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5 häufige Fehler von Unternehmens-Webseiten

In diesem Post reden wir mal über ein paar Fehler die man leider immer wieder auf Business-Webseiten findet.

Stell Dir vor, Du hast gerade deine erste Unternehmens-Webseite online gebracht. Egal ob Du sie jetzt selbst programmiert hast, auf ein Tool zurückgegriffen oder einen Webdesigner angestellt hast – das ist ein großer Moment. Dein Unternehmen ist jetzt online! Jetzt kannst Du dich zurücklehnen und darauf warten, dass die Bestellungen kommen.
Also wartest Du… und wartest… und wartest… und es passiert nichts.

Fakt ist: Wenn deine Seite online gegangen ist, hat die harte Arbeit gerade erst angefangen. Einfach nur eine Webseite zu haben reicht heutzutage nicht mehr aus. Es gibt so viele Webseiten, dass Du schon ein bisschen was von Marketing verstehen musst, wenn Du gefunden werden willst.

Aber keine Panik, dafür ist dieser Artikel ja da. Wir zeigen die 5 häufigsten Fehler von Unternehmens-Webseiten und – noch wichtiger – wie Du sie vermeidest. Damit Du all diese Bremsklötze schon im Voraus aus dem Weg räumen und so gleich von Anfang an richtig durchstarten kannst.

Was Du in diesem Post lernen wirst

– Dass es den meisten Seiten an Content fehlt und wie Du das bei Dir vermeiden kannst
– Wie Google Webseiten rankt und wie Du Google dazu bringen kannst, deine Seite zu mögen
– Warum ein Blog zu den wichtigsten Bestandteilen deiner Webseite gehört und wie Du es mit attraktivem Content füllst
– Warum Backlinks der Schlüssel zum Erfolg online sind und warum sie einfacher zu bekommen sind als Du glaubst
– Warum zufriedene Kunden der Schlüssel zum Erfolg sind

Fehler #1: Du hast nicht genug Content

Viele neue Webseiten haben noch nicht viel Content. Das ist verständlich aber trotzdem ein Problem, denn Google mag „dünne“ Webseiten überhaupt nicht. Sein Ranking bevorzugt Seiten mit viel (und hochwertigem) Content.

Der schnellste und einfachste weg dazu sind mehr Seiten die deine Produkte und Dienstleistungen anbieten. Wenn Du zum Beispiel eine Autowerkstatt hast, kannst Du für jede Leistung die Du anbietest (z.B. Reparaturen, Autowäsche, Lackieren, Tuning, etc.) eine eigene Unterseite generieren.
Das ist auch deshalb wichtig, weil es Google hilft genauer zu erkennen was Du tust.

Der Umfang der Seiten ist wichtig. Die meisten Seiten sind ganz einfach viel zu kurz. Sie sollten mindestens 500 Wörter lang sein, besser noch 1.000.

Das klingt jetzt wahrscheinlich wie eine Menge. Aber so viel ist das gar nicht. Stell Dir einfach mal vor, dass Du einen Kunden am Telefon hast, der dich über ein bestimmtes Produkt ausfragt. Geh einfach mal grob im Kopf diese Unterhaltung durch. Du würdest ihm wahrscheinlich die Vor- und Nachteile erklären, Vergleiche anstellen und sicherstellen wollen dass er alle wichtigen Informationen hat. Schreibe diese Konversation auf – sie wird ziemlich sicher mehr als 500 Wörter lang sein.

Der Content den Du daraus generierst wird zwei Ziele haben: einmal den Kunden selbst, der informiert werden möchte, und einmal Google das damit seine Algorithmen füttern will.
Also hau in die Tasten und schlag zwei Fliegen mit einer Klappe!

Fehler #2: Du hast nicht optimiert

Wenn Du willst, dass potentielle Besucher auf deine Webseite gelangen, dann solltest Du zusehen dass Du deine Webseite so gut nach den Anforderungen der Suchmaschinen ausrichtest wie möglich. Dazu gehören ganz besonders:
– Keywords
– Meta-Tags
– URLs
– Überschriften
– Keywords im Text
– Interne Verlinkung

Gehen wir die mal der Reihe nach durch.

Keywords

Google weiß zunächst einmal gar nicht. Es braucht ein paar Hinweise darauf, was deine Webseite überhaupt tut. Eine der besten Methoden dazu ist die Nutzung von Keywords. Wenn Du zum Beispiel ein Tiefbauunternehmen in Karlsruhe hast, dann wären „Tiefbau Karlsruhe“ gute Keywords. Denn danach werden Leute wahrscheinlich suchen.
Keywords an sich sind ein Thema mit dem man Bücher füllen könnte, aber für dich jetzt am wichtigsten ist, dass Du Keywords brauchst. Und sie sollten für jede Seite anders sein, damit Du unterschiedliche Keywords je nach (Unter-)Seite hast und die Keywords zum Content dieser Seite passen.

Meta-Tags

Noch so ein Stück Technik-Jargon das einschüchternd klingt, aber eigentlich ganz simpel ist: es ist bloß ein wenig Text der Google hilft deine Webseite zu verstehen. Die zwei wichtigsten Meta-Tags sind:
– der Seitentitel (sollte ungefähr 50-60 Zeichen lang sein)
– die Meta-Beschreibung (sollte um die 180 Zeichen lang sein)

Meta-Beschreibungen kennst Du schon – das sind diese 3 Textzeilen die Google Dir unter dem Sucherergebnis anzeigt, damit Du ein bisschen genauer weißt was Du klickst.
Davon musst Du ein paar erstellen. Über Keywords haben wir ja schon gesprochen – sieh zu, dass zumindest ein paar davon in dieser Beschreibung zu finden sind. Die besten Ergebnisse werden erzielt, wenn man sowohl seine Branche als auch seine Region (sofern relevant) unterbringt.

URLs

URL steht für Uniform Ressource Locator, ist aber besser bekannt als die Internetadresse.

Und hier kommen wir (schon wieder) zu den Keywords zurück: Du willst zumindest ein paar davon in deiner URL unterbringen.

Wir haben schon darüber gesprochen wie Du viel Content generieren solltest – Kreative URLs sind ein Teil davon. Sagen wir mal, Du hast eine Hundeschule in Augsburg und willst eine Unterseite über das Gehorsam-Training anlegen das Du für Hundehalter in der Region anbietest. Dann solltest Du die Seite nicht www.DEINUNTERNEHMEN.de/training nennen, sondern besser www.DEINUNTERNEHMEN.de/gehorsam-training-augsburg. So schickst Du gleich die richtigen Signale an Google.

Sicher, die Adressen sind dann etwas klobig und weniger einprägsam, aber eintippen wird die ja sowieso niemand. Deine Besucher kommen entweder über Google auf diese Unterseite oder gehen zunächst auf deine Mainpage und klicken sich dann zur gewünschten Unterseite durch.

Überschriften

Wenn Du jemals eine etwas fortgeschrittene Textverarbeitung benutzt hast, dann weißt Du schon wie Überschriften funktionieren: Sie machen das Dokument übersichtlicher und geben ihm eine logische Struktur. Das ist wichtig wenn Google eine Seite „lesen“ soll.

Mit einer Webseite ist das nicht anders. Platziere eine H1 Überschrift auf jeder Seite, und füge einige der Keywords für diese Seite dort ein. Wenn wir beim obigen Beispiel mit der Hundeschule bleiben, dann wäre zum Beispiel „Gehorsamstraining für Hunde im Raum Augsburg“ eine gute Überschrift.
H1-Überschriften sind die wichtigsten und davon sollte auch nicht mehr als eine pro Seite vorhanden sein. Wenn Du dort aber nicht alle Keywords unterbekommst, kannst Du die übrigen noch in den H2 und H3 Überschriften unterbringen.

Keywords im Text

Du erinnerst dich vielleicht an den Punkt mit den 500+ Wörtern pro Seite? In die solltest Du auch deine Keywords (und Varianten davon) unterbringen, damit Google den Inhalt deiner Seite auch richtig versteht.

Übertreibe es aber nicht – 2 bis 3% Nutzung reicht völlig aus. Auf einer Seite mit 500 Wörtern sind das ungefähr 10 mal. Mehr muss nicht sein.
Sowohl Suchmaschinen als auch menschliche Besucher können zunehmend besser erkennen ob Du nur sinnlos mit Keywords um dich schmeißt. Also halt dich etwas zurück und benutze auch Variationen und verwandte Wörter.

Internal Linking

Jetzt hast Du hoffentlich einen Haufen guter Seiten voll mit Content. Das nächste was Du dann tun musst ist das interne Verlinken. Auch hier wieder: kein Grund es zu übertreiben. Es werden sich schon „natürliche“ Anlässe finden um von einer Seite auf die andere zu verlinken.

Kommen wir nochmal zum Beispiel mit der Hundschule zurück: Wenn Du einen Gehorsamkurs für große Hunde und einen für kleinere anbietest, und für beide eine eigene Seite erstellt hast, dann könntest Du am Ende der Seite etwas schreiben wie „Ist dein Hund zu groß (bzw. klein) für diesen Kurs? Wir bieten auch einen für große (bzw. kleine) Hunde an.“ Gefolgt von einem Link auf die jeweils andere Seite.

Fehler #3: Du hast kein Blog

Eines der besten Dinge die Du für deine Webseite tun kannst ist eine Blog-Sektion. Google liebt Webseiten mit Blogs, weil sie regelmäßig Content generieren. Während deine Produkt- und Serviceseiten relativ statisch sind und sich nicht oft ändern, ist dein Blog aktiv und wird immer wieder geupdated.

Zudem gibt dir ein Blog die Möglichkeit, dein (hoffentlich vorhandenes) Expertenwissen zu demonstrieren. Damit kannst Du Fragen ansprechen die Menschen in deiner Branche haben. Außerdem gibt es Google mehr Content für seine Indizes.

Technisch ist es ziemlich einfach ein Blog in deine Webseite einzufügen. Alles was Du brauchst ist WordPress. Es ist kostenlos zu haben und einfach zu installieren und bedienen.

Bloggen macht auch deine Social-Media-Arbeit einfacher, weil es Dir immer wieder etwas gibt das Du mit deinem Publikum sharen kannst und was dir auch neue Follower einbringen kann.

Natürlich, die Idee des regelmäßigen Bloggens kann ein wenig einschüchternd klingen. Viele wüssten gar nicht, wo sie da überhaupt anfangen sollten oder wen das Ganze überhaupt interessieren würde. Hier sind ein paar Ideen:

Fang an mit einer Art ausführlicherer Version deiner FAQ. Du nimmst also ganz einfach Fragen die Besucher und kunden Dir stellen und erklärst sie dann eben in Langform, mit Beispielen und allem. Das ist schonmal ein guter Anfang. Auch hier solltest Du wieder mindestens 500 (besser 1.000) Wörter pro Seite haben. Wenn es viel mehr sind brich es lieber in mehrere kleinere Posts auf statt in einen großen Monsterpost. Sobald Du eine gewisse Länge überschritten hast, ist es Google relativ egal wie viel Text sonst noch auf einer Seite ist – also teil es vernünftig auf, dann hast Du mehr davon.

Optimiere deine Blogposts auf die gleiche Art wie die Seiten über deine Produkte und Services. Das heißt:
Keywords
Meta-Tags
URLs
Überschriften
Keywords im Text
Interne Verlinkung

Sobald Du ein bisschen mehr Routine hast, kannst Du dann zu etwas kreativerem Content übergehen. Dies nennt sich Content Marketing und hier sind noch einige Ideen für weitere Themen:

Post-Ideen wenn sich dein Unternehmen an Verbraucher richtet (B2C):

Newsletter
Anleitungen („So reparierst Du Gegenstand X“.)
Käufer-Information („Was Du beim Kauf eines Y beachten solltest“)
Listenbasierter Content („20 interessante Fakten über die Z-Industrie“)
Produkt-Reviews
Checklisten („Was Du wissen solltest bevor Du X versuchst.“)
Empfehlungen („Die besten Bücher/Artikel/Videos zum Thema Y“)

Post-Ideen wenn sich dein Unternehmen an andere Unternehmen richtet (B2B):

Anleitungen
Erklärungen komplexer Sachverhalte und Probleme („Wie funktioniert X und welche Rolle spielt Y dabei?“)
Fallstudien
Käufer-Information („Wann lohnt sich die Anschaffung von Z?“)
Geschäftspraktiken
Sammlung von Expertenmeinung zu einem bestimmten Thema („Wir haben 5 Experten ihres Faches gefragt: Was ist ihr Lieblings-Tipp zu Thema X?“)
Infografiken
Präsentationen

Und selbst wenn der allerschlimmste Fall eintreten sollte und wirklich kein Mensch dein Blog liest, dann wird zumindest Google es „lesen“. Und deine Webseite dafür höher ranken. Eine komplette Zeitverschwendung ist es also in keinem Fall.

Fehler #4: Du vernachlässigst das Linkbuilding

Linkbuilding ist der Prozess andere Webseiten dazu zu bringen zu Dir zu verlinken. Es ist eine der besten Möglichkeiten um besser in den Suchmaschinen gerankt zu werden. Ein besseres Ranking bedeutet mehr Besucher und das wiederum bedeutet mehr Umsatz für Dich.
Also: Linkbuilding ist wichtig. Glücklicherweise ist es nicht so schwer wie Leute oft annehmen.

Du kannst damit anfangen Dir Profile in Google My Business, Bing Places und diversen Social Media Profilen anzulegen. Schon hast Du deine ersten Backlinks. Auch diverse Listungen und Verzeichnisse sind eine gute Möglichkeit zum Linkbuilding. Schau Dir einfach mal an was in deiner Branche und deiner Region wichtig ist. Manche dieser Verzeichnisse verlangen eine einmalige oder jährliche Gebühr, aber das ist es meist wert.

Vergiss auch nicht deine Zulieferer. Schreibe ein gutes Testimonial für sie und lass es sie auf ihre Webseite stellen, mit einem Link zu deiner Webseite – so profitieren beide Seiten.

Fehler #5: Du bekommst nicht genug Reviews

Wirf mal einen Blick auf die lokalen Listungen. Fällt Dir etwas auf was die Top-Gelisteten von den anderen unterscheidet? Genau, sie haben deutlich mehr Reviews.
Unternehmen mit mehr Reviews bekommen auch den meisten Traffic. Aber selbst Reviews zu bekommen ist nicht schwer. Sprich einfach mal mit deinen Lieblingskunden und bitte sie, eines zu posten.

Mache die Bitte um ein Review zu einem regulären Teil deines Geschäfts, zum Beispiel indem Du sie in bestimmte automatisierte Nachrichten einbaust. Am besten noch mit einem Link direkt zur Seite, denn Bequemlichkeit ist einer der größten Hinderungsgründe.

Fazit

Deine erste Webseite online zu bekommen ist nur der Beginn deiner Reise. Aber wir hoffen, dass dieser Artikel Dir hilft die gröbsten Fehler zu umgehen und ein erfolgreiches Unternehmen aufzubauen.

10 Anzeichen dass deine Webseite eine Überarbeitung braucht

Hast Du eine Webseite für dein Unternehmen? Du hast eine, aber deine Conversions sind im Keller? Dann braucht deine Webseite vielleicht eine gründliche Überarbeitung.

Denn dein Unternehmen braucht auf jeden Fall eine Webseite. Deine Konkurrenz hat ziemlich sicher eine, und wenn das noch nicht reicht, liefert die Webseite auch social proof, hilft Dir den Narrativ zu kontrollieren und erhöht deine Verkaufszahlen.

Aber: irgendeine Webseite zu haben reicht auch nicht aus. Du brauchst eine gute, voll optimierte Webseite die auch tatsächlich Conversions bringt. Das ist wichtig, denn der Unterschied zwischen einer guten und einer schlechten Webseite ist fast so gravierend wie der zwischen einer Webseite und keiner Webseite. In diesem Artikel identifizieren wir zehn Anzeichen an denen Du erkennst, dass Du dringend in eine neue Webseite investieren musst.

1. Es mangelt an Resultaten

Dein Traffic ist unterirdisch. Oder vielleicht ist dein Traffic in Ordnung, aber die Bounce-Rate ist hoch und Niemand kauft etwas. Beides ist schlecht.

Deine Webseite ist dein digitales Aushängeschild, aber wenn es Niemanden dazu animiert „hereinzukommen“, dann ist dieses Schild nutzlos. Du kannst schließlich keine Beziehung zu deinen Kunden aufbauen und Verkäufe machen, wenn dein Zielpublikum gar nicht vor Ort ist.

Checke deine Call-to-Action-Elemente und schau mal ob es besser/klarer ginge, und Split-teste deine Landing Pages.

2. Du hast alle wichtigen Trends der letzten Zeit verschlafen

Die Trends im Webdesign ändern sich jedes Jahr, manchmal schneller. Wenn Du dem zu lange hinterherhängst und deine Webseite seit Jahren nicht mehr geupdatet hast, dann sieht man ihr das an. Das kann dich Conversions und Shares kosten, denn wer will schon eine antiquierte, alten Webseite besuchen oder auch nur darüber reden?

Die Webseiten-Trends 2019 sind:

– Schriften in Fettdruck

– Schriften mit Serifen

– Schwarz-Weiß-Paletten

– helle, kräftige Farben

– natürliche, organische Formen und asymetrische Layouts

– große Leerräume/Minimalismus

– Retro-Ästhetik

– Glitch-Art

– Mikrointeraktionen

– mehr animierte und Video-Inhalte

– Daumenfreundliche Navigation

Eines das Du allerdings unbedingt vermeiden solltest ist, Trends wie Checklisten zu behandeln. Selbst wenn sich nicht einige dieser Trends wiedersprechen würden, würde ein Versuch sie alle zu kombinieren zu einem augenfeindlichen Chaos führen. Suche dir lieber ein paar dieser Elemente aus die Dir gefallen und mit den Vorstellungen von deiner Webseite harmonieren. Denn jedes Jahr eine komplett neue Webseite schaffen ist von einem Branding-Standpunkt auch keine gute Idee (außerdem teuer) – Du willst ja einen gewissen Wiedererkennungswert schaffen.

3. Deine Webseite ist nicht mobile responsive

Mittlerweile haben die Mobilgeräte die traditionellen Computer überholt, also wird auch mehr als die Hälfte deiner Webseiten-Besucher dich über Mobilgeräte erreichen.

Wenn deine Webseite also nicht gut von Mobilgeräten aus erreichbar ist, verschenkst Du praktisch bares Geld. Egal wie deine Zielgruppe aussieht, mobile User sind zumindest ein guter Teil davon – und das heißt, deine Seite muss für die Nutzung durch Mobilgeräte optimiert werden.

Was auf dem Desktop-Bildschirm großartig aussieht, kann auf einem Handy oder Tablet ein völlig unübersichtliches und schwer zu navigierendes Chaos sein. Also gestalte deine Seite mehr mobile responsive, damit sie sowohl für mobile als auch für Desktop-User nutzbar ist.

4. Deine Content-Ziele haben sich geändert

Content-Marketing ist eine hervorragende Möglichkeit um neue Kunden zu erreichen und deine Kundenbasis auszubauen. Wenn dein Content SEO-optimiert ist, wird es auch höher in den SERPs (Search Engine Result Pages) geranked, was es wiederum leicht macht deine Seite zu finden.

Wenn dein Content etwas taugt, wirst Du viele davon konvertieren können.

Wenn sich allerdings deine Content-Ziele geändert haben, dann ist das eine große Veränderung, weil sie deine bisherige SEO-Arbeit weitgehend wertlos macht. Dies ist eine der Gelegenheiten bei denen definitiv mehr als eine einfach Überarbeitung nötig ist und Du besser von Grund auf eine neue Webseite baust.

5. Deine Konkurrenten haben neuere Webseiten

Nein, Du musst nicht jedes Mal deine Webseite überarbeiten wenn die Konkurrenz dasselbe mit ihrer tut. Aber manchmal verändert ein Konkurrent etwas an seiner Webseite und das hat einen extrem positiven Effekt für ihn – in dem Fall kann es nicht schaden etwas reverse engineering zu betreiben.

6. Deine Konkurrenten haben bessere Webseiten

Vielleicht sehen die Webseiten deiner Konkurrenten nicht nur besser aus – vielleicht sind sie auch besser. Nimm Dir ein wenig Zeit ihre Webseiten zu analysieren. Nutze SEO Spy-Tools, zum Beispiel SpyFu, um einen Blick auf die Messdaten zu werfen. Das sollte Dir ein paar Hinweise darauf geben was sie richtig machen und was Du selbst besser machen kannst.

Du kannst auch Tools wie BuzzSumo benutzen um herauszufinden welcher Content von deinen Konkurrenten sich am besten schlägt.

7. Deine Webseite ist langweilig

Vielleicht ist deine Webseite auch schlicht und einfach langweilig. Schlichte Farben, schlichte Inhalte, keine interessanten Features. Wenn Du das feststellst, wird dein erster Impuls sein sie etwas aufzupeppen – ein paar neue Farben, eine neue Schriftart, ein paar Animationen oder Videos…

Das ist natürlich eine Option, aber versuche Dir vorher einen Überblick über die nötige Arbeit zu verschaffen. Statt hundert kleiner Verbesserungen kann es mehr Sinn machen die Webseite komplett einzustampfen und völlig neu zu beginnen.

In jedem Fall: irgendetwas musst Du tun. Eine langweilige Webseite führt zu hohen bounce rates und niedrigen conversion rates.

8. Deine Third-Party Tools sind veraltet

Wie die meisten anderen Webseitenbesitzer auch, hast Du wahrscheinlich ein paar Third-Party Tools auf deiner Webseite eingebaut, sei es um Zugriff auf neue Funktionen zu haben oder die Effizienz zu boosten.

Aber diese Tools veralten auch mal. Manche bekommen neue Versionen, manche werden fallen gelassen und so weiter. Veraltete Tools können deine Webseite verlangsamen und das hat sehr unschöne Auswirkungen auf deine bounce rate und deine Suchmaschinen-Listung.

Entweder update deine veralteten Tools und ersetze jene die nicht mehr geupdated werden können, oder nutze das als Gelegenheit um nochmal ganz von vorne anzufangen.

9. Deine Ziele und Strategien haben sich geändert

Stell Dir vor dass deine Marketing-Strategie im letzten Jahr darin bestand eine Beziehung zum Kunden aufzubauen, aber jetzt hast Du dich komplett auf transactional marketing verlegt. Das ist ein gewaltiger Strategiewechsel der deine komplette Herangehensweise ändert. Da deine Webseite ein Spiegel deiner Herangehensweise sein sollte, heißt das dass Du sie ebenfalls überarbeiten musst.

Tatsächlich, nach solch einer drastischen Veränderung wäre es anzuraten gleich eine komplett neue Webseite hochzuziehen – das kommuniziert auch klar deinen Kurswechsel.

Wenn sich unsere Ziele und Strategien ändern, dann müssen sich auch unsere Webseiten verändern, sowohl im Layout als auch im Content. Andernfalls wird es nicht die richtigen Leute ansprechen.

10. Kein Traffic

Und schließlich: wenn Du einfach keinen (oder nur minimalen) Traffic mehr bekommst, dann ist es ebenfalls Zeit deine Webseite gründlich zu überarbeiten.

Dieses Mal solltest Du dann in Erwähung ziehen, gleich mit einer SEO-Agentur zusammenzuarbeiten und Dir schon im Voraus zu überlegen welcher Content den meisten Traffic generiert.

Die SEO-Performance deiner Webseite wird von vielen Dingen beeinflusst, von deinen Keywords bis hin zur Geschwindigkeit. Und wieder gilt: ein paar kleine Änderungen sind kein Problem, aber wenn die Liste der nötigen Änderungen wächst und wächst, wird es vielleicht Zeit die alte Seite einzustampfen und eine komplett neue Webseite hochzuziehen. Vielleicht eine mit frischen Farben, einer erstklassigen Landingpage und voller Kompatibilität mit Mobilgeräten.

Wenn Dir also eines oder gar mehrere dieser Anzeichen bekannt vorkommen, dann wird es Zeit für eine Überarbeitung deiner alten Webseite, oder gleich eine ganz neue. Ich wünsche Dir viel Erfolg dabei!