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Wie Du Backlinks bekommst

Backlinks sind einer der wichtigsten SEO-Faktoren die einer Suchmaschine mitteilen, dass deine Seite wichtig und vertrauenswürdig ist – und das werden sie wohl auch noch eine Weile bleiben. Aber: Link ist nicht gleich Link. Heutige Suchmaschinen sind zunehmend fähig zu unterscheiden zwischen natürlicher Verlinkung und Tricks wie Link Selling und Link Stuffing.
Deswegen verraten wir dir heute ein paar sichere, aber effektive Taktiken, mit denen Du dir hochwertige Backlinks schaffen kannst.

1. Gast-Postings

Gast-Posting bedeutet ganz einfach einen Artikel für eine fremde Webseite zu schreiben und dort zu veröffentlichen. Alle Beteiligren profitieren dabei: der Inhaber des Blogs bekommt einen Gratis-Post. Im Gegenzug dafür kannst Du:

– dir einen Namen zu machen und deine persönliche Marke stärken
– dein Wissen teilen (und einen Ruf als Autorität in dem Bereich aufbauen/untermauern)
– ein großes Publikum über dich und deine Webseite informieren
– Traffic für deine Webseite generieren
– einen erstklassigen Backlink zu deiner Webseite schaffen.

Der Punkt mit dem Backlink steht aus gutem Grund an letzter Stelle. Denn obwohl Backlinks das zentrale Thema dieses Posts sind, solltest Du beim Schreiben niemals das Linkbuilding an erste Stelle stellen, denn Posts die mit diesem Gedanken im Hinterkopf geschrieben werden, sind viel zu oft substanzloser Mist. Konzentriere dich lieber darauf, guten Content zu generieren. Der Rest kommt dann von ganz alleine.

Ein weiterer Vorteil eines Gast-Posts: Oft kann sich der Blogbesitzer später bei Dir revanchieren und einen Post für dein Blog schreiben. Das wird dann wiederum viele seiner Follower auf deine Seite bringen.

Also, wie machst Du das?

1. Suche Dir ein beliebtes Blog das in deine Nische fällt (wie genau, dazu gibt’s später ein paar Tipps)

2. Schau dir die Seitenregeln, Richtlinien oder ähnliches an. Irgendwo wird es einen Punkt „Schreib für uns“ geben, wo sie erklären was man beachten muss wenn man für sie schreiben will. Wenn nicht: schreib sie an und frag einfach.

3. Schreib einen guten Artikel und schicke ihn rüber.

4. Überarbeite ihn, wenn gewünscht

5. Warte auf die Veröffentlichung

Informier dich aber vorher, was sie über Links in den Artikeln schreiben. Manche Blogs akzeptieren alle Links, solange sie relevant sind und den Artikel bereichern. Andere erlauben keine Links auf Seiten die etwas mit dir zu tun haben. Aber so ziemlich alle erlauben zumindest einen Link bei deiner Kurzbiografie.

2. Shareable Content

Eine weitere Möglichkeit um mehr Traffic, Shares und links zu bekommen ist es, viralen Content zu schaffen. Laut einer Studie von Buzzsumo und Okdork sind Infografiken die meistgeteilte Form von Content.

Gute Infografiken werden gerne geteilt. Je mehr Leute deine Infografik erreicht, desto mehr Links gibt es zu deinem Blog.

Studien sind eine weitere gute Möglichkeit für viralen Content. Wer einen Artikel schreibt, der versucht oft seine Argumente mit Daten und Fakten zu untermauern. Wenn Du wichtige, aktuelle Zahlen und Fakten für deine Branche bereitstellen kannst, dann kann dir das hunderte, wenn nicht tausende natürliche Links einbringen.

Also schaffe Shareable Content wie Infografiken, Studien, Zusammenfassungen, Fallstudien, Ratgeber und mehr. Etwas das Kunden gerne teilen, auf das sie gerne verweisen und verlinken werden – im Bestfall etwas das auf Jahre als Referenz gelten wird. So kannst Du konstant natürliche Links bekommen.

3. Influencer Marketing

Diese Taktik funktioniert fast genauso wie die vorherige: je mehr Leute deinen Post lesen, desto größer die Chance auf Backlinks.
Influencer können dafür sorgen, dass deine Posts eine Menge Leute erreichen.

Warum sollte ein Influencer deinen Post teilen?

– Du hast einen interessanten Post über etwas geschrieben das den Influencer interessiert
– Du hast ein paar interessante Daten gesammt/eine Studie verfasst die sich der Influencer ansehen möchte
– Du hast den Influencer, seinen Channel, seine Produkte, o.ä. In einem früheren Post erwähnt
– Du hast einen Artikel verfasst, der eine andere Meinung anbietet zu einem Thema zu dem sich der Influencer kürzlich geäußert hat
– Du hast einen Artikel geschrieben der einen Artikel des Influencers anspricht oder ergänzt

Wenn Du also etwas hast das für einen Influencer in deiner Nische interessant sein könnte, dann kontaktiere ihn und bitte ihn, sich deinen Post einmal anzusehen. Vielleicht teilt er ihn mit seinen Followern.

Oder schau ganz einfach nach, ob er sich als Werbepartner anbietet. Nicht wenige Influencer lassen sich offen für Werbung bezahlen.

4. Content Syndication

Content Syndication bedeutet, deinen Content nicht nur auf deinem üblichen Weg (z.B: deinem Blog) zu posten, sondern zusätzlich auch auf anderen Plattformen. Das könnten zum Beispiel sein:

– Medium

– Linkedin publishing

– Google+

– Quora

– Reddit

– diverse Foren

Diese Plattformen decken eine breite Palette ab, irgendwo dort solltest Du deine Nische finden. Für den Bereiche SEO/Internet Marketing gibt es zum Beispiel Growth Hacker, Hacker News, Scoop it, Business 2 Community, Social Media Today, usw.

Die Leute von Scoop it haben eine Studie durchgeführt die zeigt wie viel mehr Traffic Content Syndication bringen kann. Davon kannst Du auch profitieren. Sieh nur zu, dass Du immer zu deiner eigentlichen Seite verlinkst.

5. Testimonials, Interviews, Erwähnungen

Wenn Du willst, dass deine Webseite eine der führenden Autoritäten in deiner Nische wird, dann musst Du deine Online-Präsenz und deine persönliche Marke immer im Auge behalten. Versuch überall dabei zu sein und Teil der professionellen Community zu sein.

Dazu gehört auch, dass Du gute Artikel für externe Plattformen schreibst um deine Expertise zu beweisen, dass Du Reviews für Produkte und Dienstleistungen deiner Branche schreibst, Testimonials lieferst und Interviews gibst. Auf die Art werden Links zu deiner Seite ganz natürlich überall erscheinen.

Wie Du Backlink-Gelegenheiten findest

1. Googeln!

Ein guter Ansatz wenn Du z.B. Blogs suchst die einen Gastautor suchen. Wenn Du dein Google-Fu beherrschst, kannst Du dir die Suche richtig einfach machen, z.B.:

[dein Fachgebiet] Gastbeitrag OR Gastautor OR „Schreib für uns“

So findest Du gleich eine Menge Seiten die Gastbeiträge suchen.

2. Mentions überwachen

Eine andere Möglichkeit ist es, relevante Webseiten zu finden und sie auf das Auftauchen bestimmter Keywords zu überwachen. Zum Beispiel Markennamen, von Dir oder deiner Konkurrenz.
Das klingt nach viel Zeitaufwand – und das wäre es auch, aber glücklicherweise gibt es ein Tool namens (Überraschung!) Mention.

Dieses Tool behält es im Blick wenn die Keywords deiner Wahl irgendwo erwähnt werden – in Echtzeit. So bekommst Du eine lange Liste an Webseiten mit denen Du zusammenarbeiten kannst. Du kannst es sogar nach Quelle filtern (z.B. Blogs, Forums, Nachrichten, Facebook, Twiter, etc.).

3. Schau Dir die Backlink-Profile deiner Konkurrenz an

Mit dieser Methode kannst Du auch Gelegenheiten für Gast-Postings und Cross-Promotion finden. Mach eine Liste deiner wichtigsten Konkurrenten und benutze das SEO-Tool deiner Wahl um dir mal ihr Backlink-Profil anzuschauen. Eine gute Wahl hierfür ist Serpstat.

Analysiere die Backlinks und organisiere das Ergebnis in einer Tabelle, damit Du einen Überblick behältst. Auf die Art solltest Du jeden Monat mindestens 500 Backlinks analysieren.
Das gibt dir nicht nur einen Überblick über die Aktivitäten deiner Konkurrenz, sondern auch jede Menge Gelegenheiten für Gast-Posts, Werbung und Cross-Promotion.

4. Suche mit dem Namen oder Bild eines Influencers

Eine weitere Möglichkeit um Blogs zu finden: suche mit dem Namen oder Profilbild eines Influencers oder bekannten Bloggers. Mention oder NinjaOutreach können dir dabei helfen. Oder notfalls auch Google.

Diese Leute haben hunderte – oder sogar tausende – Artikel verfasst. So sind sie ja überhaupt erst Influencer geworden. Sie haben die ganze Arbeit schon für dich gemacht, Du musst nur noch in ihren Fußstapfen folgen.

5. Achte auf Banner

Wenn Du nach neuen Blogs zum Gast-Posten suchst, dann achte auf Banner, Sidebars, Seiten für die Presse und ähnliches. Dort lassen sich eine Menge interessanter Links finden.

6. Lies die Kommentare

Blogger kommentieren immer mal wieder auf den Artikeln anderer Blogger und auf Posts auf Facebook/Linkedin. Auch hier gilt wieder: versuch Teil dieser Community zu sein. Lies Kommentare, teile deine Meinungen, like deren Posts, etc.

Mit diesen kleinen Schritten kannst Du andere Blogger finden mit denen Du zusammenarbeiten kannst, und bist auf dem Weg selbst zum Influencer zu werden.

7. Finde Listen

Dies ist der schnellste und einfachste Schritt: suche nach Listen die andere Leute schon erstellt haben. Zum Beispiel:
– Blogs die Gast-Postings akzeptieren
– Die besten [deine Nische]-Blogs zum lesen
– [deine Nische]-Blogs denen Du wahrscheinlich nicht folgen wirst
– Webseite die Syndicated Content erlauben

Wo Du deine Backlinks am besten platzierst

Es gibt eine Mene Blogs deren Primärzweck Linkbuilding ist. Die kleinen vielleicht wie eine gute Idee, aber tatsächlich schaden sie deiner SEO eher als dass sie ihr nutzen. Darum halte dich lieber an qualitativ hochwertige Blogs. Diese erkennst Du daran, dass sie mehrere der folgenden Merkmale aufweisen:
– Es gibt viele Kommentare und Shares
– Relativ hoher Traffic (mindestens einige tausend Besucher, das SimilarWeb Plugin lässt dich das nachprüfen)
– Das Blog hast nützliche und informative Posts, nicht ploß Promo-Veröffentlichungen oder Paid Reviews
– Es ist in einer relavanten Geolocation (wenn dies ein Faktor ist)

Fazit

Natürliche Links sind die einzige zuverlässige Möglichkeit, deine Seite relevant zu halten. Die gelisteten Tipps sind allesamt sicher und effektiv, vorausgesetzt Du versuchst nicht irgendeine billige Abkürzung zu nehmen. Es mag ein wenig dauern bis sich der Erfolg zeigt, aber zeigen wird er sich definitiv.

Die 9 besten Chrome Extensions für SEO

Willst Du deine Produktivität bei der Suchmaschinenoptimierung erhöhen? Dann hast Du Glück – es gibt jede Menge Extensions für Chrome die dir Zeit sparen und das Leben einfacher machen. Wir haben die besten 10 für dich herausgesucht:

1. Keywords Everywhere

Keywords Everywhere ist eines der besten SEO-Tools, es fügt den SERPs (Search Engine Result Pages) zusätzliche Informationen über die Zahl der Suchen, Kosten pro Klick und verwendete Keywords hinzu.

Das kann dir das Leben sehr viel einfacher machen wenn Du gerade Keyword Research betreibst. Du brauchst keine seperate Software mehr bei der Du alles gesondert nochmal eingibst – tipp einfach das Keyword bei Google ein und bekomme alle Infos auf einen Blick.

Die Extension unterstützt eine Reihe von Webseiten, inklusive Google Search, YouTube, Amazon und eBay, also ist sie perfekt wenn Du mit einem weiten Feld an SEO-Projekten arbeitest. Über die Einstellungen kannst Du auch einzelne Webseiten davon ausnehmen.

2. NoFollow

NoFollow ist eine Extension mit der Du schnell schauen kannst welche Links auf einer Webseite NoFollow und welche DoFollow sind.

Das spart dir eine Menge Zeit wenn Du nach Outreach-Möglichkeiten suchst und herausfinden möchtest welche Webseiten überhaupt DoFollow-Links anbieten. Statt Links von Hand kontrollieren zu müssen, markiert die Extension einfach jeden Link mit dem rel=“nofollow“-Attribut mit einem rot gepunkteten Umriss.

Unten siehst Du ein Beispiel wie das aussieht.

3. Check My Links

Mit Check My Links kannst Du schnell und effektiv nach fehlerhaften Links suchen. Das kann dir auf viele Arten bei der SEO helfen.

Zum Beispiel ist es sehr hilfreich fürs Broken Linkbuilding. Wenn Du durch Blogartikel browst, zeigt dir ein schneller Klick auf die Extension, welche Links nicht mehr funktionsfähig sind. Alle die zu einem 404-Error führen, werden dir direkt angezeigt. Wenn dir ein solche Link auffällt, kannst Du den Blogbesitzer kontaktieren und über den kaputten Link informieren. Anschließend kannst Du ihm deine eigene Webseite als Alternative zum vormals Verlinkten anbieten.

Aktive Links werden in grün markiert und kaputte Links in rot.

4. MozBar

MozBar zeigt dir schnell die Domain Authority und Page Authority der Seite auf der Du dich gerade befindet. Beides sind wichtige Indikatoren für die Stärke einer Webseite.

Allerdings vermitteln sie kein komplettes Bild, also solltest Du sie eher als eine grobe Richtschnur nehmen. Zum Beispiel könnte eine kleine aber spammige Domain niedrigen Traffic haben, aber dank der vielen Inbound-Links trotzdem eine hohe Domain Authority.

Außerdem kannst Du mit MozBar auch Tags, Metadaten und Anderes ablesen. Ein gutes Tool wenn Du dir mal einen schnellen Überblick über die Elemente einer Seite verschaffen und ihre SEO-Messdaten einsehen willst.

5. Google Optimize

Mit Google Optimize kannst Du deine Webseite mittels A/B-Testing feintunen. Die Extension bietet einen visuellen Editor mit dem Du CSS- und HTML-Text auf deiner Webseite bearbeiten kannst, einschließlich Text, Bilder, Farben und Größe deiner CTAs und noch mehr.

Du kannst dir Previews anzeigen lassen wie deine Seite für verschiedene Besucher aussieht und den Prozentsatz an Usern festlegen die die jeweiligen Versionen deiner Seite sehen. Kombiniere das mit Google Analytics und Du siehst ganz schnell, welche Version deiner Seite die meisten Kunden generiert.

6. Ayima Page Insights

Ayima zeigt dir die SEO-Stolpersteine einer Webseite auf.

Damit kannst Du schnell erkennen wo noch Fehler liegen bzw. Nachbesserungsbedarf besteht, z.B. Multiple H1-Tags, falsche Länge von Titeln und Meta-Descriptions und so weiter. Ayima gibt dir sogar Tipps und Anleitungen wie Du diverse SEO-Probleme beheben kannst.

7. Portents SEO Page Review

Mit Portents kannst Du einfach die SEO-Elemente einer Webseite visualisieren.

Wenn Du umfassendere Daten möchtest als MozBar liefert, aber – anders als bei Ayima – lieber deine eigenen Analysen anstellst, bist Du hier richtig. Portents zeigt dir das volle Spektrum an Header Tags H1-H6, Hreflang Tags, Canonical Tags, On-Page Links und vieles mehr. Das hilft dir zu verstehen wie Suchmaschinen deine Seite sehen.

8. Page Analytics (von Google)

Page Analytics by Google ist eine Extension die dir die Daten von Google Analytics direkt anzeigt, ohne dass Du dafür ein extra Fenster öffnen musst.

Wenn das Tool aktiv ist zeigt es dir all die wichtigen Daten darüber wie Nutzer mit der Seite interagieren die Du gerade geöffnet hast. Die Default-Settings zeigen dir die Pageviews, Unique Pageviews, die auf der Seite verbrachte Durchschnittszeit, Bounce-Rate, % Exit und Real-Time-Besucher. Aber diese Settings können natürlich noch geändert und ausgeweitet werden, damit Du genau die Informationen bekommst die Du auch brauchst.

Ein weiteres interessantes Feature ist, dass es die Anzahl an Klicks anzeigt die die einzelnen Links erhalten. Sehr nützlich wenn Du Website-Traffic analysieren möchtest.

9. Ninja Outreach

Ninja Outreach ist ein weiteres Tool um Webseiten-Informationen anzuzeigen, hier aber unter mit einem Fokus auf Outreach. Es zeigt diir die üblichen Metriken an (wie Domain Authority und Moz Rank), aber es durchsucht auch die Seite nach zur Domain gehörigen eMail-Adressen und Outreach-Pages wie Kontakt- und Gästebuchseiten.

Das Tool ist gratis, aber es gibt auch eine kostenpflichtige Version mit zusätzlichen Features, z.B. Anpassbaren Outreach eMail Templates oder der Möglichkeit Kontaktformulare automatisch auszufüllen. Wenn Du deine Outreach-Bemühungen beschleunigen willst, ist das Tool definitiv einen Blick wert.

Fazit

Jetzt kennst Du eine Menge Chrome Extensions die dir das SEO-ing erleichtern, dich produktiver machen und dir Zeit sparen. Probier sie aus und finde heraus welche für dich am besten funktionieren und erzähl es uns in den Kommentaren. Und wenn Du selbst einen Geheimtipp für irgendein nützliches Tool hast, dann lass es uns wissen!