von Kunde kannst Du deinen Shop attraktiver machen, wenn Du es ihnen erlaubst zu bestellen ohne einen Account dafür anlegen zu müssen. Du kannst es ihnen ja immer noch erlauben, sich nachträglich zu registrieren – zum Beispiel über einen Link in der Bestätigungs-Mail.

6. Biete verschiedene Bezahloptionen und einen Währungsumrechner an

Einer Studie zufolge wünschen sich 56% der Online-Shopper unterscheidliche Bezahloptionen. Kunden mögen es ganz einfach Optionen zu haben – und manche haben auch nur eine Option. Wenn Du diesen nicht entgegekommst, dann werden sie nicht bei dir einkaufen wollen – oder es wollen, aber nicht können.

Um das zu vermeiden, solltest Du möglichst viele Bezahloptionen anbieten. Aber: Masse ist nicht gleiche Klasse. Mach dich ein wenig vertraut damit welche Bezahloptionen dort beliebt sind wo Du deinen primären Kundenkreis siehst. Kreditkarten zum Beispiel sind in den USA sehr viel beliebter als in Europa. Wenn Du also vor allem auf Europa abzielst, sind 1-2 Kreditkarten-Optionen genug.

Wenn Du auf internationale Kundschaft abzielst, ist auch ein Währungsumrechner eine gute Idee. Das macht es Kunden im Ausland einfacher bei Dir einzukaufen. Außerdem vermeidet es Preisschocks und das Gefühl, über den Tisch gezogen worden zu sein. Es ist keine angenehme Erfahrung etwas zu kaufen und dann erst im Nachhinein zu bemerken, dass es einen sehr viel mehr kostet als man gedacht hatte.

7. Zeige, dass deine Seite sicher und vertrauenswürdig ist

Heutzutage haben die meisten Internetnutzer schon irgendwelche Berührungspunkte mit Online-Kriminalität gehabt. Daher ist es wichtig deinen Kunden zu zeigen, dass sie dir vertrauen können. Zum Beispiel durch das Hinzufügen von Security Badges an prominenten Stellen auf deiner Webseite (zum Beispiel jenen die sich um den Bestell- oder Bezahlprozess drehen).

Wenn Du dir unsicher bist, welche Badges den besten Effekt haben, hilft dir vielleicht diese Umfrage des Baymard Instituts weiter.

8. Nutze Exit Intent Popups

Stell Dir vor Du stöberst gerade durch die Produkte in einem Online-Shop. Du legst ein paar Produkte in deinen Warenkorb, aber am Ende entscheidest Du dich, doch nicht zu kaufen und verlässt den Shop.

Plötzlich erscheint ein Popup das dich an den vollen Warenkorb erinnert und dich ermutigt, doch noch zur Kasse zu gehen. Noch dazu informiert es dich dass wenn Du jetzt kaufst, Du auch noch 20% Sonderrabatt bekommst.
Schwer so ein Angebot abzulehnen, hm?

Das ist die Macht der Exit Intent Popups. Sie etscheinen wenn der Kunde gerade dabei ist den Shop zu verlassen und versuchen ihn davon abzubringen, entweder mit einem starken „Call to action“ und/oder einem Sonderangebot um sie dazu zu überreden den Kauf doch noch abzuschließen.

Mit Exit Intent Popups kannst Du nicht nur das Problem der verwaisten Einkaufskörbe reduzieren, sondern auch deine Conversion-Rate erhöhen. Also nutze sie zu deinem Vorteil!

9. Füge eine „Warenkorb speichern“-Option hinzu und verschicke Folge-Mails

Wie oft gehst Du online und kaufst im allerersten Online-Shop, ohne irgendwelche Preise zu vergleichen? Selten, wenn überhaupt. Das gleiche gilt für deine Kunden. Die meisten von ihnen vergleichen bevor sie shoppen.

Das bedeutet, sie öffnen die Seiten von mehreren verschiedenen Shops und vergleichen deren Preise für die gewünschten Waren. Am Ende kaufen sie das Produkt (meist beim billigsten Anbieter), kaufen es nicht, oder schlafen noch einmal eine Nacht über die Entscheidung.

Was uns zu der Frage bringt: wie kannst Du dafür sorgen dass deine Kunden sich in deinem Shop willkommen fühlen und ihnen Zeit geben ihre finale Entscheidung zu treffen?

Na zum Beispiel indem Du es ihnen erlaubst ihren Warenkorb zu speichern. Dadurch lässt Du ihnen Raum zur Entscheidung. Sie müssen nichts kaufen wenn sie nicht wollen – aber wenn sie später ihre Meinung ändern, sind ihre ausgewählten Waren noch in ihrem Korb.

Wenn Du schon ihre Mailadresse hast, kannst Du ihnen später noch Follow-Up Benachrichtigungen schicken, zum Beispiel um sie daran zu erinnern dass ihr voller Warenkorb noch auf sie wartet.

10. Nutze Knappheit zu deinem Vorteil

Wenn Du deine Besucher etwas mehr zum Kauf motivieren willst, kannst Du Knappheit für dich nutzen – es schafft eine Atmosphäre der Eile und des Zeitdrucks, jetzt sofort auszuchecken.

Die Strategie ist einfach aber wirksam. Du informierst deine Kunden einfach wie viele Exemplare schon verkauft wurden oder wie viele noch auf Lager sind. Das weckt im Kunden Gedanken wie:
„Kauf besser jetzt, sonst kriegst Du es bald nicht mehr in deiner Größe!“
„Wenn so viele Leute das Produkt schon gekauft haben, muss es ja gut sein!“
„Kauf schnell, sonst hast Du bald die Chance verpasst!“

16 kleine Tipps und Tricks um deine Verkäufe zu boosten

Die E-Commerce-Branche wächst ungebremst weiter, aber das weiß auch die Konkurrenz. Neben Giganten wie eBay und Amazon tummeln sich auch unzählige kleinere Shops auf dem Markt. Sie alle wollen ihr Stück vom Kuchen und kampflos werden sie nicht einen Krümel aufgeben.

Deswegen verraten wir Dir heute 16 Tipps und Tricks mit denen Du deinem E-Commerce Business einen kleinen, aber wichtigen Vorteil verschaffen kannst.

1. Go Mobile

Wenn deine Webseite noch nicht mobile-friendly ist, dann wird es allerhöchste Zeit das zu ändern. Mobile Geräte haben Laptops und Desktop-Rechner in ihrer Verbreitung und Bedeutung schon vor Jahren eingeholt. Die Gegenwart ist mobil und die Zukunft wird es noch mehr sein.

Wenn deine Webseite also noch nicht mobile-friendly ist, mache Dich mal mit Responsive Web Design (RWD) vertraut. Kurz gesagt ist es eine Form von Design unter der deine Seite immer perfekt dargestellt, egal ob auf einem Desktop-Rechner, einem Laptop, einem Tablet oder einem Smartphone. Das macht dich flexibel, und Flexibilität ist wichtig wenn Du so viele Leute wie möglich erreichen willst.

2. Live Chat

Die meisten Onlineshops sind nicht sehr kommunikativ. Man kann Dinge in seinen Warenkorb legen oder eben nicht, und vielleicht gibt es noch ein Kontaktformular. Aber das geht auch besser.

Ein Live-Chat erlaubt es Dir, in einen Dialog mit deinen Kunden zu treten. Das erlaubt Beratungs- und Verkaufsgespräche, lässt aber auch Raum für Nachfragen und verbessert den Kundenservice – so steigerst Du deinen Umsatz und der Kunde fühlt sich gut beraten und wertgeschätzt.

3. Die Macht der (bewegten) Bilder

Die meisten Leute denken bei Videos zunächst an die Generierung von Traffic. Da ist durchaus was dran, aber für Dich viel interessanter ist der Effekt den sie auf die Conversion Rate haben – gute, qualitativ hochwertige Videos können sie bis zu 80% steigern.

Aber warum da aufhören? Ein gutes Video funktioniert fast wie ein Verkaufsgespräch, macht dem Besucher das Produkt nicht nur schmackhaft, sondern zeigt es auch im Detail und erklärt Funktionen, was die Zahl der Retouren und Beschwerden reduziert.

4. Schalte einen Gang höher

Für E-Commerce-Seiten sind Ladezeiten von entscheidender Bedeutung. Potentielle Kunden haben wenig Geduld, und wenn eine Seite zu lange braucht um zu laden, dann werden Viele entscheiden dass ihnen das die Zeit ganz einfach nicht wert ist und sich einen anderen Anbieter suche.

Es gibt verschiedene Methoden um deine Ladezeiten zu verbessern, aber die beste und effektivste ist es, zu einer schnelleren Hosting-Plattform zu wechseln. Solid State Hosting (SSD) ist eine Option für schmale Brieftaschen, aber wenn Du es Dir leisten kannst, ist ein Virtual Private Server (SSD VPS) besser. Mit einem VPS bekommst Du eine feste Zuteilung von Ressourcen wie RAM und CPU, und die machen einen Gutteil der Performance aus.

5. Spar nicht an der Sicherheit

Sicherheit ist eine Selbstverständlichkeit im E-Commerce-Geschäft, oder sollte es zumindest sein. Aber Sicherheit besteht aus mehreren Komponenten, von denen der Schutz deiner Daten nur die erste ist.

Du solltest auch in Betracht ziehen, eine Website Security Badge zu benutzen. Ein solches kannst Du bekommen wenn Du ein kostenpflichtiges SSL-Zertifikat kaufst. Das verbessert nicht nur deine Sicherheit, sondern lässt es auch deine Kunden wissen. Das macht deine Seite vertrauensüwrdiger.

Außerdem glaube nicht dass HTTPS nur für den Bereich wäre der die Bezahlung abwickelt. Mittlerweile rechnet Google die Sicherheit bei deinen Rankings mit ein, also solltest Du besser früher als später deine gesamte Webseite auf HTTPS umstellen.

6. überzeuge mit transaktionalen Emails

Transaktionale Emails (Willkommensnachrichten, Bestellbestätigungen, Erinnerungen, Passwort-Wiederherstellungen, etc.) gelten allgemein als weniger interessant als Marketing-Emails, aber sie werden weit öfter geöffnet und gelesen als pure Werbemails.

Das macht sie ideal um ein wenig Eindruck zu hinterlassen. Verkaufen wirst Du auf diese Weise wohl nicht viel, aber Du kannst dein Unternehmensimage und Branding vorantreiben – vorausgesetzt Du nimmst Dir die Zeit diese Mail ein wenig interessant und ansprechend zu gestalten.

7. Mobil-optimierte Mails

Und wo Du schon dabei bist, sorge am besten auch gleich mal dafür, dass deine Mails auf Mobilgeräten gut aussehen. Wenn sie mobil deine Marketing-Mails empfangen können, dann werden sie sie auch mobil lesen wollen. Also stelle sicher dass sie es auch bequem und problemlos tun können.

8. Hochwertige Produktbilder

Produktbilder von schlechter Qualität sind ein absolutes no-go. Sie lassen deinen Shop faul oder unprofessionell wirken, schlimmstenfalls lassen sie den Kunden daran zweifeln ob Du das gezeigte Produkt überhaupt besitzt. Ich muss Dir wohl nicht erklären, warum Du einen solchen Eindruck unbedingt vermeiden willst.

Auflösung, Beleuchtung, Schatten, Zoom, Hintergrund und sogar Dateigröße – all dies sind wichtige Faktoren die Du berücksichtigen musst. Wenn keiner aus deinem Team Ahnung von Fotografie hat, kann es Sinn machen einen Profi anzuheuern. Das kostet zwar, aber dies ist einer von diesen Momenten wo Du definitiv nicht billig wirken möchtest.

9. Einprägsame Produktbeschreibungen

Nach den Bildern wird es Zeit mal über die Texte zu reden. Viele Webshops machen den Fehler Produkte nur langweilig und generisch zu beschreiben, stumpf Features aufzulisten statt irgendetwas interessantes zu sagen.

Stell dir deinen idealen Kunden vor und sprich seine Sprache. Konzentrier dich auf die Vorteile, die Features kommen nur an zweiter Stelle.

10. Social Proof

Ein Marketer kann viel erzählen, deswegen solltest Du überlegen deinen Kunden eine Stimme zu geben. Kunden reden über deine Produkte ganz anders als es ein Werbemensch tun würde oder könnte – Einzelpersonen sprechen ganz einfach eine andere Sprache als Unternehmen.

Also freunde dich mit der Idee von User-generiertem Content (UGC) an. Und sei es nur in seiner simpelsten Form: einer Kommentar- oder Reviewfunktion.

11. Die Suchfunktion

Viele Kunden – speziell Erstkunden – kommen direkt aus ihrer Suchmaschine auf deine Seite. Da liegt es nahe, dass sie auf diese Weise auch deine Seite erforschen wollen. Unglücklicherweise gibt es eine ganze Menge Seiten die nur eine schlecht – oder gar keine – Suchfunktion anbieten.

Also lerne daraus und biete eine gute Suchfunktion an. Mach sie gut sichtbar, leicht zu finden und benutze auto-complete und eine Empfehlungsfunktion.

12. Exit intent

Exit Intent Software erkennt wenn ein Kunde mit dem Cursor bestimmte Bewegungen ausführt, die andeuten dass er die Seite verlassen möchte. Im E-Commerce bedeutet dies, dass er seinen Einkaufswagen zurücklässt. In diesem Fall öffnet das Exit-Intent-Tool ein Popup, zum Beispiel um den Kunden zum Bleiben zu überreden, ihm ein ähnliches Produkt vorzuschlagen, ihn für deine Mailingliste zu gewinnen versuchen, und so weiter.

Potentielle Kunden können deine Seite aus einer Vielzahl von Gründen verlassen (Preis, Relevanz, Bedarf, Features, Ablenkungen, etc.) und das schöne an Exit-Intent-Tools ist, dass Du unterschiedliche Ansätze testen kannst um zu sehen was am besten funktioniert.

13. Besserer Content

Effektives Content Marketing ist eine gute Möglichkeit um Leute auf deine Seite zu bringen. Das beste daran: mit der Art des Contents lässt sich steuern ob man eher Backlinks und Social Shares bekommt oder mehr Conversions – Du kannst also Content generieren je nachdam was Du gerade brauchst.

14. Social Media Kundendienst

Social Media ist ein großartiger Kanal für Kundendienst – die meisten deiner Kunden sind ohnehin schon dort. So können die Kunden dich schnell kontaktieren, Du kannst schnell antworten, und wenn Du deine Sache gut machst kann dein guter Kundendienst sich positiv auf deinen Ruf auswirken.

Also nimm den Kundendienst via Social Media besser ernst. Aber versuch auch nicht, alles auf einmal zu machen. Such dir ein paar passende Kanäle und nimm dir genug Zeit um sie zu verstehen, was dort geht und nicht geht. Sei proaktiv, versuch im Auge zu behalten was über dich geredet wird – und reagiere schnell.

15. „Danke für Ihre Bestellung“

Der Kunde hat es auf die „Danke für Ihre Bestelleung“-Seite geschafft. Hurra! Geschäft abgeschlossen! Mission erfüllt!

Naja… theoretisch. Aber warum es dort enden lassen? Die „Danke“-Seite ist ein guter Ort um die Konversation mit dem Kunden fortzusetzen, um sein Einkauferlebnis noch ein klein wenig angenehmer zu machen… und damit den Grundstein für den nächsten Einkauf zu legen.

Außerdem kannst Du ihm anbieten sich für deinen Newsletter einzuschreiben, seinen Einkauf in einem Sozialen Netzwerk mitzuteilen oder das Produkt einem Freund zu empfehlen. Warum eine solche Gelegenheit verstreichen lassen?

16. Gastzugang

Ein Gastzugang zum Shop ist ein zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite reduzieren sie Spannungen und erhöhen die Conversions, aber auf der anderen Seite sorgen sie auch für Probleme die man mit registrierten Kunden nicht hat (wiederholte Bestellungen, Bestellungen ergänzen, Reklamationsbearbeitung, etc.). Zudem schrecken sie Kunden ab, die befürchten nach der Registrierung gleich mit Werbe-Mail und dergleichen bombardiert zu werden.
Entscheide selbst, ob es Dir das wert ist.

10 Dinge die Du brauchst um deinen eigenen Webshop zu starten

Online-Shops erobern stetig neue Marktanteile und der Trend scheint kaum aufzuhalten. Viele Verbraucher shoppen nun einmal am liebsten von ihrer Couch shoppen aus und auch gerne mal nach Ladenschluss – wer diese Zielgruppe ignoriert, verschenkt potentiellen Profit. Also zeige ich Dir heute, was Du alles brauchst um deinen eigenen Webshop zu starten – egal ob Du ihn ergänzend zu einem traditionellen Geschäft betreibst der exklusiv online verkaufst.

1. Der Domainname

Der Domainname ist das was Du in die Adressliste deines Browsers eintragen musst, um eine bestimmte Seite zu erreichen.
Sich einen Domainnamen zu sichern ist einfach (das kannst Du zum Beispiel hier tun), etwas schwieriger ist es sich einen passenden einfallen zu lassen der nicht schon belegt ist. Ein guter Domainname sollte auf dein Unternehmen verweisen oder die Ware/Dienstleistung die Du anbietest. Benutzt Du einen reinen Phantasienamen, sieh zu dass er eingängig ist und relativ klar ist wie er geschrieben wird – der tollste Name nutzt dir nichts wenn ihn sich kein Mensch merken kann.

Im Idealfall suchst Du dir mehrere Kandidaten und holst Dir Feedback dazu, bevor Du eine Entscheidung triffst.

2. Hosting

Bisher hast Du nur einen Domainnamen für deinen Shop, aber Du brauchst auch einen physischen Server, einen Host. Es gibt viele Webhosting-Provider, die eine Menge nützliche Features anzubieten haben.

Studiere die Angebote und stelle sicher dass sie auch das bieten was Du brauchst. Wenn Du zum Beispiel einen Webshop in Deutschland eröffnen willst, dann solltest Du sicherstellen, dass der Server auch in Deutschlanf steht – denn so hat deine Zielkundschaft die geringsten Ladezeiten.

Ebenso solltest Du auf Scaleability achten, also die Möglichkeit deinen Vertrag entsprechend deiner Bedürfnisse zu upgraden – zum Beispiel um mehr Webspace zu mieten wenn Du das Angebot im Shop erhöhst.

3. Email

Früher oder später werden potentielle oder bestehende Kunden mit Dir Kontakt aufnehmen wollen. Die meisten Hosting-Anbiete bieten zusätzlich auch Pakete an mit denen Du deinen eigenen Email-Dienst aufsetzen kannst.

Wenn Du eine Menge Emails schreibst, könnten auch Third-Party-Programme wie Gmail for oder Microsoft’s Office 365 hilfreich sein. Viele davon lassen sich auch in deine vorhandenen Hosting-Lösungen integrieren.

Benutze aber nicht nur eine einzige Emailadresse für dein gesamtes Unternehmen, selbst wenn Du derzeit der einzige Angestellte bist. Stattdessen richten getrennte Adressen für unterschiedliche Bereiche oder Zwecke ein. Für generelle Nachrichten und Anfragen könnte es etwas á la „info@…“ sein, während sich für den Kundendienst etwas in Richtung „support@…“ anbietet.

Wenn Du diese Mailadressen aufgesetzt hast, musst Du noch dafür sorgen dass sie dem Kunden auch bekannt sind, indem Du sie an den nötigen Stellen hinterlegst. Alternativ oder ergänzend ist auch ein Kontaktformular hilfreich.

4. SSL-Zertifikate

Online-Shopper legen generell großen Wert auf Sicherheit und werden nur von Webseiten kaufen die sie für sicher halten. Sichere Seiten erkennt man daran, dass die Adresse mit „https://“ beginnt (gefolgt vom Domainnamen).

Um sicherzustellen dass die Daten, die zwischen deinem Shop und deinen Kunden hin- und hergeschickt werden, auch sicher sind, brauchst Du ein SSL-Zertifikat. Diese verschlüsseln die Kommunikation zwischen den einzelnen Computern.

Glücklicherweise gibt es SSL-Zertifikate schon zu relativ günstigen Preise (oder auch kostenlos, z.B. von Let’s Encrypt) und sie sind einfach zu installieren.

5. Dedizierte IP-Adresse

Jede einzelne Webseite im Internet hat eine eigene IP-Adresse. Ich will Dich mal nicht mit zu viel Technik-Blabla langweilen, also sagen wir einfach dass eine IP-Adresse eine einzigartige Zahlenkombination ist.

Viele Webseiten teilen sich eine IP-Adresse (zum Beispiel wenn sie sich einen Server teilen). Aber wenn Du ein SSL-Zertifikat willst, dann brauchst Du eine dedizierte IP-Adresse – also eine Adresse die nicht auch von anderen Seiten genutzt wird.

Dedizierte IP-Adressen bekommst Du von einem Hosting-Provider. Ohne dedizierte IP-Adresse gibt es auch kein SSL-Zertifikat.

6. E-commerce Plattform

Bisher haben wir über die eher einfachen Voraussetzungen gesprochen – jetzt geht’s an die substanzielleren Fragen. Zum Beispiel: was ist mit dem Shop an sich? Bisher hast Du nur einen Server der dir allein noch nicht viel bringt. Jetzt musst Du dir noch eine E-commerce Plattform besorgen und aufsetzen.

Simpel ausgedrückt, ist es die Software die deinen Online-Shop betreibt und kontrolliert. Es gibt viele solcher Plattformen, alle mit ihren eigenen Stärken und Schwächen. Zu den beliebtesten gehören OpenCart, osCommerce und WooCommerce.

Dann musst Du sie nur noch richtig einrichten. Gerade für die verbreiteteren Plattformen gibt es dabei viele Tutorials im Netz die Du dir durchlesen oder ansehen kannst. Hierbei sorgfältig zu arbeiten kann Dir später eine Menge potentieller Probleme ersparen.

7. Payment Gateway

Verschenkst Du all deine Produkte? Falls nicht, wirst deinen Kunden irgendwie Geld dafür berechnen müssen. Dafür brauchst Du etwas das sich Payment-Gateway nennt. Beispiele dafür sind zum Beispiel PayPal oder Klarna. Glücklicherweise ist die nötige Software für deren Implementierung schon in den E-commerce-Plattformen integriert – und wenn sie es für eine bestimmte Methode deiner Wahl noch nicht ist, gibt es vielleicht ein Plugin dafür.

Aus Sicherheitsgründen wird es nötig sein, dich beim Betreiber der jeweiligen Zahlungsmöglichkeit zu registrieren. Tu dies am besten früh, denn der Verifizierungsprozess kann einige Wochen dauern.

Bedenke auch: Die Auswahl der Payment Gateways sollte die Vorlieben deiner Zielgruppe wiederspiegeln. Kreditkarten zum Beispiel sind in den USA sehr beliebt, in Europa hingegen sind sie kaum verbreitet – und wenn Du Dir eine Kreditkarte zulegen müsstest, nur um irgendwo etwas bestellen zu können… würdest Du es tun? Eben. Deine Kunden auch nicht.

8. Produktbeschreibungen

Während Du auf die Verifizierung deiner Payment Gateways wartest, kannst Du schonmal anfangen deinen Shop mit Produkten zu füllen – andernfalls war alles was Du bis zu diesem Punkt gemacht hast eine einzige, kolossale Zeitverschwendung.

Produktbeschreibungen sind essenziell, denn sie übernehmen im Grunde die Funktion eines Verkäufers. Deswegen ist es wichtig dass Du verstehst wie gute Produktbeschreibungen verfasst. Wenn Schreiben nicht dein Ding ist, solltest Du in Betracht ziehen Jemanden dafür anzuheuern (idealerweise Jemanden der auch SEO-Erfahrung mitbringt) – bei deinen Produktbeschreibungen solltest Du nicht am falschen Ende sparen.

Jedes deiner Produkte sollte einen auffälligen „call to action“ button haben (also eine „Kaufe jetzt!“-Schaltfläche). In den Layout-Einstellungen deines Shops kannst Du dafür sorgen dass er auch ins Auge sticht.

9. Produktbilder

Deine Texte helfen Dir deine Produkte zu verkaufen. Aber ich erzähle Dir wahrscheinlich nichts neues wenn ich sage, dass die meisten Kunden auch Wert auf Bilder legen. Auch wenn die tatsächlich Aussagekraft eines Bildes auf einer Webseite eher gering ist, sehen sich die Leute nunmal einfach gerne an was sie kaufen wollen. Also brauchst Du auch ein paar Bilder – gute Bilder.

Wenn Du deine Produkte von Jemand anders beziehst, dann stellt dieser auch oft entsprechender Bilder zur Verfügung. Das ist der einfachste und billigste Weg, kann aber etwas individuellen Touch missen.

Ansonsten kannst Du entweder in eine gute Kamera und etwas Ausrüstung für Fotostudios investieren… oder ganz einfach einen Fotografen beauftragen. Der bringt nicht nur die Ausrüstung mit, sondern versteht auch etwas von Beleuchtung, Winkel und viele anderen Dingen auf die Amateure wenig Gedanken verschwenden, die aber große Auswirkungen auf die Qualität haben können.

Auch das wird nicht ganz billig, aber glaube mir ganz einfach wenn ich sage: Du willst nicht dass die Bilder in deinem Shop billig aussehen. Das macht einen ganz schlechten Eindruck.

10. Search Engine Optimisation

Dein Shop ist nun fast bereit online zu gehen! Es bleibt nur noch der letzte Schritt: sicherstellen dass er auch SEO-freundlich ist. Das Thema bietet problemlos Stoff für mehrere Artikel, also will ich an dieser Stelle nicht zu genau darauf eingehen.
Du kannst aber schonmal damit anfangen dafür zu sorgen, dass deine Produkt- und Kategorieseite „human-friendly“ URLs haben, also URLs die nicht nur aus einer zufälligen Kombination von Buchstaben und Zahlen bestehen, sondern aus Worten die von Menschen verstanden werden können.

Die 8 häufigsten Fehler im Online-Handel

Im Jahr 2021 wird geschätzt 1 von 4 Menschen im Internet einkaufen – eine riesige Chance für die E-Commerce-Branche. Aber der Markt ist hart umkämpft.

Damit Du am Ende auf der Gewinnerseite stehst, haben wir eine Liste der häufigsten Fehler zusammengestellt mit der sich die Leute in der Branche regelmäßig selbst ins Knie schießen. Wenn den Business erfolgreich sein soll, tätest Du gut daran sie zu vermeiden.

1. Unsegmentierte Mailinglisten

Nehmen wir mal an dass Du einen Online-Shop für Mode führst. Die Mehrheit deiner Kunden werden Frauen Anfang bis Mitte Zwanzig sein, aber ein guter Anteil werden auch Männer sein. Wenn Du nun an jeden in deiner Mailingliste die gleiche Mail schreibst, musst Du dich nicht wundern wenn die Reaktionen sehr begrenzt sein werden – Männer und Frauen interessieren sich für sehr unterschiedliche Angebote.

Das war jetzt ein sehr offensichtliches Beispiel, aber es zeigt die Notwendigkeit von Segmentierung. Deine Kundenbasis wird sich durch mehr unterscheiden als nur das Geschlecht. Je besser Du die einzelnen Untergruppen in deiner Zielgruppe unterscheiden und einzeln ansprechen kannst, desto maßgeschneiderter können deine Newsletter und Angebote sein. Das erhöht die Klickraten und Verkaufszahlen und senkt gleichzeitig die Zahl der Abmeldungen – denn wenn ein Kunde ständig Angebote bekommt die für ihn uninteressant sind, dann wird er sich früher oder später abmelden.

Segmentierung ist ebenfalls nützlich um die Frequenz deiner Mails angemessen zu takten. Ein Teil deiner Kunden werden Stammkunden sein die regelmäßig bei dir einkaufen, andere werden nur hin und wieder bei Dir vorbeischauen. Die erste Sorte Kunde wird positiv auf häufige Mails reagieren, für die letztere Sorte ist eine niedrigere Frequenz zu empfehlen, andernfalls besteht die Gefahr dass sie sich genervt fühlen. Wozu das dann führt, muss ich wohl nicht näher ausführen.

2. keine überzeugenden Produktbeschreibungen

Die Produktbeschreibungen in deinem Online-Shop erfüllen genau die gleiche Funktion wie ein Verkäufer in einem Laden: sie erklären die Produkte und ihre Funktionen und sollen den Besucher zum Kauf bewegen. Eine schlechte Produktbeschreibung ist wie ein unfähiger, unmotivierter Verkäufer – und das ist unter Online-Shops leider ein häufiges Problem.

Das Schreiben einer guten Produktbeschreibung beginnt mit der Frage wer der ideale Käufer für das Produkt ist. Zum Beispiel wird Jemand der ein Snowboard kaufen möchte völlig anders an das Online-Shopping herangehen als Jemand der Vitaminpillen sucht. Wenn Du es schaffst dich in den Kopf dieser Person hineinzuversetzen und eine Produktbeschreibung zu kreieren die ihn anspricht, dann bist Du bereits auf dem besten Weg zu einem Verkauf.

Als nächstes denk ein wenig über die Vorteile deines Produktes nach. Viele Webseiten bieten lange Listen mit Features, vernachlässigen aber komplett zu erwähnen, welche Vorteile das Produkt dem Käufer bringt.
Dies ist ein wichtiger Unterschied. Ein Feature ist eine faktische Beschreibung, ein Vorteil ist die Antwort auf die Frage „Was bringt mir das?“. Wenn ich Dir z.B. sage, dass dieses Smartphone das ich dir verkaufen will ein 4,7″ Display und 64 GB Speicher hat, dann sind dies Features. Wenn ich Dir hingegen sage dass das Smartphone eine integrierte Email-App hat, mit der Du jederzeit deine Mails checken kannst, dann ist das ein Vorteil – und Vorteile haben ein sehr viel höheres Gewicht bei der Kaufentscheidung.

Ein weiterer häufiger Fehler ist das Wiederholen tausendmal genutzter Phrasen. „höchste Qualität“, „100% zuverlässig“, „edles Design“ sind Dinge die jeder Kunde eines Online-Shops schon tausend mal gelesen hat. Selbst wenn sie faktisch korrekt sind, ist das einfach nicht genug um sich von anderen Produkten abzusetzen und sie erzählen dem Verkäufer auch wenig über das Produkt.
Versuche stattdessen eine kleine Geschichte zu erzählen. Wenn die Winterjacke die Du verkaufst auch auf Arktis-Expeditionen genutzt wird, dann ist das weit aussagekräftiger als wenn Du schlicht schreibst dass sie für Temperaturen bis -30 °C geeignet ist. Auch ein Schuh wird interessanter wenn er aus „edlem italienischen Leder aus der Toskana“ gemacht ist, statt einfach nur „qualitativ hochwertigen Materialien“.

3. Das Rad neu erfinden

Versuchen das Rad neu zu erfinden kann enorm viel Zeit und Geld kosten – ohne eine Garantie dass am Ende auch etwas nützliches herauskommt. Selbstverständlich sollte dein Unternehmen versuchen sich von der Konkurrenz abzusetzen. Aber Andersartigkeit ist kein Selbstzweck, sondern sollte einem Ziel folgen. Manchmal macht es Sinn etwas komplett Neues zu entwickeln und manchmal ist überhaupt nichts falsches daran sich für eine bewährte Lösung zu entscheiden.

Zum Beispiel ist eine der wichtigsten Entscheidungen für ein E-Commerce-Unternehmen die Wahl deiner Plattform. Es gibt jede Menge Plattformen wie Shopify, Magento oder WooCommerce, die Du für deinen Online-Shop benutzen kannst. Du kannst natürlich auch deine eigene Plattform programmieren (oder programmieren lassen), aber nötig ist das nicht – die vorhandenen Lösungen sind vielfältig und erprobt. Wenn dein Unternehmen nicht gerade in eine extrem spezifische Nische fällt, solltest Du dort schon eine Plattform finden die deinen Ansprüchen genügt.

Außerdem schätzen Online-Shopper eine gewisse Vertrautheit und Berechenbarkeit. Wenn sie dein System zu sehr verwirrt oder gar verunsichert, werden sie deine Webseite wahrscheinlich einfach links liegen lassen.

4. Keine Hilfe suchen

Ein weiteres verbreitetes Problem ist das Bedürfnis alles alleine machen zu wollen und nicht auf Hilfe zurückzugreifen, auch wenn man sie benötigt. Ein erfolgreiches E-Commerce-Unternehmen zu betreiben ist eine umfangreiche Aufgabe, die eine Vielzahl an Fähigkeiten erfordert. Vom Webdesign über die Produkttexte bis hin zur Search Engine Optimization und Werbemaßnahmen gibt es eine Menge zu tun. Keine Person kann all dies auf einmal schaffen und dabei auch noch gute Arbeit leisten.

Besonders im E-Commerce-Bereich ist die Versuchung groß, möglichst viel alleine machen zu wollen. Aber während es gut ist wenn Du ein gewisses Grundverständnis davon hast wie alle Teile deines Geschäftes funktionieren, wirst Du nicht alle damit verbundenen Rollen vollumfänglich erfüllen können. Der Tag hat schließlich nur 24 Stunden und hin und wieder möchtest Du vermutlich auch noch etwas anderes tun als arbeiten. Also scheue dich nicht fremde Hilfe in Anspruch zu nehmen. Auch wenn sie Geld kostet – das ist es in aller Regel wert.

Finde heraus wo deine eigenen Stärken und Fähigkeiten liegen – konzentriere dich auf diesen Bereich und scheue dich nicht, für die anderen Hilfe anzuheuern. Wenn Du nicht schon ein fähiger Webmaster, Grafikdesigner oder Werbefachmann bist, dann macht es einfach keinen Sinn all dies noch zu lernen, nur damit Du das ganze Unternehmen im Alleingang betreiben kannst.

5. Nicht genug Produktbilder und -videos

Eine E-Commerce-Webseite verlässt sich ebenso auf Bilder wie auf Texte wenn es darum geht ihre Ware zu verkaufen. Potentielle Kunden wollen ihr Produkt sehen – auch aus unterschiedlichen Perspektiven.

Besser noch ist ein ein Produktvideo. Dieses erlaubt es den potentiellen Käufern das Produkt in Aktion zu sehen und seine Funktionen zu verstehen – eine Breite an Informationen die allein mit Bildern und Texten einfach nicht möglich ist. Statistiken zeigen dass ein gutes Produktvideo die Chancen dass ein Kunde eine Kaufentscheidung trifft um 64-85% steigern können.

Auch unter SEO-Gesichtspunkten sind Produktvideos eine gute Entscheidung – Google und andere Suchmaschinen mögen den Einsatz von Videos und ranken Seiten die regen Gebrauch davon machen entsprechend höher.

6. Kopierte Produktbeschreibungen

Produktbeschreibungen vom Hersteller (oder aus anderen Quellen) zu kopieren ist eine 1A Möglichkeit um deinen Organic Traffic in den Keller zu treiben. Google vergleicht unterschiedliche Webseiten und rankt sie niedriger wenn dort die gleichen Beschreibungstexte auftauchen. Hingegen wird ein einzigartiger Produkttext eher hoch gerankt.
Die kombinierten Effekte von dutzenden, hunderten, oder sogar tausenden solcher einzigartiger Texte können einen wahren Strom an Besuchern auf deine Webseite bringen. Alles was es braucht ist ein wenig Kreativität.

7. Schlechter Kundendienst

Eine verbreitete Fehlannahme unter E-Commerce-Gründern ist, da die Kunden ja alle online kaufen, es keine Notwendigkeit für einen spezialisierten Kundensupport gäbe. Doch der Kundensupport ist ein unschätzbarer Teil einer E-Commerce-Webseite, er baut Vertrauen (und damit Loyalität) auf und kann das Ruder einer schlechten Erfahrung herumreißen und sie in eine gute verwandeln (samt entsprechender Bewertung). Zudem verleiht er dem ganzen Unternehmen einen gewissen menschlichen Aspekt, der im Online-Business oft zu kurz kommt.

Daher ist es unabdingbar ein (idealerweise chat-basiertes) Kunden-Support-System einzurichten. Zusätzlich zum bisher Gesagten kann er auch als eine Erweiterung des Marketings fungieren: durch deinen Support Desk können deine Kunden auch Beschwerden vorbringen und Fragen stellen.

8. Keine Kundenreviews

Die Kunden von heute verlassen sich gerne auf die Beurteilungen anderer Käufer wenn sie selbst eine Kaufentscheidung zu treffen haben. Diese Form des Feedbacks ist zu einem wichtigen Bestandteil des E-Commerce geworden – mehr als 70% der Online-Shopper verlassen sich auf Reviews und Ratings von Leuten die das Produkt bereits besitzen.

Daher ist es enorm wichtig eine Review-Funktion in deinem Online-Shop einzurichten. Reviews bieten eine Informationsmöglichkeit jenseits dessen was Du als Verkäufer bereitstellst, bauen Vertrauen und Glaubwürdigkeit auf – umgekehrt kann das Fehlen einer Review-Funktion den Eindruck erwecken dass Du lieber nicht möchtest dass Leute über deine Produkte reden.

Um Kunden zu mehr Reviews zu ermutigen, kannst Du ihnen nach Erhalt der Ware eine freundliche Email schreiben und um ein Review bitten. Da Du den Kunden aber im Grunde um einen Gefallen bittest, solltest Du in Betracht ziehen ihm etwas im Gegenzug für das Review anzubieten – zum Beispiel einen Rabatt-Coupon für seinen nächsten Einkauf.