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Mehr Conversions durch optimierten Content

Die Conversion von Traffic zu Kunden ist das ultimative Ziel der meisten Business-Webseiten und eine Messlatte für ihren Erfolg. Seine Conversion-Rate zu erhöhen passiert nicht über Nacht, aber es gibt ein paar Dinge die Du dazu beitragen kannst. Hier verraten wir Dir die besten Tipps.

Klare, unmissverständliche „Call to action“-Buttons

Du musst deinen Kunden vermitteln was Du möchtest dass sie tun. Eine Webseite ist voller potentieller Ablenkungen (gar nicht zu reden von den Ablenkungen durch anderen Webseiten und Apps), und wenn kein klarer Pfad vorgegeben ist, dann wird man umso anfälliger dafür. Du willst also eindeutig zeigen wo er wie hinkommt, mit Buttons wie „Bereit loszulegen?“, „in den Einkaufswagen“ oder „Registrieren“. Kurz, treffend, informativ.

Nimm den Besucher bei der Hand

Der Weg vom Besucher zum Kunden hat vier Schritte, und Du solltest ihn durch jeden einzelnen davon führen:

1. Aufmerksamkeit für ein Problem wecken und erklären welche Auswirkungen es auf das Leben des Lesers hat, wenn das Problem ungelöst bleibt.
2. Eine Lösung in Form von einem deiner Produkte präsentieren, damit der Leser weiß, dass Du die Antwort hast.
3. Stelle klar, dass Du diese einfache Lösung hast und motiviere den Kunden dazu, zu handeln.
4. Biete eine einfache und leicht verständliche Methode der Abwicklung.

Testimonials und Reviews

Wenn man seine Zeit und Geld in etwas investieren soll, dann will man auch wissen, ob es das wert ist. Testimonials können dabei wichtige Überzeugungsarbeit leisten.
Am besten nutzt Du 3-4 Testimonials mit kurzen aber aussagekräftigen Texten, irgendwo auf halben Weg auf der Seite. So riskierst Du nicht, es zu übertreiben und den Leser mit weiteren umfangreichen Texten abzulenken.

Social Media Links für Social Proof

Du kannst eine Menge auf deiner eigenen Seite tun um das Vertrauen in dein Unternehmen und deine Marke zu stärken, aber ultimativ trauen die Besucher den Dingen, die sie auf Social-Media-Plattformen von ihren Freunden und Bekannten hören mehr als dem, was ein Unternehmen über sich selbst erzählt. Deswegen ist einer der wichtigsten Tipps für mehr Conversions, dich dieses Social Proofs zu bedienen. Mit ausgewählten Links kannst Du dir deren Glaubwürdigkeit ausborgen um deine zu untermauern.

Pass nur auf, dass es so eingestellt ist, dass Facebook eine neuen Tab in deinem Browser öffnet und nicht direkt von deiner Seite aus dorthin geht. Sonst verlierst Du Traffic und der Besucher schaut vielleicht lieber ein bisschen auf Facebook herum und vergisst, was er eigentlich bei dir wollte.

Kosten klar aufzeigen

Niemand wird gerne mit Preisen bombardiert wenn er eine Webseite betritt, aber noch nerviger sind versteckte Kosten.

Deine Kunden wollen informierte Entscheidungen treffen, und wenn Du es ihnen schwer machst sich zu informieren, dann werden sie dir schnell unterstellen dass Du sie nur ausnehmen willst. Also zeig klar auf der Produktseite an was ein Produkt kosten wird – inklusive, Porto, Verpackung und allem was sonst noch anfällt.

Redundanten Content vermeiden

Auch im Webdesign schleicht sich manchmal die Faulheit ein – ganze Absätze werden copy-pasted statt dass man sich die Mühe macht etwas neues zu verfassen. Auch technische Gründe können Redundanzen verursachen, wie etwa der Wechsel von http zu https.
Du sagst jetzt vielleicht, dass die meisten Besucher das doch eh nicht merken werden, und vielleicht hast Du sogar Recht – aber Suchmaschinen werden es merken. Suchmaschinen bemerken doppelt oder x-fach vorhandenen Content und ranken ihn dann sehr viel niedriger.

Ich muss dir nicht erklären, dass Du das um jeden Preis vermeiden willst. Also schau dir hin und wieder mal deine Seite in ihrer Gesamtheit an und halte nach solchen Redundanzen Ausschau.

Fachjargon vermeiden

Ein bisschen Fachjargon kann helfen dich als Experten dastehen zu lassen, der sein Fach auch versteht. Zu viel Fachjargon hingegen kann dich eingebildet, verzweifelt oder einfach unverständlich aussehen lassen. Und nebenbei auch noch deine Kunden in die Flucht schlagen, denn kein Mensch will sich erst durch einen Glossar blättern um zu sehen ob er ein Produkt kaufen will oder nicht. Im Zweifelsfall sagen die Leute dann ganz einfach Nein zu einem Produkt das sie nicht verstehen.

Also sei sparsam mit den Fachbegriffen. Benutze sie da wo nötig, und füge vielleicht noch eine Erklärung in Klammern oder einem Kontext-Popup hinzu. Verfasse die Texte so, dass sie auch für Laien gut verständlich sind – für die Profis kannst Du ja unten einen Extrakasten mit den nötigen technischen Eckdaten bereitstellen.

Einfache Navigation, überschaubares Layout

Niemand verschwendet gerne Zeit damit, sich auf einer ihm unbekannten Webseite erstmal zu orientieren. Wenn Du möchtest dass die Leute das Browsen auf deiner Seite genießen, dann gestalte eine einfache Sitemap mit einem Minimum an internen Links. Die können zwar bei der SEO helfen, aber wenn Du es übertreibst, sind die Besucher schnell verwirrt darüber wo sie denn eigentlich gerade sind. Mach ihnen die Navigation so einfach wie möglich.

 

5 Tipps wie Du deine Webseite mit Bildern optimierst

Warum überhaupt optimieren?

Wer heutzutage eine erfolgreiche Webseite betreiben will, muss sie durch den geschickten Einsatz von Bildern optimieren. Dies gilt immer, egal ob Du so etwas einfaches wie ein Blog betreibst oder so etwas komplexes wie einen Online-Shop.

Bilder auf deiner Webseite zu benutzen bringt dir viele Vorteile…

Es bringt dir mehr Social Media Shares ein

Buzzsumo hat über 100 Millionen Artikel analysiert und herausgefunden, dass Blogposts mit einem oder mehr Bildern doppelt so oft geteilt werden wie solche ohne Bilder. Wenn Du deinen Blogposts also Bilder hinzufügst, werden Sie mehr Traffic via Social Media anziehen.

Es bringt dir mehr Backlinks ein

Moz.com hat herausgefunden dass Posts mit Bildern auch deutlich mehr Backlinks bekommen als Posts ohne Bilder. Backlinks sind bekanntlich eine Notwendigkeit wenn Du ganz oben in den Google Rankings auftauchen willst.
Wenn Du also deine Blogposts mit Bildern versiehst, erhöhst Du dadurch effektiv auch deinen Suchmaschinen-Traffic.

Es bringt dir mehr Abonnenten ein

Der Home Repair Tutor hat einen Test mit zwei Websites gestartet. Beide waren nahezu identisch, mit einer Ausnahme: eine hatte auf ihrer Landing Page das Bild eines Badezimmers, während die andere einen einfachen, weißen Hintergrund hatte.

Die Webseite mit dem Hintergrundbild bekam im Vergleich insgesamt
409% mehr Abonnenten für ihren Newsletter. Abonnenten die den Traffic erhöhen und in Kunden umgewandelt werden können.

Es hat direkte Auswirkungen auf den Erfolg deines Online-Shops

Der richtige Einsatz von Bildern kann auch direkte Auswirkungen auf deine Verkaufszahlen haben.
Salomon, ein französischer E-commerce-Shop, hatte bereits Bilder auf ihrer Webseite, jedoch ohne besondere Optimierung. Also entschieden sie sich für ein Re-Design, das unter Anderem ein großes, blau-weißes Hintergrundbild einführte das die Aufmerksamkeit der Besucher auf sich zog.
Das Resultat? Der Umsatz stieg um 39,8% in Frankreich allein und 29,7% unter internationalen Shoppern. Das Design deiner Webseite kann also drastische Auswirkungen auf Ihre Verkaufszahlen haben.

Diese Geschichte beweist aber nicht nur die Macht der Bilder, sondern gleichzeitig auch die Notwendigkeit einer guten Designstrategie. Einfach nur planlos Bilder hinzufügen wird nur selten zum Erfolg führen.
Deswegen zeigen wir dir jetzt wie Du es richtig machst…

#1 Das richtige Bild für die richtige Seite

Das perfekte Bild, das auf jeder Webseite funktioniert, existiert nicht. Welche Bilder richtig für deine Webseite sind, hängen von drei Faktoren ab:

  1. Welche Ziele Du verfolgst
  2. Welche Art von Seite Du betreibst (Blog, Online-Shop, Forum, etc.)
  3. Welche Bilder sich gut in das Design einfügen würden (Farbgebung, Qualität, Ton, etc.)

Sobald Du dir über diese Dinge im Klaren bist, kannst Du leicht entscheiden welche Bilder zu deiner Webseite passen und welche nicht.

Es kann auch nicht schaden mal ein wenig bei der Konkurrenz reinzuschauen. Wenn Du zum Beispiel deinen Social Media Traffic erhöhen willst, dann kannst Du dir ansehen welche Inhalte der Konkurrenz am häufigsten geteilt werden.
Ein sehr nützliches Tool hierzu ist Buzzsumo. Dort kannst Du eine URL oder ein Thema angeben, und schon kannst Du einsehen welche Seiten die meisten Shares bekommen haben.

#2 Gezielte Optimierung für Soziale Netzwerke

Jene Seiten auf denen ein Post am häufigsten geteilt wurde, bringen auch am meisten Traffic auf die Seiten. Aber unterschiedliche Social Networks begünstigen unterschiedliche Arten und Formen von Bildern.

Nehmen wir an, Du hast dich z.B. auf Pinterest festgelegt. Dies ist eine Seite die Bilder in Porträt-Form bevorzugt. Wenn Du also viele Shares über Pinterest generieren willst, solltest Du deiner Website eben solche Bilder hinzufügen.

Willst Du hingegen mehr auf Facebook geteilt werden, wird ein Bild im Format 560×292 Pixel ein großes Thumbnail generieren wenn dein Post geteilt wird.

Auch hier können wir ein nützliches Werkzeug empfehlen: Crello for Business ist ein Design-Tool das es dir erlaubt Bilder automatisch für die Nutzung auf bestimmten Social Media Seiten (Pinterest, Facebook, Twitter, etc.) zu formatieren.

Idealerweise verbindest Du dies mit Tip 1 und optimierst deine Bilder dahingehend um das maximale Potential auszuschöpfen. Auch kannst Du einen Blick darauf werfen wie die Konkurrenz ihre Bilder optimiert und vielleicht daraus lernen.

#3 Übertreibe es nicht

Wenn Du ein Bild einfügst, dann willst Du natürlich auch dass es gut aussieht. Aber es ist ebenso wichtig, dass das Bild nicht so groß ist dass es die Ladezeiten deiner Seite verlangsamt. Je länger die Ladezeit, desto höher die Chance dass ein Besucher mitten im Ladevorgang entscheidet, dass ihm das Ganze einfach seine Zeit nicht wert ist. Was natürlich auch bedeutet dass weniger Leute dein Blog lesen werden, deine Produkte kaufen, etc.

Auch bei der Anzahl der Bilder solltest Du ein wenig überlegen. Ein paar ausgewählte Bilder an den richtigen Stellen lockern einen Text auf und machen die Seite optisch ansprechender – zu viele Bilder jedoch wirken schnell überladen (und tragen ebenfalls zu langen Ladezeiten bei).

Daher ist es ratsam deine Ladezeit zu optimieren. Du musst eine Balance finden zwischen der optischen Qualität deiner Seite und der Größe und Anzahl der verwendeten Bilddateien.

#4 Konzentriere dich nicht nur auf die Seite

Natürlich ist deine Seite das Zentrum der Aufmerksamkeit – aber wenn Du deine Bilder allein dort platzierst dann holst Du nicht das Maximum aus ihnen heraus. Es gibt auch andere wichtige Orte an denen Du Bilder platzieren kannst.
Wenn Du beispielsweise deine Webseite für das Teilen via Facebook optimierst und Du willst dass das große Facebook-Thumbnail erscheint, solltest Du das Bild den Metatags hinzufügen um sicherzustellen dass beim Teilen auch das korrekte Bild gewählt wird.


Wenn Du WordPress für deine Webseite benutzt, kannst Du dies ganz einfach mit dem Tool Yoast SEO tun. Alles was Du dazu tun musst ist in die Sharing Settings gehen and auswählen welches Bild Du den Tags hinzufügen möchtest.

#4.1 Der ALT Text

Nachdem Du die Bilder hinzugefügt hast, bleibt noch eine Sache zu erledigen bevor Du alles posten kannst: den image alternative text (ALT Text) hinzufügen. Das ist jener Text der anstelle des Bildes erscheint wenn das Bild zu lange zum Laden braucht. Du hast ihn wahrscheinlich schon öfter gesehen, zum Beispiel wenn Du auf einer Seite warst die nur langsam geladen hat oder mit einer schlechten Internetverbindung zu kämpfen hattest.

Es gibt viele gute Gründe warum Du dir die Mühe mit dem ALT Text machen solltest. Zunächst einmal der offensichtliche: es zeigt dem Besucher an was auf dem Bild war das nicht geladen hat. Aber es wird auch von Suchmaschinen ausgelesen, daher spielt es auch eine Rolle bei der Search Engine Optimisation. Also sieh zu, dass Du ein paar gute Schlüsselwörter einbaust.

Ein weiterer Vorteil ist, dass der ALT Text automatisch in der Beschreibung von Bildern landet die von deiner Webseite auf Pinterest gepinnt werden. Wenn Du also darüber Traffic generieren willst, ist das ein großer Vorteil. Denn Pinterest ist nicht bloß ein Soziales Netzwerk, es ist eine Mischung aus Sozialem Netzwerk und Suchengine die jeden Monat von über 250 Millionen Menschen genutzt wird.

Wenn Du also passende Schlüsselworte in deinen ALT Text einbaust und sie dann mit dem Bild geteilt werden, werden die Pins auch höher gerankt und bringen dir mehr Traffic ein.

#5 Teste deine Performance

Nachdem Du die Schritte 1-4 durchgeführt hast, sollte deine Webseite visuell optimiert sein. Aber ruhe dich noch nicht darauf aus! Benutze ein Tool wie z.B. Pingdom um zu testen wie lange sie zum Laden benötigt.

Wenn es zu lange dauert um die Seite zu laden, ersetze deine Bilder durch Versionen mit kleinerer Dateigröße.

Sind die Ladezeiten danach immer noch zu hoch, liegt das Problem wahrscheinlich bei deinem Hoster. Du solltest darüber nachdenken auf einen schnelleren Server umzuziehen.

Und jetzt… leg los! Optimier deine Webseite mit Bildern!

Dies sind die Tips denen Du folgen musst um deine Webseite mit Bildern zu optimieren. Folge dieser Anleitung Schritt für Schritt und Du wirst deinen Traffic in neue Höhen treiben.