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5 SEO-Techniken von denen Du Abstand halten solltest

Mit dem Fortschreiten der Technologie, Geschäftswelt und Gesellschaft generell ändern sich auch Trends. Manche Dinge die vor fünf Jahren noch super geklappt haben, sind heute überholt. Andere waren immer schon Müll. Hindert aber leider niemanden daran, sie trotzdem zu benutzen.

Genau deswegen präsentieren wir hier unsere Liste von 5 SEO-Techniken, die wir endlich sterben lassen sollten. Weil sie weil sie peinlich sind, weil sie nerven, aber vor allem: weil sie nicht mehr funktionieren. Schlimmstenfalls tun sie sogar das Gegenteil von dem was sie tun sollten und werden von den Suchmaschinen abgestraft.

Damit das auch ein bisschen konstruktiv wird, geben wir aber auch ein paar Tipps, was man stattdessen machen kann.

Technik #1: Artikel-Spamming

Artikel-Spamming bedeutet, einen Artikel zu verfassen, ihn mit Backlinks zur eigenen Webseite zu versehen und dann auf jeder Seite zu posten, die das zulässt. Es muss nichtmal ein guter Artikel sein – und da liegt das Problem. Der „Masse statt Klasse“-Ansatz führt auf lange Sicht immer zu Qualitätsverlust, vorausgesetzt er hatte zu Beginn überhaupt mal irgendeine Qualität die er verlieren konnte.

Diese Methode hat also dazu geführt, dass eine Menge billiger Müll tausendfach ins Internet gespammt wurde. Wie nicht anders zu erwarten, hatten es die Leute schnell satt. Die meisten Seiten die es geschafft haben relevant zu bleiben, haben deswegen Qualitätskontrollen eingeführt – und sie mögen es nicht wenn Artikel die bei ihnen gepostet werden auch auf anderen Seiten landen. Nicht zuletzt weil Google Duplikate gerne bei den Rankings abstraft.

Alternative: Klasse statt Masse. Schreibe als Gast-Blogger hochwertige (und einzigartige) Artikel für andere Webseiten. So bringst Du deine Backlinks auf eine Art unter die dir tatsächlich etwas bringt und die die Leser keinen Groll gegen dich entwickeln lässt.

Technik #2: übermäßig optimierte Backlinks

Ankertext ist Text der benutzt wird um Links zu „verkleiden“ und damit idealerweise eine Vorschau zu geben, was hinter dem Link wartet. Auch Google erkennt das – Google erkennt aber auch, wenn diese so extrem spezifisch sind, dass sie vermutlich gezielte Werbung sind.

Wenn Du zum Beispiel Winterjacken verkaufst und einen Ankertext setzt der sagt „Winterjacken super günstig hier“, dann wird Google das vermutlich erkennen und im Rating bestrafen.

Alternative: Solche optimierten Backlinks vermeiden. Stattdessen schaffe etwas guten Content, zum Beispiel „der ultimative Guide zu Winterjacken“ oder „was man beim Kauf von Winterjacken beachten sollte“. Das führt Leute ganz organisch auf deine Seite.

Technik #3: Blog-Kommentare zuspammen

Wenn Du irgendwelche Blogs liest, dann weißt Du was ich meine: Leute die Kommentare hinterlassen, deren Primärzweck darin besteht zu ihrer eigenen Seite zu verlinken.

Das Problem dabei: die meisten Blogs moderieren ihre Kommentare und löschen Spam. Die, die das nicht tun, werden von Google früher oder später als Spam markiert, was die gesetzten Links wertlos oder gar schädlich für deine SEO macht.

Alternative: Hinterlasse gute Kommentare mit denen Du dir dort einen gewissen Ruf aufbaust. Sobald das geschehen ist, kannst Du auch mal den einen oder anderen Link unterbringen. Außerdem kannst Du so eine Beziehung zum Blogger schaffen auf der Du eine zukünftige Zusammenarbeit aufbauen kannst – zum Beispiel in Form von Gast-Postings.

Technik #4: Seiten speziell um Keywords anzusprechen

Es ist generell eine gute Idee, die Information auf seiner Webseite auf verschiedene spezialisierte Unter-Seiten zu verteilen. Wenn Du eine Autowerkstatt hast die neben normalem Service auch High-End Soundanlagen einbaut, dann ist es besser wenn Du für beide Dienstleistungen getrennte Seiten anlegst. Das hilft Kunden leichter die gewünschte Information zu finden und macht es Suchmaschinen einfacher das Thema einer Seite zu verstehen.

Wenn Du allerdings diese Seiten mit Keywords überlädst, ist das kontraproduktiv. Suchmaschinen werden immer besser, echten Fließtext von plumper Werbung zu unterscheiden, und wenn Du deine eigenen Dienste als „beste und günstigste Werkstatt“ anpreist, dann wird das schnell als Keyword-Bait abgestempelt.

Alternative: Entwickle eine Content-Strategie. Erzeuge Content der die Interessen deiner Leser anspricht, z.B. indem er häufig gestellte Fragen beantwortet oder wichtige Tipps gibt. Dann verfasse Text, der tatsächlich wie etwas klingt das ein Mensch geschrieben hat. Das bringt die Leute dazu, auf deiner Seite zu bleiben. Die niedrigere Bounce-Rate hilft deinen Google-Rankings.

Technik #5: Keyword-Overkill

Auch bekannt als Keyword Stuffing. Der Versuch, so viele Keywords wie möglich hineinzuquetschen. Frei nach dem Schrotflintenprinzip: irgendeines wird schon treffen. Wenn Jemand zum Beispiel Autoteile verkaufen will, könnte das so aussehen:

„Autoteile günstig, Autoteile supergünstig, Autoteile billig, Autoteile bilig, Autoteile schnelle Lieferung, Autoteile schnele Lieferung, Autoteile Lieferung weltweit, Autoteile große Auswahl, Autoteile größte Auswahl, Autoteile gröste Auswahl“

(man beachte die absichtlichen Schreibfehler um auch Suchmaschinen-Treffer durch Vertipper zu bekommen)

Mal abgesehen davon, dass eine 83%-ige Chance besteht, vom bloßen Lesen Augenkrebs zu kriegen, ist sowas Gift für deine Suchmaschinen-Rankings.

Alternative: Kreiere lange (min. 500 Wörter) organische Fließtexte, die NICHT ständig die gleichen Wörter und Phrasen wiederholen. Ein bisschen Redundanz ist okay und nicht zu vermeiden, aber pass auf, dass es nicht zu viel wird. Ein Synonymwörterbuch kann helfen.
Ebenfalls hilfreich ist es, spezifische Beispiele zu nennen. In diesem Falle könntest Du also über Auspuffe schwadronieren oder einen Kauf-Guide für Felgen schreiben.

Fazit

Was gute SEO ist, ändert sich im Laufe der Zeit. Suchmaschinen lernen dazu und entwickeln höhere Ansprüche. Etwas dahinzupfuschen das gerade so noch unter dem Radar hindurchrutscht, wird dich vielleicht heute weiterbringen, aber kann dir morgen schon schaden.
Also verlass dich nicht auf billige Tricks. Schaffe wertvollen, originellen Content von dem der Leser tatsächlich etwas hat – der wird auch noch in 10 Jahren gefragt sein.

SEO für Kleinunternehmen

Kleine Unternehmen haben am härtesten mit ihren Mitbewerbern zu kämpfen, deswegen ist eine gute SEO-Strategie ein Muss. SEO sorgt dafür, dass deine Webseite aus den Milliarden anderer Webseiten heraussticht und von den Suchmaschinen leichter gefunden werden kann.
Grundvoraussetzung dafür ist ein SEO-Tool. Glücklicherweise werden diese immer benutzerfreundlicher und einfacher zu bedienen. Für ein Kleinunternehmen sollte ein SEO-Tool die folgenden Kriterien erfüllen:
– Es sollte präzise und verlässliche Daten liefern
– Es sollte einfach zu benutzen und einsteigerfreundlich sein
– Es sollte alle wichtigen Funktionen in sich vereinen
– Es sollte erschwinglich sein, selbst für ein Ein-Mann-Unternehmen
– Es sollte eine gratis-Testperiode bieten, damit Du das Tool testen kannst, bevor Du es kaufst

Ein Tool das diese Kriterien erfüllt ist SE Ranking. Darum werden wir auch damit fortfahren. Andere Tools bieten jedoch oft ähnliche Funktionen, also ist vieles des hier gesagten einfach übertragbar.

1. Tracke deine Rankings um zu wissen wo Du hinmusst

Dein Ranking ist deine Platzierung in den Suchresultaten für bestimmte Suchbegriffe. Wenn Du zum Beispiel eine Pizzeria in Dresden hast, könnten Leute auf dich stoßen die Suchbegriffe wie „Pizza Dresden“, „beste Pizza Dresden“, „Pizzeria in meiner Nähe“ und anderes benutzen. Dein Ranking ist, wie hoch Du nach einer solchen Anfrage aufgelistet wirst.

Diese Rankings musst Du im Auge behalten, um zu sehen was Du bei der Seiten-Optimierung richtig und was falsch machst. Tägliches Tracking erlaubt es dir, schnell zu reagieren wenn deine Rankings plötzlich fallen. Da deine Rankings deine Einnahmen beeinflussen, ist so eine schnelle Reaktion enorm wichtig.

SEO-Tools wie SE Ranking haben ein Ranking Tracking Tool das dir deine Rankings für unterschiedliche Suchanfragen anzeigt. Es kann dir sogar einen detailierten Bericht in Echtzeit anfertigen, alles was Du tun musst ist eine Suchmaschine und eine Zielregion auszuwählen. Dann kannst Du auch gleich sehen wie oft bestimmte Begriffe gesucht wurden – wenn manche viel öfter gesucht werden als andere, solltest Du natürlich primär versuchen dein Ranking bei diesen zu verbessern.

Nebenbei: Du kannst dir die selben Daten natürlich auch für deine Mitbewerber anzeigen, damit Du genau weißt von dem Du dir vielleicht ein paar Dinge abschauen kannst und wen Du einfach links liegen lassen kannst.

2. Webseiten-Audit

Wenn Google entscheidet wie es eine Webseite rankt, berücksichtigt es über 200 verschiedene Faktoren. Das ist eine Menge. Selbst SEO-Experten kennen nicht alle davon, aber sie konzentrieren sich auf die wichtigsten.
SE Ranking hat ein Tool namens Website Audit. Es simuliert einen Google Crawler und untersucht deine Webseite nach den wichtigen Ranking-Parametern, sowohl inhaltlich wie auch technisch. Am Ende bekommst Du einen detailierten Bericht darüber was Du anpassen und korrigieren musst.

Auch hier kannst Du das Tool auch wieder auf die Seiten deiner Konkurrenz anwenden und dir mal anschauen was die richtig oder falsch machen. Immer einen Blick wert.

3. Optimierung Schritt für Schritt planen

Du hast jetzt eine ganze Liste mit Probleme die einem perfekten Suchmaschinen-Ranking im Wege stehen. Was machst Du jetzt damit? Wo fängst Du an? Wo setzt Du die Prioritäten? Was Du jetzt brauchst ist ein Marketing-Plan.

Glücklicherweise hat SE Ranking den schon für dich zusammengestellt. Wenn Du das Audit abgeschlossen hast, findest Du auf deinem Account einen Schritt-für-Schritt-Guide zur Suchmaschinenoptimierung, inklusive pre-launch Strategien, Keyword Research, Content-Strategien und mehr. Jeder davon mit hilfreichen Tipps, Erklärungen warum sie wichtig sind und einer Anleitung für die praktische Umsetzung.

Es ist gut möglich, dass die resultierende Liste ziemlich lang ist. Aber keine Sorge, Du kannst sie dir einteilen. Mit jedem kleinen Schritt verbessert Du deine Webseite ein bisschen mehr.

Abschließend

Einer der Vorteile beim SEO ist, dass deine Erfolge recht schnell und deutlich sichtbar werden. Das hält die Motivation am Leben. Der ganze Prozess wirkt am Anfang etwas komplex und einschüchternd, aber mit jedem Schritt wirst Du ein bisschen mehr Einsicht darin bekommen, bis Du die innere Logik verstehst. Also: ruihg bleiben, dran bleiben und der Erfolg wird sich schon einstellen.

13 Argumente für ein Business-Blog

Blogging ist ein mächtiges Werkzeug zur Unterstützung deiner Marketing-Bemühungen. Damit kannst Du deine Marke stärken, Leads generieren, Search Engine Optimization betreiben und vieles mehr. Hier sind die Vorteile die Dir ein Blog bringt:

1. Bloggen bringt Traffic

Ob dein Blog nun informativ oder unterhaltsam (oder eine Mischung aus beidem) ist – es wird Leute auf deine Seite bringen, die genau nach dieser Art von Content suchen. Je höherwertiger dein Content ist, desto höher wird am Ende der Traffic werden.

2. Bloggen konvertiert Traffic zu Leads

Es gibt immer eine Chance, Jemanden der nur nach Informationen sucht, für deine Waren oder Dienstleistungen zu interessieren. Das funktioniert aber natürlich nur, wenn Du der richtigen Person die richtigen Informationen präsentierst. Was ein weiterer Grund ist, möglichst hochwertigen Content zu liefern der deine Expertise auf deinem gewählten Feld beweist.

3. Es ist kostenloses Marketing

Wenn Du schon eine Webseite hast und dazu einen schnellen und zuverlässigen Hoster [INSERT HOST-ON LINK], dann kostet dich das Aufsetzen eines Blogs nur ein paar Klicks. Bloggen ist eine der wenigen Quellen organischen Traffics und kann dir eine Menge an positiver Aufmerksamkeit liefern – vorausgesetzt Du investierst die Zeit um auch hochwertigen Content zu schaffen.

4. Steigender Traffic lässt dich höher in Suchmaschinen ranken

Suchmaschinen wie Google, Bing oder Yahoo nutzen Maschinen-Lern-Algoritmen um Suchergebnisse nach ihrer Relevanz in bestimmten Themenfeldern zu ranken. Wenn dein Content besser ist als der deiner Mitbewerber, bekommst Du mehr Besucher und wirst dementsprechend höher gerankt. Das hilft dabei, deine Seite zum Suchergebnis Nummer Eins zu machen.

5. Es stärkt deine Marke

Indem Du deinen Lesern wertvolle Einsichten und Informationen über deine Produkte und Dienstleistungen lieferst, stärkst Du deine persönliche Marke. Du gewinnst das Vertrauen der Besucher und dein Name wird zunehmend im Zusammenhang mit deiner Branche genant werden.

6. Der menschliche Faktor

Klingt banal, ist aber nicht zu unterschätzen: Kunden entwickeln eine sehr viel positivere Haltung zu einer Seite, wenn sie merken dass dahinter echte Menschen stecken und nicht bloß automatisierte Software.

7. Es untermauert deine Glaubwürdigkeit

Wenn Du über deine Branche und ihr ihr eigenen Konzepte, Ideen und Probleme sprichst, dann lässt Du damit andere sehen, dass Du ein Profi bist der weiß was er tut. Deine Leser werden sich deinen Namen merken als Jemand der Ahnung hat – und die Suchmaschinen ebenso.

8. Kommentarbereich

Ein Kommentarbereich bringt dich deinen Kunden näher und versrogt dich mit direktem Feedback. Die Kunden können mit dir in Kontakt treten und Fragen stellen oder um Klarstellungen bitten. Und Du kannst zeigen dass Du Jemand bist der auf seine Kunden hört und vielleicht auch ein paar Leads zu Kunden konvertieren.

9. Blog Analytics

Benutzt Du Analyse-Tools um zu sehen wie sich User auf deiner Webseite verhalten? Dann richte gleich noch ein solches Tool speziell für dein Blog ein um zu sehen wie die User mit deinem Content umgehen. Es gibt viele kostenlose aber leistungsfähige Tools wie Google Analytics, die dir Einsichten in deine beliebtesten Posts gewähren. Wie sie gefunden werden, wie lange sie gelesen werden, etc.

10. Organischer Social Media Content

Zufriedene Kunden und Leser die deine Blogposts mögen teilen ihre Erfahrungen gerne mal über Social Media mit anderen Nutzern. Das verschafft dir mehr Traffic und verbreitet deine Marke.

11. Eine Möglichkeit um Partnerschaften zu gewinnen

Nicht nur potentielle Kunden, auch potentielle Geschäftspartner können auf dein Blog stoßen und sich von ihm beeindrucken lassen. Das kann dir Möglichkeiten eröffnen, an die Du vielleicht noch gar nicht gedacht hast.

12. Eine exzellente SEO-Strategie

Search Engine Optimisation ist eine zeitfressende Angelegenheit; es kostet eine Menge Zeit um deine Webseite anständig zu promoten. Ein Blog hilft dabei sehr, denn es liefert regelmäßig frischen Content und zieht immer wieder Leute an. Das macht sich über kurz oder lang bemerkbar.

13. PR-Gelegenheiten

Ein gutes Business-Blog schafft auch Aufmerksamkeit z.B. von Journalisten die über deine Branche schreiben oder Experten aus deinem Gebiet interviewen wollen. Wenn Du sie beeindrucken kannst, kann dir das viel kostenlose Werbung einbringen.

Wie Du Backlinks bekommst

Backlinks sind einer der wichtigsten SEO-Faktoren die einer Suchmaschine mitteilen, dass deine Seite wichtig und vertrauenswürdig ist – und das werden sie wohl auch noch eine Weile bleiben. Aber: Link ist nicht gleich Link. Heutige Suchmaschinen sind zunehmend fähig zu unterscheiden zwischen natürlicher Verlinkung und Tricks wie Link Selling und Link Stuffing.
Deswegen verraten wir dir heute ein paar sichere, aber effektive Taktiken, mit denen Du dir hochwertige Backlinks schaffen kannst.

1. Gast-Postings

Gast-Posting bedeutet ganz einfach einen Artikel für eine fremde Webseite zu schreiben und dort zu veröffentlichen. Alle Beteiligren profitieren dabei: der Inhaber des Blogs bekommt einen Gratis-Post. Im Gegenzug dafür kannst Du:

– dir einen Namen zu machen und deine persönliche Marke stärken
– dein Wissen teilen (und einen Ruf als Autorität in dem Bereich aufbauen/untermauern)
– ein großes Publikum über dich und deine Webseite informieren
– Traffic für deine Webseite generieren
– einen erstklassigen Backlink zu deiner Webseite schaffen.

Der Punkt mit dem Backlink steht aus gutem Grund an letzter Stelle. Denn obwohl Backlinks das zentrale Thema dieses Posts sind, solltest Du beim Schreiben niemals das Linkbuilding an erste Stelle stellen, denn Posts die mit diesem Gedanken im Hinterkopf geschrieben werden, sind viel zu oft substanzloser Mist. Konzentriere dich lieber darauf, guten Content zu generieren. Der Rest kommt dann von ganz alleine.

Ein weiterer Vorteil eines Gast-Posts: Oft kann sich der Blogbesitzer später bei Dir revanchieren und einen Post für dein Blog schreiben. Das wird dann wiederum viele seiner Follower auf deine Seite bringen.

Also, wie machst Du das?

1. Suche Dir ein beliebtes Blog das in deine Nische fällt (wie genau, dazu gibt’s später ein paar Tipps)

2. Schau dir die Seitenregeln, Richtlinien oder ähnliches an. Irgendwo wird es einen Punkt „Schreib für uns“ geben, wo sie erklären was man beachten muss wenn man für sie schreiben will. Wenn nicht: schreib sie an und frag einfach.

3. Schreib einen guten Artikel und schicke ihn rüber.

4. Überarbeite ihn, wenn gewünscht

5. Warte auf die Veröffentlichung

Informier dich aber vorher, was sie über Links in den Artikeln schreiben. Manche Blogs akzeptieren alle Links, solange sie relevant sind und den Artikel bereichern. Andere erlauben keine Links auf Seiten die etwas mit dir zu tun haben. Aber so ziemlich alle erlauben zumindest einen Link bei deiner Kurzbiografie.

2. Shareable Content

Eine weitere Möglichkeit um mehr Traffic, Shares und links zu bekommen ist es, viralen Content zu schaffen. Laut einer Studie von Buzzsumo und Okdork sind Infografiken die meistgeteilte Form von Content.

Gute Infografiken werden gerne geteilt. Je mehr Leute deine Infografik erreicht, desto mehr Links gibt es zu deinem Blog.

Studien sind eine weitere gute Möglichkeit für viralen Content. Wer einen Artikel schreibt, der versucht oft seine Argumente mit Daten und Fakten zu untermauern. Wenn Du wichtige, aktuelle Zahlen und Fakten für deine Branche bereitstellen kannst, dann kann dir das hunderte, wenn nicht tausende natürliche Links einbringen.

Also schaffe Shareable Content wie Infografiken, Studien, Zusammenfassungen, Fallstudien, Ratgeber und mehr. Etwas das Kunden gerne teilen, auf das sie gerne verweisen und verlinken werden – im Bestfall etwas das auf Jahre als Referenz gelten wird. So kannst Du konstant natürliche Links bekommen.

3. Influencer Marketing

Diese Taktik funktioniert fast genauso wie die vorherige: je mehr Leute deinen Post lesen, desto größer die Chance auf Backlinks.
Influencer können dafür sorgen, dass deine Posts eine Menge Leute erreichen.

Warum sollte ein Influencer deinen Post teilen?

– Du hast einen interessanten Post über etwas geschrieben das den Influencer interessiert
– Du hast ein paar interessante Daten gesammt/eine Studie verfasst die sich der Influencer ansehen möchte
– Du hast den Influencer, seinen Channel, seine Produkte, o.ä. In einem früheren Post erwähnt
– Du hast einen Artikel verfasst, der eine andere Meinung anbietet zu einem Thema zu dem sich der Influencer kürzlich geäußert hat
– Du hast einen Artikel geschrieben der einen Artikel des Influencers anspricht oder ergänzt

Wenn Du also etwas hast das für einen Influencer in deiner Nische interessant sein könnte, dann kontaktiere ihn und bitte ihn, sich deinen Post einmal anzusehen. Vielleicht teilt er ihn mit seinen Followern.

Oder schau ganz einfach nach, ob er sich als Werbepartner anbietet. Nicht wenige Influencer lassen sich offen für Werbung bezahlen.

4. Content Syndication

Content Syndication bedeutet, deinen Content nicht nur auf deinem üblichen Weg (z.B: deinem Blog) zu posten, sondern zusätzlich auch auf anderen Plattformen. Das könnten zum Beispiel sein:

– Medium

– Linkedin publishing

– Google+

– Quora

– Reddit

– diverse Foren

Diese Plattformen decken eine breite Palette ab, irgendwo dort solltest Du deine Nische finden. Für den Bereiche SEO/Internet Marketing gibt es zum Beispiel Growth Hacker, Hacker News, Scoop it, Business 2 Community, Social Media Today, usw.

Die Leute von Scoop it haben eine Studie durchgeführt die zeigt wie viel mehr Traffic Content Syndication bringen kann. Davon kannst Du auch profitieren. Sieh nur zu, dass Du immer zu deiner eigentlichen Seite verlinkst.

5. Testimonials, Interviews, Erwähnungen

Wenn Du willst, dass deine Webseite eine der führenden Autoritäten in deiner Nische wird, dann musst Du deine Online-Präsenz und deine persönliche Marke immer im Auge behalten. Versuch überall dabei zu sein und Teil der professionellen Community zu sein.

Dazu gehört auch, dass Du gute Artikel für externe Plattformen schreibst um deine Expertise zu beweisen, dass Du Reviews für Produkte und Dienstleistungen deiner Branche schreibst, Testimonials lieferst und Interviews gibst. Auf die Art werden Links zu deiner Seite ganz natürlich überall erscheinen.

Wie Du Backlink-Gelegenheiten findest

1. Googeln!

Ein guter Ansatz wenn Du z.B. Blogs suchst die einen Gastautor suchen. Wenn Du dein Google-Fu beherrschst, kannst Du dir die Suche richtig einfach machen, z.B.:

[dein Fachgebiet] Gastbeitrag OR Gastautor OR „Schreib für uns“

So findest Du gleich eine Menge Seiten die Gastbeiträge suchen.

2. Mentions überwachen

Eine andere Möglichkeit ist es, relevante Webseiten zu finden und sie auf das Auftauchen bestimmter Keywords zu überwachen. Zum Beispiel Markennamen, von Dir oder deiner Konkurrenz.
Das klingt nach viel Zeitaufwand – und das wäre es auch, aber glücklicherweise gibt es ein Tool namens (Überraschung!) Mention.

Dieses Tool behält es im Blick wenn die Keywords deiner Wahl irgendwo erwähnt werden – in Echtzeit. So bekommst Du eine lange Liste an Webseiten mit denen Du zusammenarbeiten kannst. Du kannst es sogar nach Quelle filtern (z.B. Blogs, Forums, Nachrichten, Facebook, Twiter, etc.).

3. Schau Dir die Backlink-Profile deiner Konkurrenz an

Mit dieser Methode kannst Du auch Gelegenheiten für Gast-Postings und Cross-Promotion finden. Mach eine Liste deiner wichtigsten Konkurrenten und benutze das SEO-Tool deiner Wahl um dir mal ihr Backlink-Profil anzuschauen. Eine gute Wahl hierfür ist Serpstat.

Analysiere die Backlinks und organisiere das Ergebnis in einer Tabelle, damit Du einen Überblick behältst. Auf die Art solltest Du jeden Monat mindestens 500 Backlinks analysieren.
Das gibt dir nicht nur einen Überblick über die Aktivitäten deiner Konkurrenz, sondern auch jede Menge Gelegenheiten für Gast-Posts, Werbung und Cross-Promotion.

4. Suche mit dem Namen oder Bild eines Influencers

Eine weitere Möglichkeit um Blogs zu finden: suche mit dem Namen oder Profilbild eines Influencers oder bekannten Bloggers. Mention oder NinjaOutreach können dir dabei helfen. Oder notfalls auch Google.

Diese Leute haben hunderte – oder sogar tausende – Artikel verfasst. So sind sie ja überhaupt erst Influencer geworden. Sie haben die ganze Arbeit schon für dich gemacht, Du musst nur noch in ihren Fußstapfen folgen.

5. Achte auf Banner

Wenn Du nach neuen Blogs zum Gast-Posten suchst, dann achte auf Banner, Sidebars, Seiten für die Presse und ähnliches. Dort lassen sich eine Menge interessanter Links finden.

6. Lies die Kommentare

Blogger kommentieren immer mal wieder auf den Artikeln anderer Blogger und auf Posts auf Facebook/Linkedin. Auch hier gilt wieder: versuch Teil dieser Community zu sein. Lies Kommentare, teile deine Meinungen, like deren Posts, etc.

Mit diesen kleinen Schritten kannst Du andere Blogger finden mit denen Du zusammenarbeiten kannst, und bist auf dem Weg selbst zum Influencer zu werden.

7. Finde Listen

Dies ist der schnellste und einfachste Schritt: suche nach Listen die andere Leute schon erstellt haben. Zum Beispiel:
– Blogs die Gast-Postings akzeptieren
– Die besten [deine Nische]-Blogs zum lesen
– [deine Nische]-Blogs denen Du wahrscheinlich nicht folgen wirst
– Webseite die Syndicated Content erlauben

Wo Du deine Backlinks am besten platzierst

Es gibt eine Mene Blogs deren Primärzweck Linkbuilding ist. Die kleinen vielleicht wie eine gute Idee, aber tatsächlich schaden sie deiner SEO eher als dass sie ihr nutzen. Darum halte dich lieber an qualitativ hochwertige Blogs. Diese erkennst Du daran, dass sie mehrere der folgenden Merkmale aufweisen:
– Es gibt viele Kommentare und Shares
– Relativ hoher Traffic (mindestens einige tausend Besucher, das SimilarWeb Plugin lässt dich das nachprüfen)
– Das Blog hast nützliche und informative Posts, nicht ploß Promo-Veröffentlichungen oder Paid Reviews
– Es ist in einer relavanten Geolocation (wenn dies ein Faktor ist)

Fazit

Natürliche Links sind die einzige zuverlässige Möglichkeit, deine Seite relevant zu halten. Die gelisteten Tipps sind allesamt sicher und effektiv, vorausgesetzt Du versuchst nicht irgendeine billige Abkürzung zu nehmen. Es mag ein wenig dauern bis sich der Erfolg zeigt, aber zeigen wird er sich definitiv.