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Die besten WordPress Plugins für schnellere Ladezeiten

In diesem Post stellen wir Dir mal ein paar Plugins vor, mit denen Du deine WordPress-basierte Seite schneller machen kannst.

Caching Plugins

Caching ist das vorübergehende Lagern von Webseiten und Bildern. Im Grunde legt dein Browser Kopien von besuchten Webseiten an um die Server zu entlasten und Brandbreite zu sparen.

Unsere Lieblings Cache-Plugins sind:

W3 Total Cache

WP Super Cache

WP Fastest Cache

Cache Enabler

 

Galerie Plugins

Wenn es um Ladezeiten geht, sind Bilder immer ein Grund zur Besorgnis. Je mehr Bilder sich auf einer Seite befinden, desto länger dauert es, diese zusätzlichen Daten zu laden. Das ist besonders problematisch wenn Du Bildergalerien auf deine Webseite hast. Viele Unternehmen und Privatpersonen benutzen diese um ihre Arbeit zur Schau zu stellen. Gehörtst Du auch dazu, brauchst Du ein Plugin für deine Galerie.

Ein gutes Galerie-Plugin hat ein Responsive-Design-Feature um deine Gallerie für Mobilgeräte ebenso zu optimieren wie für Desktop-PCs. Es sollte auch Features beinhalten, die es einfacher für deine Seite machen, Bilder schnell herunterzuladen und anzuzeigen.

Wir empfehlen:

Envira Gallery

Image Optimisation Plugins

Wo wir gerade von Bildern reden: es ist auch eine gute Idee, sich ein generelles Bilder-Plugin zuzulegen. Dieses wird dir dabei helfen, deine Bilder auf jeder einzelnen Seite deines Webauftritts zu optimieren. Diese Plugins helfen sehr dabei, deine Ladezeiten zu verbessern.

Stell es dir ein wenig vor wie einen Autohersteller, der überflüssiges Gewicht entfernt um das Auto schneller zu machen. Genau das gleiche passiert hier: das Plugin reduziert die Größe deiner Grafiken damit sie schneller geladen werden können.

Unsere Empfehlung:

WP Smush.it

Das ist ein großartiges Plugin das Bilder um alle nicht-essenziellen Komponenten erleichtern kann. Es kann sogar ungenutzte Farben entfernen, was auch noch den benötigten Speicherplatz reduziert.

Lazy Load Plugins

Das Konzept des ‚Lazy Load‘ bedeutet, die Teile einer Webseite erst dann zu laden wenn es notwendig ist. Wenn Du zum Beispiel eine Seite hast die aus viel Text besteht, mit einem großen Bild am Ende der Seite, dann kann sie eine ganze Weile zum Laden brauchen, ohne dass es für den User gleich ersichtlich ist, warum. Er könnte die Seite schon wieder verlassen haben, noch bevor sie fertiggeladen hat.

Mit einem Lazy Load Plugin kannst Du in diesem Fall den Text laden sobald Jemand die Seite betritt, aber das Bild erst wenn es nötig ist, z.B. wenn jemand weit genug nach unten scrollt um es auch zu sehen. Dies ist besonders hilfreich für größere Webseiten, die Probleme mit langen Ladezeiten haben. Ein Lazy Load Plugin wird hier die Ladeziten reduzieren und alle Seiten werden deutlich schneller geladen werden.

Die unserer Meinung nach besten Lazy Loading Plugins sind:

BJ Lazy Load

Rocket Lazy Load

Ajax Load More

All diese Plugins leisten solide Arbeit, damit kannst Du nichts falsch machen.

Wir haben Dir heute vier verschiedene Arten von Plugins vorgestellt, jede davon hilft Dir, einen Teil des Problem langer Ladezeiten in Angriff zu nehmen. Schon eines davon wird einen Unterschied machen, benutzt Du eines aus jeder Kategorie, wird der Unterschied umso größer.

Ich hoffe, Du fandest diesen Post hilfreich. Hast Du schon Erfahrungen mit diesen Plugins gemacht? Oder hat Dir etwas gefehlt? Hast Du eigene Tipps für gute Plugins, die wir noch gar nicht erwähnt haben? Lass es uns (und die anderen Leser) in den Kommentaren wissen!

8 Tipps um deine Seite benutzerfreundlicher zu machen

Eine gut designte Webseite, auf der alle Informationen einfach und intuitiv zugänglich sind, lässt deine Kunden sofort sehen was Du anzubieten hast. Sie werden deine Seite problemlos navigieren können und aller Wahrscheinlichkeit nach auch eine Weile bleiben.

Deswegen solltest Du ein Webseiten-Design in Betracht ziehen das die folgenden Punkte erfüllt:

– Funktionalität

– außergewöhnliche User-Erfahrung

– maßgeschneidert für deinen Content

Eine Hauptaufgabe ihres Webdesigns ist, den Besucher klar zu informieren welche Vorteile ihm deine Produkte oder Dienstleistungen bringen. Denk dran: die Webseite ist nicht dazu da dein Unternehmen möglichst positiv darzustellen, sondern den Besuchern bei der Lösung eines Problems zu helfen. Dass Du an diesen Lösungen verdienst, ist dabei nur ein glücklicher Zufall.

Was die Frage aufwirft: wie kannst Du dafür sorgen, dass deine Webseite auch tatsächlich benutzerfreundlich ist? Hier sind ein paar Tips:

1. Einfache Navigation

Ein gutes Hauptmenü macht es dem Nutzer so einfach wie möglich an die gesuchte Information zu gelangen. Alle wichtigen Seiten sollten immer in diesem Hauptmenü auftauchen, weniger wichtige Seiten können hingegen auch nur über Untermenüs zugänglich sein. Auch eine Suchfunktion trägt zur Übersicht bei.

Heutzutage gilt es als Standard, dass eine Homepage nicht mehr als fünf Hauptseiten bietet auf denen sich dann die wichtigsten Inhalte deiner Seite konzentrieren. Zum Beispiel Intro-Videos, Produktbeschreibungen, Übersichten über deine Dienstleistungen, FAQs oder Testimonials.

Ebenfalls wichtig ist, dass Du deinen Kunden eine schnelle und direkte Möglichkeit bietest dich zu kontaktieren – vom direkten Nutzen einmal abgesehen ist dies für mehr als die Hälfte der Internet-User ein wichtiges Kennzeichen eines seriösen Unternehmens. Neben deiner Emailadresse könnten auch Elemente wie ein Live-Chat, ein Forum oder eine Telefonnummer interessant sein. Wenn ein Besucher mit dem Gedanken spielt ein Kunde zu werden, sollte er keine Schwierigkeiten haben dich zu kontaktieren – wenn doch, dann wird er vielleicht einfach gehen und woanders kaufen. Daher ist es empfehlenswert, einen „Kontakt“-Link sowohl im Hauptmenü als auch in der Fußzeile jeder Seite zu platzieren.

2. Einfache Lesbarkeit

Eine weiterer Aspekt der Benutzerfreundlichkeit ist lesbarer Text. Stuiden haben belegt, dass die meisten Menschen nicht mehr die Geduld haben ganze Webseite zu lesen, vielmehr überfliegen sie den Inhalt bis ihnen irgendetwas ins Auge sticht. Daher ist es ratsam auf aufwändige Schriftarten und Sonderzeichen zu verzichten die vielleicht eindrucksvoller aber schwerer zu lesen sind. Stattdessen sollte man die Schrift so wählen, dass sie selbst auf einem Mobilgerät mit kleinem Bildschirm noch leicht lesbar ist.

Auch sollte der Content nicht in einem einzigen Textblock konzentriert werden. Absätze, Aufzählungen und dergleichen unterteilen den Text in leichter verdaulichere Häppchen und lockern das Gesamtbild auf. Denke auch an einen guten Kontrast mit der Umgebung.

3. Optimiere für mobile User

Heutzutage nutzt die Mehrheit der Menschen das Internet auf Mobilgeräten wie Smartphones oder Tablets. Tatsächlich, Google hat bereits angekündigt, künftig bei der Entwicklung mobile Geräte den Desktop-Geräten vorzuziehen. Da ist es nur sinnvoll seine Webseite so zu gestalten, dass sie auch von Mobilgeräten aus gut nutzbar ist.

Und falls Du noch einen guten Grund brauchst: eine Google-Stuide hat ergeben, dass 60% der mobilen Nutzer nicht zu einer Seite zurückkehren die sich als wenig benutzerfreundlich erwiesen hat. Schlimmer noch: 40% gehen stattdessen auf eine Seite der Konkurrenz.

Da die Bildschirme von Mobilgeräten klein sind, ist es wichtig die Bedienelemente groß genug zu gestalten damit sie gut sicht- und nutzbar bleiben. Auch bei der notorisch fummeligen Dateneingabe kannst Du den Kunden unterstützen, indem Du entsprechend einfache Formulare anbietest.

4. Verschwende keine Zeit – besonders nicht die der Besucher

Ladegeschwindigkeit ist von größter Bedeutung, 4 von 10 Besuchern verlassen eine Seite bereits wieder wenn sie länger als 3 Sekunden zum Laden benötigt. Bilder, Videos, Style Sheets und Skripte können alle eine Webseite verlangsamen – also nutze sie nur dort wo sie einen Effekt haben.

Um deine Ladezeiten zu verkürzen kannst Du deine Bilder und Multimedia-Files in Menge oder Qualität reduzieren. Eine andere Option wäre es, für dein Medien-Hosting auf einen eigenen CDN-Server zurückzugreifen.

Studien haben gezeigt, dass Menschen generell nur eine Aufmerksamkeitsspanne von etwa 8 Sekunden haben, also ist es ratsam ihr Interesse so schnell wie möglich zu wecken. Die verwendeten Bilder sollten zu der Botschaft passen die Du senden willst. Stock Photos sind zwar nicht selten kostenlos, wirken aber oft künstlich – wenn Du einen authentischeren Auftritt willst, dann greif lieber auf echte Bilder zurück.

Tendenziell schlecht reagieren Besucher auf ihnen unbekannte Fremdworte und Tech-Jargon. Auch abgenutzte Phrasen wie „nächste Generation“ oder „110%“ sorgen mittlerweile eher für Augenrollen – der inflationäre Gebrauch hat ihnen praktisch sämtliche Bedeutung genommen.

Wenn Du dir nicht sicher bist wie gut deine Ladezeiten sind, hier ein paar kurze Richtlinien:

– Weniger als 1 Sekunde: deine Seite ist richtig schnell

– Weniger als 2,5 Sekunden: die Ladegeschwindigkeit ist absolut akzeptabel

– Mehr als 2,5 Sekunden: deine Seite ist zu langsam und das kostet dich Kunden

Du kannst deine Ladezeiten mit Seiten wie Pingdom überprüfen. Zwar messen diese Tools die Ladegeschwindigkeiten anhand von unterschiedlichen Faktoren, aber im Allgemeinen sind ihre Ergebnisse verlässlich. Willst Du diese Verlässlichkeit noch erhöhen, benutze einfach 2-3 verschiedene Dienste.

5. Augenfreundliche Farben

Farben sind wichtig, brauchen aber genaue Abstimmung. Wo diese fehlt kann schon eine Kombination aus zwei Farben den Kunden mit Augenkrebs von deiner Webseite jagen – aber wo diese präsent ist, können selbst fünf verschiedene Farben im Zusammenspiel funktionieren und ein kohärentes und erinnerungswürdiges Bild erschaffen.

6. Sichtbarer Call-to-action

Deine Webseite wird wahrscheinlich den einen oder anderen Call-to-Action-Button (CTA) haben. Du hast wahrscheinlich irgendwo gelesen, dass rote Buttons eher zu conversions führen als grüne – aber das ist bei Weitem nicht immer der Fall. Wichtig ist vor allem, dass die Buttons sich vom Hintergrund absetzen damit sie klar ins Auge stechen.

Share- und Follow-Buttons sind ebenfalls wertvolle Werkzeuge wenn Du möchtest dass deine Besucher für dich deinen Content via Social Media verbreiten. Wenn deine Seite Blogs enthält, sind diese Buttons praktisch ein Muss.

7. Vertrauen schaffen

Es gibt aber mehr Möglichkeiten als nur Call-to-Action-Buttons um die Besucher einzubeziehen. Du kannst sie auch auffordern:

– Dateien herunterzuladen (z.B. ein Ebook)

– ihre Posts zu teilen

– einen Kommentar zu hinterlassen

Dies klappt aber nicht immer reibungslos. Menschen machen Fehler, und viele Formulare sind leider sehr schlecht darin dem Nutzer anzuzeigen wo genau der Fehler lag. Das sorgt für viel Frustration, und das ist etwas das Du definitiv nicht willst.

Zudem zögern viele Besucher dabei, Dateien von Websites herunterzuladen denen sie noch nicht voll vertrauen. Um Vertrauen herzustellen, sage ihnen ganz klar was passiert wenn sie bestimmte Dinge tun (z.B. „Dies öffnet ein Fenster in dem Sie die Datei downloaden können“). Es ist eine kleine Geste, aber es trägt zu deiner Glaubwürdigkeit bei.
Ein weiterer Tipp aus der gleichen Kategorie: verlange nicht mehr Informationen als unbedingt nötig sind. Wenn ein Webseiten-Besucher anfängt ein Formular auszufüllen, geht er dabei einen wichtigen Schritt auf dem Weg vom Lead zum Kunden – aber wenn er das Gefühl hat dass man ihm zu viele unnötige Fragen stellt, dann könnte er den Prozess einfach abbrechen und die Webseite verlassen. Beispielsweise braucht eine Anmeldung zu einem Newsletter nicht wirklich mehr als eine Emailadresse und ein Shop der ausschließlich Ebooks verkauft, muss auch nicht die Postanschrift seiner Kunden kennen. Also: frag nur nach Dingen die Du auch wirklich wissen musst.

8. Kundenbezogenheit

Eine verbreitete Design-Philosophie neigt dazu alles in „wir“ und „unser“ auszudrücken. Zum Beispiel:

– „Wir liefern dieses Produkt…“

– „Zu unseren Angeboten zählt…“

– „Wir wissen, unser Produkt ist…“

Manche sind der Ansicht, dass man so zeigt wie hervorragend seine Produkte und Dienstleistungen sind, aber viele Kunden sehen das anders. Diese sind oft mehr daran interessiert, dass Du ihre Bedürfnisse und Probleme verstehst und was deine Produkte ihnen persönlich bringen.

Also statt Überschriften wie „Wie unsere Produkte funktionieren…“ versuch es doch mal mit „Wie Sie mit unserem Produkt Aufgabe X lösen können“ oder „Wie wir Ihnen helfen ihre Produktivität zu erhöhen“. Konzentriere dich auf die Probleme deiner Kunden und biete Lösungen.

Oberflächlich betrachtet macht dies keinen großen Unterschied, aber unterbewusst können solche kleinen Änderungen einen großen Unterschied darin machen wie Besucher dein Unternehmen sehen.

Fazit

Eine benutzerfreundliche Webseite zu schaffen ist ein kontinuierlicher Prozess. Heute sieht deine Seite vielleicht noch toll und modern und einzigartig aus, aber wird das auch in einem Jahr noch der Fall sein? Unterschätze niemals den positiven Effekt von kleinen Veränderungen, wie die Farbe eines Buttons oder der Titel einer Seite.

Und wenn Du dir nicht sicher bist ob die Änderungen auch einen positiven Effekt haben, versuch es doch mal mit einem A/B-Test: teste zwei Versionen deiner Webseite gegeneinander und schau welche die besseren Resultate bringt.

 

5 Tipps wie Du deine Webseite mit Bildern optimierst

Warum überhaupt optimieren?

Wer heutzutage eine erfolgreiche Webseite betreiben will, muss sie durch den geschickten Einsatz von Bildern optimieren. Dies gilt immer, egal ob Du so etwas einfaches wie ein Blog betreibst oder so etwas komplexes wie einen Online-Shop.

Bilder auf deiner Webseite zu benutzen bringt dir viele Vorteile…

Es bringt dir mehr Social Media Shares ein

Buzzsumo hat über 100 Millionen Artikel analysiert und herausgefunden, dass Blogposts mit einem oder mehr Bildern doppelt so oft geteilt werden wie solche ohne Bilder. Wenn Du deinen Blogposts also Bilder hinzufügst, werden Sie mehr Traffic via Social Media anziehen.

Es bringt dir mehr Backlinks ein

Moz.com hat herausgefunden dass Posts mit Bildern auch deutlich mehr Backlinks bekommen als Posts ohne Bilder. Backlinks sind bekanntlich eine Notwendigkeit wenn Du ganz oben in den Google Rankings auftauchen willst.
Wenn Du also deine Blogposts mit Bildern versiehst, erhöhst Du dadurch effektiv auch deinen Suchmaschinen-Traffic.

Es bringt dir mehr Abonnenten ein

Der Home Repair Tutor hat einen Test mit zwei Websites gestartet. Beide waren nahezu identisch, mit einer Ausnahme: eine hatte auf ihrer Landing Page das Bild eines Badezimmers, während die andere einen einfachen, weißen Hintergrund hatte.

Die Webseite mit dem Hintergrundbild bekam im Vergleich insgesamt
409% mehr Abonnenten für ihren Newsletter. Abonnenten die den Traffic erhöhen und in Kunden umgewandelt werden können.

Es hat direkte Auswirkungen auf den Erfolg deines Online-Shops

Der richtige Einsatz von Bildern kann auch direkte Auswirkungen auf deine Verkaufszahlen haben.
Salomon, ein französischer E-commerce-Shop, hatte bereits Bilder auf ihrer Webseite, jedoch ohne besondere Optimierung. Also entschieden sie sich für ein Re-Design, das unter Anderem ein großes, blau-weißes Hintergrundbild einführte das die Aufmerksamkeit der Besucher auf sich zog.
Das Resultat? Der Umsatz stieg um 39,8% in Frankreich allein und 29,7% unter internationalen Shoppern. Das Design deiner Webseite kann also drastische Auswirkungen auf Ihre Verkaufszahlen haben.

Diese Geschichte beweist aber nicht nur die Macht der Bilder, sondern gleichzeitig auch die Notwendigkeit einer guten Designstrategie. Einfach nur planlos Bilder hinzufügen wird nur selten zum Erfolg führen.
Deswegen zeigen wir dir jetzt wie Du es richtig machst…

#1 Das richtige Bild für die richtige Seite

Das perfekte Bild, das auf jeder Webseite funktioniert, existiert nicht. Welche Bilder richtig für deine Webseite sind, hängen von drei Faktoren ab:

  1. Welche Ziele Du verfolgst
  2. Welche Art von Seite Du betreibst (Blog, Online-Shop, Forum, etc.)
  3. Welche Bilder sich gut in das Design einfügen würden (Farbgebung, Qualität, Ton, etc.)

Sobald Du dir über diese Dinge im Klaren bist, kannst Du leicht entscheiden welche Bilder zu deiner Webseite passen und welche nicht.

Es kann auch nicht schaden mal ein wenig bei der Konkurrenz reinzuschauen. Wenn Du zum Beispiel deinen Social Media Traffic erhöhen willst, dann kannst Du dir ansehen welche Inhalte der Konkurrenz am häufigsten geteilt werden.
Ein sehr nützliches Tool hierzu ist Buzzsumo. Dort kannst Du eine URL oder ein Thema angeben, und schon kannst Du einsehen welche Seiten die meisten Shares bekommen haben.

#2 Gezielte Optimierung für Soziale Netzwerke

Jene Seiten auf denen ein Post am häufigsten geteilt wurde, bringen auch am meisten Traffic auf die Seiten. Aber unterschiedliche Social Networks begünstigen unterschiedliche Arten und Formen von Bildern.

Nehmen wir an, Du hast dich z.B. auf Pinterest festgelegt. Dies ist eine Seite die Bilder in Porträt-Form bevorzugt. Wenn Du also viele Shares über Pinterest generieren willst, solltest Du deiner Website eben solche Bilder hinzufügen.

Willst Du hingegen mehr auf Facebook geteilt werden, wird ein Bild im Format 560×292 Pixel ein großes Thumbnail generieren wenn dein Post geteilt wird.

Auch hier können wir ein nützliches Werkzeug empfehlen: Crello for Business ist ein Design-Tool das es dir erlaubt Bilder automatisch für die Nutzung auf bestimmten Social Media Seiten (Pinterest, Facebook, Twitter, etc.) zu formatieren.

Idealerweise verbindest Du dies mit Tip 1 und optimierst deine Bilder dahingehend um das maximale Potential auszuschöpfen. Auch kannst Du einen Blick darauf werfen wie die Konkurrenz ihre Bilder optimiert und vielleicht daraus lernen.

#3 Übertreibe es nicht

Wenn Du ein Bild einfügst, dann willst Du natürlich auch dass es gut aussieht. Aber es ist ebenso wichtig, dass das Bild nicht so groß ist dass es die Ladezeiten deiner Seite verlangsamt. Je länger die Ladezeit, desto höher die Chance dass ein Besucher mitten im Ladevorgang entscheidet, dass ihm das Ganze einfach seine Zeit nicht wert ist. Was natürlich auch bedeutet dass weniger Leute dein Blog lesen werden, deine Produkte kaufen, etc.

Auch bei der Anzahl der Bilder solltest Du ein wenig überlegen. Ein paar ausgewählte Bilder an den richtigen Stellen lockern einen Text auf und machen die Seite optisch ansprechender – zu viele Bilder jedoch wirken schnell überladen (und tragen ebenfalls zu langen Ladezeiten bei).

Daher ist es ratsam deine Ladezeit zu optimieren. Du musst eine Balance finden zwischen der optischen Qualität deiner Seite und der Größe und Anzahl der verwendeten Bilddateien.

#4 Konzentriere dich nicht nur auf die Seite

Natürlich ist deine Seite das Zentrum der Aufmerksamkeit – aber wenn Du deine Bilder allein dort platzierst dann holst Du nicht das Maximum aus ihnen heraus. Es gibt auch andere wichtige Orte an denen Du Bilder platzieren kannst.
Wenn Du beispielsweise deine Webseite für das Teilen via Facebook optimierst und Du willst dass das große Facebook-Thumbnail erscheint, solltest Du das Bild den Metatags hinzufügen um sicherzustellen dass beim Teilen auch das korrekte Bild gewählt wird.


Wenn Du WordPress für deine Webseite benutzt, kannst Du dies ganz einfach mit dem Tool Yoast SEO tun. Alles was Du dazu tun musst ist in die Sharing Settings gehen and auswählen welches Bild Du den Tags hinzufügen möchtest.

#4.1 Der ALT Text

Nachdem Du die Bilder hinzugefügt hast, bleibt noch eine Sache zu erledigen bevor Du alles posten kannst: den image alternative text (ALT Text) hinzufügen. Das ist jener Text der anstelle des Bildes erscheint wenn das Bild zu lange zum Laden braucht. Du hast ihn wahrscheinlich schon öfter gesehen, zum Beispiel wenn Du auf einer Seite warst die nur langsam geladen hat oder mit einer schlechten Internetverbindung zu kämpfen hattest.

Es gibt viele gute Gründe warum Du dir die Mühe mit dem ALT Text machen solltest. Zunächst einmal der offensichtliche: es zeigt dem Besucher an was auf dem Bild war das nicht geladen hat. Aber es wird auch von Suchmaschinen ausgelesen, daher spielt es auch eine Rolle bei der Search Engine Optimisation. Also sieh zu, dass Du ein paar gute Schlüsselwörter einbaust.

Ein weiterer Vorteil ist, dass der ALT Text automatisch in der Beschreibung von Bildern landet die von deiner Webseite auf Pinterest gepinnt werden. Wenn Du also darüber Traffic generieren willst, ist das ein großer Vorteil. Denn Pinterest ist nicht bloß ein Soziales Netzwerk, es ist eine Mischung aus Sozialem Netzwerk und Suchengine die jeden Monat von über 250 Millionen Menschen genutzt wird.

Wenn Du also passende Schlüsselworte in deinen ALT Text einbaust und sie dann mit dem Bild geteilt werden, werden die Pins auch höher gerankt und bringen dir mehr Traffic ein.

#5 Teste deine Performance

Nachdem Du die Schritte 1-4 durchgeführt hast, sollte deine Webseite visuell optimiert sein. Aber ruhe dich noch nicht darauf aus! Benutze ein Tool wie z.B. Pingdom um zu testen wie lange sie zum Laden benötigt.

Wenn es zu lange dauert um die Seite zu laden, ersetze deine Bilder durch Versionen mit kleinerer Dateigröße.

Sind die Ladezeiten danach immer noch zu hoch, liegt das Problem wahrscheinlich bei deinem Hoster. Du solltest darüber nachdenken auf einen schnelleren Server umzuziehen.

Und jetzt… leg los! Optimier deine Webseite mit Bildern!

Dies sind die Tips denen Du folgen musst um deine Webseite mit Bildern zu optimieren. Folge dieser Anleitung Schritt für Schritt und Du wirst deinen Traffic in neue Höhen treiben.