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5 SEO-Techniken von denen Du Abstand halten solltest

Mit dem Fortschreiten der Technologie, Geschäftswelt und Gesellschaft generell ändern sich auch Trends. Manche Dinge die vor fünf Jahren noch super geklappt haben, sind heute überholt. Andere waren immer schon Müll. Hindert aber leider niemanden daran, sie trotzdem zu benutzen.

Genau deswegen präsentieren wir hier unsere Liste von 5 SEO-Techniken, die wir endlich sterben lassen sollten. Weil sie weil sie peinlich sind, weil sie nerven, aber vor allem: weil sie nicht mehr funktionieren. Schlimmstenfalls tun sie sogar das Gegenteil von dem was sie tun sollten und werden von den Suchmaschinen abgestraft.

Damit das auch ein bisschen konstruktiv wird, geben wir aber auch ein paar Tipps, was man stattdessen machen kann.

Technik #1: Artikel-Spamming

Artikel-Spamming bedeutet, einen Artikel zu verfassen, ihn mit Backlinks zur eigenen Webseite zu versehen und dann auf jeder Seite zu posten, die das zulässt. Es muss nichtmal ein guter Artikel sein – und da liegt das Problem. Der „Masse statt Klasse“-Ansatz führt auf lange Sicht immer zu Qualitätsverlust, vorausgesetzt er hatte zu Beginn überhaupt mal irgendeine Qualität die er verlieren konnte.

Diese Methode hat also dazu geführt, dass eine Menge billiger Müll tausendfach ins Internet gespammt wurde. Wie nicht anders zu erwarten, hatten es die Leute schnell satt. Die meisten Seiten die es geschafft haben relevant zu bleiben, haben deswegen Qualitätskontrollen eingeführt – und sie mögen es nicht wenn Artikel die bei ihnen gepostet werden auch auf anderen Seiten landen. Nicht zuletzt weil Google Duplikate gerne bei den Rankings abstraft.

Alternative: Klasse statt Masse. Schreibe als Gast-Blogger hochwertige (und einzigartige) Artikel für andere Webseiten. So bringst Du deine Backlinks auf eine Art unter die dir tatsächlich etwas bringt und die die Leser keinen Groll gegen dich entwickeln lässt.

Technik #2: übermäßig optimierte Backlinks

Ankertext ist Text der benutzt wird um Links zu „verkleiden“ und damit idealerweise eine Vorschau zu geben, was hinter dem Link wartet. Auch Google erkennt das – Google erkennt aber auch, wenn diese so extrem spezifisch sind, dass sie vermutlich gezielte Werbung sind.

Wenn Du zum Beispiel Winterjacken verkaufst und einen Ankertext setzt der sagt „Winterjacken super günstig hier“, dann wird Google das vermutlich erkennen und im Rating bestrafen.

Alternative: Solche optimierten Backlinks vermeiden. Stattdessen schaffe etwas guten Content, zum Beispiel „der ultimative Guide zu Winterjacken“ oder „was man beim Kauf von Winterjacken beachten sollte“. Das führt Leute ganz organisch auf deine Seite.

Technik #3: Blog-Kommentare zuspammen

Wenn Du irgendwelche Blogs liest, dann weißt Du was ich meine: Leute die Kommentare hinterlassen, deren Primärzweck darin besteht zu ihrer eigenen Seite zu verlinken.

Das Problem dabei: die meisten Blogs moderieren ihre Kommentare und löschen Spam. Die, die das nicht tun, werden von Google früher oder später als Spam markiert, was die gesetzten Links wertlos oder gar schädlich für deine SEO macht.

Alternative: Hinterlasse gute Kommentare mit denen Du dir dort einen gewissen Ruf aufbaust. Sobald das geschehen ist, kannst Du auch mal den einen oder anderen Link unterbringen. Außerdem kannst Du so eine Beziehung zum Blogger schaffen auf der Du eine zukünftige Zusammenarbeit aufbauen kannst – zum Beispiel in Form von Gast-Postings.

Technik #4: Seiten speziell um Keywords anzusprechen

Es ist generell eine gute Idee, die Information auf seiner Webseite auf verschiedene spezialisierte Unter-Seiten zu verteilen. Wenn Du eine Autowerkstatt hast die neben normalem Service auch High-End Soundanlagen einbaut, dann ist es besser wenn Du für beide Dienstleistungen getrennte Seiten anlegst. Das hilft Kunden leichter die gewünschte Information zu finden und macht es Suchmaschinen einfacher das Thema einer Seite zu verstehen.

Wenn Du allerdings diese Seiten mit Keywords überlädst, ist das kontraproduktiv. Suchmaschinen werden immer besser, echten Fließtext von plumper Werbung zu unterscheiden, und wenn Du deine eigenen Dienste als „beste und günstigste Werkstatt“ anpreist, dann wird das schnell als Keyword-Bait abgestempelt.

Alternative: Entwickle eine Content-Strategie. Erzeuge Content der die Interessen deiner Leser anspricht, z.B. indem er häufig gestellte Fragen beantwortet oder wichtige Tipps gibt. Dann verfasse Text, der tatsächlich wie etwas klingt das ein Mensch geschrieben hat. Das bringt die Leute dazu, auf deiner Seite zu bleiben. Die niedrigere Bounce-Rate hilft deinen Google-Rankings.

Technik #5: Keyword-Overkill

Auch bekannt als Keyword Stuffing. Der Versuch, so viele Keywords wie möglich hineinzuquetschen. Frei nach dem Schrotflintenprinzip: irgendeines wird schon treffen. Wenn Jemand zum Beispiel Autoteile verkaufen will, könnte das so aussehen:

„Autoteile günstig, Autoteile supergünstig, Autoteile billig, Autoteile bilig, Autoteile schnelle Lieferung, Autoteile schnele Lieferung, Autoteile Lieferung weltweit, Autoteile große Auswahl, Autoteile größte Auswahl, Autoteile gröste Auswahl“

(man beachte die absichtlichen Schreibfehler um auch Suchmaschinen-Treffer durch Vertipper zu bekommen)

Mal abgesehen davon, dass eine 83%-ige Chance besteht, vom bloßen Lesen Augenkrebs zu kriegen, ist sowas Gift für deine Suchmaschinen-Rankings.

Alternative: Kreiere lange (min. 500 Wörter) organische Fließtexte, die NICHT ständig die gleichen Wörter und Phrasen wiederholen. Ein bisschen Redundanz ist okay und nicht zu vermeiden, aber pass auf, dass es nicht zu viel wird. Ein Synonymwörterbuch kann helfen.
Ebenfalls hilfreich ist es, spezifische Beispiele zu nennen. In diesem Falle könntest Du also über Auspuffe schwadronieren oder einen Kauf-Guide für Felgen schreiben.

Fazit

Was gute SEO ist, ändert sich im Laufe der Zeit. Suchmaschinen lernen dazu und entwickeln höhere Ansprüche. Etwas dahinzupfuschen das gerade so noch unter dem Radar hindurchrutscht, wird dich vielleicht heute weiterbringen, aber kann dir morgen schon schaden.
Also verlass dich nicht auf billige Tricks. Schaffe wertvollen, originellen Content von dem der Leser tatsächlich etwas hat – der wird auch noch in 10 Jahren gefragt sein.

5 häufige Fehler im Umgang mit WordPress

Fehler Nummer Eins: die falsche Plattform

Du denkst jetzt wahrscheinlich „Was soll das, unsere Plattform ist doch WordPress!?“. Das stimmt auch – aber wusstest Du, dass es zwei WordPress-Plattformen gibt? WordPress.org und WordPress.com – mit ein paar deutlichen Unterschieden zwischen den beiden.

Vielen Usern ist das nicht bekannt, sie glauben beide WordPress-Plattformen seien ein- und dasselbe. Daher treffen sie dann auch keine informierte Entscheidung und wählen dann zuweilen nicht die optimale Plattform für ihre Zwecke. Diesen Fehler solltest Du nicht machen.

Vor- und Nachteile von WordPress.org
 + Kostenlos
+ Einfach zu benutzen
+ Deine Webseite und Daten gehören Dir und nur Dir. Niemand kann dich einfach abschalten weil Du dort Meinungen vertrittst, die Jemand anderem nicht gefallen.
+ Du kannst deine Seite einrichten und anpassen wie Du willst.
+ Du hast Zugriff auf eine große Bandbreite von kostenlosen und kostenpflichtigen Plugins, und kannst sie benutzen wie es dir gefällt.
+ Du kannst deine eigenen Ads schalten und Geld damit machen.
+ Google Analytics lassen sich einfach integrieren.
+ Als selbst-gehostete Seite ist es perfekt für einen Online-Shop
– Keine automatischen Updates.
– Keine automatischen Backups (kann aber via Plugins automatisiert werden).
– Kein kostenloses Hosting.

Vor- und Nachteile von WordPress.com
+ Kostenloser Webspace (gegenwärtig 3 GB). Brauchst Du mehr, wird es doch kostenpflichtig.
+ Automatische Updates.
– Nutzt Du nur den kostenlosen Webspace, dann musst Du fremde Werbung auf deiner Seite tolerieren (an der Du noch dazu nichts verdienen wirst).
– Du kannst nur aus einer begrenzten Selektion von Plugins wählen.
– Custom themes sind nicht erlaubt und die erlaubten Themes sind doch sehr eingeschränkt bei den Gestaltungsmöglichkeiten.
– Nur die (teuren) Business Plans können Goggle Anlytics integrieren.
– Keine Ecommerce-Features, daher auch kein Online-Shop.

Fehler Nummer Zwei: keine automatisierten BackUps

Gerade wenn man frisch damit loslegt seine Webseite aufzubauen, denkt man noch nicht daran wie ein Fehler oder Unfall zuschlagen kann. Es kann so viel passieren, dass es mehrere Artikel bräuchte um darauf einzugehen. Darum ist es immer wichtig, Backups zu haben. Die meisten lernen diese Lektion nach der ersten großen Krise (und nachdem sie Stunden und/oder tausende von Euros für Datenrettung aufgewendet haben).
Aber warum nicht schon davor?

Lerne doch ganz einfach aus den Fehlern Anderer und richte deine automatisierten BackUps gleich zu Beginn ein.

Fehler Nummer Drei: kein Google Analytics

Der Erfolg einer Webseite, was daran funktioniert und was nicht, lässt sich oft nur schwer erkennen. Google Analytics hilft dir dabei. Es verrät dir zum Beispiel woher der Traffic kommt (Desktop, Mobil), welche Seite wie viele Klicks erhält, wie der Traffic sich über die Zeit ändert, aus welchem Land oder Stadt die Mehrheit deiner Besucher stammen und noch vieles mehr.

Ohne Google Analytics hast Du keinen Zugriff auf diese Daten, und bist somit ziemlich hilf- (weil ahnungs-)los wenn irgendetwas auf der Seite nicht so läuft wie Du es dir vorstellst.

Also implementiere Google Analytics gleich von Anfang an.

Fehler Nummer Vier: Updates ignorieren

Wir haben jetzt das Jahr 2020, aber die Leute machen immer noch dieselben dummen Fehler wie früher: sie vernachlässigen Updates. Sie klicken auf „später“, wieder und immer wieder, schieben es auf, auf irgendeinen nicht näher definierten zukünftigen Zeitpunkt… und wundern sich dann wenn es Probleme mit der Webseite gibt.

Was sind die Vorteile eines Updates?
– Geupdatete Plugins sind effizienter und bieten daher eine bessere Performance. Das verhindert dass Besuche auf deiner Seite in lange Wartezeiten ausarten.
– Geupdatate Plugins brauchen auch üblicherweise weniger HTTP-Abfragen und laden daher auch schneller.
– Eine schnellere Seite wird in den Google-Suchresultaten höher gerankt. Das bringt dir mehr organischen Traffic ein.
– Updates verbessern die Sicherheit deiner Seite und machen dich damit weniger verwundbar gegen Cyberattacken.

Das sind die Vorteile die Du deiner Webseite vorenthälst wenn Du nicht updatest. Also warum in aller Welt solltest Du das tun?

Fehler Nummer Fünf: die voreingestellte Permalink-Struktur benutzen

Ein Permalink ist ein statischer Hyperlink zu einem Post auf deiner Webseite. WordPress legt diese Links normalerweise automatisch an. Das sieht dann zum Beispiel so aus: www.deinewebseite.de/?q=234t

Ist das ein Problem? Ja, absolut.

Zunächst mal sieht es nicht gut aus. Es ist nichtssagend. Wenn Du den Artikel irgendwo außerhalb verlinken willst, reduziert das die Chance, dass Jemand den Link auch tatsächlich klickt. Außerdem erschwert es den Crawlern einer Suchmaschine, zu verstehen worum sich deine Seite überhaupt dreht, wo der Fokus liegt. Das wiederum macht es schwieriger hoch in den Suchresultaten gerankt zu werden.

Aber keine Sorge: Du kannst ganz einfach Abhilfe schaffen. Geh einfach auf „Einstellungen > Permalinks“ und setze deine Permalinks von Hand.

Nochmal kurz und knackig:

Für den Fall dass Du schnell zum Ende gescrollt hast, hier nochmal die Kurzfassung:
#1 Falsche Plattform
WordPress hat zwei Plattformen, WordPress.org und WordPress.com. Lerne die Vor und Nachteile und dann entscheide dich für die Plattform die deinen Zwecken am besten dient.
#2 Keine automatisierten Backups
Es gibt jene Menge Anlässe die ein Backup nötig machen können, also hab besser eines bereitliegen. Warte nicht erst mit der Einrichtung von Auto-Backup bis nach deinem ersten Crash. Tu es vorher. Jetzt.
#3 Kein Google Analytics
Die ganzen Zahlenberge mögen einschüchternd wirken, aber Du wirst die Zeit haben dich da langsam ranzutasten. Dazu müssen die Daten aber erstmal gesammelt werden. Deswegen installiere es gleich von Anfang an.
#4 Updates ignorieren
Updates werden gerne mal als lästig empfunden, aber die Vorteile wiegen so viel schwerer als die kleinen Unannehmlichkeiten. Sieh zu, dass Du immer voll geupdated bist.
#5 Automatisierte Permalinks
Genau wie bei Google Analytics klingt das super technisch. Aber im Grunde lässt es sich auf einen einfachen Gedanken herunterbrechen: Du willst aussagekräftige Permalinks denen man gleich ansieht auf was für eine Art von Seite sie führen. Das hilft dir, deinen Besuchern und deinen Suchmaschinenrankings.

5 häufige Fehler von Unternehmens-Webseiten

In diesem Post reden wir mal über ein paar Fehler die man leider immer wieder auf Business-Webseiten findet.

Stell Dir vor, Du hast gerade deine erste Unternehmens-Webseite online gebracht. Egal ob Du sie jetzt selbst programmiert hast, auf ein Tool zurückgegriffen oder einen Webdesigner angestellt hast – das ist ein großer Moment. Dein Unternehmen ist jetzt online! Jetzt kannst Du dich zurücklehnen und darauf warten, dass die Bestellungen kommen.
Also wartest Du… und wartest… und wartest… und es passiert nichts.

Fakt ist: Wenn deine Seite online gegangen ist, hat die harte Arbeit gerade erst angefangen. Einfach nur eine Webseite zu haben reicht heutzutage nicht mehr aus. Es gibt so viele Webseiten, dass Du schon ein bisschen was von Marketing verstehen musst, wenn Du gefunden werden willst.

Aber keine Panik, dafür ist dieser Artikel ja da. Wir zeigen die 5 häufigsten Fehler von Unternehmens-Webseiten und – noch wichtiger – wie Du sie vermeidest. Damit Du all diese Bremsklötze schon im Voraus aus dem Weg räumen und so gleich von Anfang an richtig durchstarten kannst.

Was Du in diesem Post lernen wirst

– Dass es den meisten Seiten an Content fehlt und wie Du das bei Dir vermeiden kannst
– Wie Google Webseiten rankt und wie Du Google dazu bringen kannst, deine Seite zu mögen
– Warum ein Blog zu den wichtigsten Bestandteilen deiner Webseite gehört und wie Du es mit attraktivem Content füllst
– Warum Backlinks der Schlüssel zum Erfolg online sind und warum sie einfacher zu bekommen sind als Du glaubst
– Warum zufriedene Kunden der Schlüssel zum Erfolg sind

Fehler #1: Du hast nicht genug Content

Viele neue Webseiten haben noch nicht viel Content. Das ist verständlich aber trotzdem ein Problem, denn Google mag „dünne“ Webseiten überhaupt nicht. Sein Ranking bevorzugt Seiten mit viel (und hochwertigem) Content.

Der schnellste und einfachste weg dazu sind mehr Seiten die deine Produkte und Dienstleistungen anbieten. Wenn Du zum Beispiel eine Autowerkstatt hast, kannst Du für jede Leistung die Du anbietest (z.B. Reparaturen, Autowäsche, Lackieren, Tuning, etc.) eine eigene Unterseite generieren.
Das ist auch deshalb wichtig, weil es Google hilft genauer zu erkennen was Du tust.

Der Umfang der Seiten ist wichtig. Die meisten Seiten sind ganz einfach viel zu kurz. Sie sollten mindestens 500 Wörter lang sein, besser noch 1.000.

Das klingt jetzt wahrscheinlich wie eine Menge. Aber so viel ist das gar nicht. Stell Dir einfach mal vor, dass Du einen Kunden am Telefon hast, der dich über ein bestimmtes Produkt ausfragt. Geh einfach mal grob im Kopf diese Unterhaltung durch. Du würdest ihm wahrscheinlich die Vor- und Nachteile erklären, Vergleiche anstellen und sicherstellen wollen dass er alle wichtigen Informationen hat. Schreibe diese Konversation auf – sie wird ziemlich sicher mehr als 500 Wörter lang sein.

Der Content den Du daraus generierst wird zwei Ziele haben: einmal den Kunden selbst, der informiert werden möchte, und einmal Google das damit seine Algorithmen füttern will.
Also hau in die Tasten und schlag zwei Fliegen mit einer Klappe!

Fehler #2: Du hast nicht optimiert

Wenn Du willst, dass potentielle Besucher auf deine Webseite gelangen, dann solltest Du zusehen dass Du deine Webseite so gut nach den Anforderungen der Suchmaschinen ausrichtest wie möglich. Dazu gehören ganz besonders:
– Keywords
– Meta-Tags
– URLs
– Überschriften
– Keywords im Text
– Interne Verlinkung

Gehen wir die mal der Reihe nach durch.

Keywords

Google weiß zunächst einmal gar nicht. Es braucht ein paar Hinweise darauf, was deine Webseite überhaupt tut. Eine der besten Methoden dazu ist die Nutzung von Keywords. Wenn Du zum Beispiel ein Tiefbauunternehmen in Karlsruhe hast, dann wären „Tiefbau Karlsruhe“ gute Keywords. Denn danach werden Leute wahrscheinlich suchen.
Keywords an sich sind ein Thema mit dem man Bücher füllen könnte, aber für dich jetzt am wichtigsten ist, dass Du Keywords brauchst. Und sie sollten für jede Seite anders sein, damit Du unterschiedliche Keywords je nach (Unter-)Seite hast und die Keywords zum Content dieser Seite passen.

Meta-Tags

Noch so ein Stück Technik-Jargon das einschüchternd klingt, aber eigentlich ganz simpel ist: es ist bloß ein wenig Text der Google hilft deine Webseite zu verstehen. Die zwei wichtigsten Meta-Tags sind:
– der Seitentitel (sollte ungefähr 50-60 Zeichen lang sein)
– die Meta-Beschreibung (sollte um die 180 Zeichen lang sein)

Meta-Beschreibungen kennst Du schon – das sind diese 3 Textzeilen die Google Dir unter dem Sucherergebnis anzeigt, damit Du ein bisschen genauer weißt was Du klickst.
Davon musst Du ein paar erstellen. Über Keywords haben wir ja schon gesprochen – sieh zu, dass zumindest ein paar davon in dieser Beschreibung zu finden sind. Die besten Ergebnisse werden erzielt, wenn man sowohl seine Branche als auch seine Region (sofern relevant) unterbringt.

URLs

URL steht für Uniform Ressource Locator, ist aber besser bekannt als die Internetadresse.

Und hier kommen wir (schon wieder) zu den Keywords zurück: Du willst zumindest ein paar davon in deiner URL unterbringen.

Wir haben schon darüber gesprochen wie Du viel Content generieren solltest – Kreative URLs sind ein Teil davon. Sagen wir mal, Du hast eine Hundeschule in Augsburg und willst eine Unterseite über das Gehorsam-Training anlegen das Du für Hundehalter in der Region anbietest. Dann solltest Du die Seite nicht www.DEINUNTERNEHMEN.de/training nennen, sondern besser www.DEINUNTERNEHMEN.de/gehorsam-training-augsburg. So schickst Du gleich die richtigen Signale an Google.

Sicher, die Adressen sind dann etwas klobig und weniger einprägsam, aber eintippen wird die ja sowieso niemand. Deine Besucher kommen entweder über Google auf diese Unterseite oder gehen zunächst auf deine Mainpage und klicken sich dann zur gewünschten Unterseite durch.

Überschriften

Wenn Du jemals eine etwas fortgeschrittene Textverarbeitung benutzt hast, dann weißt Du schon wie Überschriften funktionieren: Sie machen das Dokument übersichtlicher und geben ihm eine logische Struktur. Das ist wichtig wenn Google eine Seite „lesen“ soll.

Mit einer Webseite ist das nicht anders. Platziere eine H1 Überschrift auf jeder Seite, und füge einige der Keywords für diese Seite dort ein. Wenn wir beim obigen Beispiel mit der Hundeschule bleiben, dann wäre zum Beispiel „Gehorsamstraining für Hunde im Raum Augsburg“ eine gute Überschrift.
H1-Überschriften sind die wichtigsten und davon sollte auch nicht mehr als eine pro Seite vorhanden sein. Wenn Du dort aber nicht alle Keywords unterbekommst, kannst Du die übrigen noch in den H2 und H3 Überschriften unterbringen.

Keywords im Text

Du erinnerst dich vielleicht an den Punkt mit den 500+ Wörtern pro Seite? In die solltest Du auch deine Keywords (und Varianten davon) unterbringen, damit Google den Inhalt deiner Seite auch richtig versteht.

Übertreibe es aber nicht – 2 bis 3% Nutzung reicht völlig aus. Auf einer Seite mit 500 Wörtern sind das ungefähr 10 mal. Mehr muss nicht sein.
Sowohl Suchmaschinen als auch menschliche Besucher können zunehmend besser erkennen ob Du nur sinnlos mit Keywords um dich schmeißt. Also halt dich etwas zurück und benutze auch Variationen und verwandte Wörter.

Internal Linking

Jetzt hast Du hoffentlich einen Haufen guter Seiten voll mit Content. Das nächste was Du dann tun musst ist das interne Verlinken. Auch hier wieder: kein Grund es zu übertreiben. Es werden sich schon „natürliche“ Anlässe finden um von einer Seite auf die andere zu verlinken.

Kommen wir nochmal zum Beispiel mit der Hundschule zurück: Wenn Du einen Gehorsamkurs für große Hunde und einen für kleinere anbietest, und für beide eine eigene Seite erstellt hast, dann könntest Du am Ende der Seite etwas schreiben wie „Ist dein Hund zu groß (bzw. klein) für diesen Kurs? Wir bieten auch einen für große (bzw. kleine) Hunde an.“ Gefolgt von einem Link auf die jeweils andere Seite.

Fehler #3: Du hast kein Blog

Eines der besten Dinge die Du für deine Webseite tun kannst ist eine Blog-Sektion. Google liebt Webseiten mit Blogs, weil sie regelmäßig Content generieren. Während deine Produkt- und Serviceseiten relativ statisch sind und sich nicht oft ändern, ist dein Blog aktiv und wird immer wieder geupdated.

Zudem gibt dir ein Blog die Möglichkeit, dein (hoffentlich vorhandenes) Expertenwissen zu demonstrieren. Damit kannst Du Fragen ansprechen die Menschen in deiner Branche haben. Außerdem gibt es Google mehr Content für seine Indizes.

Technisch ist es ziemlich einfach ein Blog in deine Webseite einzufügen. Alles was Du brauchst ist WordPress. Es ist kostenlos zu haben und einfach zu installieren und bedienen.

Bloggen macht auch deine Social-Media-Arbeit einfacher, weil es Dir immer wieder etwas gibt das Du mit deinem Publikum sharen kannst und was dir auch neue Follower einbringen kann.

Natürlich, die Idee des regelmäßigen Bloggens kann ein wenig einschüchternd klingen. Viele wüssten gar nicht, wo sie da überhaupt anfangen sollten oder wen das Ganze überhaupt interessieren würde. Hier sind ein paar Ideen:

Fang an mit einer Art ausführlicherer Version deiner FAQ. Du nimmst also ganz einfach Fragen die Besucher und kunden Dir stellen und erklärst sie dann eben in Langform, mit Beispielen und allem. Das ist schonmal ein guter Anfang. Auch hier solltest Du wieder mindestens 500 (besser 1.000) Wörter pro Seite haben. Wenn es viel mehr sind brich es lieber in mehrere kleinere Posts auf statt in einen großen Monsterpost. Sobald Du eine gewisse Länge überschritten hast, ist es Google relativ egal wie viel Text sonst noch auf einer Seite ist – also teil es vernünftig auf, dann hast Du mehr davon.

Optimiere deine Blogposts auf die gleiche Art wie die Seiten über deine Produkte und Services. Das heißt:
Keywords
Meta-Tags
URLs
Überschriften
Keywords im Text
Interne Verlinkung

Sobald Du ein bisschen mehr Routine hast, kannst Du dann zu etwas kreativerem Content übergehen. Dies nennt sich Content Marketing und hier sind noch einige Ideen für weitere Themen:

Post-Ideen wenn sich dein Unternehmen an Verbraucher richtet (B2C):

Newsletter
Anleitungen („So reparierst Du Gegenstand X“.)
Käufer-Information („Was Du beim Kauf eines Y beachten solltest“)
Listenbasierter Content („20 interessante Fakten über die Z-Industrie“)
Produkt-Reviews
Checklisten („Was Du wissen solltest bevor Du X versuchst.“)
Empfehlungen („Die besten Bücher/Artikel/Videos zum Thema Y“)

Post-Ideen wenn sich dein Unternehmen an andere Unternehmen richtet (B2B):

Anleitungen
Erklärungen komplexer Sachverhalte und Probleme („Wie funktioniert X und welche Rolle spielt Y dabei?“)
Fallstudien
Käufer-Information („Wann lohnt sich die Anschaffung von Z?“)
Geschäftspraktiken
Sammlung von Expertenmeinung zu einem bestimmten Thema („Wir haben 5 Experten ihres Faches gefragt: Was ist ihr Lieblings-Tipp zu Thema X?“)
Infografiken
Präsentationen

Und selbst wenn der allerschlimmste Fall eintreten sollte und wirklich kein Mensch dein Blog liest, dann wird zumindest Google es „lesen“. Und deine Webseite dafür höher ranken. Eine komplette Zeitverschwendung ist es also in keinem Fall.

Fehler #4: Du vernachlässigst das Linkbuilding

Linkbuilding ist der Prozess andere Webseiten dazu zu bringen zu Dir zu verlinken. Es ist eine der besten Möglichkeiten um besser in den Suchmaschinen gerankt zu werden. Ein besseres Ranking bedeutet mehr Besucher und das wiederum bedeutet mehr Umsatz für Dich.
Also: Linkbuilding ist wichtig. Glücklicherweise ist es nicht so schwer wie Leute oft annehmen.

Du kannst damit anfangen Dir Profile in Google My Business, Bing Places und diversen Social Media Profilen anzulegen. Schon hast Du deine ersten Backlinks. Auch diverse Listungen und Verzeichnisse sind eine gute Möglichkeit zum Linkbuilding. Schau Dir einfach mal an was in deiner Branche und deiner Region wichtig ist. Manche dieser Verzeichnisse verlangen eine einmalige oder jährliche Gebühr, aber das ist es meist wert.

Vergiss auch nicht deine Zulieferer. Schreibe ein gutes Testimonial für sie und lass es sie auf ihre Webseite stellen, mit einem Link zu deiner Webseite – so profitieren beide Seiten.

Fehler #5: Du bekommst nicht genug Reviews

Wirf mal einen Blick auf die lokalen Listungen. Fällt Dir etwas auf was die Top-Gelisteten von den anderen unterscheidet? Genau, sie haben deutlich mehr Reviews.
Unternehmen mit mehr Reviews bekommen auch den meisten Traffic. Aber selbst Reviews zu bekommen ist nicht schwer. Sprich einfach mal mit deinen Lieblingskunden und bitte sie, eines zu posten.

Mache die Bitte um ein Review zu einem regulären Teil deines Geschäfts, zum Beispiel indem Du sie in bestimmte automatisierte Nachrichten einbaust. Am besten noch mit einem Link direkt zur Seite, denn Bequemlichkeit ist einer der größten Hinderungsgründe.

Fazit

Deine erste Webseite online zu bekommen ist nur der Beginn deiner Reise. Aber wir hoffen, dass dieser Artikel Dir hilft die gröbsten Fehler zu umgehen und ein erfolgreiches Unternehmen aufzubauen.

Die 8 häufigsten Fehler im Online-Handel

Im Jahr 2021 wird geschätzt 1 von 4 Menschen im Internet einkaufen – eine riesige Chance für die E-Commerce-Branche. Aber der Markt ist hart umkämpft.

Damit Du am Ende auf der Gewinnerseite stehst, haben wir eine Liste der häufigsten Fehler zusammengestellt mit der sich die Leute in der Branche regelmäßig selbst ins Knie schießen. Wenn den Business erfolgreich sein soll, tätest Du gut daran sie zu vermeiden.

1. Unsegmentierte Mailinglisten

Nehmen wir mal an dass Du einen Online-Shop für Mode führst. Die Mehrheit deiner Kunden werden Frauen Anfang bis Mitte Zwanzig sein, aber ein guter Anteil werden auch Männer sein. Wenn Du nun an jeden in deiner Mailingliste die gleiche Mail schreibst, musst Du dich nicht wundern wenn die Reaktionen sehr begrenzt sein werden – Männer und Frauen interessieren sich für sehr unterschiedliche Angebote.

Das war jetzt ein sehr offensichtliches Beispiel, aber es zeigt die Notwendigkeit von Segmentierung. Deine Kundenbasis wird sich durch mehr unterscheiden als nur das Geschlecht. Je besser Du die einzelnen Untergruppen in deiner Zielgruppe unterscheiden und einzeln ansprechen kannst, desto maßgeschneiderter können deine Newsletter und Angebote sein. Das erhöht die Klickraten und Verkaufszahlen und senkt gleichzeitig die Zahl der Abmeldungen – denn wenn ein Kunde ständig Angebote bekommt die für ihn uninteressant sind, dann wird er sich früher oder später abmelden.

Segmentierung ist ebenfalls nützlich um die Frequenz deiner Mails angemessen zu takten. Ein Teil deiner Kunden werden Stammkunden sein die regelmäßig bei dir einkaufen, andere werden nur hin und wieder bei Dir vorbeischauen. Die erste Sorte Kunde wird positiv auf häufige Mails reagieren, für die letztere Sorte ist eine niedrigere Frequenz zu empfehlen, andernfalls besteht die Gefahr dass sie sich genervt fühlen. Wozu das dann führt, muss ich wohl nicht näher ausführen.

2. keine überzeugenden Produktbeschreibungen

Die Produktbeschreibungen in deinem Online-Shop erfüllen genau die gleiche Funktion wie ein Verkäufer in einem Laden: sie erklären die Produkte und ihre Funktionen und sollen den Besucher zum Kauf bewegen. Eine schlechte Produktbeschreibung ist wie ein unfähiger, unmotivierter Verkäufer – und das ist unter Online-Shops leider ein häufiges Problem.

Das Schreiben einer guten Produktbeschreibung beginnt mit der Frage wer der ideale Käufer für das Produkt ist. Zum Beispiel wird Jemand der ein Snowboard kaufen möchte völlig anders an das Online-Shopping herangehen als Jemand der Vitaminpillen sucht. Wenn Du es schaffst dich in den Kopf dieser Person hineinzuversetzen und eine Produktbeschreibung zu kreieren die ihn anspricht, dann bist Du bereits auf dem besten Weg zu einem Verkauf.

Als nächstes denk ein wenig über die Vorteile deines Produktes nach. Viele Webseiten bieten lange Listen mit Features, vernachlässigen aber komplett zu erwähnen, welche Vorteile das Produkt dem Käufer bringt.
Dies ist ein wichtiger Unterschied. Ein Feature ist eine faktische Beschreibung, ein Vorteil ist die Antwort auf die Frage „Was bringt mir das?“. Wenn ich Dir z.B. sage, dass dieses Smartphone das ich dir verkaufen will ein 4,7″ Display und 64 GB Speicher hat, dann sind dies Features. Wenn ich Dir hingegen sage dass das Smartphone eine integrierte Email-App hat, mit der Du jederzeit deine Mails checken kannst, dann ist das ein Vorteil – und Vorteile haben ein sehr viel höheres Gewicht bei der Kaufentscheidung.

Ein weiterer häufiger Fehler ist das Wiederholen tausendmal genutzter Phrasen. „höchste Qualität“, „100% zuverlässig“, „edles Design“ sind Dinge die jeder Kunde eines Online-Shops schon tausend mal gelesen hat. Selbst wenn sie faktisch korrekt sind, ist das einfach nicht genug um sich von anderen Produkten abzusetzen und sie erzählen dem Verkäufer auch wenig über das Produkt.
Versuche stattdessen eine kleine Geschichte zu erzählen. Wenn die Winterjacke die Du verkaufst auch auf Arktis-Expeditionen genutzt wird, dann ist das weit aussagekräftiger als wenn Du schlicht schreibst dass sie für Temperaturen bis -30 °C geeignet ist. Auch ein Schuh wird interessanter wenn er aus „edlem italienischen Leder aus der Toskana“ gemacht ist, statt einfach nur „qualitativ hochwertigen Materialien“.

3. Das Rad neu erfinden

Versuchen das Rad neu zu erfinden kann enorm viel Zeit und Geld kosten – ohne eine Garantie dass am Ende auch etwas nützliches herauskommt. Selbstverständlich sollte dein Unternehmen versuchen sich von der Konkurrenz abzusetzen. Aber Andersartigkeit ist kein Selbstzweck, sondern sollte einem Ziel folgen. Manchmal macht es Sinn etwas komplett Neues zu entwickeln und manchmal ist überhaupt nichts falsches daran sich für eine bewährte Lösung zu entscheiden.

Zum Beispiel ist eine der wichtigsten Entscheidungen für ein E-Commerce-Unternehmen die Wahl deiner Plattform. Es gibt jede Menge Plattformen wie Shopify, Magento oder WooCommerce, die Du für deinen Online-Shop benutzen kannst. Du kannst natürlich auch deine eigene Plattform programmieren (oder programmieren lassen), aber nötig ist das nicht – die vorhandenen Lösungen sind vielfältig und erprobt. Wenn dein Unternehmen nicht gerade in eine extrem spezifische Nische fällt, solltest Du dort schon eine Plattform finden die deinen Ansprüchen genügt.

Außerdem schätzen Online-Shopper eine gewisse Vertrautheit und Berechenbarkeit. Wenn sie dein System zu sehr verwirrt oder gar verunsichert, werden sie deine Webseite wahrscheinlich einfach links liegen lassen.

4. Keine Hilfe suchen

Ein weiteres verbreitetes Problem ist das Bedürfnis alles alleine machen zu wollen und nicht auf Hilfe zurückzugreifen, auch wenn man sie benötigt. Ein erfolgreiches E-Commerce-Unternehmen zu betreiben ist eine umfangreiche Aufgabe, die eine Vielzahl an Fähigkeiten erfordert. Vom Webdesign über die Produkttexte bis hin zur Search Engine Optimization und Werbemaßnahmen gibt es eine Menge zu tun. Keine Person kann all dies auf einmal schaffen und dabei auch noch gute Arbeit leisten.

Besonders im E-Commerce-Bereich ist die Versuchung groß, möglichst viel alleine machen zu wollen. Aber während es gut ist wenn Du ein gewisses Grundverständnis davon hast wie alle Teile deines Geschäftes funktionieren, wirst Du nicht alle damit verbundenen Rollen vollumfänglich erfüllen können. Der Tag hat schließlich nur 24 Stunden und hin und wieder möchtest Du vermutlich auch noch etwas anderes tun als arbeiten. Also scheue dich nicht fremde Hilfe in Anspruch zu nehmen. Auch wenn sie Geld kostet – das ist es in aller Regel wert.

Finde heraus wo deine eigenen Stärken und Fähigkeiten liegen – konzentriere dich auf diesen Bereich und scheue dich nicht, für die anderen Hilfe anzuheuern. Wenn Du nicht schon ein fähiger Webmaster, Grafikdesigner oder Werbefachmann bist, dann macht es einfach keinen Sinn all dies noch zu lernen, nur damit Du das ganze Unternehmen im Alleingang betreiben kannst.

5. Nicht genug Produktbilder und -videos

Eine E-Commerce-Webseite verlässt sich ebenso auf Bilder wie auf Texte wenn es darum geht ihre Ware zu verkaufen. Potentielle Kunden wollen ihr Produkt sehen – auch aus unterschiedlichen Perspektiven.

Besser noch ist ein ein Produktvideo. Dieses erlaubt es den potentiellen Käufern das Produkt in Aktion zu sehen und seine Funktionen zu verstehen – eine Breite an Informationen die allein mit Bildern und Texten einfach nicht möglich ist. Statistiken zeigen dass ein gutes Produktvideo die Chancen dass ein Kunde eine Kaufentscheidung trifft um 64-85% steigern können.

Auch unter SEO-Gesichtspunkten sind Produktvideos eine gute Entscheidung – Google und andere Suchmaschinen mögen den Einsatz von Videos und ranken Seiten die regen Gebrauch davon machen entsprechend höher.

6. Kopierte Produktbeschreibungen

Produktbeschreibungen vom Hersteller (oder aus anderen Quellen) zu kopieren ist eine 1A Möglichkeit um deinen Organic Traffic in den Keller zu treiben. Google vergleicht unterschiedliche Webseiten und rankt sie niedriger wenn dort die gleichen Beschreibungstexte auftauchen. Hingegen wird ein einzigartiger Produkttext eher hoch gerankt.
Die kombinierten Effekte von dutzenden, hunderten, oder sogar tausenden solcher einzigartiger Texte können einen wahren Strom an Besuchern auf deine Webseite bringen. Alles was es braucht ist ein wenig Kreativität.

7. Schlechter Kundendienst

Eine verbreitete Fehlannahme unter E-Commerce-Gründern ist, da die Kunden ja alle online kaufen, es keine Notwendigkeit für einen spezialisierten Kundensupport gäbe. Doch der Kundensupport ist ein unschätzbarer Teil einer E-Commerce-Webseite, er baut Vertrauen (und damit Loyalität) auf und kann das Ruder einer schlechten Erfahrung herumreißen und sie in eine gute verwandeln (samt entsprechender Bewertung). Zudem verleiht er dem ganzen Unternehmen einen gewissen menschlichen Aspekt, der im Online-Business oft zu kurz kommt.

Daher ist es unabdingbar ein (idealerweise chat-basiertes) Kunden-Support-System einzurichten. Zusätzlich zum bisher Gesagten kann er auch als eine Erweiterung des Marketings fungieren: durch deinen Support Desk können deine Kunden auch Beschwerden vorbringen und Fragen stellen.

8. Keine Kundenreviews

Die Kunden von heute verlassen sich gerne auf die Beurteilungen anderer Käufer wenn sie selbst eine Kaufentscheidung zu treffen haben. Diese Form des Feedbacks ist zu einem wichtigen Bestandteil des E-Commerce geworden – mehr als 70% der Online-Shopper verlassen sich auf Reviews und Ratings von Leuten die das Produkt bereits besitzen.

Daher ist es enorm wichtig eine Review-Funktion in deinem Online-Shop einzurichten. Reviews bieten eine Informationsmöglichkeit jenseits dessen was Du als Verkäufer bereitstellst, bauen Vertrauen und Glaubwürdigkeit auf – umgekehrt kann das Fehlen einer Review-Funktion den Eindruck erwecken dass Du lieber nicht möchtest dass Leute über deine Produkte reden.

Um Kunden zu mehr Reviews zu ermutigen, kannst Du ihnen nach Erhalt der Ware eine freundliche Email schreiben und um ein Review bitten. Da Du den Kunden aber im Grunde um einen Gefallen bittest, solltest Du in Betracht ziehen ihm etwas im Gegenzug für das Review anzubieten – zum Beispiel einen Rabatt-Coupon für seinen nächsten Einkauf.