Blog

Eine Landingpage, die konvertiert

Wir haben Dir schon verraten wie Du mehr Traffic bekommst, jetzt lass uns mal darüber reden, wie Du mehr Conversions aus dem Traffic herausholst den Du bekommst. Reden wir über deine Landingpage.

Was ist daran so besonders? Ganz einfach: Landingpages haben eine Conversion Rate von 4,02%, wohingegen normale Webseiten nur um die 2% bieten. Gemäß der gültigen mathematischen Regeln und Gesetze ist das gut doppelt so viel.

Also solltest Du deiner Landingpage besondere Aufmerksamkeit widmen – und genau darüber reden wir heute.

Eine hochwertige Landingpage

Wenn es um die Schaffung (oder Überarbeitung) deiner Landingpage geht, hast Du im Wesentlichen zwei Optionen: Du benutzt einen Landing Page Builder und schreitest selbst zur Tat, oder Du beauftragst einen Profi. Ein professioneller Designer weiß natürlich was er tut, ist aber teuer – und wenn Du später noch etwas ändern willst, muss Du dich wieder an ihn wenden.

Deswegen ist es besser wenn Du selbst lernst, wie man das macht. Ein beliebter Builder ist zum Beispiel Leadpages. Leadpages bietet einen Drag-and-Drop-Builder mit dem Du auch ohne große Erfahrungen schnell vorzeigbare Resultate erzielst.

Es lässt dich auch deine Landingpage bei ihnen hosten, aber Du solltest sie lieber auf deinen eigenen Server transferieren – das macht sonst keinen guten Eindruck wenn ein Besucher von einer URL zu einer ganz anderen springt.

Und wo wir schon dabei sind: ein schneller Server ist ein Muss. Verzögerungen sind schlecht für die Conversion Rates und für die Cart-Abandonment Rate.

Die Ladingpage branden

Wenn Du deine Landingpage aufsetzt, achte darauf sie gleich von Anfang an richtig zu branden. Sobald der Kunde deine Landingpage betritt, sollte er deine Marke bemerken. Niemand sollte deine Seite mit irgendeiner anderen verwechseln.

Besucher die deine Marke schon kennen, werden deiner Seite gleich ein höheres Vertrauen entgegenbringen. Besucher die deine Marke noch nicht kennen, lernen sie in diesem Moment kennen.

Es gibt zwei populäre Ansätze für Branding auf deiner Landingpage: Eine besteht darin, ein gemeinsames Farbthema zu schaffen, dass Du für alles verwendest, von deiner Webseite bis hin zu deinen Marketingbroschüren. Das lässt alles professionell, koordiniert und wie aus einem Guss wirken.
Der andere Ansatz ist, dich einfach nur auf dein Logo zu konzentrieren und dieses dann überall zu platzieren (auch via Social Media). Das erfordert etwas weniger Zeit und Arbeit, aber das Ergebnis ist etwas weniger beeindruckend.
Wenn Du noch kein Logo hast, dann versuch es mal mit dem Free Logo Maker.

Wenn Du hingegen ein Ein-Mann-Unternehmen führst – gerade eines das viel direkten Kundenkontakt hat – dann hat dein Gesicht wahrscheinlich höheren Wiedererkennungswert als irgendein Logo. Also solltest Du überlegen ob Du nicht in ein paar gute Fotos investieren willst und diese anstelle von (oder ergänzend zu) deinem Logos verwenden möchtest.

Visuelle Effekte

Bilder können deine Conversion Rate gewaltig steigern. Also sieh zu, dass Du auch ein paar einbaust.

Pass aber auf, dass sie nicht zu groß sind – zu lange Ladezeiten sind nämlich Gift für Conversion Rates. Hatte ich vorhin schonmal erwähnt, aber das kann man gar nicht oft genug sagen.

Wenn Du noch einen Schritt weiter gehen willst: Videos. Videos sind noch besser für deine Conversion Rates.

Texte mit Fokus auf Conversions und SEO

Einfach nur deine Produkte beschreiben, führt nicht automatisch zu einer Verbesserung deiner Conversion Rate. Denk über dein Zielpublikum nach, und was es interessant finden würde.

Wenn Du selbst nicht der kreative Typ bist, kannst Du auch einen Profi dafür anheuern. In beiden Fällen solltest Du dir vorher darüber klar sein, was deine Zielgruppe lesen will, welches Resultat Du dir erhoffst und welche Keywords Du dort sehen willst.

Es kann auch nicht schaden, die Texte ab und an auf unerwünschte Kopien zu prüfen – diese sind nämlich sehr schlecht für deine SEO. Es gibt gratis Online Tools mit denen Du nach Plagiaten checken kannst.

Testimonials sind auch eine gute Idee. Wenn Du ein paar zufriedene (idealerweise Stamm-)Kunden hast, kannst Du die dort mit einem Bild und Zitat (oder Video) unterbringen. Was die über dein Unternehmen und deine Produkte zu sagen haben, wird oft ernster genommen als deine eigene Werbung (vorausgesetzt natürlich es sieht echt aus – gestelzte Statements und Bilder aus dem Internet überzeugen Niemanden).

Testen und verbessern

Geh nicht davon aus, dass Du es im ersten Anlauf perfekt hinbekommen hast. Teste, wie das Ganze ankommt. Schalte eine Anzeige, z.B. auf Facebook. Wenn Du siehst, dass dein Traffic hohe Conversion Rates bringt, dann kanst Du die Kampagne ausweiten und Traffic aus anderen Bereichen heranholen.

Wenn nicht, dann überarbeite eben weiter und starte neu – so lange bis es klickt.

Multi-Kanal-Strategie

Sobald Du erst einmal weißt, dass deine Seite konvertiert, kannst Du den Traffic hochdrehen. Verlass dich dabei aber nicht auf einen medialen Kanal, sondern sprich viele unterschiedliche an:

Social Media: Teile deine Seite auf Social-Media-Diensten wie Facebook, LinkedIn, Pinterest, Twitter und anderen für organischen Traffic. Konzentriere dich dabei auf jene mit möglichst aktiver Userbasis und schaue ob deine Nische vertreten ist (z.B. Usergroups auf Facebook).

Influencer: Suche dir Influencer die in deiner Nische arbeiten und lass sie deine Seite mit ihren Social Media Followern und/oder den Leuten auf ihrer Mailingliste teilen.

Wende dich an deine idealen Kunden: Such dir ein paar perfekten Kunden – also 100% exakt die Person oder Unternehmen die Du als Kunden haben willst – und bitte sie, sich deine Seite einmal anzusehen und sich einzuschreiben.

SEO Outreach: Betreibe etwas Search Engine Optimization: baue hochwertige Links, versehe deine Seite mit hochwertigen Texten und sieh zu wie Google und Konsorten deinen Traffic hochtreiben.

Bloggen: Wenn Du ein Blog hast, kannst Du dort auf deine Seite verweisen, entweder in Form von Werbung oder – noch besser – mit einem eigenen Blogpost.

Mailingliste: Informiere deine Mailingliste über deine Landingpage. Da sie sich bereits für deinen Newsletter eingetragen haben, ist die Hemmschwelle geringer die Seite zu besuchen und sich zu registrieren.

Werbung hochdrehen: Nebenbei kannst Du natürlich immer noch die Werbung hochdrehen. Aber tu das nur langsam – deine Conversion Rates müssen mit dem Werbebudget Schritt halten, andernfalls wirfst Du nur Geld zum Fenster heraus.

Zusammenfassung:

Dies ist ein Schritt-für-Schritt-Prozess, also erwarte keinen überwältigenden Erfolg über Nacht. Fang an mit einem guten Landing Page Builder. Bau deine Seite, erstelle ein Logo und ein Design. Füge Bilder und Videos hinzu, kreiere originale Texte.

Wenn das erledigt ist, dann veröffentliche deine Landingpage und teste die Conversion Rate. Sobald das funktioniert, kannst Du loslegen und den Traffic erhöhen.

Aber damit bist Du noch nicht am Ende angelangt. Nutze deine Erfahrungen und die gewonnenen Daten um deine Landingpage laufend zu verbessern und deine Conversion Rate noch weiter zu erhöhen.

 

Schlagwörter: ,

Leave a Reply

Your email address will not be published.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.