Archive

Einfach mehr verkaufen – 10 schnelle Tipps

Hast Du einen Online-Shop? Dann muss ich Dir wohl nicht erklären, dass das Geschäft hart ist. Du stehst gegen Giganten wie Amazon und eBay, die millionenschwere Werbebudgets unterhalten, alles mit dem Ziel die Konkurrenz aus dem Geschäft zu drängen – und die Konkurrenz bist Du. Ist nicht persönlich gemeint, Geschäft ist halt Geschäft.

Aber hey: das heißt ja nicht, dass Du das einfach ertragen musst. Du kannst dich ja wehren. Deswegen geben wir Dir heute 10 Tipps mit denen Du deinen Online-Shop ein kleines bisschen besser machen kannst als die Konkurrenz.

#1 Sei mobile-friendly

Mobile Commerce – oder MCommerce – wächst beständig. Die Mehrheit des Online-Shoppings findet schon auf Mobilgeräten statt – Tendenz steigend. Wenn DU noch einen Grund brauchst: Mittlerweile bestraft Google sogar schon Webseiten die nicht für mobile User optimiert sind.

Die einfachste Lösung ist es, deine Webseite nach den Prinzipien des Responsive Design zu überarbeiten – damit sie immer optimal aussieht, egal ob sie von einem Desktop-Rechner, Laptop, Tablet oder Samrtphone aus angesehen wird.

Aber warum dort stoppen? Mach doch das gleiche auch mit deinen Emails, von Werbemails bis hin zu automatisierten Rechnungen.

#2 Livechat

Ein Livechat zeigt, dass Du dein Geschäft und deine Kunden ernst nimmst.

Es erlaubt dir, aktiv mit deinen Kunden zu interagieren, egal ob Du sie informierst, berätst oder Probleme klärst.

#3 Videos

Studien haben ergeben, dass Videos deine Conversion-Raten um bis zu 80% erhöhen können.

Videos können dem Kunden ein Produkt in Aktion zeigen, können Tipps und Tutorials geben oder einfach einen Überblick über den Bestellumfang geben.
Noch dazu sind gute, professionelle Videos immer noch vergleichsweise selten im Internet-Shopping, lassen dich also positiv herausstechen. Das wird sich früher oder später ändern, allerdings in dem Sinne dass Videos erwartet werden und ein Mangel daran dich negativ herausstechen lässt.

#4 Schnelles Hosting

Investiere in einen guten Hoster, [schamlose Eigenwerbung] zum Beispiel Host-On[/schamlose Eigenwerbung].

Deine Besucher wissen kurze Ladezeiten zu schätzen – und Google tut es auch.

#5 Sichere Webseite

HTTPS ist heutzutage der Standard für sichere Webseiten. Ansonsten kann ich nur das Fazit von Punkt #4 wiederholen: Gefällt den Kunden, ist gut für’s Suchmaschinenranking.

#6 Eigene Bilder

Viele Bilder machen sich immer gut. Keiner kauft gerne die Katze im Sack.

Aber: mach deine eigenen Bilder. Benutze nicht bloß die, die der Hersteller bereitgestellt hat. Das gibt dir die Chance, die Produkte richtig in Szene zu setzen, während Herstellerfotos meist eher neutral sind.

Denk dran: dank Seiten wie Pinterest kann ein ansprechendes Bild schon an sich einen Wert darstellen und geteilt werden.

#7 Eigene Beschreibungen

Kopiere nicht einfach die Produktbeschreibungen vom Hersteller. Google wird den doppelten Content erkennen und dich dafür abstrafen.

Also schreib deine eigenen Texte. Ein guter Ansatz ist es immer, dem Kunden ohne viel Fachjargon zu erklären was das Produkt ist und was es für ihn tun kann.

#8 Reviews

Kundenreviews sind wichtig und können eine Menge aussagen, also frag die Kunden ruhig danach.

Wenn Du welche hast, zeig sie direkt auf der Produktseite.

Tipp: Wenn deine Kunden etwas faul sind beim Review-schreiben, dann „ermuntere“ sie doch ein wenig. Zum Beispiel mit einem kleinen Rabatt-Gutschein für ihren nächsten Einkauf.

#9 Suchfunktion

Wenn Du mehr anbietest als eine Handvoll Artikel ist es wichtig, dass Leute sie schnell finden können, ohne sich durch seitenweise Menüs zu klicken.

Richte eine Suchfunktion ein. Irgendwo, wo man sie gut sehen kann.

#10 Danke für ihren Einkauf!

Wenn der Kunde einen Einkauf abgeschlossen hat, dann bedanke dich beim ihm. Das kann mit einer eigenen Seite geschehen oder mit einer kurzen Mail.

Ziel ist es, die Konversation mit dem Kunden fortzusetzen und vielleicht noch etwas von ihm zu bekommen: Social Media shares, Reviews, ein Abo deines Newsletters, Empfehlung an einen Freund, Teilnahme an einer Umfrage, etc.

Fazit

Das waren 10 schnelle Tipps mit denen Du mehr verkaufen kannst. Wenn Du Fragen hast – oder eigene Tipps hast – hinterlasse einen Kommentar!

5 Tipps für mehr Traffic

Völlig egal was Du auf deiner Webseite anbietest, eine der wichtigsten Messgrößen deines Erfolges ist der Traffic. Mehr Traffic bedeutet mehr Aufmerksamkeit für deine Produkte und Diensleistungen, und das wiederum bedeutet mehr Verkäufe.
Aber wie bekommt man mehr Traffic? Wir verraten dir heute 5 Tipps mit denen Du den Traffic auf deine Seite erhöhen kannst. Du kannst sie alle ausprobieren oder dir einfach jene heraussuchen die am besten für dich und dein Unternehmen passen. Nutze sie korrekt und konsistent, und Du wirst bald merken wie positiv dein Traffic darauf reagiert.

Content auf Social Media teilen

Social Media ist auch weiterhin eine enorm wichtige Plattform (oder eher: Reihe von Plattformen) für deine Werbung. Dort zu posten kann viel Aufmerksamkeit auf dich ziehen, aber dazu musst Du es natürlich auch richtig machen. Nimm dir Zeit, die Plattform(en) deiner Wahl zu verstehen, zu begreifen wie sie funktionieren und welche Möglichkeiten sie bieten.

Wenn Du zum Beispiel Twitter benutzt, solltest Du auch Hashtags verwenden. Die populären Hashtags lassen sich leicht identifizieren, aber konzentriere dich nicht exklusiv darauf. Ebenso wichtig sind Hashtags für eine spezielle Nische (z.B. #EmailMarketing) oder für Themen die etwas Auflockerung bringen könen (z.B. Motivierende Sprüche, Witze oder Memes).
Viele Social Media Plattformen bieten auch Möglichkeiten an um Content zu promoten, bei Diensten wie Facebook kannst Du sogar deine exakte Zielgruppe auswählen.

Ähnlich wichtig wie das Promoten ist aber auch das Timing – Du willst schließlich dass deine Posts ihr Ziel dann erreichen wenn deine potentiellen Kunden gerade Zeit und Lust auf Social Media haben, und sie sollen auch nicht unter Bergen von anderem Content begraben sein. Mit einem Tool wie Buffer kannst Du deine Social Media Posts über mehrere Plattformen planen und durchführen, sogar Wochen und Monate im Voraus.

Keywords recherchieren


Wenn Du auf Google nach etwas suchst, wie oft findest Du die Antwort auf der ersten Seite? Eine ernüchternde Stuide zeigt, dass 33% der Leute schon beim ersten Suchresultat stoppen. Ein noch größerer Anteil geht nicht über die erste Seite Suchergebnisse hinaus.

Deswegen ist es absolut kritisch, dass Du es auf die erste Seite der Google-Suchresultate schaffst, wenn Jemand ein Keywort sucht das mit deiner Branche zu tun hat. Sobald Du das geschafft hast, wirst Du eine deutliche Verstärkung deines Traffic erleben.

Dein Suchmaschinen-Ranking zu erhöhen kostet Zeit und Arbeit. Ein guter erster Schritt ist Google Keyword Planner – damit kannst Du erstmal die richtigen Keywords für deine Branche entdecken. The Keyword Planner zeigt dir, wie oft bestimmte Wörter und Phrasen gegoogelt werden und welchen Trends diese Suchen folgen. Nimm dir die Zeit und lege dir eine Liste mit Keywords an auf die Du dich konzentrieren willst.

Sobald Du die hast, kannst Du damit loslegen, Content zu generieren. Schreiben hochwertigen Content, und dann baue deine Keywords ein. SEO Yoast is a WordPress-Plugin das dir sehr dabei helfen kann – es zeigt dir zum Beispiel an ob Du Keywords zu selten oder zu oft benutzt, ob dein Content gut lesbar und für Suchmaschinen optimiert ist und vieles mehr.

Entwickle eine Backlink-Strategie

Ein Backlink ist ein Link der von einer anderen Webseite zu deiner führt – und das ist einer der besten Wege um Traffic auf deine Webseite zu bekommen.

Es gibt viele Möglichkeiten um mehr Backlinks zu bekommen. Eine davon ist es, eine Gastpost für ein Blog zu schreiben das sich mit deiner Branche befasst. Blogger mögen das, weil es ihnen Arbeit abnimmt und die Bedeutung und Reichweite ihres Blogs verbessert – und Du profitierst davon indem Du deine Bekanntheit verbesserst und natürlich einen Backlink bekommst.

Nutze Email-Marketing

Email-Marketing ist ebenfalls sehr nützlich um dich an Leute zu wenden die schon früher mal auf deiner Webseite waren oder die an einem deiner Produkte oder Dienstleistung interessiert sein könnten.

Es gibt viele interessant Tools die dir dabei helfen können, eine Email-Marketing-Strategie aufzustellen. Eine der beliebtesten Kombinationen ist OptinMonster und Constant Contact.

OptinMonster hilft dir, Besucher deiner Webseite in Email-Abonnenten zu verwandeln, die dann für eine Email-Marketing-Kampagne zur Verfügung stehen. Wenn das geschafft ist, kannst Du mit Constant Contact personalisierte Marketing-Emails erstellen, automatische Antworten designen und deine Emails organisieren.

An Networking-Events teilnehmen

Networking-Events sind eine der besten Möglichkeiten um dich und deine Seite zu promoten. Der Vorteil an diesen Events ist, dass sie üblicherweise um Branchen oder Interessen herum aufgebaut sind. Du musst also gar nicht erst Leute für das Thema interessieren, sondern kannst gleich über deine Ideen reden.

Die beste Zeit um an solchen Networking-Events teilzunehmen ist, sobald Du mit deiner Marke etwas Bekanntheit erreicht hast. Leute werden neugierig sein was Du schon an Kunden angezogen hast, was deine neuesten Ideen sind und mehr – eine perfekte Gelegenheit um deine Webseite ins Gespräch zu bringen.

Fazit

Internet-Traffic ist nicht die Autobahn zu Beginn der Schulferien: es wird sich nicht von einem Tag auf den nächsten alles radikal ändern. Es ist ein Prozess der Zeit und Aufwand erfordert. Aber das ist es absolut wert. Bleib dran, hab immer ein Auge auf deine Messzahlen und mache unermüdlich weiter – dann wird sich der Erfolg bald einstellen.

5 häufige Fehler im Umgang mit WordPress

Fehler Nummer Eins: die falsche Plattform

Du denkst jetzt wahrscheinlich „Was soll das, unsere Plattform ist doch WordPress!?“. Das stimmt auch – aber wusstest Du, dass es zwei WordPress-Plattformen gibt? WordPress.org und WordPress.com – mit ein paar deutlichen Unterschieden zwischen den beiden.

Vielen Usern ist das nicht bekannt, sie glauben beide WordPress-Plattformen seien ein- und dasselbe. Daher treffen sie dann auch keine informierte Entscheidung und wählen dann zuweilen nicht die optimale Plattform für ihre Zwecke. Diesen Fehler solltest Du nicht machen.

Vor- und Nachteile von WordPress.org
 + Kostenlos
+ Einfach zu benutzen
+ Deine Webseite und Daten gehören Dir und nur Dir. Niemand kann dich einfach abschalten weil Du dort Meinungen vertrittst, die Jemand anderem nicht gefallen.
+ Du kannst deine Seite einrichten und anpassen wie Du willst.
+ Du hast Zugriff auf eine große Bandbreite von kostenlosen und kostenpflichtigen Plugins, und kannst sie benutzen wie es dir gefällt.
+ Du kannst deine eigenen Ads schalten und Geld damit machen.
+ Google Analytics lassen sich einfach integrieren.
+ Als selbst-gehostete Seite ist es perfekt für einen Online-Shop
– Keine automatischen Updates.
– Keine automatischen Backups (kann aber via Plugins automatisiert werden).
– Kein kostenloses Hosting.

Vor- und Nachteile von WordPress.com
+ Kostenloser Webspace (gegenwärtig 3 GB). Brauchst Du mehr, wird es doch kostenpflichtig.
+ Automatische Updates.
– Nutzt Du nur den kostenlosen Webspace, dann musst Du fremde Werbung auf deiner Seite tolerieren (an der Du noch dazu nichts verdienen wirst).
– Du kannst nur aus einer begrenzten Selektion von Plugins wählen.
– Custom themes sind nicht erlaubt und die erlaubten Themes sind doch sehr eingeschränkt bei den Gestaltungsmöglichkeiten.
– Nur die (teuren) Business Plans können Goggle Anlytics integrieren.
– Keine Ecommerce-Features, daher auch kein Online-Shop.

Fehler Nummer Zwei: keine automatisierten BackUps

Gerade wenn man frisch damit loslegt seine Webseite aufzubauen, denkt man noch nicht daran wie ein Fehler oder Unfall zuschlagen kann. Es kann so viel passieren, dass es mehrere Artikel bräuchte um darauf einzugehen. Darum ist es immer wichtig, Backups zu haben. Die meisten lernen diese Lektion nach der ersten großen Krise (und nachdem sie Stunden und/oder tausende von Euros für Datenrettung aufgewendet haben).
Aber warum nicht schon davor?

Lerne doch ganz einfach aus den Fehlern Anderer und richte deine automatisierten BackUps gleich zu Beginn ein.

Fehler Nummer Drei: kein Google Analytics

Der Erfolg einer Webseite, was daran funktioniert und was nicht, lässt sich oft nur schwer erkennen. Google Analytics hilft dir dabei. Es verrät dir zum Beispiel woher der Traffic kommt (Desktop, Mobil), welche Seite wie viele Klicks erhält, wie der Traffic sich über die Zeit ändert, aus welchem Land oder Stadt die Mehrheit deiner Besucher stammen und noch vieles mehr.

Ohne Google Analytics hast Du keinen Zugriff auf diese Daten, und bist somit ziemlich hilf- (weil ahnungs-)los wenn irgendetwas auf der Seite nicht so läuft wie Du es dir vorstellst.

Also implementiere Google Analytics gleich von Anfang an.

Fehler Nummer Vier: Updates ignorieren

Wir haben jetzt das Jahr 2020, aber die Leute machen immer noch dieselben dummen Fehler wie früher: sie vernachlässigen Updates. Sie klicken auf „später“, wieder und immer wieder, schieben es auf, auf irgendeinen nicht näher definierten zukünftigen Zeitpunkt… und wundern sich dann wenn es Probleme mit der Webseite gibt.

Was sind die Vorteile eines Updates?
– Geupdatete Plugins sind effizienter und bieten daher eine bessere Performance. Das verhindert dass Besuche auf deiner Seite in lange Wartezeiten ausarten.
– Geupdatate Plugins brauchen auch üblicherweise weniger HTTP-Abfragen und laden daher auch schneller.
– Eine schnellere Seite wird in den Google-Suchresultaten höher gerankt. Das bringt dir mehr organischen Traffic ein.
– Updates verbessern die Sicherheit deiner Seite und machen dich damit weniger verwundbar gegen Cyberattacken.

Das sind die Vorteile die Du deiner Webseite vorenthälst wenn Du nicht updatest. Also warum in aller Welt solltest Du das tun?

Fehler Nummer Fünf: die voreingestellte Permalink-Struktur benutzen

Ein Permalink ist ein statischer Hyperlink zu einem Post auf deiner Webseite. WordPress legt diese Links normalerweise automatisch an. Das sieht dann zum Beispiel so aus: www.deinewebseite.de/?q=234t

Ist das ein Problem? Ja, absolut.

Zunächst mal sieht es nicht gut aus. Es ist nichtssagend. Wenn Du den Artikel irgendwo außerhalb verlinken willst, reduziert das die Chance, dass Jemand den Link auch tatsächlich klickt. Außerdem erschwert es den Crawlern einer Suchmaschine, zu verstehen worum sich deine Seite überhaupt dreht, wo der Fokus liegt. Das wiederum macht es schwieriger hoch in den Suchresultaten gerankt zu werden.

Aber keine Sorge: Du kannst ganz einfach Abhilfe schaffen. Geh einfach auf „Einstellungen > Permalinks“ und setze deine Permalinks von Hand.

Nochmal kurz und knackig:

Für den Fall dass Du schnell zum Ende gescrollt hast, hier nochmal die Kurzfassung:
#1 Falsche Plattform
WordPress hat zwei Plattformen, WordPress.org und WordPress.com. Lerne die Vor und Nachteile und dann entscheide dich für die Plattform die deinen Zwecken am besten dient.
#2 Keine automatisierten Backups
Es gibt jene Menge Anlässe die ein Backup nötig machen können, also hab besser eines bereitliegen. Warte nicht erst mit der Einrichtung von Auto-Backup bis nach deinem ersten Crash. Tu es vorher. Jetzt.
#3 Kein Google Analytics
Die ganzen Zahlenberge mögen einschüchternd wirken, aber Du wirst die Zeit haben dich da langsam ranzutasten. Dazu müssen die Daten aber erstmal gesammelt werden. Deswegen installiere es gleich von Anfang an.
#4 Updates ignorieren
Updates werden gerne mal als lästig empfunden, aber die Vorteile wiegen so viel schwerer als die kleinen Unannehmlichkeiten. Sieh zu, dass Du immer voll geupdated bist.
#5 Automatisierte Permalinks
Genau wie bei Google Analytics klingt das super technisch. Aber im Grunde lässt es sich auf einen einfachen Gedanken herunterbrechen: Du willst aussagekräftige Permalinks denen man gleich ansieht auf was für eine Art von Seite sie führen. Das hilft dir, deinen Besuchern und deinen Suchmaschinenrankings.

16 kleine Tipps und Tricks um deine Verkäufe zu boosten

Die E-Commerce-Branche wächst ungebremst weiter, aber das weiß auch die Konkurrenz. Neben Giganten wie eBay und Amazon tummeln sich auch unzählige kleinere Shops auf dem Markt. Sie alle wollen ihr Stück vom Kuchen und kampflos werden sie nicht einen Krümel aufgeben.

Deswegen verraten wir Dir heute 16 Tipps und Tricks mit denen Du deinem E-Commerce Business einen kleinen, aber wichtigen Vorteil verschaffen kannst.

1. Go Mobile

Wenn deine Webseite noch nicht mobile-friendly ist, dann wird es allerhöchste Zeit das zu ändern. Mobile Geräte haben Laptops und Desktop-Rechner in ihrer Verbreitung und Bedeutung schon vor Jahren eingeholt. Die Gegenwart ist mobil und die Zukunft wird es noch mehr sein.

Wenn deine Webseite also noch nicht mobile-friendly ist, mache Dich mal mit Responsive Web Design (RWD) vertraut. Kurz gesagt ist es eine Form von Design unter der deine Seite immer perfekt dargestellt, egal ob auf einem Desktop-Rechner, einem Laptop, einem Tablet oder einem Smartphone. Das macht dich flexibel, und Flexibilität ist wichtig wenn Du so viele Leute wie möglich erreichen willst.

2. Live Chat

Die meisten Onlineshops sind nicht sehr kommunikativ. Man kann Dinge in seinen Warenkorb legen oder eben nicht, und vielleicht gibt es noch ein Kontaktformular. Aber das geht auch besser.

Ein Live-Chat erlaubt es Dir, in einen Dialog mit deinen Kunden zu treten. Das erlaubt Beratungs- und Verkaufsgespräche, lässt aber auch Raum für Nachfragen und verbessert den Kundenservice – so steigerst Du deinen Umsatz und der Kunde fühlt sich gut beraten und wertgeschätzt.

3. Die Macht der (bewegten) Bilder

Die meisten Leute denken bei Videos zunächst an die Generierung von Traffic. Da ist durchaus was dran, aber für Dich viel interessanter ist der Effekt den sie auf die Conversion Rate haben – gute, qualitativ hochwertige Videos können sie bis zu 80% steigern.

Aber warum da aufhören? Ein gutes Video funktioniert fast wie ein Verkaufsgespräch, macht dem Besucher das Produkt nicht nur schmackhaft, sondern zeigt es auch im Detail und erklärt Funktionen, was die Zahl der Retouren und Beschwerden reduziert.

4. Schalte einen Gang höher

Für E-Commerce-Seiten sind Ladezeiten von entscheidender Bedeutung. Potentielle Kunden haben wenig Geduld, und wenn eine Seite zu lange braucht um zu laden, dann werden Viele entscheiden dass ihnen das die Zeit ganz einfach nicht wert ist und sich einen anderen Anbieter suche.

Es gibt verschiedene Methoden um deine Ladezeiten zu verbessern, aber die beste und effektivste ist es, zu einer schnelleren Hosting-Plattform zu wechseln. Solid State Hosting (SSD) ist eine Option für schmale Brieftaschen, aber wenn Du es Dir leisten kannst, ist ein Virtual Private Server (SSD VPS) besser. Mit einem VPS bekommst Du eine feste Zuteilung von Ressourcen wie RAM und CPU, und die machen einen Gutteil der Performance aus.

5. Spar nicht an der Sicherheit

Sicherheit ist eine Selbstverständlichkeit im E-Commerce-Geschäft, oder sollte es zumindest sein. Aber Sicherheit besteht aus mehreren Komponenten, von denen der Schutz deiner Daten nur die erste ist.

Du solltest auch in Betracht ziehen, eine Website Security Badge zu benutzen. Ein solches kannst Du bekommen wenn Du ein kostenpflichtiges SSL-Zertifikat kaufst. Das verbessert nicht nur deine Sicherheit, sondern lässt es auch deine Kunden wissen. Das macht deine Seite vertrauensüwrdiger.

Außerdem glaube nicht dass HTTPS nur für den Bereich wäre der die Bezahlung abwickelt. Mittlerweile rechnet Google die Sicherheit bei deinen Rankings mit ein, also solltest Du besser früher als später deine gesamte Webseite auf HTTPS umstellen.

6. überzeuge mit transaktionalen Emails

Transaktionale Emails (Willkommensnachrichten, Bestellbestätigungen, Erinnerungen, Passwort-Wiederherstellungen, etc.) gelten allgemein als weniger interessant als Marketing-Emails, aber sie werden weit öfter geöffnet und gelesen als pure Werbemails.

Das macht sie ideal um ein wenig Eindruck zu hinterlassen. Verkaufen wirst Du auf diese Weise wohl nicht viel, aber Du kannst dein Unternehmensimage und Branding vorantreiben – vorausgesetzt Du nimmst Dir die Zeit diese Mail ein wenig interessant und ansprechend zu gestalten.

7. Mobil-optimierte Mails

Und wo Du schon dabei bist, sorge am besten auch gleich mal dafür, dass deine Mails auf Mobilgeräten gut aussehen. Wenn sie mobil deine Marketing-Mails empfangen können, dann werden sie sie auch mobil lesen wollen. Also stelle sicher dass sie es auch bequem und problemlos tun können.

8. Hochwertige Produktbilder

Produktbilder von schlechter Qualität sind ein absolutes no-go. Sie lassen deinen Shop faul oder unprofessionell wirken, schlimmstenfalls lassen sie den Kunden daran zweifeln ob Du das gezeigte Produkt überhaupt besitzt. Ich muss Dir wohl nicht erklären, warum Du einen solchen Eindruck unbedingt vermeiden willst.

Auflösung, Beleuchtung, Schatten, Zoom, Hintergrund und sogar Dateigröße – all dies sind wichtige Faktoren die Du berücksichtigen musst. Wenn keiner aus deinem Team Ahnung von Fotografie hat, kann es Sinn machen einen Profi anzuheuern. Das kostet zwar, aber dies ist einer von diesen Momenten wo Du definitiv nicht billig wirken möchtest.

9. Einprägsame Produktbeschreibungen

Nach den Bildern wird es Zeit mal über die Texte zu reden. Viele Webshops machen den Fehler Produkte nur langweilig und generisch zu beschreiben, stumpf Features aufzulisten statt irgendetwas interessantes zu sagen.

Stell dir deinen idealen Kunden vor und sprich seine Sprache. Konzentrier dich auf die Vorteile, die Features kommen nur an zweiter Stelle.

10. Social Proof

Ein Marketer kann viel erzählen, deswegen solltest Du überlegen deinen Kunden eine Stimme zu geben. Kunden reden über deine Produkte ganz anders als es ein Werbemensch tun würde oder könnte – Einzelpersonen sprechen ganz einfach eine andere Sprache als Unternehmen.

Also freunde dich mit der Idee von User-generiertem Content (UGC) an. Und sei es nur in seiner simpelsten Form: einer Kommentar- oder Reviewfunktion.

11. Die Suchfunktion

Viele Kunden – speziell Erstkunden – kommen direkt aus ihrer Suchmaschine auf deine Seite. Da liegt es nahe, dass sie auf diese Weise auch deine Seite erforschen wollen. Unglücklicherweise gibt es eine ganze Menge Seiten die nur eine schlecht – oder gar keine – Suchfunktion anbieten.

Also lerne daraus und biete eine gute Suchfunktion an. Mach sie gut sichtbar, leicht zu finden und benutze auto-complete und eine Empfehlungsfunktion.

12. Exit intent

Exit Intent Software erkennt wenn ein Kunde mit dem Cursor bestimmte Bewegungen ausführt, die andeuten dass er die Seite verlassen möchte. Im E-Commerce bedeutet dies, dass er seinen Einkaufswagen zurücklässt. In diesem Fall öffnet das Exit-Intent-Tool ein Popup, zum Beispiel um den Kunden zum Bleiben zu überreden, ihm ein ähnliches Produkt vorzuschlagen, ihn für deine Mailingliste zu gewinnen versuchen, und so weiter.

Potentielle Kunden können deine Seite aus einer Vielzahl von Gründen verlassen (Preis, Relevanz, Bedarf, Features, Ablenkungen, etc.) und das schöne an Exit-Intent-Tools ist, dass Du unterschiedliche Ansätze testen kannst um zu sehen was am besten funktioniert.

13. Besserer Content

Effektives Content Marketing ist eine gute Möglichkeit um Leute auf deine Seite zu bringen. Das beste daran: mit der Art des Contents lässt sich steuern ob man eher Backlinks und Social Shares bekommt oder mehr Conversions – Du kannst also Content generieren je nachdam was Du gerade brauchst.

14. Social Media Kundendienst

Social Media ist ein großartiger Kanal für Kundendienst – die meisten deiner Kunden sind ohnehin schon dort. So können die Kunden dich schnell kontaktieren, Du kannst schnell antworten, und wenn Du deine Sache gut machst kann dein guter Kundendienst sich positiv auf deinen Ruf auswirken.

Also nimm den Kundendienst via Social Media besser ernst. Aber versuch auch nicht, alles auf einmal zu machen. Such dir ein paar passende Kanäle und nimm dir genug Zeit um sie zu verstehen, was dort geht und nicht geht. Sei proaktiv, versuch im Auge zu behalten was über dich geredet wird – und reagiere schnell.

15. „Danke für Ihre Bestellung“

Der Kunde hat es auf die „Danke für Ihre Bestelleung“-Seite geschafft. Hurra! Geschäft abgeschlossen! Mission erfüllt!

Naja… theoretisch. Aber warum es dort enden lassen? Die „Danke“-Seite ist ein guter Ort um die Konversation mit dem Kunden fortzusetzen, um sein Einkauferlebnis noch ein klein wenig angenehmer zu machen… und damit den Grundstein für den nächsten Einkauf zu legen.

Außerdem kannst Du ihm anbieten sich für deinen Newsletter einzuschreiben, seinen Einkauf in einem Sozialen Netzwerk mitzuteilen oder das Produkt einem Freund zu empfehlen. Warum eine solche Gelegenheit verstreichen lassen?

16. Gastzugang

Ein Gastzugang zum Shop ist ein zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite reduzieren sie Spannungen und erhöhen die Conversions, aber auf der anderen Seite sorgen sie auch für Probleme die man mit registrierten Kunden nicht hat (wiederholte Bestellungen, Bestellungen ergänzen, Reklamationsbearbeitung, etc.). Zudem schrecken sie Kunden ab, die befürchten nach der Registrierung gleich mit Werbe-Mail und dergleichen bombardiert zu werden.
Entscheide selbst, ob es Dir das wert ist.