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Wie Bloggen deine SEO unterstützt

SEO gehört zu den Dingen die sich schwer direkt messen lassen, ganz einfach weil es immer etwas dauert, ehe man die Resultate sehen kann. Viele Leute glauben, man müsse bloß ein paar Blogposts setzen, und dann wird der Traffic schon steigen.

Das ist zwar nicht ganz falsch, aber es ist eben nur ein Teil der Wahrheit. Wenn Du das Maximum aus deinen Bemühungen herausholen willst, musst Du eine Strategie haben. Das ultimative Ziel der SEO ist es, Sucherergebnis Nummer Eins bei Google zu werden. Das aber kostet Zeit und Mühe. Du wirst es nicht über Nacht erreichen, aber mit etwas Schweiß und Geduld ist es absolut möglich.

Es gibt viele Werkzeuge die dir dabei helfen können, dieses Ziel zu erreichen, wie Social Media und Webseiten-Optimierung. Aber keines davon ist so mächtig wie das Bloggen – denn es ist dein Blog das dir all den organischen Traffic durch Google-Suchen bringt.

Also, reden wir mal darüber was dein Blog können muss, damit es deine SEO-Pläne unterstützt.

1. Nutzen

Das ist nicht mit praktischem Nutzen zu verwechseln. Natürlich kannst Du auch How-To’s, Basteltipps, Reparaturanleitungen und dergleichen anbieten wenn es in deine Nische passt. Auch Informationen und Unterhaltung haben einen Wert.

Solange Du etwas anbietest das deine Besucher in einer Suchmaschine suchen, das sie mit Freunden und Bekannten teilen, und weswegen sie immer wieder auf deine Seite zurückkommen, ist die Funktion erfüllt. Und achja: qualitativ hochwertig sollte es auch noch sein. Das Internet ist voll genug mit Seiten die zu 90% Schrott und 10% nützliche Dinge anbieten.

2. Frischer und aktueller Content

Heißt: füge regelmäßig neuen Content hinzu, und zwar solchen der für deine Zielgruppe relevant ist. Das heißt nicht, dass Du dich nur mit super aktuellen Themen befassen solltest. Aber es ist wichtig, dass deine Posts relevant sind. Also sich um Dinge drehen um die sich Leute tatsächlich scheren – denn nur danach werden sie googeln und teilen.

Außerdem müssen sie halbwegs regelmäßig kommen. Wenn Du eine neue Seite betrittst und feststellst, dass der letzte Blog-Eintrag vor 2 Jahren war, dann denkst Du wahrscheinlich, dass die Seite verlassen ist. Oder dass die Betreiber sich schlicht nicht genug darum kümmern. Beides sind keine guten Eindrücke.

Als weiterer Ansporn: Suchmaschinen sehen ein wann zuletzt etwas zur Seite hinzugefüht wurde und berechnen dies in das Ranking mit ein. Ohne regelmäßig neue Posts wirst Du untergehen – selbst wenn die bereits gemachten dich für einen Literaturnobelpreis qualifizieren.

3. Interne und Backlinks

Interne und Backlinks sind ebenfalls ein wichtiger Bestandteil des SEO, sie ermöglichen dir deinen Lesern zusätzliche Informationen zukommen zu lassen – aus eigenen Quellen oder fremden.

Sagen wir mal, Du schreibst einen Post über digitales Marketing in dem SEO erwähnt (aber nicht erschöpfend behandelt) wird, und Du hast bereits einen Post verfasst der sich intensiv mit SEO beschäftigt – dann ist das ein idealer Ort zum verlinken, frei nach dem Motto „Möchten Sie mehr wissen? Einfach hier klicken.“. Das ist ein interner Link.
Damit kannst Du die Kunden locken, gleich mehr als einen deiner Artikel zu lesen (und hoffentlich etwas nützliches darin zu finden). Außerdem ziehst Du so noch Nutzen aus älteren Artikeln, selbst wenn sie schon so weit zurückliegen, dass sie nicht mehr gleich ins Auge fallen.

Backlinks dagegen kommen von anderen Webseiten und führen zu deiner. Das kommt oft organisch: Du schreibst einen guten Post und andere Seiten, Blogs, Foren, etc. verlinken auf dich, weil Jemand dort Anderen deinen Post zeigen will.
Aber natürlich musst Du dich nicht darauf verlassen, dass das organisch passiert. Du kannst auch nachhelfen. Zum Beispiel indem Du als Gast-Blogger in einem fremden Blog postest – dadurch bekommst Du etwas Raum, dich und deine Seite zu promoten, und natürlich auf der fremden Seite Links zu deiner eigenen zu setzen. Die Blog-Betreiber sind da meist sehr offen (vorausgesetzt Du lieferst auch qualitativ hochwertige Postings), weil ihnen das guten Content einbringt und gleichzeitig auch noch Arbeit erspart. So profitieren alle Beteiligten.

4. SEO-optimierte Seite

Natürlich, die SEO-Optimierung endet nicht bei deinem Blog. Deine Webseite zu optimieren ist ebenso wichtig, denn auch das wird von Google mit berücksichtigt. Hier sind ein paar Punkte die Google wichtig sind:

Mobil-freundlich
Eine Menge Leute browsen auf ihren iPhones und Tablets. Also ist es wichtig, dass die Seite für sie ebenso funktioniert wie für Desktop-User. Zudem priorisiert Google mobil-freundliche Seiten wenn auf Mobilgeräten gesucht wird. Also sieh zu, dass deine Seite dazugehört.

Schnelle Ladezeiten
Geschwindigkeit ist ebenfalls ein wichtiger Faktor bei der SEO; sowohl Google als auch deine Besucher wollen kurze Ladezeiten. Das kann man auf verschiedene Weise erreichen [LINK  ]. Dazu gehören eine Reduzierung der Größe deiner Bilder, Cache-Plugins und mehr.

Redundanten Content entfernen
Kling offensichtlich, wird aber gerne vergessen: Google mag mehrfach vorhandenen Content überhaupt nicht. Also sieh zu, dass nicht irgendwo der selbe Content mehrfach vorkommt.

Fazit

SEO und Content-Generierung gehen Hand in Hand. Schaffe guten Content, sorge dafür dass Content und Seite SEO-optimiert sind, und es steigert deinen Traffic, deine Besucherzahlen und ultimativ auch deine Verkäufe.

 

5 Tipps für mehr Traffic

Völlig egal was Du auf deiner Webseite anbietest, eine der wichtigsten Messgrößen deines Erfolges ist der Traffic. Mehr Traffic bedeutet mehr Aufmerksamkeit für deine Produkte und Diensleistungen, und das wiederum bedeutet mehr Verkäufe.
Aber wie bekommt man mehr Traffic? Wir verraten dir heute 5 Tipps mit denen Du den Traffic auf deine Seite erhöhen kannst. Du kannst sie alle ausprobieren oder dir einfach jene heraussuchen die am besten für dich und dein Unternehmen passen. Nutze sie korrekt und konsistent, und Du wirst bald merken wie positiv dein Traffic darauf reagiert.

Content auf Social Media teilen

Social Media ist auch weiterhin eine enorm wichtige Plattform (oder eher: Reihe von Plattformen) für deine Werbung. Dort zu posten kann viel Aufmerksamkeit auf dich ziehen, aber dazu musst Du es natürlich auch richtig machen. Nimm dir Zeit, die Plattform(en) deiner Wahl zu verstehen, zu begreifen wie sie funktionieren und welche Möglichkeiten sie bieten.

Wenn Du zum Beispiel Twitter benutzt, solltest Du auch Hashtags verwenden. Die populären Hashtags lassen sich leicht identifizieren, aber konzentriere dich nicht exklusiv darauf. Ebenso wichtig sind Hashtags für eine spezielle Nische (z.B. #EmailMarketing) oder für Themen die etwas Auflockerung bringen könen (z.B. Motivierende Sprüche, Witze oder Memes).
Viele Social Media Plattformen bieten auch Möglichkeiten an um Content zu promoten, bei Diensten wie Facebook kannst Du sogar deine exakte Zielgruppe auswählen.

Ähnlich wichtig wie das Promoten ist aber auch das Timing – Du willst schließlich dass deine Posts ihr Ziel dann erreichen wenn deine potentiellen Kunden gerade Zeit und Lust auf Social Media haben, und sie sollen auch nicht unter Bergen von anderem Content begraben sein. Mit einem Tool wie Buffer kannst Du deine Social Media Posts über mehrere Plattformen planen und durchführen, sogar Wochen und Monate im Voraus.

Keywords recherchieren


Wenn Du auf Google nach etwas suchst, wie oft findest Du die Antwort auf der ersten Seite? Eine ernüchternde Stuide zeigt, dass 33% der Leute schon beim ersten Suchresultat stoppen. Ein noch größerer Anteil geht nicht über die erste Seite Suchergebnisse hinaus.

Deswegen ist es absolut kritisch, dass Du es auf die erste Seite der Google-Suchresultate schaffst, wenn Jemand ein Keywort sucht das mit deiner Branche zu tun hat. Sobald Du das geschafft hast, wirst Du eine deutliche Verstärkung deines Traffic erleben.

Dein Suchmaschinen-Ranking zu erhöhen kostet Zeit und Arbeit. Ein guter erster Schritt ist Google Keyword Planner – damit kannst Du erstmal die richtigen Keywords für deine Branche entdecken. The Keyword Planner zeigt dir, wie oft bestimmte Wörter und Phrasen gegoogelt werden und welchen Trends diese Suchen folgen. Nimm dir die Zeit und lege dir eine Liste mit Keywords an auf die Du dich konzentrieren willst.

Sobald Du die hast, kannst Du damit loslegen, Content zu generieren. Schreiben hochwertigen Content, und dann baue deine Keywords ein. SEO Yoast is a WordPress-Plugin das dir sehr dabei helfen kann – es zeigt dir zum Beispiel an ob Du Keywords zu selten oder zu oft benutzt, ob dein Content gut lesbar und für Suchmaschinen optimiert ist und vieles mehr.

Entwickle eine Backlink-Strategie

Ein Backlink ist ein Link der von einer anderen Webseite zu deiner führt – und das ist einer der besten Wege um Traffic auf deine Webseite zu bekommen.

Es gibt viele Möglichkeiten um mehr Backlinks zu bekommen. Eine davon ist es, eine Gastpost für ein Blog zu schreiben das sich mit deiner Branche befasst. Blogger mögen das, weil es ihnen Arbeit abnimmt und die Bedeutung und Reichweite ihres Blogs verbessert – und Du profitierst davon indem Du deine Bekanntheit verbesserst und natürlich einen Backlink bekommst.

Nutze Email-Marketing

Email-Marketing ist ebenfalls sehr nützlich um dich an Leute zu wenden die schon früher mal auf deiner Webseite waren oder die an einem deiner Produkte oder Dienstleistung interessiert sein könnten.

Es gibt viele interessant Tools die dir dabei helfen können, eine Email-Marketing-Strategie aufzustellen. Eine der beliebtesten Kombinationen ist OptinMonster und Constant Contact.

OptinMonster hilft dir, Besucher deiner Webseite in Email-Abonnenten zu verwandeln, die dann für eine Email-Marketing-Kampagne zur Verfügung stehen. Wenn das geschafft ist, kannst Du mit Constant Contact personalisierte Marketing-Emails erstellen, automatische Antworten designen und deine Emails organisieren.

An Networking-Events teilnehmen

Networking-Events sind eine der besten Möglichkeiten um dich und deine Seite zu promoten. Der Vorteil an diesen Events ist, dass sie üblicherweise um Branchen oder Interessen herum aufgebaut sind. Du musst also gar nicht erst Leute für das Thema interessieren, sondern kannst gleich über deine Ideen reden.

Die beste Zeit um an solchen Networking-Events teilzunehmen ist, sobald Du mit deiner Marke etwas Bekanntheit erreicht hast. Leute werden neugierig sein was Du schon an Kunden angezogen hast, was deine neuesten Ideen sind und mehr – eine perfekte Gelegenheit um deine Webseite ins Gespräch zu bringen.

Fazit

Internet-Traffic ist nicht die Autobahn zu Beginn der Schulferien: es wird sich nicht von einem Tag auf den nächsten alles radikal ändern. Es ist ein Prozess der Zeit und Aufwand erfordert. Aber das ist es absolut wert. Bleib dran, hab immer ein Auge auf deine Messzahlen und mache unermüdlich weiter – dann wird sich der Erfolg bald einstellen.

8 SEM-Taktiken mit denen Du deinen Traffic boosten kannst

Search Engine Marketing (oder SEM) ist eine Reihe von Taktiken und Strategien die von Marketing-Profis benutzt werden um ihr Suchmaschinen-Ranking zu verbessern. Sie können sehr hilfreich sein wenn Du deine Sichtbarkeit (und damit auch deinen Umsatz) verbessern willst. Im Gegensatz zur traditionelleren Search Engine Optimization (SEO) sind viele SEM-Tools allerdings nicht kostenlos, sie erfordern Ausgaben für Werbeflächen und andere Ressourcen. Deswegen präsentieren wir hier unsere Liste der 8 effektivsten SEM-Taktiken die Du benutzen kannst ohne dein Bankkonto zu überziehen.

1. Sei Dir im Klaren darüber was Du misst und was die Daten bedeuten

Einfach irgendwelche Tracking-Tools zu nutzen ohne eine Basis für die Erfolgsmessung zu haben ist wie Autofahren mit verbundenen Augen: Du weißt nie ob sich deine Lage verbessert oder verschlechtert hat, weil dir sämtliche Informationen über deine Umgebung fehlen. Statt die Fakten zu kennen, musst Du raten.

Eine einfache grundlegende Taktik ist es den Traffic und die Zahl der Click-throughs aus deiner Werbung auf Wochenbasis zu messen und zu vergleichen. Diese Zahlen zeigen Dir dann recht klar, ob die von Dir unternommenen Maßnahmen dein Zielpublikum erreichen. Verbeiß dich aber nicht zu sehr in derart kurze Zeiträume und behalte auch das Gesamtbild im Auge.

2. Überflüssige Keywords entfernen

Auf manchen Plattformen wie Instagram erhöhen viele Keywords deine Chance in Newsfeeds aufzutachen, aber Googles Algorithmen funktionieren etwas anders. Sogenanntes Keyword-Stuffing, also ein Übermaß an irrelevanten Keywords, auf deiner Seite kann deine Sichtbarkeit senken statt sie zu erhöhen.

Search Engine Crawler können die übermäßigen Gebrauch bestimmter Worte feststellen und bestrafen, und auch das menschliche Auge erkennt überoptimierte Texte leicht als künstlich und damit weniger interessant. Investiere in einen guten Texter oder zumindest lass dir deine Texte laut vorlesen – wenn sie vor Keywords nur so strotzen, dann überarbeite sie.

3. Erst die Qualität schaffen, dann die Paid Inclusion

Paid Inclusion ist ein mächtiges Werkzeug um deine Rankings und deinen Traffic zu verbessern. Davon profitierst Du aber nur richtig, wenn Du auch eine entsprechende Konversionsrate hast.

Bevor Du also dafür zahlst mehr Leute auf deine Webseite zu bringen, stell sicher dass ihnen das gefallen wird das sie dort finden. Professionelle Webmaster und -designer haben ihren Preis, aber der kann sich durch die hohen Konversionsraten einer guten Website schnell wieder amortisieren.

Also: erst eine hochwertige Webseite schaffen, dann dafür zahlen deine Kunden dort hinzulocken. Es gibt keine zweite Chance für einen ersten Eindruck.

4. Google ist nicht die einzige Suchmaschine

Ja, Google ist die größte Suchmaschine, aber bei weitem nicht die einzige. Bing, Baidu, Yahoo und andere werden ebenfalls häufig genutzt. Viele Unternehmen jedoch vernachlässigen ihre Präsenz bei und Optimierung für diese Suchmaschinen – eine zusätzliche Chance für dich, Traffic abzugreifen. Also sieh zu dass deine Seite auf vielen Suchmaschinen gelistet ist.

Wenn Du einen internationalen Kundenkreis ansprechen willst, dann bedenke auch dass die Beliebtheit von Suchmaschinen regional sehr unterschiedlich sein kann. Zum Beispiel ist in der Volksrepublik China DuckDuckGo sehr beliebt, unter Anderem aufgrund ihrer hohen Datenschutzstandards.

5. Benutzerfreundlichkeit maximieren

Laut dem Technology Acceptance Model ist die wahrgenommene Benutzerfreundlichkeit einer der Schlüsselfaktoren um zu entscheiden ob eine technologische Lösung angenommen oder abgelehnt wird. Einfacher gesagt: wenn deine Webseite zu kompliziert aussieht dann stehen die Chancen gut dass ein potentieller Kunde irgendwann einfach aufgibt und stattdessen lieber zur Konkurrenz geht.

Also solltest Du darauf achten, dass deine Webseite jederzeit einfach zu verstehen und intuitiv zu bedienen ist. Im Zweifelsfall suche Dir einen Bekannten der mit deiner Webseite nicht vertraut ist und bitte ihn einige einfache Handlungen darauf durchzuführen (z.B. „Suche eine Winterjacke in deiner Größe und füge sie deinem Warenkorb hinzu.“ oder „Finde heraus wie lange unser Rückgaberecht gilt.“). Dann lass ihn beurteilen wie einfach es war.

Ebenfalls schädlich für die Benutzerfreundlichkeit ist Nervigkeit. Unnötige Sounds, übermäßig bunte Farben oder zu viele Popups können ebenfalls Kunden in die Flucht schlagen. Überlege dir genau, wohin Du die Aufmerksamkeit des Besuchers lenken willst.

6. Geschwindigkeit verbessern

Eine kürzliche Studie hat ergeben, dass die meisten Kunden es nicht mögen, mehr als 10 Sekunden zu warten bis die Webseite ihrer Wahl geladen hat. Also sorge dafür, dass Du immer schnell und gut erreichbar bist – aller Traffic der Welt nützt dir nichts wenn Besucher nach einer schier endlosen Ladezeit entnervt aufgeben.

Also: optimiere deine Ladezeiten damit Du konstant gut erreichbar bist, z.B. durch die Nutzung weniger umfangreicher Bilddateien oder die Optimierung für mobile Geräte. Wenn Du nicht selbst hostest, stelle sicher dass der Webhoster deiner Wahl zuverlässig ist und im Problemfall schnell reagieren kann, denn Ausfälle kosten Kunden.

7. Geotargeting planen

Auch internationale Konzerne fokussieren ihre Anstrengungen lieber statt sie wild zu streuen. Ehe Du irgendwelche SEM-Tools zum Einsatz bringst, musst Du deinen Traffic zunächst verstehen. Nur wenn Du weißt wo deine potentiellen Kunden sitzen, kannst Du effektives Geotargeting betreiben. Ein Online-Shop für Snowboarder-Bedarf wird in Österreich sehr viel mehr Kunden finden als in Algerien.

Das gilt umso mehr wenn Du deine Webseite primär dazu gedacht ist, den Kunden in deine Geschäfte zu locken und Offline-Verkäufe zu boosten. Wenn Du nur einen einzelnen Laden in Augsburg hast, dann musst Du nicht in Berlin oder Hamburg dafür werben – die Art von Traffic die das generiert, bringt Dir eher wenig.

8. Timing ist alles

SEM-Tools erlauben üblicherweise einen präzise getimten Einsatz. Wenn Du lernst dies richtig zu nutzen, kannst Du das Maximum aus ihnen herausholen ohne für einen ganztätigen Einsatz bezahlen zu müssen.

Das fängt damit an dass Du herausfinden musst wann deine Kunden online gehen und Einkäufe tätigen (oder Informationen für zukünftige Einkäufe suchen). Sind deine Besucher eher Morgenmenschen oder Nachteulen, oder shoppen sie bevorzugt in der Mittagspause? Mit Traffic-Analysen kannst Du genau herausfinden wo und wann deine Besucher vorbeischauen und deine künftige Werbestrategie daran anpassen.

Eine funktionierende SEM-Strategie zu entwickeln kostet Zeit und Geld, denn so etwas wie „die eine, beste Strategie die für alle funktioniert“ gibt es nicht. Unternehmen können sich radikal voneinander unterscheiden, selbst innerhalb der selben Branche. Doch eine einzigartige Strategie zu fahren ist allein auch noch kein Garant für Erfolg.

Deswegen empfehlen wir einen Mittelweg: auf der einen Seite kannst Du ruhig kreativ werden mit deinen Keywords, Backlinks, Paid Inclusion und anderen Tools. Auf der anderen Seite solltest Du aber stets prüfen wie effektiv deine neuen Ideen und Instrumente sind. Nimm nicht bloß unser Wort dafür, sondern schaue selbst wie sich all die kleinen Dinge auf deinen Traffic und deine Conversion Rate auswirken.
Geschäftsstrategien sind lebende Organismen: sie reifen, wachsen und sie passen sich an. Diejenigen die das nicht tun, überleben nicht lange.